Tagesimpuls

Tagesimpuls 18.04.2019

Ein Meister der Gedanken, Herr des Verstandes und Herrscher des reinen Geistes ist ein Ziel, dass sich lohnt anzustreben, liegt doch das persönliche Erleben in der Hand der kreierten Gedankenwelt.
Doch wer produziert hier die schaffenden Gedankenfäden, die sich wie von Zauberhand zu einem riesigen Netz der Erfahrungswelt verbinden?
Wen muss ich im eigentlichen Sinne suchen und letzten Endes be-herrschen, wenn ich ein Meister meiner eigenen Gedankenstruktur werden will?
Ich - ich suche demnach mich. Nur wer bin ich wirklich?
Bin ich meine Gedanken?
Bin ich meine Verstand?
Bin ich mein Körper?
Bin ich die, die du gerade siehst?
Ja und nein…vielmehr bin ich ein Ausdruck meiner selbst, die sich leise jenseits meiner Egostruktur befindet.
Letztere ist im unbewussten Zustand der Herrscher meines Verstandes, Meister meiner Gedanken und Herr meines Geistes.
Identifiziere ich mich mit der eigens durch meine Gedanken und Erfahrungen entstandenen Struktur, fängt das Hamsterrad der Dramen an. Und genau das möchte ich nicht mehr. Ich bin es leid und es langweilt mich, stets die selben ausgetretenen schmerzhaften Runden zu drehen.
Alleine die Erkenntnis, dass ich meine Egostruktur bewusst sehe, schenkt mir die Möglichkeit, aus der Identifizierung mit meinem Ego auszusteigen und mich befreit in meine Essenz fallen zu lassen.

 

 

Tagesimpuls 17.04.2019

Es war der Augenblick,
der keinerlei Worte mehr bedarf.
Gezogen vom Sog umarmte sich die Liebe,

während der Verstand sich still eine Pause nahm.
Ein Augenblick, in dem die Zeit zeitlos schien.
Der Moment, der gelebten Einheit

einer schier niemals endenden Liebe.
Wäre da nicht der Verstand und die viel zu kurze Pause.

 

 

Würden wir den Mut finden, mehr mit unserem Herzen in die Welt einzutauchen, wären wir langfristig zufriedener, glücklicher und schlichtweg mehr bei uns.
Es ist oft der Verstand, der uns einen Strich durch die Rechnung macht.
Nicht um uns bewusst ins Unglück zu stürzen, es sind die vergangenen Erfahrungen und die daraus resultierenden Ängste, die sich sorgend in den Vordergrund drängen. Es gibt sicherlich Momente und Situationen, in denen sich unsere innere Stimme meldet, um uns vor Gefahr zu schützen. Das ist unser Bauchgefühl, dass wir durchaus ernst nehmen sollten. Meldet sich allerdings die Angst, beginnt der Kampf von Kopf und Herz.
Prüfe daher unbedingt, wann es die Angst ist, die sich zeigt, oder dein Bauchgefühl. Sowohl die Angst, als auch das Bauchgefühl möchten dich schützen - deine innere Stimme vor Gefahr, deine Angst vor der Liebe.

 

Tagesimpuls 16.04.2019

Unerschrocken und mutig,

erhobenen Hauptes
drehe ich mich offen durch die Zeit.
Das Herz ist meine Rüstung,

niemals zum kämpfen bereit.
Jedermann liebevoll zugewandt,
doch bei einem Einzigen stets weggerannt.
Ein Blick, ein einziger Blick,
der zeigt, was einst im Urgrund verborgen war.
Nicht das Starke, nicht das Strahlende ist das Gesuchte,
ersehnt ist die tiefste Verletzlichkeit ohne Schutz
im Moment des Augen-Blicks.

 

 

Tagesimpuls 15.04.2019


Manchmal glauben wir, das es zu spät ist, das Ruder herumzureissen, da der Zug vermeintlich vom Bahnhof abgefahren ist und erkennen schlichtweg nicht, dass wir lediglich am falschen Gleis stehen.
Wenn in unserem Herzen, trotz herausfordernden und schier unmöglich erscheinenden äußeren Umständen, immer noch die Flamme der Leidenschaft für etwas scheinbar Verlorenes brennt, grenzt es fast an Wahnsinn, dieses weiter zu ignorieren.
Es gibt hier nur zwei Möglichkeiten :
Entweder sind wir selber nicht mehr bei Sinnen und unser Verstand hat sich in der Blase der hausgemachten Illusion aufgelöst, oder es ist tatsächlich der Ruf unserer Seele uns vertrauensvoll auf dieses immer stärker werdende Gefühl in uns einzulassen.
Herausfinden können wir es jedoch nur, wenn wir den Mut finden, uns genau dieser Herausforderung zu stellen.
Verlass das alte Gleis und betrete neue Wege!

