Tagesimpuls

Tagesimpuls 19.06.2019

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Es gibt manchmal kaum eine Ecke, wo sich keine Dramen, Kämpfe oder Ähnliches zeigen. Sich hier weiter in den äußeren Kriegen zu verlieren wird dir keine und wenn nur sehr unbefriedigende Lösungen präsentieren können. Die eigentliche Schlacht, der wirkliche Gegner ist nicht in den äußeren Erlebnisfeldern zu finden…die Ursache liegt, wie in allem, in dir selbst. Solange du dich selbst bekämpft, deinen inneren Unfrieden durch die Projektion im Außen nährst, wirst du auch keinen Frieden im Aussen erhalten können.
Der Schlüssel hierzu liegt in dir. Finde heraus, was du in dir bekämpfst und warum. Es ist ein lohnender Weg, der dir die ersehnte Zu-frieden-heit bringen kann.

 

Tagesimpuls 18.06.2019

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Es ist dunkel am Horizont,
die seichte Wolkenwand gibt nur vereinzelt
den ein oder anderen zart blinkenden Stern frei.
Die Stille der Nacht wird vom leisen Zirpen der Grillen in Nachbars Garten durchbrochen.
Und ich liege regungslos in meinem wohligen Bett, lausche dem Gespiel der verliebten Heimchen. Die Schlaflosigkeit, die mich heute seid langer Zeit mal wieder gepackt hat, schenkt mir einen tiefen Blick in so manch verbuddelte, alte Geschichten vergangener Tage. Die faden Lieder der verflossenen Zeiten erklingen in völlig neuem Gewand. Es sind zwar die selben Töne mit den gleichen Spielern, jedoch ist meine Sicht und mein Erleben erstmalig gänzlich neu.
In der Weite meines Herzens, in der lautlosen Ausdehnung der Nacht, spüre ich lediglich meinen Atem, der mich immer näher zu mir selber führt. Es ist wohltuend, es ist nährend, es ist ein Moment der vollständigen Einheit mit mir und tatsächlich immer noch mit dir.

Und so bleibe ich, atme und lausche, genieße die Vollständigkeit in mir, während mich der von den Wolken freigegebene Mond sanft in den Schlaf küsst.

 

Tagesimpuls 17.06.2019

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Wie ambivalent es doch an manchen Tagen ist.

Tief entspannt, in völliger Ruh sitze ich

im heiligen Schoss meiner Selbst,

während so manches Alte sich noch einmal

lauthals gröhlend und unverblümt zeigt.

Es tanzt die bekannten Reigen verflossener

wohlbekannter Zeiten..

da ist sie wieder, die Unruhe, der Zorn und die Unzufriedenheit.

Hand in Hand wirbeln sie in friedvoller Einigkeit um mich herum.
Ein einladender Blick, eine neckische Geste...

komm, spiele wieder mit!
Ich will nicht. Das einzige Bestreben ist es,

den drei ungestümen Gesellen beim Toben zuzuschauen..

mehr bedarf es nicht.
Und so verweile ich weiterhin in gelassener Ruhe

in meinem weiten Herzen,

lasse den kleinen Geistern ihre Bühne der Illusion.

Hier toben und tollen sie solange,

bis sie müde sind und sich erschöpft

in meine offenen Arme fallen lassen.

Ja, so ist es .. an manchen Tagen..

wenn die Ambivalenz zur Einheit wird.

 

Tagesimpuls 16.06.2019

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Heute ist ein guter Tag, sich mit seinen eigenen Grenzen auseinanderzusetzen. Um diese zu sprengen, sich zu weiten und ein befreites Denken zu bekommen, bedarf es im Vorfeld das Erkennen der eigenen Denkstruktur.
Wo setzt du dir Grenzen? Was hältst du für möglich und was ist dein persönliches Limit der gedachten Unmöglichkeit?
Nimm dir die Zeit und erforsche dich, deine Denkstruktur...und wenn du die Fesseln deiner Gedanken erkennst, vielleicht findest du den Mut, diese dann auch zu sprengen. Es ist ein Vorgang, den du selber vollziehen darfst. Niemand im außen wird dir dieses  abnehmen können.
Auch die Freiheit ist eine Erfahrung, bzw. ein Gut, dass wir im Grunde genommen nur in uns selber finden können.

 

 

Tagesimpuls 15.06.2019

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Leichtigkeit so inbrünstig gewünscht,
wie die Fülle auf jeder Ebene ersehnt.
Mit festem Schritt und geballter Faust
zieh`n wir in den unerbittlichen Kampf
nach lieblicher Freiheit und einem
lauschigen Leben gebettet auf Rosen des Friedens.
Vor lauter verbissenen Bemühungen merken wir nicht,
dass die erhoffte Leichtigkeit leise in weite Ferne rückt.

 

Tagesimpuls 14.06.2019

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WENN KRIEG UND FRIEDEN SICH UMARMEN…

 


Es war einmal ein kleiner Krieg. Er war wütend, aufbrausend und zerstörte alles, was er auf seinem einsamen Weg berührte. Der kleine Krieg war seid Anbeginn der Zeiten allein unterwegs - es gab niemanden, der ihn mochte. Fataler Weise traf er nur auf Hass und Ablehnung, die seine Wut und Selbsthass bis ins Unermessliche steigerten. So gingen viele Jahrtausende ins Land…

Der kleine Krieg wurde erwachsen und wuchs zu einer beachtlichen Größe heran. Seine Stärke und Macht war kaum noch zu bezwingen, jedoch tief im Inneren schlummerte seine abgründige Traurigkeit und Einsamkeit, war ihm in seinem Leben wirkliche Liebe und Annahme schon von Geburt an verwehrt gewesen. Die Sehnsucht nach genau dieser Erfahrung war groß, aber zugleich hoffnungslos.

Bis zu jenem Tag, als der Frieden seine Augen aufschlug und das Licht der Welt erblickte. An diesem Tag merkte der Krieg, dass es eine Chance auf berechtigte Hoffnung gab. Er machte sich auf die Suche nach dem Frieden. Viel wusste der Krieg nicht, lediglich seine Ankunft hatte er bei seinen Verwüstungen im Wirrwarr der verängstigten Menschen aufschnappen können. Der Weg war steinig und uneben, sehr beschwerlich und verlangte dem Krieg alles ab. Doch für das Erfahren der Liebe und Annahme nahm er das in Kauf.

 

Es war in den frühen Morgenstunden, die Vögel fingen an ihr Gefieder gen Himmel zu strecken und mit ihren zarten Stimmen den Tag zu begrüßen, als der Krieg, schon am Ende seiner Kräfte, den Frieden erblickte. Er war so ganz anders als er sich den Frieden vorgestellt hatte. Ein kleines, zartes Wesen, kaum einen Meter hoch, saß fröhlich und ruhig auf einem Baumstumpf und las in aller Seelenruhe ein Buch. Neugierig blickte der Frieden hoch, als er die sehr bedrohlich wirkende riesige Gestalt bemerkte. Dem Krieg stockte der Atem…so etwas Schönes hatte er noch nie gesehen….zum ersten Mal erlebte er einen liebevollen Blick. Ein Gefühl von nie empfundener Wärme breitete sich in seinem massigen, schweren Körper aus. „ Ich habe dich gesucht, Frieden… “ brach der Krieg kraftlos und zitternd das Schweigen. „ Und ich habe dich erwartet “, erwiderte der Frieden mit seiner wohlklingenden, liebevollen Stimme. Eine erneute Welle von Wärme durchströmte den Krieg und ließ seinen verhärteten Körper etwas weicher werden. „ Ich möchte erfahren wie sich Liebe anfühlt, möchte endlich mal spüren, dass mich jemand wirklich mag. Ich bin es leid immer nur auf Hass und Ablehnung zu stossen, bin so unsagbar müde meinen Hass und die unbändige Wut weiter zu leben. Ich will so sein wie du es bist! Dich mag jeder, du wirst geliebt und verehrt “, brach es aus ihm weinend heraus, während dieser völlig kraftlos und traurig in sich zusammenbrach.

Der Frieden stand auf, schritt langsam zu ihm rüber und umfasste mit seinen kleinen Händen liebevoll sein Gesicht. „ Geliebter Krieg, du hast lange Zeit getobt, gewütet, zerstört und getötet, hast diese Seite des Hasses gelebt und dabei nicht bemerkt, dass auch in dir die Liebe wohnt. Du warst einfach blind . Schau,“ erklärte der Frieden warmherzig, “ All das was du in mir siehst, existiert auch in dir. du könntest es nicht sehen, wäre es kein Teil von dir. Auch ich habe all die Seiten und Anteile in mir, die du bisher gelebt hast. Der Unterschied zwischen uns beiden ist lediglich die Wahl, die wir getroffen haben. Was wählst du? Krieg oder Frieden?“ Der Krieg schaute den Frieden mit offenem Mund staunend an. Die letzen Tränen liefen über sein Gesicht und er begann allmählich zu lächeln . Zum ersten Mal begriff er, dass er tatsächlich die Wahl hat. Die jahrtausendelang gefestigte Meinung, nur so agieren zu können, wie er es bisher getan hat, fing endlich an zu bröckeln.

