Tagesimpuls

Tagesimpuls 20.07.2018

Von einem Moment auf den anderen ist alles anders.
Sie ist wieder da! Diese Panik, diese alte Angst, die Luise erneut in wohlbekannte und doch längst vergessene Zeiten hinunterzieht.
Eingehüllt von dem schweren und dunklen Mantel der Furcht, liegt Luise hektisch atmend in ihrem Bett. Ihr ist kaum noch ein klarer Gedanke möglich, die Ohnmacht hat die Vorherrschaft eingenommen.
Dieses Gefühl der Vernichtung, der Urangst, die ihr die Brust schmerzhaft einschnürt, ist ihr wohl bekannt. Als sie noch ein junges Mädchen war, hatte sie immer mal wieder diese Panikattacken.
Sie kamen stets aus dem Hinterhalt, ohne Vorankündigung hebelten  diese Momente jegliches Sicherheitsgefühl aus. Die nackte Angst und die gleißende Panik waren in jenen Augenblicken Herrscher in Luises Reich. Es dauerte Jahre intensiver Arbeit mit sich selbst, um Stück für Stück aus der Angstschlaufe wieder in ein normales Leben hineinzukommen. Sie bearbeitete die Ursache ihrer Angst, erlernte hilfreiches Handwerkzeug, baute eine gesunde Selbstliebe auf und ordnete ihr Leben neu. Luise glaubte, es geschafft zu haben.
Bis zu dem Moment, wo sich alles Alte nochmal in seiner ganzen Pracht zeigte.
Es dauerte tatsächlich eine Weile, bis sie sich auf ihre Stärken, Ressourcen und das erlernte Handwerkzeug besann. Doch genau hier liegt der Schlüssel! Es ist nicht wichtig, ob dich alte Themen, wie hier bei Luise, wieder einholen und dich in das alte Gefilde ziehen wollen. Es sollte dich auch nicht interessieren, wie lange du dich wieder in deinen alten Strukturen verwoben hast. Ausschlaggebend und absolut elementar ist, dich wieder auf dich zu besinnen! Finde deine Stärken, deine Ressourcen. Hole dir Hilfe von außen, wenn es nötig ist, vielleicht ist noch etwas in dir, was noch in Heilung gehen mag. Manchmal zeigen sich auch alte Themen mit voller Wucht, da sie einfach nur letztmalig aus dir herausfließen wollen. Spüre hier bitte in dich hinein, was für dich stimmig ist. Lass nicht mehr zu, dass dich längst überholte Muster beherrschen. Du bist der Herr in deinem Haus!

 

Tagesimpuls 19.07.2018

Wann bin ich wirklich frei? Wann ist die Zeit der Anhaftungen und alten, destruktiven Mustern weitgehend überwunden?
Einen wirklichen Zeitpunkt kann ich dir leider nicht nennen, jedoch gibt es Anhaltspunkte, die dir deutlich zeigen, dass du in deiner persönlichen Freiheit angekommen bist:

 

 

 

- Es interessiert dich nicht mehr, was andere von dir denken oder ob sich dich mögen.


- Du fühlst dich nicht mehr schuldig oder schlecht, wenn dein Gegenüber ein Problem mit dir hat, wütend, verärgert ist oder einfach nur schlechte Laune hat.


- Du kannst gut mit Kritik umgehen. Es hat nichts mehr mit einer persönlichen Vernichtung zu tun, wenn ein anderer dich kritisiert.


- Du reagierst nicht mehr wie früher bei bekannten/ oder wiederkehrenden Themen. Diese schmeißen dich nicht mehr aus deiner Bahn. Du agierst besonnen und ruhiger.


- Du bist zu jeder Zeit in der Lage dich gut abzugrenzen, auch bei Menschen, die dir sehr nahe stehen.


- Du kannst dich sehr gut aus destruktiven Beziehungen lösen.

Du bist in der Lage, jederzeit ungesundes und dir nicht mehr dienliches loszulassen.


- Du bist vollkommen im Vertrauen angekommen, fließt mit dem Leben mit, kannst sehr gut deine momentanen Lebensumstände annehmen. Du bist handlungsfähig/ in deiner Eigenmacht.


- Du hast das Wertungssystem weitgehend hinter dir gelassen. Du kannst die Menschen so belassen, wie sie sind. Niemand muss sich für dich verändern, da du genau weisst, dass die wahrhaftige Veränderung nur in dir zu vollziehen ist.


- Angst, Zweifel und Misstrauen sind immer weniger in deinem Denken zu finden. Sollte sich nochmal Angst usw. zeigen, so weisst du sehr gut, wie du damit umgehen kannst. Auch hier bist du vollständig in deiner Eigenmacht und handlungsfähig.

 

- Und zu guter Letzt: Du liebst, achtest und wertschätzt dich bedingungslos!

 