 

Tagesimpuls 14.04.2019

Das, was so viele zur Zeit erleben, dient aus holistischer Sicht, ausschließlich nur noch der eigenen Heilung.
Es sind die tief eingeschlossenen Erfahrungen und Gefühle aus der Kindheit, die nun hochkommen sollen.
Sei dir dessen bewusst und sei dir gewiss, dass du IN SICHERHEIT bist! Du warst es immer und wirst es immer sein. Ich weiß, dass es sehr herausfordernd ist, aber wir sollten uns stets daran erinnern, dass wir unsere Kindheit und so viele
andere Herausforderungen gemeistert haben,
wieso sollten wir dann dieses Erleben nicht auch schaffen?
Es erfordert so viel Mut und Courage, die bequeme, alte Coach der eingefahrenen Strukturen zu verlassen, um sich ins nebulöse Unbekannte zu stürzen - die Begegnung mit sich selbst macht oft Angst.... es ist aber lediglich die alte Struktur, die uns die Illusion der Angst vor unserer wahren Natur vorgaukelt. Veränderung, Transformation, Loslösung alter Strukturen, ja nennen wir es einfach Entwicklung ist im Grunde genommen ein freudiger Tanz, eine mit Leichtigkeit und mit Liebe gespickte Erfahrung, die du jetzt machen darfst. Es geht einzig um dein Vertrauen in dich und in das Leben.
Du wiederholst im Grunde genommen deine Kindheit, das was du damals nicht fühlen konntest, die vernichtenden Emotionen aus Schutz abspalten musstest.
Heute bist du erwachsen, kognitiv und emotional in der Lage zu fühlen, was zu fühlen ist und somit in deine heilende Ganzheit kommen kannst.
Sieh die momentanen Erfahrungen und Herausforderungen als Geschenk! Wie oben schon erwähnt : Es dient ausschließlich deiner Heilung, wenn du den Mut findest, dir selbst zu begegnen.

 

Tagesimpuls 13.04.2019

Zur gleichen Zeit zeigst du mir die Liebe
maskiert in der hässlichen Fratze Chaos und Trennung.
Es ist die Ambivalenz in ihrer herrlichsten Verkleidung:
aussen schillernd, innen tristes grau,
die sich hämisch grinsend im Kleid
der Veränderung zeigt.
Glücklich der, der genau jetzt
im wilden Aprilgetaumel,
den leisen Raum der Stille sucht.
Gehalten der, der sich nicht
durch den lauten und gröhlenden Schein
vom eigenen Sein blenden lässt.
Zufrieden der, der weiterhin
vertrauensvoll und ohne Unterlass
seiner eigenen weisen Stimme folgt,
auch wenn der vermeintlich intelligente Verstand
dir andere altbekannte Wege weist.
Zur gleichen Zeit zeigst du mir die Liebe
immer wieder und wieder.
Völlig gleich, welches Gewand du wählst,
unabhängig hinter welcher Wand du dich wähnst,
ich sehe dich - die Liebe, die du bist.

 

 

Tagesimpuls 12.04.2019

Worte,
es gibt unzählige, vielfältige,
in allen Formen und Facetten,
versuchen sie doch auf ihre Weise
die eigenen Tiefen unseres heiligen inneren Raumes
klar und verständlich ins Außen zu bringen.
Ist es doch der ersehnte Wunsch,

von dem Gegenüber verstanden, angenommen

und letztendlich geliebt zu werden.
Und so sprechen, schreiben, singen, hilflos schreien wir
die ersuchte Liebe in das äußere erlebte Gefilde,
bis es still wird in uns,

weil das Wort im leeren Raum verhallt.
Es ist die Verzweiflung und Ohnmacht,
die sich nun in all ihrer Pracht
um das Unverständnis und die Ablehnung hüllt,
nicht um dich zu quälen, das ist niemals der Sinn.
Sie drücken dich auf unbequemen Wegen,
mit all ihrer liebevollen Kraft in dein eigenes Leid,
tief vergraben und umhüllt in deinem Herzen.
So dass du es, DICH endlich spürst und fühlst,
und irgendwann erkennst,
dass keinerlei Worte nach außen gerichtet,
dir die erhoffte Erlösung schenken,
dass es niemals der andere sein wird,
der dich mit Liebe füllt,
um dein hungriges Herz zu stillen.
Der güldene Schatz,

die Liebe, die du suchst,
liegt still und leise, geduldig wartend
in der Dunkelheit deines Leides.
So sei dir Gewiss, dass dein eigener Abstieg
im Grunde genommen der eigentliche Aufstieg ist.