So kam es, dass Krieg und Frieden sich in die Arme fielen und zur Liebe wurden.

 

Tagesimpuls 13.06.2019

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Wenn Zeit und Raum keinerlei Rolle mehr spielen;
Herzen, die Augenscheinlich weit entfernt voneinander leiden
sich nur gewahr sein müssen,
wie nah sie einander sind.
Wenn offensichtliche Differenzen und Unterschiede
im Kern doch die Einheit bilden.
Wenn du und ich
eigentlich schon immer zusammen waren
und wir nur im Stillen fühlen,
dass es lediglich der Vorhang der kreierten Gedanken ist,
der noch zwischen uns steht.
Ja dann….
Dann ist es nicht anders als Jetzt,
nur sichtbar.

 

Tagesimpuls 12.06.2019

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Schon Pläne für die Zukunft?
Hier magst du mir sicherlich ein begeistertes Jaaaaa freudig und fast schon enthusiastisch entgegenbringen....ich mag dich in deiner Freude nicht bremsen, lebe sie! Fühle sie und genieße sie in jeder Sekunde bei dem Gedanken an deine vielen Pläne.
Nur vergiß nicht: Wie das Leben so ist, werden die meisten Pläne verworfen, da sich ( meist völlig unverhofft und jenseits des Kontrollverstandes) das Neue und Ungeplante grinsend in den vorgefertigten Weg wirft….und wie nun bei vielen vielleicht mittlerweile verinnerlicht, erweist sich genau das Ungeplante als das jeweilige Beste.
Daher mache ruhig Pläne, male sie dir in den buntesten Farben aus, jedoch sei nicht bockig, wenn sich letztendlich eine andere Tür öffnet… die soviel besser ist, als das vorherige Geplante.

 

Tagesimpuls 11.06.2019

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Warte nicht auf morgen,
schwing dich auf dein Rad,
lass den Wind mit deinen Haaren spielen,
genieße die warmen Strahlen
der glühenden Lust am Leben.

 

Es ist deine Zeit,
nach so vielen Jahren
der drückenden, kreisenden Unendlichkeit
kommt was vorgesehen -
Freiheit; grenzenlose,
unbändige, ekstatische
lustvolle Freiheit.

 

 

Tagesimpuls 10.06.2019

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Du bist es nicht,
wenn es nicht offen ist.
Du bist es nicht,
wenn es nur durch die Hintertür geht.
Du bist es nicht,
wenn sich deine Worte nur
über drei Ecken,
versteckt hinter vermeintlichen Jecken,
heimlich an mich heranschleichen.
Ich will nur das,
was sich mir verletzlich
offen,
frei von Mauern und Schleiern,
geradeheraus und ehrlich
auf Augenhöhe zeigt.

 

 

 

Tagesimpuls 9.06.2019

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Ich will! Ich will nicht!
Traust du dich, genau diese Worte deutlich
aus der Liebe zu dir heraus auszusprechen?
Was uns einst aberzogen wurde, da es sich nicht in das erwünscht angepasste Schema schickte,

ist weder gut noch schlecht.

Vielmehr ist es essentiell, um deine Bedürfnisse klar zu äußern und notwendige deutliche Grenzen zu setzen.
Daher finde mutig in deine ureigen Klarheit zurück.

Erkenne deine Bedürfnisse und

stehe erhobenen Hauptes für diese ein!

 

Tagesimpuls 8.06.2019

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Und es wird Licht in uns.
Jeden Morgen ist die tiefe Bereitschaft da,
sich in den Dienst der Schöpfung zu stellen,
das anzunehmen, was auch immer sich zeigt.
Es darf hell werden, es darf leicht werden und
die dunkelsten Anteile dürfen endlich ins Licht,
damit wir sie lieben können...
denn mehr wollen sie nicht.

 

Wir wachen jeden Morgen auf und bekommen stets die Chance ein Leben zu leben, wie wir es uns von Herzen wünschen. Dazu ist es jedoch wichtig, alles Verstrickungen, Glaubensmuster, destruktive Gedankengänge, die in uns noch vorhanden sind zu erkennen und zu erlösen. Viele scheuen sich genau hiervor. Das wahrhaftige Erkennen bringt Wahrheit und Schmerz mit sich... doch wer frei und bewusst leben möchte, muss sich seinem ganzen Ich stellen. Gerade in der jetzigen Zeitqualität kann sich niemand mehr drücken. Es fallen sämtliche Masken, auch die Illusion, die wir von uns selber in uns tragen. Es ist die größte Chance, die uns entgegengebracht wird. Nutze sie und Sperre dich nicht mehr gegen das, was unweigerlich zu dir möchte:

Du selbst, die Liebe und die Wahrheit.

 

Tagesimpuls 7.06.2019

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Ja, ich bin anders.
Anders als du.
Ist das nicht wundervoll?
Oder stört es dich gar sehr?
Dabei eint uns doch genau das:
Andersartigkeit.
Und wenn wir uns auf unser Sein
wirklich einlassen, das Anders-Sein im Gegenüber neugierig begrüßen,
so erkennen wir doch das Licht in uns...

ein Funkeln im Herzen aus ein und der selben Quelle.

 

 

Die Andersartigkeit eines anderen zu akzeptieren fällt vielen Menschen schwer. Manche können es sogar kaum ertragen. Dabei ist es doch genau das, was uns Menschen ausmacht: Unterschiede im Außen und im Innen, anders-sein, ja sogar besonders und einzigartig sein. Wer sich genau dagegen bei seinem Gegenüber wehrt und sperrt, hat sehr wahrscheinlich seine eigenen Anteile, die ihm fremd und andersartig erscheinen noch nicht integriert. Es hat daher wenig mit dir zu tun, wenn dich ein anderer für dein authentisches Sein ablehnt, ja sogar bekämpft. Dabei eint uns doch alle unser Kern... der Funke in uns, der aus der selben Quelle stammt. Es wäre fatal, darauf zu warten, bis sich das Außen auf diesen Kern der Gemeinsamkeit besinnt. Jeder, der sich dessen bewusst ist, hat auch automatisch die Verantwortung, dieses für SICH umzusetzen. So lasst uns die ersten Schritte aufeinander zugehen, mit Neugier und offenem Herzen. Den anderen annehmen, wie er ist ( auch wenn es uns nicht gefällt, dieser beleidigend wird etc.). Annehmen heißt nicht, seine negativen Emotionen zu unseren eigenen zu machen, annehmen heißt, den anderen in Liebe so sein zu lassen, wie er im Moment ist.

Tagesimpuls 6.06.2019

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Weit entfernt, in einer anderen Zeit,
als die Liebe noch frei und unbekümmert
auf jeder Blume, in jedem Blick,
im Regen und bei Sonnenschein zu finden war,
lebte sie das Leben in seiner ganzen Pracht,
bis zu dem Moment, wo sie vergaß,
dass sie die Liebe war und aus lauter Verzweiflung
das Kleid der Angst anzog.
Sie versteckte sich bis zur Unkenntlichkeit hinter dicken Mauern
und linste nur ab und an in den immer dunkler werdenden Raum.
Die einstiege Größe, das herrliche Strahlen und der leuchtende Frieden wurden von der Kleinheit, dem Hass und der tiefen Traurigkeit ersetzt.
Irgendwann schrie das Leid so schrill und laut,
dass die Mauern der Liebe schmerzhaft in sich zusammenfielen.
Stein um Stein, Stück für Stück.
Es war ein Aufatmen sondergleichen, eine Befreiung aus der selbst auferlegten Pein.
Und heute sieht man sie wieder,
die Liebe…
auf so mancher Blume und in manchem Gesicht,
im Regen und auch bei Sonnenschein.

 

Tagesimpuls 5.06.2019

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Veränderungen können schmerzhaft sein, wenn sie unaufgefordert und ausserhalb deiner Kontrolle in dein Leben hereinbrechen.
Sie können uns bis zum Rand der Verzweiflung und einer schier niemals endenden Ohnmacht drücken. Es ist der innere Widerstand unserer konditionierten Struktur (Ego), die sich nun vehement und unaufhörlich gegen all das stemmt, dass sich nun in deinem Leben zeigen will. Die gemütliche Komfortzone der Unbeweglichkeit, die unserer alten Struktur stets Halt gegeben hat, macht nun dem nebulösen, unsicheren und kontrolllosen Weg deines natürlichen Lebensflusses platz. Es bricht auf, das Alte und vermeintlich Sichere. Es fällt Stück für Stück auseinander, die starre Illusion deines bisherigen Systems. Und genau hier liegt es an dir, wie du die großen und kleinen Veränderungen erleben willst. Solange du noch in einem Abwehrzustand bist, dich gegen das Neue auflehnst und am Alten festhältst, solange wirst du den Prozess der Veränderung als schmerzhaft, unangenehm, niederschmetternd und vernichtend erleben. Sei dir im klaren, dass es lediglich deine konditionierte Struktur ist, die sich im Widerstand befindet…verständlich, denn genau diese ist der kommenden Veränderung unterlegen. Genau Jene stirbt in dieser Zeit des großen Übergangs von der Trennung zur Einheit, ist es doch das Ego, dass dich fortwährend von deiner wahren Natur getrennt hat. Mitfließen, immer wieder und wieder mit all deiner Willenskraft und deinem Mut dich dem Prozess hingeben, lässt dich diese Zeitqualität so viel leichter und sanfter erleben.