Tagesimpuls 18.07.2018

In Zeiten, wo sich alles von Innen nach Außen stülpt, du das Gefühl hast, dass vielleicht nichts mehr geht, weder ein vor noch zurück nicht mal ansatzweise möglich erscheint, ist ein Weglaufen nicht mehr machbar. Alles in dir zieht dich sehnsuchtsvoll zu dir selbst hin. Sperrst du dich, gehst in den Widerstand zu der jetzigen Situation, die mit Sicherheit schmerzvoll und unangenehm sein kann, verstärkst du dein Leid. Manchmal ist das Erleben so furchtbar, so vernichtend, ja vielleicht sogar gefühlt lebensbedrohend, dass unserer innerer Instinkt genau jenen Widerstand verstärkt aufbaut. Und hier darf intensiv hingeschaut werden, genau hier beginnt die eigentliche sehr herausfordernde Arbeit mit dir selbst:
Es geht um das bewusste Vertrauen ins Leben, dich auf deinen Instinkt ( gesteuert durch dein Lebenserhaltungssystem , dass unter anderem vom Ego / Erfahrungen, Konditionierungen geprägt ist) liebevoll einzulassen, diesem aber nicht zu folgen! Lass dich in deine Angst, deine Verzweiflung, das Gefühl der Vernichtung reinfallen, lass dich von ihr vertrauensvoll umarmen und schau was dahinter liegt!
Hast du denn eine andere Wahl? Kannst du dich dir selbst entziehen? Geht der Schmerz, die Angst und die Verzweiflung wenn du dich abwendest? In der Regel zeigt es sich nur noch deutlicher und intensiver. So lass dich endlich fallen, gib dich dem Leben, dir selbst hin und es wird mit Sicherheit leichter.
Mein Tipp in diesen doch sehr herausfordernden Zeiten ist die tägliche Meditation! Hier bist du ganz bei dir, hier gibst du dir selber deinen Raum. Anfänglich ist es oft schwer, du kannst deine innere Unruhe und all die Gefühle fühlen, die du nicht möchtest, jedoch ist genau das der Weg. Nimm alles an, was sich zeigt, wertungsfrei. Gib dir die Zeit, die du brauchst. Nach einer Weile wirst du feststellen, wie wohltuend die tägliche Meditation ist. In der Stille findest du dich. In der Ruhe liegt die Kraft. In dir ist alles was du brauchst.

 

Ich nehme hier bewusst alle tatsächlich körperlich lebensbedrohenden Notfallsituationen raus! Diese gehören in die Hand eines Arztes. Mein Beitrag bezieht sich ausschließlich auf den psychischen Bereich, der durchaus auch psychosomatische Erscheinungen beinhaltet, die gefühlt lebensbedrohend sind, jedoch nicht physisch. Grundsätzlich ist eine ärztliche Abklärung immer zu empfehlen!

 

Tagesimpuls 17.07.2018

Vertrauen,
ich suche noch immer den Weg
in mir.
Manchmal meine ich
ohne Umschweif und klar
vollkommen im tiefen Wissen zu sein.
Frei, geborgen und sicher im Sein.
Zweifel,
sie kommen schleichend
und hämisch aus dem Hinterhalt.
Reißen mich aus mir heraus,
schmeißen mich zu Boden.
Stille in der Verzweiflung,
die letzte Träne schaut
mich sanft an.
Ich stehe auf
und bin wieder bei mir.
Vertrauen.

 

Tagesimpulspause vom 1.07.- 16.07.2018

Wenn es Zeit ist, die Seele baumeln zu lassen,

sich genüßlich im Nichtstun zu verlieren,

die Sonne die Nasenspitze küsst,

während das Meer das Lachen begrüßt,

darf ich nur für mich sein.

Auftanken, sich im Wind der leisen Veränderung drehen,

Altes zurücklassen und die berauschende Stille in ihrer Vollkommenheit zu wahren,

um dann mit neuer Energie wieder in den

lieb gewonnenen Alltag einzutauchen.

Wenn es Zeit ist, Grenzen zu sprengen,

um das Neue zu empfangen,

darf ich einfach nur sein.

Mögest auch du die kommende Zeit

in deiner eigenen Ausdehnung der Ruhe und Entspannung genießen.

Möge sich auf sanfte und liebevolle Weise der Stress,

die Anspannung und alles dir nicht mehr dienliche lösen.

Mögest auch du von der heilsamen Erfahrung des puren Seins umarmt werden.

 

Yvonne

 

 

Tagesimpuls 30.06.2018

Lebewohl.
ein Wort mit soviel Bedeutung
Lebe! Lebe glücklich und frei.
Lass es dir gut gehen
und eines Tages, nach langer Zeit,
treffen wir wieder auf einander.
Geheilt die alten Wunden.
Schauen uns in die funkeinsprühenden Augen,
wohl wissend , das jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Lebe - wohl, bis zu dem Moment der unweigerlich kommt.

 

Tagesimpuls 29.06.2018

Über die Geduld  von Rainer Maria Rilke

 


Man muss den Dingen

die eigene, stille

ungestörte Entwicklung lassen,

die tief von innen kommt

und durch nichts gedrängt

oder beschleunigt werden kann,

alles ist austragen -

und dann gebären.
Reifen wie der Baum,

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.
Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,

die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos, still und weit…
Man muss Geduld haben
mit dem Ungelösten im Herzen,

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben, und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,

ohne es zu merken,

eines fremden Tages

in die Antworten hinein.

 

Tagesimpuls 28.06.2018

Es ist ein schönes Gefühl, wenn jemand mit uns respektvoll, wertschätzend und achtsam umgeht. Wir blühen auf, leben auf und können uneingeschränkt so sein, wie wir sind.

Diese Art von Begegnung ist so unglaublich fruchtbar und bereichernd für alle Beteiligten.

Viel zu wenig findet jedoch diese Art von Beisammensein statt.

Es wäre zu einfach, die Ursache nur beim Gegenüber zu suchen.

Den Kern dessen finden wir (wie in allem) in uns. Gehen wir mit uns selber wertschätzend, achtsam und respektvoll um, ist dieses auch im Außen möglich zu erleben. Alles im Leben ist Energie, manches grobstofflich und sichtbar, anderes feinstofflich und für unser bloßes Auge nicht zu erkennen, jedoch stets zu fühlen.

Wir gehen mit Menschen, die ähnliche Energie -, Denk- und Emotionsstrukturen haben in Resonanz. Daher ist es gerade jetzt wichtig, unsere eigenen Strukturen sichtbar zu machen, und bei Dysfunktionalität zu lösen und ein neues Gerüst zu integrieren. In diesem Fall eines, in dem wir mit uns selber wertschätzend, liebevoll und achtsam umgehen.