 

 

Tagesimpuls 11.04.2019

Nein, ich rette dich nicht.
Niemals!
Selbst wenn ich es könnte,
ich will es nicht!
Du ertrinkst nicht ohne Grunde,
verbrennst nicht einfach nur so.
Deine aufgedrückte Struktur stirbt
schreiend und widerwillig
in dieser heiligen Zeit.
Und genau das ist gewollt.
Ich will deinem destruktiven Gefüge nicht weiter
behilflich sein, am Leben zu bleiben.
Ja, das tut weh!
Ja, es ist eine gefühlte Vernichtung!
Und ja, ich fühle mit dir!
Jedoch ist es meine Herzenspflicht,
dich in deine eigenen Tiefen fallen zu lassen,
auszuhalten, dass du leidest

                             und der Schmerz dich umarmt,
                            wohl wissend, dass jetzt endlich

                          befreiende Heilung geschehen kann.


 

Tagesimpuls 10.04.2019

Was auch immer du suchst,

wonach dein Herz sich sehnt,
dein Innerstes innbrünstig schreit,
es ist niemand anderes als Du selbst.
Jegliches zeitlich unabhängiges Bestreben,
rastloses und nervöses Ersehnen
endet in dem Moment,
wo du das erste mal bewusst
zaghaft, aber ohne Unterlass
die Schritte zu dir selbst gehst.
Aus dem anfänglich ängstlichen Zögern
entwickelt sich mit der Zeit ein Sog..
ein Sog, der dich warm und bestimmend einhüllt,
und dein Herz auf wundersame Weise weitet.
Und irgendwann wachst du auf,
schaust in das warme Licht deiner Augen,
wohl wissend und fühlend flüstert dein Herz:
Was ich wirklich will, bin ich!

 

Tagesimpuls 9.04.2019

Du musst nichts mehr gutmachen..
nichts korrigieren oder gar revidieren,
es ist schon lange wieder gut.
Es ist gelöst und geheilt
in dem Moment, wo du es einfach lässt..
in Liebe annehmend da sein lässt.
Du brauchst niemanden um Verzeihung bitten, es sei denn, du bist es selbst,
die deine Erlösung und dein liebevolles
Verzeihen braucht.
Du musst nicht mehr in dem alten Leid baden, dich verdient machen und die Erwartungen anderer erfüllen,
nur um die Liebe zu bekommen, die du so sehnsüchtig suchst.
Sei einfach nur bei dir, schau tief und tiefer

und auch mal hintenrum,
und du erkennst, dass alles was du suchst,

dein Eigen ist.

 

Tagesimpuls 8.04.2019

Und immer wenn ich laut bin,
mag ich mich nicht,
frag ich mich doch,
wer da so schillernd grölt!
Ich? Welches Ich?
Das Ich, dass andere in mir sehen?
Das Ich, was ich mir idealisiert auf den Throne male?
Das Ich, dass im Schatten wohnt?
Das Ich, welches keine Form bewohnt?
Oder was ist mit dem leeren Raum zwischen dem formlosen Ich und dem trainierten Ich? Finde ich mich hier im Ich?
Fragen über Fragen, die mich nicht zur Antwort tragen.
Drum lass ich‘s einfach bleiben und verweile im Sein.