Tagesimpuls 4.06.2019

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Wenn wir uns tief im Inneren verändern, passiert so unglaublich viel, dass sich unweigerlich die Veränderung auch auf jeder Ebene im   Außen zeigt. Mit dem Loslassen deiner destruktiven und nicht nährenden Strukturen, fallen auch im Außen all Jene weg.
Seien es  Menschen aus deinem Umfeld, die diese noch in sich tragen, sei es der Ort, dein Beruf oder anderes.

Es bricht genauso gnadenlos und fortwährend weg,

wie alles in dir, was nicht mehr zu dir gehört.

Und so gleitest du ganz allmählich in eine Phase der Leere rein und das ist wunderbar. Auch wenn dich die Leere erstmal ängstigt und dein Ego nun richtig aufdreht, so steige nicht auf das hausgemachte alte Spektakel ein, lass dich weiterhin vertrauensvoll auf den Prozess ein und fang an die Leere zu genießen und sei dir gewiss, dass nun der nötige Platz für das Neue gegeben ist.

 

Tagesimpuls 3.06.2019

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Impulslos und leer,
unbekannt und unerkannt
sehe ich mich ganz neu
im Spiegel meiner Selbst.
Bin ich das?
Bin ich das wirklich?
Das Alte verließ den Raum,
geblieben ist diese eine Leere,
dieses unbekannte Nichts,
was mich einst so unsagbar ängstigte.
Nun aber enthüllt es sich in seinem heiligen Sein.
Vertrauen ist der tragbare Boden,
die Hingabe der nährende Halt
und mein Sein die entblößte Ganzheit
der Liebe die ich bin.
Und so liebe ich das Neue,
was sich erstmals als ein impulsloses,
leeres Nichts erweist und gehe
weiter meine Schritte.
Zum ersten mal geboren aus dem Vertrauen und der Liebe
in das verheißungsvolle Nirgendwo.

 

Tagesimpuls 2.06.2019

Dein Glück liegt völlig unberührt und unabhängig von außen still und leise in dir. Hier wartet es jeden Tag auf deine Entscheidung, dich dir selbst hinzugeben.
Du hast die Wahl, dich von äußeren Begebenheiten beeinflussen zu lassen oder dich ohne weiter zu zögern auf dein eigenes leuchtendes Herz einzulassen, dass nichts anderes als Liebe, Frieden und Glück für dich bereithält.
So genieße den Tag, losgelöst von den Emotionen und Situationen anderer, schreite durch den Regen und den Sturm, während du dich warm und geborgen in deinem Herzen fühlst, wohl wissend, dass nichts im Außen etwas mit deiner wahren Natur zu tun hat - es sei denn, du identifizierst dich damit. Selbst wenn dieses passiert, komme wieder zurück zu dir, sobald es dir bewusst wird. Geh weiter und lasse dein inneres Glück erstrahlen.

 

Tagesimpuls 1.06.2019

Der perfekte Single ist glücklich vergeben,
im besten Fall an sich selbst.
Er braucht dich nicht,
um die Liebe zu spüren,
er benötigt dich nicht,
um sich selbst zu fühlen.
Es bedarf keinerlei Erwartungshaltungen,
kein sehnsüchtiges Verlangen
oder abhängiges Begehren,
er liebt sich und dich - einfach nur so,
weil die Liebe überquillt,
aus ihm selbst heraus.
Und was bleibt, wenn er dich nicht mehr braucht?
Nun, es ist die Freiheit eines

aus dem Herzen basierenden Wollens,
sich Dir ohne ein Wenn und Aber hinzugeben...
Und wie findest du nun diesen perfekten Single?
Sei es selbst! Und nichts anderes kann zu dir kommen.

 

Tagesimpuls 31.05.2019

Und irgendwann kommt der Tag, an dem es keinerlei Auswirkungen mehr hat, wie hoch die Energien sind, wie extrem die Anomalien der Schumannfrequenzen sich zeigen, oder wie negativ sich ein anderer verhält.
Du erkennst nicht nur, nein du fühlst und spürst es in jeder Faser deines Seins….DU BIST FREI…vollkommen angekommen in und bei dir selbst.
Alles Alte, alles Begrenzende und Einengende, so viel Destruktives und Schweres, das einst durchfühlt wurde ist nicht mehr in deinem System.
Es hat sich in den unendlichen Weiten deines nun offenen und liebenden Herzens sanft schlafen gelegt.
Ein neuer Tag, ein neues Leben im Leben beginnt mit einem leisen Paukenschlag und bringt dir auf wundersame Weise all jenes, was sich dein Herz seid Anbeginn der Zeiten gewünscht hat.
Für all Jene, die noch mitten in ihrer eigenen Hölle, oder auf den Weg dahin sind, es geht vorüber! Es ist nur eine Phase, die so unglaublich schmerzhaft ist, aber dir zugleich den süßen Duft von wahrhaftiger Freiheit bringt.
So lass dich weiterhin vertrauensvoll tragen, fließe mit und sei dir Gewiss, es ist nur ein Moment, eine wichtige Phase,

die vergeht.

 

Tagesimpuls 30.05.2019

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Wie schwer es nun wird, sich weiter an alten Strukturen zu klammern, aus Angst sich in das Neue fallen zu lassen.
Wie drückend und gefühlt vernichtend ist die Bequemlichkeit der bekannten Illusion deiner selbst kreierten Welt.
Wie lange möchtest du dieses noch erhalten? Wie lange meinst du hältst du es noch durch? Loslassen, freilassen..so einfach gesagt, so leicht erkannt und doch so schwer in der Umsetzung.
Warum? Was fürchtest du wirklich zu verlieren, wenn du die alten Gitterstäbe deiner Verletzungen dem Wind der Veränderung überläßt?
Es ist nicht viel von Nöten, keine kompliziert zu erlernende Methode, keine Unüberwindbarkeit…lediglich dein tiefer Entschluss, dein Mut und dein unbändiger Wille ist gefragt.

Mehr nicht!
LOS -LASSEN - die Kontrolle fallen lassen.. du hast sie nie besessen, auch wenn dein Verstand dir anderes zuraunte. Vertraue dich dem Fluss des Lebens an, trotz Angst und freiwilliger Kontrollabgabe -  mehr ist nicht zu tun. Alles weitere fügt sich von selbst jenseits der Verstandesebene.

Was du benötigst, kommt zu dir….Lass dich darauf ein und Staune.

 

Tagesimpuls 29.05.2019

Ich spiele dein Spiel nicht mehr mit.
Das Spiel, das ich seid Äonen immer wieder und wieder
gespielt habe.
Mal gewann ich, mal verlor ich,
doch das, was ich wirklich wollte,
wahrlich ersehnte, rückte immer weiter in die Ferne.
Und jedes mal rauntest du mir verführerisch lieblich zu:
Spiele mehr! Spiele intensiver! Höher, weiter, schneller ..
Bis zu dem Moment, wo ich mich in der Hetze der unwegsamen Suche
nach der Erfüllung erschöpft in den kalten Sand der Realität fallen ließ. Eine Suche, die sich stets ausserhalb meiner Selbst bewegte.
Ich war am Ende, … am Ende meiner egogetriebenen Kräfte.
Ich war verzweifelt,…der Zweifel an mir selbst zerriss jede kontrollierte Gedankenstruktur.
Ich erstarrte in der Ohnmacht,…ohne Macht erlebte ich mich in den sinnlosen Spielen der illusionierten Gedankenwelt.
Und all das, was sich in den dunkelsten Stunden zeigte,
mir die Luft zum Atmen nahm, mein Herz vor Schmerz schrie,
schenkte mir die größte Erkenntnis: nackte und reine Bewusstheit, wer ich bin und was ich wirklich will.
Es ist meine ureigene Entscheidung, mich in den Spielen der selbstgewählten Erfahrungen einzulassen.
Es ist meine Wahl, meine Verantwortung, meine eigene Macht.
Und zum ersten mal entscheide ich bewusst…. neu!
Ich spiele das alte Spiel nicht mehr mit.
Aufatmen, unbegrenzte Freiheit, Leichtigkeit und Liebe pur.
Ich bin.
Und du?