 

Tagesimpuls 27.06.2018

In jeder Situation, mag sie auch noch so fatal sein, haben wir trotzdem die Wahl, wie wir damit umgehen und uns letztendlich fühlen wollen. Sicherlich gibt es sehr einschneidende und tief bewegende Ereignisse.

In diesen Momenten des Erlebens ist es oft nicht möglich,

in die Vogelperspektive gehen zu können, um eine Wahl zu treffen.

Die Emotionen überollen einen, fernab jeglicher Kontrolle.

Jedoch ist auch hier irgendwann der Zeitpunkt gekommen,

sich zu entscheiden :
Möchte ich weiterhin meinen Emotionen, die teilweise aus uralten Verhaltensmustern entspringen, das Zepter in die Hand geben und lediglich reagieren,

oder gehe ich wieder in meine Eigenmacht zurück und erlaube mir, aus der Ruhe heraus bewusst zu agieren.

 

Tagesimpuls 26.06.2018

Wenn es für mich keine Rolle mehr spielt,
wie und ob du agierst,
weißt du, dass du endlich frei bist.
Wenn das Fenster der Liebe für dich weit geöffnet ist,
keine Sorge des Verschließens dich wieder bremst,
weisst du, dass du endlich gehen darfst.
Wohin, wann, mit wem ist nicht wichtig…
einzig deine Schritte zu dir,

zu deinem eigenen Glück,
zu der Liebe, die du so sehnsüchtig suchst,

ist nur noch entscheidend.
Und ich, ich gehe die Meinen.

 

Tagesimpuls 25.06.2018

Wir wollen andere Erlebnisse in unser Leben ziehen, alte Wunden heilen und uns somit aus destruktiven Mustern befreien.
Hierzu ist die Ursachenforschung die Basis, bzw. der erste Schritt in die heilende Veränderung.
Erkenntnisse ergeben sich aus dem Ergründen und Sichtbar machen deiner persönlichen Geschichte. Angefangen von äußeren Einflüssen, Erlebnissen, dem sozialen Umfeld, die die Persönlichkeit und somit unser ganzes Erleben/Leben prägten. Ein Eintauchen bis hin zur tiefsten Stelle der Ursächlichkeiten,

die in unserem Inneren zu finden sind, ist unumgänglich.
Veränderung hingegen entsteht diametral zur Erkenntnis/ Ursachenforschung und auch erst nach gewonnenen Erkenntnissen. Wir beginnen im tiefsten Urgrund im Inneren von uns und es wirkt sich so nach und nach bis in die äußersten Ecken unseres erlebten Umfeldes aus.

Fazit:

Die nötigen Erkenntnisse erlangen wir durch das Äußere! Durch diese Erkenntnisse kann Wandlung passieren.

Diese Transformation, die eine wirkliche Veränderung nach sich zieht, findet im Inneren statt.

 

 

Tagesimpuls 24.06.2018

So viele haben in den letzten Jahren an sich, bzw. in ihrem Inneren gearbeitet, geheilt, verändert und neustrukturiert, dass sich nun bei genau Jenen die Veränderung auch im Außen zeigt. Mitunter wechseln einige ihre Arbeitstelle, oder sogar den Beruf, manche ziehen plötzlich um, bei anderen ist es das soziale Umfeld. Hier lösen sich viele Verbindungen, die manchmal über Jahre innig waren, auf.

Insbesondere der letzte Punkt, das soziale Umfeld, verdeutlicht den Wandel massiv. Meist sind es die engeren Freunde, der Partner und Familienmitglieder, die mit deiner Weiterentwicklung große Probleme bekommen, sofern sie sich nicht um ihre Entwicklung, um ihre Heilung gekümmert haben. Du machst ihnen mit deiner Veränderung Angst. Deine innere neu gewonnene Selbstsicherheit, deine Liebe für dich, deine innere Befriedung triggert ihre eigene Unsicherheit, ihren Selbsthass, und ihren eigenen Unfrieden an. Das ist schmerzhaft und möchte von deinem Gegegnüber, der sich vielleicht aus Angst vor seinem eigenen Schmerz nicht bewegen möchte, einfach nicht gefühlt werden. Daher bekämpft er dich, wird dir gegenüber eventuell zornig, wütend, verletzend usw.

Im Folgenden möchte ich zum näheren Verständnis die Ausführung von Anssi Antilla hernaziehen, der sich mit den "Nebenwirkungen" der Veränderung eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beschäftigt hat und warum es oft zwangsläufig zum Lösen einiger engen Verbindungen kommen muss:

 

 DAS GIFTZWERG-SYNDROM
*
Menschen mit einem verletzen Selbstwert haben ein Problem: Sie werden von Menschen mit einem gesunden Selbstwert unfreiwillig an ihr Gefühl der Minderwertigkeit erinnert.
*
Selten besitzen sie jedoch die Einsicht, dass sie die Verantwortung für dieses Gefühl tragen und es ihre eigene Wunde ist, die nach Heilung schreit.
*
Stattdessen werden sie die Schuld bei dir suchen und dir vorwerfen, arrogant zu sein. Das ist das Giftzwerg-Syndrom.
*
Sie werden behaupten, dass du arrogant bist; oft sogar, ohne dass du überhaupt etwas zu ihnen gesagt hast. Und wenn sie es nicht sagen, werden sie es denken. Sie werden dich verurteilen und mit anderen darüber tuscheln.
*
Sie werden ihre eigene Arroganz, die ein Symptom der Minderwertigkeit ist, auf dich projizieren. Sie werden glauben, du hättest dich über sie erhoben — oder über andere. Dabei ist es ihre eigene Arroganz, dich erniedrigen zu wollen, um sich selbst zu erheben.
*
Sie werden versuchen, dich zu verletzen. Sie werden dich ändern wollen. Oder sie werden dich hindern, zu wachsen. Schließlich sind es oft Freunde und Verwandte, die dich unbewusst klein halten, damit du ihrer „Leidens-Gemeinschaft“ nicht entfliehst. Warum tun sie das?
*
Damit sie sich nicht minderwertig fühlen. Für sie bist du ein Dorn im Solarplexus — dem Sitz des Selbstwerts.