 

Tagesimpuls 7.04.2019

Eine wirklich Beziehung,
mit Liebe, Achtung und Wertschätzung

zeigt sich erst im völligem Umfang,
wenn wir die Beziehung mit uns selbst
in der Urtiefe des Seins vollumfassend,
annehmend und bedingungslos liebend
in die Realität gebracht haben.
Es geht um wahrhaftige Integrität,
es geht um radikales autarkes Sein,
es geht um das Leben deiner Selbst,
frei von äußeren Begebenheiten …
Solange du noch bettelnd die Liebe
von deinem Gegenüber brauchst,
kannst du dir sicher sein,
dass du die wahre Beziehung,
basierend auf bedingungsloser Liebe nicht in dir lebst.
Erst wenn du NICHTS! mehr von einem anderen benötigst,
um die Liebe zu fühlen,
um dich ganz zu spüren,
um dich deiner Selbst bewusst zu sein,
weil du alles und zwar RESTLOS ALLES
in dir selber spürst, fühlst und lebst,
ja erst dann weißt du, dass du wirklich frei bist.
Und weil du in dir komplettiert,

frei und liebend angekommen bist,
kann es dein Gegenüber auch endlich sein.
Eine Beziehung, in der jeder er selbst bleiben darf -
autark, unabhängig und frei -
beginnt in dem Moment,
wenn du jene Attribute in dir und mit dir

wahrhaftig integriert hast.
So schenkst du Liebe,
weil dein Herz vor dieser überquillt,
so kannst du Liebe annehmen,
weil du wirklich weisst,
dass du es wert bist.
So darf jeder Sein,
wie auch immer er sein mag -
mal alleine, mal zusammen,
mal mit vielen gemeinsam,
mal für längere Zeit,
mal mit kleinen und großen Pausen.
Und alles IST genau richtig und gut für dich, wie es ist…,
weil du DICH autark LIEBST.

 

Tagesimpuls 6.04.2019

Wahrhaftige Heilung geschieht immer aus einem selbst heraus und vollzieht sich in Ruhe, sanft und in einem für dich angenehmen Tempo. Diese tiefe und einprägsame Erkenntnis, konnte ich durch meine eigene Heilung und auch durch die Arbeit in meiner Praxis erhalten.
Wirkliche Heilung ist ein Prozess, den nur du selbst vollziehen kannst.
Du bist derjenige, der durch deine Eigenverantwortung eigenmächtig deine Zukunft in den Händen hälst.
Alles, was von außen dir Heilung verspricht, ist lediglich als Unterstützung zu betrachten. Niemand wird dir den herausfordernden Prozess, der mit Schmerz und vielen unterdrückten Gefühlen einhergeht, abnehmen können. Jegliche Versuche, den Erlöser im außen zu suchen, drückt dich nur noch tiefer in dein Dilemma rein.
Finde und lebe den Erlöser in dir und du bist frei.

 

Tagesimpuls 5.04.2019

Ich wünsche dir und mir ,dass unsere Gedanken
nur noch aus der Quelle unserer Essenz entspringen.
Der einstiege Herrscher der Gedankenwelt,
der sich im Kleid des Egos umhüllt,
möge seinen ursprünglichen Platz,
seine eigentliche Aufgabe,
die im Dienen und Umsetzten der Impulse unserer wahren Natur
liegt, demütig einnehmen.
So wünsche ich dir und mir,
aus der Tiefe meiner Seele, mit all der Kraft und Zuversicht,
die stets die Liebe ist,
dass wir den Mut finden, uns nicht mehr von Spielen, Mustern und Strukturen,
die niemals unsere waren, beherrschen zu lassen.
Möge von nun an dein wahres Sein,
den Thron deiner Selbst anmutig besteigen und in würdevoller Liebe seinen Diener Ego führen und leiten.

 

Tagesimpuls 4.04.2019

Alles in deinem Leben hat in irgend einer Form Einfluss auf dich.
Je jünger der Mensch, desto größer ist der Einfluß von Außen auf dessen Entwicklung.
Gerade wenn wir Kinder haben, ist es wichtig, sich über die Beeinflussung des direkten und indirekten Umfeldes des Kindes bewusst zu werden. Es liegt in der Verantwortung von uns Eltern, unseren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben mitzugeben und ihrem persönlichen Potenzial einen liebevollen Raum zur Entfaltung zu ermöglichen.