 

Tagesimpuls 28.05.2019

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Was auch immer du suchst,

wonach dein Herz sich sehnt,
dein Innerstes innbrünstig schreit,
es ist niemand anderes als Du selbst.
Jegliches zeitlich unabhängiges Bestreben,
rastloses und nervöses Ersehnen
endet in dem Moment,
wo du das erste mal bewusst
zaghaft, aber ohne Unterlass
die Schritte zu dir selbst gehst.
Aus dem anfänglich ängstlichen Zögern
entwickelt sich mit der Zeit ein Sog..
ein Sog, der dich warm und bestimmend einhüllt,
und dein Herz auf wundersame Weise weitet.
Und irgendwann wachst du auf,
schaust in das warme Licht deiner Augen,
wohl wissend und fühlend flüstert dein Herz:
Was ich wirklich will, bin ich!

 

Tagesimpuls 27.05.2019

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Wenn du nicht weißt, was du nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr machen sollst, kümmere dich einfach um dein Heute.

 

Wer kennt das nicht? Manchmal gibt es Probleme oder Themen, die sich aus deiner jetzigen Sicht scheinbar nicht lösen lassen. Man dreht sich im Kreis, verliert sich im eigenen Gedankenkarussell und blockiert sich nur noch mehr.
Und genau dann ist es so hilfreich, erstmal zu atmen und sich schlichtweg auf dein Heute zu konzentrieren. Was kannst du hier und heute tun? Was ist für dein Jetzt vorrangig anzugehen?
Das kann tatsächlich erstmal dein ganz normaler Tagesablauf sein  (Haushalt, Arbeit, Kinder etc.). Also beginne mit dem, was tatsächlich ansteht und was du auch real umsetzen kannst. Dein Problem läuft dir nicht weg, jedoch öffnest du dich im Aussteigen deines Gedankenkarussells der Lösung des Problems, die nun frei und zum richtigen Zeitpunkt wie von Zauberhand zu dir kommen kann.

 

Tagesimpuls 26.05.2019

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Und immer wieder sind wir versucht, es besser zu machen, heiler zu werden, noch weiter aufzusteigen, höher, lichtvoller, schöner, gesünder zu werden.. mehr immer mehr… läutet der eigene Antreiber ganz unbemerkt die wohlbekannte alte Schlaufe leise lachend ein. Und wieder ist es die Egostruktur, die ganz subtil und heimlich versucht das Ruder zu übernehmen…nur dieses Mal neu verpackt. Im Moment des Erkennens haben wir die Möglichkeit uns bewusst zu entscheiden : Alt oder Neu?

Welches Spiel darf es sein? Ich habe mich für das Neue entschieden und lass mich  in mein nacktes Sein fallen…

Es ist die Wahrhaftigkeit, die Liebe… die alles lässt, wie es ist.

Der Schmerz, die Dunkelheit, jegliches unangenehme Bestreben… alles was ist, bedarf in der Reinheit des Seins keinerlei Verbesserung. Warum auch? Ist es doch der erhabene Moment, das bewusste Jetzt, dass uns in unserer kompletten Auslebung frei atmend liebend umarmt. Und genau dieses Erkennen schenkt mir die wohlige Freiheit von gut und böse, von hell und dunkel von oben und unten und bringt mich mit ihren sanften Klängen in die Einheit zurück.

So kann der langersehnte Frieden einkehren, auch oder gerade dann, wenn es im außen stürmisch wird.

 

Und so frage ich dich : Was wählst du?
 

 

Tagesimpuls 25.05.2019

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Trau deiner eigenen Wahrnehmung!
Unser innerer Kompass und unsere Intuition ist ein ehrliches

und durchweg untrügliches Barometer, was unsere Wahrnehmung betrifft.
Wir bekommen oft als ersten Impuls eine klare Einschätzung bezüglich einer Situation oder Person.
In der Regel zeigt es sich in Form eines Gefühls, das einen Gedanken nach sich zieht.
Je nach persönlicher Struktur ist die Intuition, (ich mag es hier gerne Warnlämpchen nennen) stärker oder schwächer ausgeprägt.
Je unsicherer wir in uns sind, u.a. bedingt durch Konditionierung und Manipulation in unserer Kindheit, desto weniger trauen wir unserer Warnlampe und werden so leichter von Aussen manipulierbar.
Ich möchte dich ermutigen, dir und deiner Warnlampe mehr vertrauen zu schenken!
Beginne erstmal damit, bewusst und mit Achtsamkeit deiner Intuition Aufmerksamkeit zu schenken. Schau, wie sich die Situation im weiteren Verlauf entwickelt. Sehr wahrscheinlich findest du heraus, dass du intuitiv dieses Ergebnis schon gespürt hast.
Alles was du brauchst, ist in dir...und es darf genutzt werden!
Deine Wahrnehmung ist richtig - DU BIST RICHTIG!

 

Tagesimpuls 24.05.2019

Ich liebe dieses Bild! Mir fiel es mal vor ein paar Jahren in die Hände ( Urheber leider unbekannt) und es fungierte seitdem als mein inneres Leitbild. Den wirklichen Sinn verstehe ich jedoch jetzt erst. Früher war mein gefühlter „Feind“ für mich nur im Außen zu finden. Es waren immer die anderen, äußere Umstände oder Situationen, die mich von meinen Zielen, die ich auch nur im Außen gesetzt hatte, abhielten. Heute, nachdem ich meine Ziel im Inneren definiert habe, ich selbst mein lohnender Gewinn bin, weiß ich, dass ich es war, die mich von allem systematisch trennte. Ich war und bin es, die den Schlüssel zu meinem Glück... zu meinem ersehnten Ziel in den Händen halte. Wenn uns das klar wird, wenn wir wahrhaftig erkennen, dass wahrlich alles in und an uns liegt, kann dich nichts und niemand aufhalten.

Meine gewonnene Sichtweise lässt sich daher wie folgt definieren:
Richtest du deine Ziele und Absichten auf dein Inneres, deine persönliche Entwicklung ab - weg von den Wirkungsweisen im Außen, nimmst du die vollkommene Eigenverantwortung für dein Leben, für dich an, ist nichts anderes mehr möglich, als dein Ziel - dich zu erreichen. Wer sich nur im und am Außen orientiert, wird auf lange Sicht leer ausgehen.

 

Tagesimpuls 23.05.2019

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Oftmals entwicklen sich die Dinge nicht in dem Tempo,
wie wir es gerne hätten.

Die Zeitspanne des sehnsuchtsvollen Wartens auf ein  gewünschtes Resultat, lässt uns in die Falle

der Zweifel und Ungeduld tappen.
Steigen wir auf die zweifelnden Kopfgedanken ein,

blockieren wir automatisch ein Ergebnis,

das vielleicht einfach noch nicht sichtbar,
jedoch hinter den Kulissen am Entstehen ist.
Das Schlüsselwort ist, wie in vielen Bereichen des Lebens VERTRAUEN.
Vertraue darauf, dass das Leben zum richtigen Zeitpunkt deine ersehnten Resultate zu dir bringt.

Meist passiert dieses, wenn wir ohne Erwartungen sind

und schon nicht mehr damit gerechnet haben.

 

Tagesimpuls 22.05.2019

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Ich wünsche dir soviel Schatten wie nötig
und soviel Sonne wie möglich,
damit du aus der Dualität in die Einheit gelangen kannst.


Ein Gefühl der Einheit fernab des Gefühls der Trennung ist nur möglich, wenn wir all unsere Aspekte und Anteile in uns integriert haben. Hierzu gehören auch unsere Schattenseiten. Wieviele von uns sind so fanatisch auf das Positive, Lichtvolle und Gute fixiert, dass sie durch dieses unausgewogenen sich nur noch weiter von sich selbst entfernen. Das Problem liegt hier im Fanatischen. Das Extreme Verlangen nur die positiven Aspekte zulassen und sehen zu wollen fordert seinen Tribut.

Wir leben in der Dualität. Es ist nur eine Frage der Zeit,

wann sich der Schatten zeigt. Nur zeigt er sich in diesem Fall dann auch im Extremen und Übermächtigen. Die Ursache, warum wir am liebsten nur das Gute und Schöne zulassen wollen,

liegt u.a auch an unserem Bewertungssystem.

Dunkle Aspekte wie Wut, Hass, Neid, Zorn usw. sind als böse und schlecht konnotiert. Dabei sind es einfach nur Emotionen, die schlichtweg angenommen und gesehen werden wollen.
Es ist wie Tag und Nacht, Regen und Sonne, Sommer und Winter. Beide Pole sind wichtig für die Balance unserer Welt.
Es ist essentiell, alles in uns zu sehen und liebend anzunehmen…tun wir dieses nicht, spalten wir uns ab und sinken noch tiefer in die Dualität.