 

 

 

Tagesimpuls 23.06.2018

Finanzielle Fülle hängt unmittelbar mit deiner inneren gefühlten Fülle, Glaubensätze, Konditionierungen und mit dem Haushalten deiner dir eigenen Energie zusammen.
Bist du innerlich völlig ausgeglichen, fühlst dich reich und wohl genährt, ist dein Vertrauen ins Leben gestärkt, ist dir nichts anderes möglich, als auch in der äußerlichen materiellen Fülle zu leben. Es fließt dir alles mühelos zu.
Dazu zählt aber auch, wie du mit deiner eigenen Energie haushaltest.
Wenn du zu viel von dir nach außen gibst, zu viel für andere und zu wenig für dich da bist, entsteht ein Ungleichgewicht. Dieses kann sich dann auch deutlich im finanziellen Bereich zeigen.
Energievampire oder Menschen, die auf Kosten anderer sich bedienen, ohne von sich viel zu geben, sind zwar materiell gefüllt, haben jedoch im Inneren ihren großen Mangel. Hier ist es so unsagbar wichtig, Grenzen zu setzen! Diese Menschen fallen dann auf sich selbst zurück und bekommen so endlich die Chance, ihren inneren Mangel zu erkennen. Im Prinzip sind beide Extreme in einem Defizit. Die Lösung ist, wie in jedem Bereich, die eigene Mitte, die Balance zu finden. Geh achtsam mit dir und deiner Energie um! Haushalte mit deinen eigenen Ressourcen und du wirst automatisch auch im Materiellen eine deutliche Verbesserung bemerken. Wir vergessen viel zu oft, dass im Prinzip alles nur Energie ist und die Ursache stets in uns selber liegt.

 

Tagesimpuls 22.06.2018

So ist jetzt, was ist.
Der Schmerz, schon so lange gekauert in der hinteren Ecke,
zeigt sich allmählich in seiner ganzen Pracht.
„Sieh hin“! , schreit er so herzzerreißend,
dass wir nicht anders können.
Lasse zu, was sich zeigt.
Fühle was ist.
Sein ohne Wollen.
Heilung geschieht nur wenn wir aushalten
und zulassen was schon die ganze Zeit in uns ist.

 

Tagesimpuls 21.06.2018

Teure Cremes, Klamotten, Beautyprodukte, Schönheitsoperationen,  usw. sind im übertriebenen Maße ein Ausdruck unserer inneren Unzufriedenheit.

Fühlen wir uns tief in uns nicht schön genug, nicht wertvoll genug, nicht jung genug usw. lassen wir uns nur zu leicht von den „ schnellen Hilfen“ im Außen verführen.

Wir verfallen dem Wahn unsere Fassade in einem von außen auferlegten Zustand von ewig jung und makellos halten zu müssen. Das Dilemma dabei : die innere Unzufriedenheit, die mangelnde Selbstliebe, die gefühlte Wertlosigkeit wird mit jedem weiteren Aufpimpen des Körpers nur noch weiter vergrößert.
Wahre Schönheit ist immer und ausnahmslos eine Wirkung/Energie,
die von innen nach außen geht,

unabhängig der äußeren Form.

Wer sich dem Produkt, der Ware Schönheit, die vermeintlich im Außen gesucht wird, verschreibt, der bleibt in sich leer und wahrscheinlich sogar verbittert zurück, da wir im Außen nur unseren inneren Zustand sehen.
Wenn du wirklich deine Schönheit zum Erblühen bringen möchtest, so pflege, hege und liebe dein ganzes Wesen in dir.

 

Tagesimpuls 20.06.2018

Freiheit
ein Gefühl unendlicher Weite
macht sich unaufhörlich breit.
Ist es den möglich?
Kann es denn wirklich sein?
Es ist nur meine Entscheidung,
mein Ja von Nöten,
um die Endlosigkeit zu beschreiten.
Freiheit

 

 

Wie oft kommt es vor, dass wir uns selbst die Möglichkeit verwehren, die Freiheit zu leben.
Aus Angst, Schuld und vielleicht auch Scham bleiben wir lieber hinter unseren vertrauten Gittern und nehmen lediglich
den Geruch dieser zwanglosen Unabhängigkeit wahr.
Die Sehnsucht auszubrechen ist mitunter so groß,
dass wir unweigerlich Leiden - meistens still und leise,
verspricht doch der goldene Käfig Sicherheit.
Doch was passiert, wenn der Mut in uns erstarkt?
Was würde geschehen, wenn wir es tatsächlich wagen
und die alte selbstgewählte Enge wahrhaftig verlassen?
Freiheit - oft sind wir nur einen Gedankensprung - eine mutige Entscheidung davon entfernt.

Tagesimpuls 19.06.2018

Wenn wir an uns selbst gearbeitet haben,

all unsere Schattenseiten erkannt und liebend in die Arme geschlossen haben, hört die Heilung, bzw. die Entwicklung nicht auf!

Sie geht weiter und weiter, lediglich unsere Haltung, unser Umgang mit den Herausforderungen verändert sich.

Es wird leichter und im allgemeinen sanfter.
Sind wir mit dem Gröbsten durch, so ist es aus meiner Beobachtung meist so, dass es nun mit unserem engen Umfeld weitergeht. Hier beginnt das Spiel von vorn.

Der Unterschied: Es ist nicht mehr unser persönliches Leid und unser eigener Schmerz. Die Herausforderung besteht nun darin aus-zu-halten und zu begleiten, dass ein geliebter Mensch nun auch seinen ureigenen Weg der oft erstmal schmerzvollen Heilung beschreitet.