Urie Bronfenbrenner entwickelte ein ökologisches Model zur Entwicklungspsychologie, das sehr anschaulich die Wechselwirkung der Einflüsse untereinander auf den Menschen zeigt.
Er teilte unsere Umwelt in 3 Bereiche auf.
Mikrosystem, Exosystem und Makrosystem.
In der Mitte steht der Mensch/ das Kind.
Das Mikrosystem, hierzu zählt das unmittelbare Umfeld wie Familie, Kindergarten, Schule , ist direkt beim Kind und nimmt den Haupteinflussbereich ein.
Das Exosystem wird durch die Arbeitsplätze der Eltern, die Nachbarschaft, usw. gekennzeichnet. Der Einfluss ist indirekt auf das Kind zu sehen, aber dennoch prägnant, da es einen direkten Einfluss auf die Eltern hat.
Gehen die Eltern z.B einer Arbeit nach, die sie nicht erfüllt, wo viel Ärger und Unmut ist, so wird diese emotionale Grundhaltung auch das Kind spüren, wenn bei Mutter oder Vater verständlicherweise die Nerven blank liegen.
Und zum Schluss hat Herr Bronfenbrenner das Makrosystem genannt. Zu diesem zählen unser Staat, die Gesetze, kulturelle Normen und die Massenmedien.

Alles bedingt sich untereinander und miteinander. Wir als Eltern können nicht alles von unseren Kindern fern halten und haben auch nicht immer die Möglichkeit, aber wir können dafür sorgen, dass wir gute Grundlagen und eine feste sichere Basis schaffen und so für ein gesundes und liebevolles Umfeld in unserem kleinen Staat (Familie) und für uns selbst sorgen. Das liegt in unserer Machbarkeit.
Alles beginnt und endet immer in uns selbst!
Letztendlich bewahrheitet sich dieser Satz stets aufs neue:

Wie im Kleinen, so im Großen,
Wie innen, so außen.

 

Tagesimpuls 3.04.2019

Es ist ein äußerst befreiendes Gefühl,
nicht nur meine Bedürfnisse zu kennen,
sondern für diese klar und unumstößlich einzustehen.
Ich muss niemandem mehr gefallen,
ihm seine Bedürfnisse und Wünsche erfüllen,
nur um ein wenig Liebe und Anerkennung zu erhaschen.
Diese Zeiten sind vorbei!
Endlich!
Manipulationen perlen so ganz sanft an mir ab.
Mir darf es gut gehen, auch wenn es meinem Gegenüber durch mein gesetztes Nein eventuell nicht gut geht.
Ein Aufatmen und Erstrahlen sondergleichen macht sich im Leben meiner selbst breit.
Wie ist es bei dir?
Setzt du Grenzen?

Kennst du deine Bedürfnisse und lebst du auch danach?

 

Tagesimpuls 2.04.2019

So lasse ich mich in meine Weiblichkeit fallen.
Genieße meine weichen, zarten und anschmiegsamen Seiten.
Ich bin Frau, durch und durch.
Und ich darf es sein.
Es tut unendlich gut, sich beschützt und aufgefangen zu fühlen -
sich in seiner ganzen Zartheit und Zerbrechlichkeit zu zeigen;
wohl wissend, dass hier genau meine Stärke liegt.
Ich darf Frau sein.
Im vollen Bewusstsein, dass ich meinen Mann stehen kann -

aber nicht muss und nicht brauche.

 

Tagesimpuls 1.04.2019

Und so manches mal stehen sie da.
Der Eine hier, der Andere dort.
Sie benutzen die selben Wörter,
die gleichen Bilder und doch verstehen sie einander nicht.
Jeder für sich auf seiner Insel.
Die Mauern, einst als Schutz erbaut,
so hoch, dass es schier unmöglich ist einander zu erreichen.
Verzweifelt versucht der Eine,
wie auch der Andere in Wort und Bild zu überzeugen.
Es schreit so laut die Verzweiflung,
„Sieh mich doch! Höre mich! Hier bin ich!“
Allein und unverstanden bleiben sie auf ihrer Insel.
Nicht gesehen, nicht gehört.
Die Mauern um sie herum, mögen sie doch endlich fallen.

 

Tagesimpuls 30/31.3.2019

Manchmal schaue ich dich einfach nur an,
gedankenverloren ausserhalb der Zeit.
Habe ich mich verändert, oder du dich?
Ich weiss es nicht,

vielleicht ich mich durch dich,
oder du dich durch mich,
oder jeder sich in sich.
Ich sehe dich und werde von dir gesehen.
Wir linsen mutig vorbei an den Oberflächlichkeiten

unserer Schale mitten in den Kern,

der sich endlich frei zeigen darf.
Kein Schauspiel ist mehr nötig,

auch wenn du mich so manches mal

mit deinem rauhen Panzer barsch in meine Grenzen weist,

weil mein verletztes Ich wütend um sich beisst.
Es ist ein Erkennen auf tiefer Ebene,

ein wahrhaftiges Sehen im Sein,

das jeden belässt, wie auch immer er ist.
Gelebte Liebe im Hier und Jetzt.