 

Tagesimpuls 21.05.2019

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" So angepasst, nett und stets artig geschieht mir kein Leid,
  meine Mitmenschen können mich nur mögen, falle ich ja niemandem zur Last. Im Gegenteil - ich helfe wo ich kann"
 
Kommt dir das bekannt vor? Bist du ähnlich konditioniert und innerlich eingestellt?
Es ist ein gewaltiger Trugschluß, mit dieser immer noch von der Gesellschaft gern gesehenen Einstellung durch das Leben zu wandeln.
Merkst du ja täglich tief in deinem Inneren, wie es dich belastet und der erwartete Lohn ausbleibt.
Es hat sich ein stilles Leiden entwickelt, was durchaus auch in Frustration und Wut umschlagen kann.
Nur sind es nicht die Anderen, die Schuld an deinem Leid und Schmerz sind. Es sind nicht die Anderen, auf die du wütend bist.

Diese nutzen lediglich deine Gutmütigkeit und dein nicht-Grenzen- setzen aus ... nicht um dir zu schaden, es sind unbewusste Mechanismen und dein Verhalten, das dieses ermöglicht.
Wenn es still wird und du dich sanft auf dich einlässt, kannst du spüren, wie wütend du auf dich selber bist. Spüre die Wut, spüre jede Emotion, die sich zeigt...aber sei dabei milde mit dir.
So schmerzhaft und herausfordernd es ist, die Projektionen vom Außen abzuziehen, sich ehrlich mit sich selber auseinanderzusetzen, desto befreiender und heilsamer kann der Schritt der ehrlichen Bestandsaufnahme sein.
Habe den Mut, dir bewusst zumachen, welche Glaubenssätze in dir vorherrschen.
Schau dir deine Erwartungen an, die du an deine Umgebung,

aber insbesondere auch an dich hast.
Geh in dein Herz und lebe endlich das, was du wirklich bist -
was dich wahrhaftig ausmacht - frei von ungesunden Konditionierungen und Glaubenssätzen.

 

Tagesimpuls 20.5.2019

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Sei mutig und öffne dich für dein Selbst.
Frei von Masken und Zwängen kann dein
Atem ungezwungen nach Außen strömen.
Die Angst der eigenen Verletzbarkeit mag
groß und fast zerstörend sein,

sich zu zeigenohne das schützende Leinen

deines auferlegten Kostüms.

Doch wird es nun Zeit,

deine Wahrhaftigkeit, deine Einzigartigkeit

stolz und mit festem Schritt zu zeigen.
Du bist wunderbar, wie du bist!

 

 

Tagesimpuls 19.05.2019

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Ich werde oft von Patienten gefragt, warum es ihnen nicht gut geht.
Gemeint ist hier der Allgemeinzustand, der alle Ebenen mit einbeziehen kann.
Fragt man hier genauer nach, zeigt sich hinter den körperlichen Beschwerden meistens auch ein schon lange bestehender psychischer Leidensdruck. Viele sind eher darauf bedacht, lediglich die körperlichen Symptome in Heilung bringen zu wollen und lassen dabei den seelischen Anteil vollkommen außer Acht.
Ist der Mensch bereit, sich auch seinen psychischen Schmerz anzuschauen, diesen in Heilung bringen zu wollen, so kann sich eine dauerhafte Besserung einstellen.
Es ist keine bleibende Verbesserung bzw. Änderung zu erwarten, wenn wir uns nur einseitig um die Symptomträger kümmern,
aber dein inneres Gerüst beim Alten bleibt.
Veränderung geschieht - wenn du all deine Anteile, die momentane Situation und Gefühle erst einmal annimmst und dann dein Denken und Verhalten änderst!

 

 

Tagesimpuls 18.05.2019

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Gerade der spirituell Suchende, der sich auf den Weg in seine Heilung, bzw. Ganzwerdung gemacht hat,
kommt immer wieder an den Punkt, das Leben endlich verstanden zu habe und nun angekommen zu sein. Ja manchmal ertönt es sogar, er sei nun "fertig".
Nur fragt sich hier, inwieweit sei nun dieser " Erwachte" fertig und für was?
Ist es nicht eher so, dass unser ganzes Leben eine permanente Entwicklung, ein andauernder Heilungsprozess ist? Blockieren wir uns nicht vielmehr selber, wenn wir vermessen meinen, wir seien nun allwissend und fertig?
Zu meinen, man befinde sich in genau diesem Zustand, öffnet dem Stillstand und der Stagnation Tür und Tor.
Verständlich ist die Sichtweise allerdings schon, steckt hinter dem

"fertigsein" doch der eigentliche Wunsch dahinter, nun glücklich und frei leben zu können.
Allerdings liegt genau hier die Krux, das ungesunde Glaubensmuster:
"Wenn ich fertig, angekommen, erwacht oder vollständig geheilt bin, dann kann ich erst richtig leben."
Das Leben findet JETZT statt! Das einzige bestreben des Lebens ist es, dir deine gewählten ( meist unbewusst ) Lebensumstände zu präsentieren, damit du die nötigen Erfahrungen machen kannst. Das schließt aber nicht aus, dass du erst glücklich und autark leben kannst und darfst, wenn du all deine Lehren gelernt hast. Mit Nichten! Du darfst und SOLLST glücklich und befreit Leben, WÄHREND du deine Erfahrungen machst.
Da unser Leben auf genau diesen Prozess der Erfahrung aufgebaut ist, der sich bis zu unserem Lebensende hinzieht, wäre damit niemals die Möglichkeit geben, tatsächlich leicht und glücklich sein zu dürfen, würde man den oben angeführten Glaubenssatz vollständig adaptieren.

Schau, wie es bei dir aussieht? Hast du ähnliche Vorstellungen?
Wenn ja, löse dich davon, bzw. mache ein "sowohl,...als auch daraus".
Das Leben liebt dich und wünscht sich nichts anderes, als dich glücklich zu wissen.

 

Tagesimpuls 17.05.2019

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Ich habe kein Interesse, dir vorzuschreiben, einzuflüstern, was richtig und was falsch ist. Mir liegt es fern, dir in irgendeiner Weise mit mahnendem Zeigefinger mein inneres Wissen aufzuoktroyieren – so nähre ich letztendlich lediglich deine eigene Ohnmacht und stärke deine Unsicherheit.

Das, was mir am Herzen liegt, genau jenes zum Singen bringt,

ist dich immer wieder daran zu erinnern, dass du dir selbst vertrauen kannst und auch sollst!

Die Verbindung zu deiner Seele stärkst, in dem du selbstbestimmt und autark die Freiheit und das Wissen aus deiner eigenen Weisheit schöpfst. Jegliche Angebote im Außen zielen in der Tiefe auf nichts anderes ab, auch wenn so mancher Ratschlag, Hinweis oder Durchgabe dir etwas anderes vermitteln mag.

Je mehr du dich auf die Stützpfeiler im Außen konzentrierst und verlässt, desto weniger bist du tatsächlich in deiner eigenen Führung.

Daher erinnere dich genau hier und heute:

 

Du bist dein eigener Meister deines Lebens!

Du bist dein eigener Heiler!

Du bist die Antwort auf deine brennenden Fragen ans Leben!

Du bist die Führung, nach der du so sehnlichst suchst!

Du bist die Wahrheit!

Du bist Liebe – durch und durch!

 

Weniger vom Außen bedeutet schlichtweg auch ein MEHR von dir selbst.
 

 

Tagesimpuls 16.05.2019

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„ Es ist doch schier zum ausrasten, „ stampft Werner wütend mit seinem Fuß auf dem Boden. „ Die Frauen sind doch alle durchgeknallt und nicht zu gebrauchen.“

Wieder ist eine Beziehung gescheiter, erneut ist Werner allein.
Werner, ein gut aussehender Mann mittleren Alters, finanziell abgesichert, erfolgreich im Job und ein gutes soziales Umfeld.

Eigentlich gute Voraussetzungen, auch die passende Partnerin zu finden.
Nur hier gab es eine grosse klaffende Wunde - die Richtige war nie dabei.
So wie Werner geht es heute vielen Männern und auch Frauen.
Keine Partnerschaft scheint für die Dauer ausgelegt zu sein, immer wieder wird der gleiche Frauentyp/ Mannertyp angezogen.
Woran liegt das ? Was läuft da falsch?