Wichtig ist, wie in allen Bereichen des Lebens, die Balance und ausgewogene Mitte zu wahren und sich nicht in den Qualen des anderen zu verlieren.

Tagesimpuls 18.06.2018

Zurück zum Ursprung.
Die momentane Zeitqualität bringt jeden Einzelnen von uns zurück zu seinem persönlichen Ursprung, sofern er dieses möchte und zulässt. Dort, wo alles begann, seit Anbeginn der Zeiten.

Tiefe Heilung ist nun möglich. Lass dich darauf ein,

tauche ab in das Meer deiner Emotionen und lass dich sanft zu dir selbst tragen. Es ist mit Sicherheit keine leichte und einfache Zeit, sich mit dem Urschmerz, den Urthemen auseinanderzusetzen, doch ist genau das der Weg, der uns  tatsächlich in die persönliche Befreiung führt.

Wie mutig und tapfer jeder Einzelne ist, der sich genau auf diese große Herausforderung einlässt und mit dem Schmerz vertrauensvoll mitfließt.

 

Tagesimpuls 17.06.2018

" Mir geht es doch eigentlich sehr gut. Ich habe eine Familie,
mein Job passt, ich muss nix ausstehen und mein Arzt gibt mir klar zu verstehen, körperlich sei ich gesund.

Nur dieser Tinnitus, der ist nach wie vor da." 

Solche Aussagen und ähnliches höre ich immer mal wieder in meiner Praxis.
Für viele Menschen ist es nahezu verzweifelnd,

wenn sie sich die Ursache für ihre physischen und auch psychischen Probleme nicht erklären können.
Oft liegt es tatsächlich nicht sofort auf der Hand,

warum man nun, wie im oben genannten Beispiel unter einem Tinnitus leidet.
Fragt man hier nun aber gezielter nach, schaut gemeinsam in die eigene Tiefe, kann sich die Ursache vieler körperlicher Symptome wie eine Blüte allmählich im Licht der Sonne öffnen.
Wir finden diese meist im seelischen Bereich.
Das Problem ist nicht herauszufinden, warum die körperliche Erkrankung sich zeigt - die Schwierigkeit liegt im Menschen,

den Mut aufzubringen, tatsächlich in seine Tiefen schauen zu wollen.
 

 

Tagesimpuls 16.06.2018

Ich liebe dieses Bild! Mir fiel es mal vor ein paar Jahren in die Hände

(Urheber leider unbekannt) und es fungierte seitdem als mein inneres Leitbild. Den wirklichen Sinn verstehe ich jedoch jetzt erst. Früher war mein gefühlter „Feind“ für mich nur im Außen zu finden.

Es waren immer die anderen, äußere Umstände oder Situationen,

die mich von meinen Zielen, die ich auch nur im Außen gesetzt hatte, abhielten. Heute, nachdem ich meine Ziel im Inneren definiert habe, ich selbst mein lohnender Gewinn bin,

weiß ich, dass ich es war,

die mich selbst von allem systematisch trennte.

Ich war und bin es, die den Schlüssel zu meinem Glück...

zu meinem ersehnten Ziel in den Händen halte. Wenn uns das klar wird, wenn wir wahrhaftig erkennen, dass wahrlich alles in und an uns liegt, kann dich nichts und niemand aufhalten. Meine gewonnene Sichtweise lässt sich daher wie folgt definieren:
Richtest du deine Ziele und Absichten auf dein Inneres, deine persönliche Entwicklung ab - weg von den Wirkungsweisen im Außen, nimmst du die vollkommene Eigenverantwortung für dein Leben, für dich an, ist nichts anderes mehr möglich, als dein Ziel - dich zu erreichen. Wer sich nur im und am Außen orientiert, wird auf lange Sicht leer ausgehen.

 

Tagesimpuls 15.06.2018

An manchen Tagen fehlst du sehr.

Dann gehe ich hinaus

und stelle mir vor,

wie eine Leiter von mir zu dir

bis zum Himmel reicht

und ich dich noch einmal

sehen, sprechen und umarmen kann.

 

An manchen Tagen fehlst du mir sehr.

Es sind die Momente der Traurigkeit,

die mir zeigen, dass die Leiter zu dir

nicht nach oben führt.

Ich finde dich in mir,

lächelnd und warm, wie damals

wohnst du in der Liebe im Hier.

 

 

 

Tagesimpuls 14.06.2018

Manchmal ist das,

was so unerreichbar scheint,
so viel näher als geglaubt.
Jenseits deines Verstandes,

hinter deinen Gedanken
ist das Gesuchte so nah.

 

Tagesimpuls 13.06.2018

Hingabe
mein Herz möchte sich öffnen
frei von Angst.
Ich möchte mich ohne Sorge mit
weit ausgebreiteten Armen in die Deine
fallen lassen.
Gefühle fließen,
gehalten und geborgen in dein
schützendes Gefäss.
Weder Gestern noch Morgen
sollen sich in meinen Gedanken spiegeln.
Nur das Jetzt ist, was zählt.

 

Tagesimpuls 12.06.2018

Ernüchterung in den Gedanken,
fade und leer ist der Beigeschmack.
Noch immer zeigt es sich nicht,
was so tief in mir gefühlt und gemalt wurde.
Hämisch grinst das Ego im schillernden Glanz
seiner eigens auferlegten Blase.
Losgelassen ist, was nicht mehr in meinen Gedanken verweilt.
Freigelassen ist, was sich im ruhigen Spiel des Atems zeigt.
Wie sehr ich mich auch bemühe,
so weit wie meine Beine mich auch tragen,
ich komme doch nur wieder bei dir an.
Ob das jemals aufhört? Mitnichten!
Diese Liebe bleibt in ruhiger und stoischer Gelassenheit.
Je mehr ich mich ihr widersetze,
desto mehr liebt sie mich, liebst du mich.
Es ist die Hingabe, die nach mir unentwegt verlangt.
Das völlige Einlassen auf das reine Gefühl - ohne Resultate und Wirkung im Außen.