 

Tagesimpuls 29.03.2019

Und wieder sitze ich hier
und warte.
Ja auf was warte ich eigentlich?
Auf Dich?
Das Leben?
Das Abenteuer?
Auf irgendwas, was die Leere füllt?
Meist ist es genau der Moment der herbeigesehnten Stille,
die Sekunde der fast gefühlten Einheit,
die mich wieder in mein wohlbekanntes Wartezimmer platziert.
Und wieder sitze ich hier
und bin geneigt zu warten,
wenn es nicht so verdammt langweilig wär`.

 

 

Manchmal habe ich das Gefühl, nicht vorwärts gekommen zu sein.

Da gibt es die Momente, die sich in alt bekannter Manier in meinem System penetrant festsetzen. Breit grinsend linst mich das ausgediente Alte an... und ich stelle fest, dass ich auch weiterhin Mensch bin. ..

ein Mensch mit Fehlern, Ecken und Kanten, weit entfernt vom heiligen Schein... und so grinse ich noch breiter aufrecht dem Alten entgegen. Du darfst dich zeigen, so oft wie du magst... ob ich darauf einsteige und wieder mit dir tanze, obliegt allein meiner Entscheidung.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein angenehmes Wochenende im Kreise eurer Lieben.
Eure Yvonne

 

Tagesimpuls 28.03.2019

Wie oft ertappe ich mich dabei, dass ich mir in meinem Gedankenspiel die Farben der Zukunft ausmale, imaginär meine Wünsche forme und mich trotz vorhandenem besten Rüstzeug nicht in Bewegung setze.

Es ist dann meist die Angst, die mich in der Umsetzung blockiert. Erkenne ich dieses, so schmunzel ich über mich und schreite trotz Angst im Nacken einfach voran. Ich habe keine Lust mehr, mich von meinen Ängsten von dem Leben abhalten zu lassen, was sich mein Herz so sehr wünscht. Und so setzte ich die Schritte ins Ungewisse...

die Angst im Gepäck, aber das Herz in der Hand.

 

 

Tagesimpuls 27.03.2019

Sei milde mit dir. Es darf sanft sein und alles darf sich in Leichtigkeit zur rechten Zeit und im rechten Maß entwickeln.
Sanftheit geht Hand in Hand mit der Geduld einher.

Sie hat keinerlei Eile und ist stets im liebevollem Mitfließen des Lebens zu finden.
Entspanne dich und lasse dich in dich selbst hineinfallen.
Seine eigenen Energien zu fühlen und zu kosten ist ein Segen,

wenn sie aus der Sanftheit geboren sind.

 

 

Tagesimpuls 26.03.2019

Wenn wir einen anderen Menschen wirklich sehen

und annehmen können,
ohne ihn durch unseren Bewertungsraster zu filtern,
ist es gelebte Liebe.

 

Wenn wir unsere Lebensumstände und Situationen,
egal wie unangenehm und schmerzhaft sie sein mögen,
vollständig annehmen, so ist dieses demonstriertes Vertrauen ins Leben.

 

Wenn wir es schaffen, aus dem verzweifelten Tun und Hetzen
herauszukommen und uns mehr und mehr ins Sein
hineinbegeben, so ist es vollkommene Hingabe an unsere wahre Existenz.

 

Tagesimpuls 25.03.2019

Es ist dunkel am Horizont,

nur das Rascheln der Blätter und mein leiser Atem

durchbrechen die Stille der Nacht.
Meine Gedanken spiegeln sich im silbernen Mondlicht,

das eine schmale Schneise durch die

schwarze Himmelswand schneidet.
So wie der Mond die Nacht erhellt,

werden auch meine Gedanken

mit dem Wasser der Klarheit gefüllt.
Auf dem Boden der Wahrheit,

dem Urgrund der Tiefe angekommen,
erkenne ich, dass all die Jahre

du meine größte Projektionsfläche warst.