 

Grundsätzlich läuft  - auch wenn das im ersten Moment nicht jedem schmecken wird - überhaupt nichts falsch.
Ich beziehe mich auch hier wieder auf die Gesetze der Resonanz und der Anziehung.
Im folgenden gehe ich auf die gelebte Partnerschaft ein.
Jeder Mensch, der in deinem Leben ist und mit dir in einer näheren Verbindung steht und zu dem du dich hingezogen fühlst, hat eine ähnliche Schwingung wie du. Wir verlieben uns im Prinzip immer in einen Menschen, der auf „unserer Welle“ schwingt . Anfänglich ist die berühmte rosa Brille auf. Wir zeigen uns von der besten Seite und sehen alles durch die Gläser der Liebe. Hier werden unsere eigenen positiven Seiten durch unser Gegenüber gespiegelt. Das schauen wir uns gerne an und fühlen uns wohl und angenommen….Wir haben aber nicht nur positive Seiten, die negativen und destruktiven Aspekte unserer inneren Anteile wollen genauso wahrgenommen und angeschaut werden, wie die lichten und glanzvollen Ingredienzien. Jedoch ist schon in unseren kindlichen Reflexen eine innere Abwehr gegen das Hinschauen zu etwas Schmerzvollem und Bedrohlichen verankert, dass wir hier nur zu gerne den Mechanismus der Verdrängung und Unterdrückung wählen.
Das Leben ist aber so konzipiert, dass es in jedem Bereich stets die Balance, die ausgewogenen Mitte sucht.

Schau dir unser Tag - Nacht Verhältnis an, die Gezeiten und all die Rhythmen in der Natur, die stets ausgewogen und in Harmonie erscheinen, sofern es hier natürlich und gesund abläuft.
Wir Menschen neigen jedoch dazu, den bequemen, leichten und einfachen Weg zu gehen. Wer möchte sich schon freiwillig, ohne Leidensdruck mit Schmerz und Leid beschäftigen?

Ich kenne ehrlich gesagt keinen.
Hier kommen nun deine Mitmenschen ins Spiel.
Sie spiegeln dir deine Anteile, insbesondere dein Partner…

je enger die persönliche Beziehung, desto größer und intensiver ist dieser Spiegeleffekt.
Nun ist es aber nicht so, dass alles was dein Partner tut und sagt eine Projektion deiner inneren Aspekte sind. Lediglich die Handlungen und Äußerungen, die Emotionen auslösen und dich emotional berühren haben auch etwas mit dir zu tun.
Hier fordert dich das Leben auf, dir genau diese schmerzhaften und negativen Bereich anzuschauen, die so vehement von deinem Gegenüber aufgezeigt werden.
Hilfreich sind immer Fragen wie:
Was genau triggert mich?
Was für Gefühle löst es in mir aus?
Kommt mir dieses Verhalten, der Auslöser bekannt vor?
Habe ich diese Situation schonmal erlebt?
Wenn ja, wann?
Setzen wir uns nicht mit den Ursächlichkeiten auseinander,

verschließen unsere Augen und gehen in die Verdrängung,
werden wir uns schnell in einem Kreislauf mit ähnlichen Situationen wiederfinden, wo lediglich die Akteure ausgetauscht werden - aber der Inhalt, der Trigger bleibt.

Ähnlich wie bei Werner, der trotz seiner äußeren Umstände, seinem attraktiven Äußeren offensichtlich keine erfüllende Beziehung führen kann, immer den gleichen Frauentyp anzieht.
Er wird es so lange tun, bis er anfängt, sich mit den Ursächlichkeiten, die immer in uns liegen, zu beschäftigen.
Gerade im partnerschaftlichen Bereich geht es meistens um die Prägung im Elternhaus. Bei Männern ist es die Mutter , bei Frauen oft der Vater - unsere erste innige Beziehung.

 

Wann wir so weit sind, uns wahrhaftig und mutig mit diesen Urmustern, Glaubensstrukturen und alten auferlegten Konditionierungen zu beschäftigen, hängt immer von unserer persönlichen Leidensfähigkeit ab.

Die Tür in deine Freiheit, dein erfülltes Leben ist immer in greifbarer Nähe, lediglich deine Entscheidung ist von Nöten, durch sie zu gehen - auch wenn es erstmal mit Schmerz verbunden ist.

 

 

Tagesimpuls 15.05.2019

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Jeden Menschen bei sich zu belassen, ihn in seinem So-Sein anzunehmen, gibt Augenblicklich eine völlig neue erlebbare Entspannung frei. Wir können den anderen allerdings erst in seinem Sein akzeptieren, wenn wir dieses für uns selber adaptiert haben.
Solange wir uns jedoch noch in vorgefertigte Muster,

Formen und Vorstellungen gefangen halten, werden wir auch unser Gegenüber unbewusst aus unserem eingefärbten Filter heraus betrachten.
Es ist auf diese Weise nicht möglich, diesen so zu sehen,

wie er tatsächlich ist. Im äußersten Fall wird es eine deutliche Projektionsfläche unserer eigenen Vorstellungen über uns selbst.
Je mehr wir demzufolge in unsere wahre Natur gleiten,
desto mehr entlassen wir unser Gegenüber aus unseren Projektionen.

 

 

Tagesimpuls 14.05.2019

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An Tagen wie diesen stechen meine Ecken und Kanten so deutlich hervor, dass ein Lehrmeister im güldenen Kleid sich in seiner leuchtenden Fassade gestört fühlt.
Es sind dann meine Schatten, die diesen an die Seine erinnern,
die so tief vergraben in seiner Dunkelheit schlummern

und durch mein Sein den Schein durchbrechen.
Und genau in diesem Moment erkenne ich,

dass ich einst selber genau wie Jener war.  
Mit erhobenem Zeigefinger habe ich in vergangenen Zeiten ebenso belehrend auf andere eingewirkt und fühlte mich bedroht im heiligen Schein - wenn da einer kam, sich frech in seiner friedvollen Ganzheit zeigte und mit seinem Schatten liebend im Arm das Licht begrüßte.

Ich ertrug es nicht, so wie der Lehrmeister im güldenen Kleid.
Daher verzeih´ mir und auch dir, wenn ich so manches Mal mit meinen Kanten an die Deinen anecke.

 

Tagesimpuls 13.05.2019

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Nicht jeder kann es aushalten, wenn es echt wird.

Nicht jeder kann es ertragen, wenn da einer steht, in seiner Wahrhaftigkeit und kein Blatt, keine Maske, kein Handtuch trägt, um seine nackte Verletzlichkeit zu verdecken.

Berührt es doch jeden in seiner eigenen nackten Verletzlichkeit. So bleibe weiter bei dir, bleibe weiter in diesem puren radikalen Echt-Sein... denn das ist es, was zählt!

Die Zeiten des Versteckspiels, des Un-sichtbaren

und der Unehrlichkeit sind vorbei.

Es wird bei jedem sichtbar, was tief in ihm verborgen ist

und dafür bedarf es Menschen,

die in ihrer vollständigen Echtheit lebbar angekommen sind.

 

Tagesimpuls 12.05.2019

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Ist weniger mehr oder ist das Mehr viel zu wenig?
Das Mehr, das so viele von uns tief eingebrannt in uns tragen,

ist unser eigener innerer aufgedrückter Antreiber.
Mehr Geld, mehr Glück, mehr Leben, mehr Spaß, ...diese Anreihung von konditionierten Bedürfnissen lässt sich bis ins unermessliche fortführen.
Doch ist die ersehnte innere Be-friedung wirklich in der Flut der Egowünsche zu finden? Ist es nicht primär eher so, dass wir uns im MEHR der äußeren Begierden verlieren und sich eine schleichende Gier, ja eine Sucht nach Höher, Schneller, Weiter einstellt? Und wer ist es wirklich, der nach mehr verlangt? Sind wir es oder das System, in dem wir leben?
Letztendlich bleiben wir leer und un-zu-frieden im ewigen Hamsterrad zurück, wenn wir uns im Haben-wollen verlieren.
Das Mehr wird langfristig immer zu wenig sein.
Und du bist mehr als du glaubst, doch findest du dieses nicht in äußeren Errungenschaften, sondern in deinem schlichten Sein!
Weniger ist halt einfach mehr :-)

 

Tagesimpuls 11.05.2019

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Es gibt Zeiten, in denen es kaum mehr möglich ist, einen Schritt vor dem anderen zu setzen. Auslöser können hier unterschiedlicher Natur sein. Manchmal ist es eine Krankheit, ein Schicksalsschlag, plötzlicher Arbeitsverlust, das Ende einer Beziehung oder eine andere persönliche Krise, die einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
Es sind die Momente, die sich wie Kaugummi endlos anfühlen und einem langsam die Hoffnung auf Besserung entziehen.
Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Deine innere Haltung, dein Wille ist hier das Zünglein an der Waage.

 

1.

Der erste Schritt raus aus der Krise ist das Annehmen, was ist. Nur im Fallen lassen deines eigenen Widerstandes kann sich  etwas verändern. Hälst du fest und bleibst in der Abwehr, verweilst du automatisch weiter in einem inneren Kriegszustand.

 

2.

Fühle, was sich zeigt. Gib dir selber den Raum und die Möglichkeit, all die Emotionen zu fühlen, die mit der Krise im Zusammenhang stehen. Das ist die herausforderndste Phase.

 

3.

Was denkt es wirklich in dir?

Erforsche deine Gedankenstrukturen.  Das ist die Wurzel deiner selbsterschaffenen Wirklichkeit, die Ursache sind in der Regel Konditionierungen und übernommene Muster und Strukturen. Hier hilft es oft, sich analytische Hilfe im Außen zu holen, die dich in diesem Prozess unterstützt.