 

Tagesimpuls 11.06.2018

Es ist dunkel am Horizont,
die seichte Wolkenwand gibt nur vereinzelt
den ein oder anderen zart blinkenden Stern frei.
Die Stille der Nacht wird vom leisen Zirpen der Grillen in Nachbars Garten durchbrochen.
Und ich liege regungslos in meinem wohligen Bett, lausche dem Gespiel der verliebten Heimchen. Die Schlaflosigkeit, die mich heute seid langer Zeit mal wieder gepackt hat, schenkt mir einen tiefen Blick in so manch verbuddelte, alte Geschichten vergangener Tage. Die faden Lieder der verflossenen Zeiten erklingen in völlig neuem Gewand. Es sind zwar die selben Töne mit den gleichen Spielern, jedoch ist meine Sicht und mein Erleben erstmalig gänzlich neu.
In der Weite meines Herzens, in der lautlosen Ausdehnung der Nacht, spüre ich lediglich meinen Atem, der mich immer näher zu mir selber führt. Es ist wohltuend, es ist nährend, es ist ein Moment der vollständigen Einheit mit mir und tatsächlich immer noch mit dir. Und so bleibe ich, atme und lausche, genieße die Vollständigkeit in mir, während mich der von den Wolken freigegebene Mond sanft in den Schlaf küsst.

 

 

 

Tagesimpuls 10.06.2018

Wieso startest du nicht?
Auf was wartest du?

Alles muss perfekt sein. Eventuell meinst du, dass dir noch etwas fehlt - vielleicht Zeit, Wissen, Geld oder der Mut?
Mit dieser Einstellung stehst du dir selber im Weg und es könnte gut sein, dass du auch in einem oder drei Jahren die vermeintlich fehlenden Attribute nicht hast.
Höre auf, dich hinter Ausreden zu verstecken.
Frage dich lieber, was der eigentliche Grund ist, warum du dich nicht bewegst?
Ist es vielleicht die Angst vorm Versagen, die Befürchtung vor dem Schmerz, der sich dann zeigen könnte?

Das Verlassen eines sicheren Terrains ist immer mit Angst besetzt.
Der Ausgang ist ungewiss.
Die Furcht wird nicht schwinden, selbst wenn sich noch mehr Wissen und Zeit dazugesellen.
Einzig durch das Setzen des ersten Schrittes in Richtung deines Zieles, schleicht sich die Angst raus.
Also komm in Bewegung! Höre auf alles zu zerdenken und
Handel!

 

Tagesimpuls 9.06.2018

Alles was wir denken, fühlen, sagen und wie wir handeln

hat eine Wirkung! Ja sie erschafft sogar auf wundersame Weise deine Realität. Dein Hier und Heute ist das Produkt vergangener Gedanken und Gefühle. Ich schreibe hier wahrlich nichts Neues, es ist den meisten hinreichend bekannt... aber haben wir es auch wahrhaftig verinnerlicht? Sind wir so in unserer achtsamen Eigenverantwortung angelangt, dass wir unser Leben wirklich BEWUSST und BESONNEN gestalten? Ich kann nur für mich sprechen und muss mit ernüchternder Ehrlichkeit diese Frage mit „teilweise „ beantworten. Sicherlich bin ich wesentlich achtsamer und bewusster in Bezug auf meine Gedanken, Gefühle und Worte geworden , jedoch muss ich feststellen, dass ich hier (wenn es um wirkliche Wahrhaftigkeit geht) tatsächlich noch am Anfang stehe. Ich weiß nicht, wie es bei den vielen Menschen unter der Oberfläche ist, die auch über diese Themen schreiben und belehren... wie es bei dir oder bei dir ist, daher bleibe ich weiterhin ausschließlich bei mir. Was ich persönlich jedoch als fundamental erachte, ist die radikale Ehrlichkeit zu sich selbst. Es bringt uns kein Stück weiter, es ist gelinde gesagt destruktiv und blockierend, sich selbst in jeglicher Hinsicht zu betrügen und sich in ein verzerrtes Bild zu verstricken.

Wie eingangs schon geschrieben, zeigt uns doch das Leben gnadenlos anhand unserer äußeren Umstände, wie es in unserem Inneren bestellt ist.

Tagesimpuls 8.06.2018

Wenn ich etwas wirklich liebe,

benötige ich keinen Druck von außen,

um mich zu bewegen.
Es ist ein natürlicher Sog,

der aus dem Feuer meines Herzens kommt...
Ich kann dann gar nicht anders,

als mich mit allen Sinnen im Handeln und

im Sein zu verwirklichen.

 

Tagesimpuls 7.06.2018

Gerade für die Menschen, die wir so sehr lieben fühlen wir uns doch auf eine gewisse Art und Weise verantwortlich. Wir wollen, dass es ihnen gut geht, dass sie ein Leben in Leichtigkeit und frei von Leid leben können, ja vielleicht ist sogar der Wunsch dahinter, sie mögen es einmal besser haben als wir.
Insbesondere Eltern trifft es hier doch intensiver, auch oder gerade dann, wenn die Kinder erwachsen sind.
Doch ist es wirklich gut oder gar zum Wohle aller Beteiligten, wenn wir unseren erwachsenen Kindern alles abnehmen, sie stets weiter vor jeglichen Gefahren schützen wollen und sie sogar aus hausgemachten Dummheiten herausholen, da wir uns so verantwortlich fühlen?
Für wen machen wir das? Für uns oder für unsere Kinder?
Nun hier mögen sicherlich viele lauthals brüllen, dass sie
dieses aus Liebe und Fürsorge für ihre Angehörigen tun. Nur ist es das wirklich? Ist es wirklich die Liebe, die dafür sorgt, dass wir uns selber aufopfern, manchmal sogar verraten oder mit in den hausgemachten Sumpf unseres Nachwuchses versinken?
Ist es wahrhaftige Fürsorge, die uns dazu veranlasst, uns auch um die Belange unserer erwachsenen Nachkommen kümmern zu wollen?
Ist es nicht viel mehr unser eigenes Schuldgefühl, unsere mangelnde Selbstliebe und gefühlte Wertlosigkeit, die uns dazu treibt, das geliebte Kind aus dem eigens verantworteten Morast zu ziehen, bevor es überhaupt bemerkt, dass es am Ertrinken  ist?
Den größten Liebesdienst, die bestmöglichste Fürsorge ist tatsächlich das vertrauensvolle Loslassen unserer Kinder, auch bzw. gerade dann, wenn sie wirklich Fallen.
Wir schenken diesen damit viel mehr, als wir es uns vorstellen können.
Wir selber lernen durch unsere schmerzhaften Erfahrungen, wieso also wollen wir diesen Lernprozess unseren Kindern vorenthalten?
Ja es tut weh, mit anzusehen, wie das eigene Fleisch und Blut in seine bittere Lernerfahrung fällt.
Ja es schmerzt, sehr sogar, wenn wir wissenden Auges sehen, wie sich der Nachwuchs immer tiefer und tiefer in seine eigenen Verstrickungen verfängt.
Doch genau das darf und muss sein, nur so lernen sie eigenverantwortlich auf eigenen Beinen zu stehen.
Wir als Eltern können und dürfen liebevoll begleitend da sein, zum Wohle aller Beteiligten - insbesondere auch zum eigenen Wohle. Ein Dasein mit offenem Herzen, wachen Verstand und tiefem Vertrauen ins Leben. Wir zeigen die Wege auf, die sie gehen können - aber nicht müssen. Ob unsere erwachsenen Kinder unseren Rat befolgen oder nicht, obliegt bei ihnen. Hier dürfen wir uns nicht einmischen. Das was durchweg bleiben sollte, ist die Liebe zu unseren Kindern - unabhängig ihrer Auslebungen. 

 

 

Tagesimpuls 6.06.2018

Wenn ich bei mir bin,

kann ich meinen Herzschlag spüren,

meinen Weg und meinen Rhythmus fühlen.

Wenn ich bei mir bin,

pulsiert meine eigene Energie

in meinem heiligen Gefäß.

Vollkommen erfüllt von meiner Essenz

bade ich in meinem geschützten Raum.

Es gibt dann nichts,

was mich von mir selbst entfernt.

 

 

Völlig bei sich zu bleiben, sich zu kosten und zu genießen
gibt die Möglichkeit frei, einen klaren Blick für deinen ureigenen Weg zu bekommen und schenkt dir einen tiefen inneren Frieden. Gleichzeitig ist es auch ein großer Schutz vor Fremdenergien. Sind wir bei uns, ist unser System angefüllt mit den eigenen Energien, es kann demnach von Außen auch nichts zu dir durchdringen, was du nicht möchtest.
Sobald sich dein Fokus auf das Außen richtet, öffnest du dich auch für dieses. Das heisst jetzt nicht, dass wir alle nun in einem permanenten Zustand im Inneren verbringen sollen. Wir leben hier, um Erfahrungen zu sammeln, daher ist ein Öffnen ins Außen wichtig, jedoch sollten wir es bewusster tun und uns immer wieder Zeit für uns selbst nehmen, um sich nach Innen zu ziehen. Hier tanken wir auf, hier bekommen wir Klarheit und alles, was wir brauchen.
Es ist wie ein Ankommen nach einer langen Reise. Man ist erschöpft, aber so unglaublich erfüllt, sein Ziel erreicht zu haben. Wir suchen immer im Außen nach Erfüllung, Liebe, Glück, Geborgenheit, Fülle und Annahme, können es aber wahrhaftig nur in uns selber erleben.

 

Tagesimpuls 5.06.2018

In so mach stiller Nacht,

wenn der Verstand zur Ruh gebracht,

tritt mein Herz auf die Bühne meiner Welt.

Es singt in leisen Tönen

stets das gleiche Lied.

Ich habe einen Traum,

wann fängst du an dir zu vertrauen,

Wann lässt du die Leinen der lähmenden Gedanken los?

Es sind nur die Grenzen in deinem Kopf so groß.

Alles ist möglich - zu jeder Zeit.

Die Frage ist nur: Bist du bereit?

 

 

Tagesimpuls 4.06.2018

Eines der größten Geschenke,

die ich je bekam,

waren die Menschen in meinem Leben,

die mir jede Hoffnung nahmen.

Ich wurde unumwunden auf mich selbst zurückgeworfen.

Es war nie der Andere der Verursacher meines Leids.
Dieser berührte lediglich die Wunde,

die schon lange in mir tief vergraben ruhte.

 

Tagesimpuls 3.06.2018

Leichtigkeit so sehnsüchtig gewünscht,

wie die Fülle auf jeder Ebene begehrt.

Mit festem Schritt und geballter Faust

zieh`n wir in den

unerbittlichen Kampf

nach lieblicher Freiheit und einem

lauschigen Leben gebettet auf

Rosen des Friedens.

Vor lauter verbissenen Bemühungen

bemerken wir nicht,

dass die erhoffte Leichtigkeit

leise in weite Ferne rückt.

 

Tagesimpuls 2.06.2018

Rastlos und immer auf der Suche.

Ein Zeitreisender durch ferne Welten.

Getrieben vom unaufhörlichen Ruf meiner Seele,

durchwühlte ich das Außen,

bis es still ward in mir.

Ich fand dich mit einem leisen Lächeln

in den Tiefen meiner Selbst.

 

Tagesimpuls 1.06.2018

Wir wachen jeden Morgen auf und bekommen stets die Chance ein Leben zu leben, wie wir es von Herzen wünschen.