 

4.

Warte nicht auf Besserung - lebe sie!                                            

Der letzte Punkt ist oft nochmal eine kleine Hürde. Gerade im Prozess der Heilung, die sich oft wellenartig zeigt und sich über einen längeren, nicht überschaubaren Zeitraum hinzieht, besteht die Gefahr, dass du dich in den ganzen Gefühlen, in dem Schmerz verlierst und dieser anfängt dein Leben zu beherrschen. Und hier ist dein Mitwirken, dein Mut und deine ganze unbändige Kraft unendlich wichtig! Wenn du genug gefühlt, genug geklärt und wie ein nasses Handtuch durch die ganzen Phasen der Heilung ausgewrungen wurdest, so stehe auf und entscheide dich bewußt für das Neue. Denke bewußt neu, handle bewußt neu und lebe

( trotz noch aufkeimender Ängste, Schmerz usw.) die Besserung!

 

Tagesimpuls 10.05.2019

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Wie so oft nehme ich mir ganz bewusst Zeit für mich.
Es sind die Momente, in denen ich mich vollkommen auf mich selbst einlassen will.
Die Begegnung mit mir selbst sind in den letzen Jahren heilig geworden. Es war ein tiefer Herzenswunsch von mir, mich dem Leben und der Liebe vollkommen zu öffnen und meine Essenz, mein wahrhaftiges Sein zu leben.


Damals war mir nicht bewusst, was es wirklich heißt, die Liebe zu leben.
Es war mir nicht ansatzweise klar, was es mit sich bringt, diesen Herzenswunsch Leben einzuhauchen.
Ich bin davon ausgegangen, dass es von nun an - wenn ich mein Leben der Liebe widme - für mich nur besser werden kann.
Und es stimmt! Mein Leben wird von Tag zu Tag immer besser, leuchtender, schöner und freier. Nur müssen dafür auch alle destruktiven Strukturen, alles Schwere und Blockierende aus mir herausfließen.
Die Zeit der Loslösung, der Reinigung und Heilung begann. Es war und ist immer wieder und wieder herausfordernd für mich. Ich starb in Wellen und stieg ebenso wie Phönix aus der Asche hervor.


Es ist ein Prozess, der mich bis aufs Mark und gefühlt darüber hinaus fordert und gleichzeitig das Neue, die Liebe, die ich bin fördert und in mein alltägliches Leben einfließen lässt.
Insbesondere vernichtende Denkstrukturen ( Angst, Panik, Ohnmacht, Selbsthass, Zerstörung, Wertlosigkeit, usw.) zeigte sich mit dem fortschreiten des Prozesses in aller Deutlichkeit.

Die Angst vorm Sterben war mein Hauptthema.

Es präsentierte sich in allen Facetten und Formen. Drückte und quetschte mich in die tiefste Ecke meines Seins, bis ich mich dem Leben hingab, weil nichts anderes mehr möglich war.

Ich gab auf, ließ los. Und abermals starb ein Teil meiner Egostruktur.


Und darum geht es auch primär. Erkenne dich! All deine Anteile! Erkenne deine konditionierten Egostrukturen, nicht um sie loszuwerden, das wäre Widerstand und ist auch nur wieder ein Produkt deines Egos-  Erkenne sie, um sie zu lieben. Sehe sie und schenke ihr ein liebevolles Zuhause in deinem heiligen Herzen.
Die Liebe vollkommen zu verkörpern und zu leben setzt unweigerlich voraus, die Schattenseite hierzu zu fühlen, zu sehen, und letztendlich zu erlösen, in dem wir sie befriedet in unser Erfahrungsfeld Leben integrieren.


Und heute sehe ich nach all den Jahren der tiefen Transformation, dem unendlichen Fühlen von Leid und Pein,

dass es nicht die Angst vor dem Sterben war, die mir die Luft zum Atmen nahm….in Wahrheit war es die tiefe Angst wahrhaftig zu leben, die große Furcht, mein vollkommenes Sein hier in meinen Körper Einzug halten zu lassen…ich hatte Angst vor meiner eigenen Größe und versteckte mich in der dunkelsten Ecke.
So ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass das Licht und die Liebe anfänglich schmerzen bereiteten und auch heute noch so manches mal tun, als ich mich entschloss, ins Licht zu kommen.
Es bedarf unserer eigenen Liebe, unser Mitgefühl für uns selbst, diesen Prozess ins Licht sanft und getragen erleben zu dürfen.
Daher erlaube dir, für all das, was du zur Zeit erlebst und fühlst, dich noch mehr zu lieben und zu ehren. Dein Mitgefühl für dich selbst ist es, was dir die Tür zu Erlösung öffnet.

 

Tagesimpuls 9.05.2019

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Wieviel musst du geben, um wahrgenommen zu werden?

Musst du überhaupt etwas tun, geben oder in irgendeiner Weise in Aktion gehen, um gesehen zu werden? Solange es ein „müssen“ ist, ein Drang aus der Angst heraus, wirst du auch nur eine dementsprechende Resonanz anziehen... Angst und Mangel.
Genau diese Struktur ist es auch, die dir im Prinzip dein Thema zeigt, was eigentlich von dir gesehen werden möchte:
Ich bin nicht wertvoll, nicht liebenswert und brauche daher Anerkennung von außen. Schauen wir nicht hin und verlieren uns noch tiefer in Projektionen, wird sich deine innere Haltung dir selbst gegenüber auch weiterhin in deinen Erlebnisfeldern widerspiegeln.
Ich komme daher nochmal auf die Ausgangsfrage zurück. Korrekter und vielleicht auch klarer Weise müsste es heißen: Wem muss ich meine Aufmerksamkeit geben,

um wahrgenommen zu werden?
Es ist niemand anderes als du selbst.

Schenke dir deine Aufmerksamkeit, nimm dich mit all deinen Facetten und Anteilen beobachtend, liebend und annehmend wahr, so wird sich auch dein äußeres Erleben demzufolge darstellen.

 

Tagesimpuls 8.05.2019

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Wenn alles Wollen und krampfhafte Erzwingen durch den kräftezehrenden Kampf des Egos keinen Sinn mehr ergibt,

die Hingabe an das Hier und Jetzt die einzige Option nun ist,

so kannst du dir sicher sein, dass nun dein Leben wahrhaftig gelebt werden kann.
Wir blockieren und torpedieren uns durch unser unerschütterliches und hartnäckiges Wollen (hier aus dem Verstand kommend) selbst.
Unser Ego möchte gerne alles durchsetzten, was es sich sich wünscht. Das ist natürlich und auch verständlich. Wünsche zu haben und die Hoffnung, dass sie sich erfüllen gehört zu unserem Menschsein dazu.
Zur Erfüllung dieser wird dann alles mögliche versucht, um diese in die Realität zu ziehen. Wir finden auch zig Ratgeber diesbezüglich, u.a " The Secret" von Rhonda Byrne, "Wünsche ans Universum" von Bärbel Mohr, und viele andere.
Das Problem ist jedoch, dass es hier meist nicht funktioniert. Wir wünschen aus einem tiefen Mangel heraus, dass das Universum uns die Liebe, das Geld, das Haus, die Gesundheit, o.ä. bringen möge, nur bekommen wir in der Quintessenz nur noch mehr von unserem Mangel.
Das Pferd wird von hinten aufgezäumt, wenn wir den inneren Mangel durch etwas vom Aussen füllen wollen. Es ist im eigentlichen Sinne sogar ein unbewusstes Demonstrieren an das Leben, dass wir nicht in der Lage sind, die Fülle, die Liebe usw. in uns selber zu finden. Die Resonanz darauf ist, dass das Leben uns nur noch mehr von unserer inneren Leere im Aussen spiegelt.
Kümmere dich daher um dich, deine inneren Wunden, dein inneres hungriges Kind. Sei bei dir und nimm dir die Zeit, die du brauchst, um für dich (ausschließlich erstmal nur für dich) da zu sein. Bist du bei dir, bist du in der Liebe und fängst an für dich zu sorgen, so füllt sich allmählich die Leere in dir. Du stellst dann irgendwann fest, dass kein Kampf, kein unbändiges Wollen mehr von Nöten ist. Es ist alles da, was du so sehnsüchtig im Aussen gesucht hast - du findest es in dir.
Interessanter Weise schenkt dir das Leben nun viele der Wünsche, die du einst ins Universum schicktest, da durch die Aufgabe des Wollens Platz für das Vertrauen und die Hingabe ans Leben gemacht wurde.

 

Tagesimpuls 7.05.2019

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Es ist nicht leicht,
sich aus ungesunden Beziehungsmustern zu lösen.

Es schmerzt sogar sehr. Gerade dann,
wenn es doch die Menschen sind, die wir so sehr lieben.