Dazu ist es jedoch unerlässlich, alle Verstrickungen, Glaubensmuster, destruktive Gedankengänge und alte zerstörende Konditionierungen zu erkennen und zu lösen.

Viele scheuen sich genau hiervor. Das wahrhaftige Erkennen bringt mitunter Wahrheit und Schmerz mit sich...doch wer frei und bewusst leben möchte, muss sich seinem ganzen Ich stellen.

Gerade in der jetzigen Zeitqualität fallen sämtliche Masken, auch die Illusion, die wir von uns selbst in uns tragen.

Es ist die größte Chance, die wir bekommen: Sieh hin! Fühle! Lasse zu, was sich in dir zeigt, öffne dich für DICH!

Nutze dies und sperre dich nicht mehr gegen das, was unweigerlich zu dir möchte:

Du selbst, die Liebe und die Wahrheit.

 

Tagesimpuls 31.05.2018

Wahrhaftiges Vertrauen beinhaltet die vollständige Annahme aller momentanen Lebensumstände.

Wer wirklich vertraut, fürchtet sich nicht und hadert nicht,

wenn ihn der Schmerz mit seiner drohenden Dunkelheit packt.

Der Wissende weiß, dass nichts von Dauer ist.

Er legt sich vertrauensvoll in die Arme des Lebens und

lässt sich sanft weitertragen.

Gerade in den Momenten und Situationen,

wo wir in einem tiefen Loch sitzen, zeigt sich,

wie wahrhaftig unser Vertrauen wirklich ist.

In den schlimmsten Auslebungen und im tiefsten Schmerz erstrahlt die Verzweiflung und die Ohnmacht in ihrer ganzen Pracht.

Anstatt sich weiter gegen diese vermeintlich zerstörerischen Gefühle zu wehren, tun wir gut daran, still zu werden und

zu beobachten, zu fühlen, was gefühlt werden möchte.

Werden wir still und gehen in die Annahmen, demonstrieren wir wahrhaftiges Vertrauen ins Leben. Erst dann kann sich Wandlung einstellen.

 

Tagesimpuls 30.05.2018

Es geht nicht darum, es besonders gut oder herausragend zu gestalten, damit dich ein jeder für dein Tun bewundert, so wie es von dir erwartet wird. Du kannst dir Techniken aneignen, die Dinge bis ins kleinste Detail studieren, wenn dein Handeln nur dem Zweck dient,

durch Belobigung und Anerkennung deine innere Leere zu füllen,

so gehst du leer aus.

Der Sinn besteht darin, dein Augenmerk auf das auszurichten,

was deine Leidenschaft zum Lodern bringt, dich dem hinzugeben

und zu ergießen, wofür dein Feuer brennt.

Durch das Leben deiner selbst wird die Bestätigung vom Außen

kein ersehntes Ziel mehr sein, es ist nicht mehr von Nöten.

Du selbst bist es, die nun deine Leere füllt.

 

Tagesimpuls 29.05.2018

Es ist wichtig im Vertrauen zu bleiben,

auf deine innere Stimme zu hören.

Vertrauen heißt, auch wenn du im Außen Dinge siehst,

die sich nicht mit deinem Gefühl - deiner Wahrnehmung decken, weiterhin bei dir zu bleiben.

Wie bekomme ich Kontakt zu meiner inneren Stimme?

Komm zur Ruhe!

Je lauter und unruhiger dein Leben ist, desto schwieriger ist es,

dich wirklich zu spüren.

Nimm dir bewusst jeden Tag 5 bis 10 Minuten Zeit, um in die Stille zu gehen. Das Ziel ist, sich selbst mehr Raum zu geben.

Das kann anfänglich durchaus ungewohnt und sehr herausfordernd sein, doch es lohnt sich so sehr. Ist es doch letztendlich Zeit, die du dir selber schenkst, um deiner Seele zu begegnen.

 

Tagesimpuls 28.05.2018

Nicht dein Rücken tut weh, sondern die Last.
Nicht deine Augen schmerzen, sondern die Ungerechtigkeit.
Nicht dein Kopf schmerzt, sondern deine Gedanken.
Nicht die Kehle, sondern das, was du nicht ausdrückst oder mit Wut sagst.
Nicht der Magen tut weh, sondern was die Seele nicht verdaut.
Nicht die Leber schmerzt, sondern die Wut.
Nicht dein Herz tut weh, sondern die Liebe, die du nicht fühlen magst.
Und es ist die Liebe selbst, welche die mächtigste Medizin beinhaltet.

 

Ada Luz Marquez

 

Tagesimpuls 27.05.2018

Ein Netzfund, Autor mir leider unbekannt.

Treffender, besser und gewürzt mit einer Priese ordentlicher Ironie kann man Karma nicht definieren :-).

Alles was wir tun, denken, sagen und fühlen geht mit dem Außen in Resonanz und wir erhalten (ob nun gewollt oder nicht) immer eine Konsequenz aus voran Genanntem.

Das Ursache - Wirkungsprinzip ist keine spirituelle Laune der Natur, oder gar ein esoterischer Witz, es ist die Basis unserer gesamten erlebbaren Existenz. Je eher wir dieses uns wahrhaftig bewusst machen, desto früher können wir uns viel Leid und unangenehme Erlebnisse ersparen.

Ich greife es daher nochmal auf:

 

Deine Gedanken und Gefühle werden zu deinen Worten, diese zu deinen Taten und genau jene Abfolge kreiert dein Leben.

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3

 

 

 

 

 

Aufgrund der momentanen Auslastung der Praxis sind für Neupatienten Termine erst ab 4.September 2018 wieder möglich.

Ich bitte um Verständnis.

E-mails, Therapie- ,bzw. Kontaktanfragen werden selbstverständlich auch in dieser Zeit bearbeitet.

 

Herzliche Grüße

Yvonne