Oft halten wir durch, bis zum bitteren Ende...teilweise darüber hinaus. Die Hoffnung, dass sich der Andere ändert
oder die Situation ist so groß, dass man bis
zum letzten Moment krampfhaft am Alten festhält.

Wir nehmen alles in Kauf...sogar unser eigenes Sein.

Aber warum? Ist es letztendlich unsere eigene Angst vor Veränderung?
Unsere wahnwitzige Idee, so die Kontrolle über unsere Umstände zu haben? Lauthals schreien wir nach Freiheit, Unabhängigkeit ...
nach einem besseren Leben -
übersehen aber dabei das Wesentliche:

Wie willst du etwas anderes in deinem Leben erhalten,
wenn du doch immer wieder nach deinen alten Verhaltensweisen agierst? Wie willst du Freiheit leben, wenn du dich krampfhaft an ungesunde Gitterstäbe klammerst, die dir vermeintliche Sicherheit vermitteln?

Wie willst du eine glückliche, freie und liebevolle Beziehung leben, wenn in dir noch die alten Beziehungsmuster

am Wirken sind?

Ja...es tut weh, verdammt weh, ehrlich hinzuschauen.
Nur bei sich zu bleiben.

Ja...es tut weh, erschreckend weh,
all die weggedrängten Gefühle zu fühlen.

Ja....es zerreißt,

es zerstört...all das bedingungslos zuzulassen, was sich zeigt.

Aber das, was bleibt, was letztendlich bleibt, bist DU:

Rein, klar, nackt, wunderschön, er-schöpft, jedoch endlich frei.

 

Tagesimpuls 6.05.2019

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Abgrenzung, ein aktuelles Thema bei so vielen.
Auf sich zu achten, für sich zu sorgen und seine eigenen Grenzen zu wahren ist ein wichtiger Bestandteil der Selbstliebe.
Fatal wird es jedoch, wenn man sich hier nur im Außen verliert, den möglichen „ Feind“, den Brecher deiner Grenzen lediglich in einem anderen sieht.
Schaut man hier genauer und tiefer, geht es wie so oft, um deine eigene innere Welt.
Gerade im Hinblick auf die Erkenntnis, dass alles im Außen eine Spiegelung unseres inneren Erlebens ist, sollte auch die Abgrenzung in uns selbst erfolgen. Nur wovor soll ich mich nun abgrenzen? Was in mir erschafft die Grenzen brechenden Erfahrungen in meinem persönlichen Erleben?
Es sind mitunter Erlebnisse und Erfahrungen, die sich tief in unsere Egostruktur eingebrannt und mit der wir uns im laufe der Zeit identifiziert haben.
Hier bedarf es zunächst das Erkennen und lösen des Musters in uns. Die Abgrenzung im Außen mag hier in der ersten Zeit durchaus seinen Sinn haben und hilfreich während des Lösungsprozesses sein, jedoch ist in der letzten Instanz deine innere Abgrenzung zu deiner Egostruktur der entscheidende, aber aus meiner Erfahrung auch der herausforderndste Schritt der vollständigen Heilung.
Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Ego durch all unsere Erlebnisse, Konditionierungen und gesellschaftlich vorgegebenen Rahmenbedingungen geprägt und geschliffen wurde, meist mit großer Diskrepanz zu unserer wahren Natur.
Es ist die Egostruktur, die unserer inneren Abgrenzung bedarf, damit unser wahres Selbst frei erstrahlen darf.

 

Tagesimpuls 5.05.2019

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Du siehst in mir nur das Starke, stresserprobte Harte,
das sich kämpferisch aus den Fluten des Lebens erhebt,
im wohligen Wissen, dass ich dich trage und alles Schwere von dir nehme.
Ja, das tat ich mein Leben lang, eine Fascette, ein aufgedrückter Anteil von mir, dabei bin ich in meinem tiefsten Inneren so zerbrechlich, verletzlich und zart, dass das Harte im Außen mir nur dem Schutze diente. Doch das siehst du nicht, du siehst mich einfach nicht. Die Bequemlichkeit ist deine behagliche Heimat geworden und vernebelt dir den Blick. Verständlich, müsstest du ja im Moment der Erkenntnis und mit dem Tragen deiner eigenen Themen selber schwimmen.
Selbst wenn ich wollte, selbst wenn ich mit aller Macht wieder in das alte Harte eintauchen wollte, es funktioniert nicht mehr.

Die Zeit riß vehement meine Schutzmauer ein, das was bleibt ist meine nackte Essenz:

Liebevoll, warm, weich, nährend, aber auch zutiefst verletzlich.
Ich ertrage das Harte nicht mehr.

Das Schroffe und Grobe trifft mich im Mark.
So bleibt mir nur eins, mich zu lösen….von allem,

was nicht mit meiner Essenz in Resonanz geht.
Das ist mein wahrhaftiger Schutz.. die Liebe zu mir macht es möglich.

 

 

Tagesimpuls 4.05.2019

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Was aber, wenn ich mich nicht will?

Was tun, wenn ich mir selber nicht begegnen möchte?

Wohin soll ich nur springen,

wenn ich dieses Feuer des Abgrundes nicht fühlen will?

Alles in mir wehrt sich den nächsten,

entscheidenden Schritt zu gehen.

Alles?

Ich fühle ehrlich in mich hinein.

Nein, es ist nicht alles, es ist ein kleiner Anteil,

der alles beinhaltet.

Angst.

Mein Ego hat Angst.

Zurecht.

Lasse ich die vollkommene Begegnung mit mir in mir zu,

so würde es im Feuer des Abgrundes verbrennen.

Stille.


So groß ist unsere Angst, unsere eigenen Tiefen zu spüren.
Verständlich, hier liegen jene Gefühle, die wir einst abspalten oder wegdrängen mussten, da wir sie in dem Ausmaß der Heftigkeit niemals hätten fühlen können. Als diese Gefühle entstanden, waren wir noch kleine Kinder. Der Mechanismus der Verdrängung diente damals als wichtiger Schutz. Heute jedoch sind wir Erwachsen und haben vom kognitiven und psychischen Entwicklungsgrad die Möglichkeit, diese Gefühle halten zu können. Um wirklich frei zu werden, um wahrhaftig destruktive Verhaltensweisen und Muster zu lösen, bedarf es das Fühlen genau jener unterdrückter Gefühle. Wir müssen hinunter in unseren dunklen Abgrund. Das ist mehr als herausfordernd und bedingt unseren ganzen Mut. Wir sind durch die Tür der Verdrängung in den Raum unsere jetzige Situation/Erleben geraten und genau durch jene geht es auch nur wieder hinaus.

 

Tagesimpuls 3.05.2019

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Wie wichtig ist es doch, auf unser Herz, unsere innere Stimme, die sich stets im Leisen zeigt, zu hören.
In der Regel ist es unser begrenzter Verstand,
der uns laut auf dem Weg der alten Erfahrungswelt wissen will,
ist doch genau dieser die wohlbekannte Straße.
Jedoch hält uns exakt jenes von dem Leben ab,
dass wir uns von Herzen wünschen.
Unser Verstand ist ein wundervolles Werkzeug,
ein nötiges Utensil, das wir zur Umsetzung und ganz allgemein zum Leben brauchen.
Was allerdings die Entscheidungsfindung betrifft,
sollte dein Herz die Führung übernehmen.
Meist erscheinen die Wege des Herzens nebulös, waghalsig, unsicher, teilweise fast verrückt - für deinen begrenzten Verstand.
Sich hier über das laute Getöse und den vehementen Widerstand deines Egos hinwegzusetzen, trotz aufkommender Angst in die Tiefe zu springen, weil dein Herz es dir sanft zuraunt,
erfordert deinen ganzen Mut und dein Vertrauen in dich!
Bist du bereit dich auf die Herausforderungen einzulassen?
Hast du den Mut, deine bequeme Couch, deine eingefahrenen, vermeintlich sicheren Wege zu verlassen und das Abenteuer Leben wahrhaftig zu beginnen?
Ja? Dann lass dich ab heute nur noch von deinen leisen und sanften Tönen führen, die sich liebevoll in der Stille zeigen.

 

Tagesimpuls 2.05.2019

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Das Größte, Schönste und Erfüllendste ist das Einfachste.
Aber weil es so einfach ist,

kann es unser kompliziert suchende Verstand

nicht im Bereich des Möglichen sehen.
Es ist das Herz, dass die Einfachheit sieht,

in dem es sich der Liebe verschrieben hat.
Liebe ist Heilung, Liebe ist Erfüllung,

Liebe ist das Schönste und Größte

- so einfach ist das!

 

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3

 

 

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Neuer Seminartermin

" Raus aus der  Angst"

 

Wann: 31.08 -1.09.2019

jeweils von 10.00-13.00 Uhr

 

Näheres siehe Rubrik Seminare/ Vorträge

 

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Texte: © Yvonne Fitzner / Bildquelle: www.pixabay.de