Unfähig bei mir zu bleiben,

aus Angst genau den Abgrund zu spüren,

war es die bequemste und auch die einfachste Weise,

all den Schmerz, die Themen und Eigenschaften

zu den Deinen zu machen.
Heute weiss ich, es sind die Meinen!
Was ich einst dir aufbürdete,

nehme ich nun vollkommen zurück zu mir.
Niemals vermagst du meinen Schmerz zu erlösen,

dieser ist in mir entstanden und nur durch mich zu befreien.
Die Illusion der ersehnten Rettung im Außen

musste erst in sich zusammenfallen, um zu erkennen,

dass ich es selbst bin, die mich befreit.

 

Tagesimpuls 24.03.2019

Oft ist es nicht möglich, äußere Umstände oder sogar Menschen zu verändern. Was wir jedoch ändern können, ist unsere innere Haltung.

 

Kommen wir in eine Situation, in der wir uns unwohl fühlen, richten wir in der Regel unseren Fokus auf die negativen Aspekte. Wir wissen sehr schnell, was uns nicht gefällt, wen wir nicht mögen, etc. Allerdings bekommen wir dann auch noch mehr negative Erfahrungen gespiegelt. Wir dürfen niemals vergessen, wie sehr uns das Leben liebt und wertfrei unsere Wünsche ( z.B. Gedanken, die wir unbewusst, oder bewusst permanent denken) erfüllt.
Wie verändere ich also meine innere Haltung?
Das wichtigste ist die Akzeptanz, die Situation so annehmen wie sie ist.
Da ich ein absoluter Freund der Selbstexploration und Reflexion bin, kann ich jedem nur ans Herz legen, sich hier sehr ehrlich mit den Triggerpunkten auseinanderzusetzen. Das heißt :
Was ärgert mich?
Wen mag ich nicht und warum?
Wieso bin ich im Widerstand zu der Situation?
Was mag ich an mir nicht, wenn ich mich in dieser Konstellation befinde?
An was erinnert mich die Gegebenheit, die Menschen etc.? Wo habe ich das eventuell schon einmal erlebt?
Was kann ich tun, damit es mir besser geht?
Manchmal macht es auch durchaus Sinn, die Situation schlichtweg zu verlassen. Hier sollte jedoch im Vorfeld die Selbstexploration und Reflexion stattgefunden haben. Ohne die Bewusstwerdung der Ursächlichkeit, warum wir überhaupt dieses so erlebt haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung des Erlebten sehr groß.
Verändern wir etwas in uns (hier schlichtweg nur die innere Haltung),
so ist auch eine Veränderung im Außen möglich.

 

Tagesimpuls 23.03.2019

Bist du dein eigener Ver-sorger? Oder benötigst du ein sorgen um dich vom Aussen?

 

Wenn ja, warum? Es geht ja nicht in erster Linie darum,

dass das Versorgen auf das rein Materielle ausgerichtet ist.

Ich möchte mich heute auf das emotionale Versogen beziehen

( für mich die Quelle für Fülle im allgemeinen).
Wenn wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen und bereit sind, für unser Wohlergehen zu sorgen, hört der Mangelgedanke auf, dass wir etwas vom Aussen benötigen.
Ich möchte mich speziell an die Frauen richten.
Viele von uns befinden sich genau in diesem Aspekt in einer bedürftigen Position. Allerdings versuchen wir das Pferd hier von hinten aufzuzäumen.
Gerade die Mütter unter uns erbringen in der hiesigen Gesellschaft Höchstleistung. Sie kümmern sich um ihre Kinder, machen gleichzeitig noch Karriere, Haushalt, rennen zum Sport, um auch den optischen Ansprüchen zu genügen, nur um endlich unabhängig zu sein. Aber was erhalten wir tatsächlich? Ein rundum schlechtes Gewissen, zu wenig Zeit mit unseren Kindern, auf der Arbeit sind wir auch nicht zu 100% da, der Sport wird zum Muss und bringt nur zusätzlich Stress - anstatt Freude zu bereiten, der Haushalt wird im Schnelldurchgang erledigt und am Abend noch unnötig Streit mit dem Partner, der durch den immensen Druck auch an seine Grenzen stösst.
Du fragst dich jetzt sicher, was es mit dem Aspekt des Versorgens zu tun hat.
Betrachten wir die eben aufgeführte Schilderung, stellen wir fest, dass das Versorgen hier nur im und vom Aussen versucht wird zu erhalten. Tatsächlich ist es jedoch eine innere Haltung, die das Ganze dann wahrhaftig macht.
Ver-sorgen heisst: für sich sorgen, auf sich liebevoll achtgeben und die Verantwortung hierfür zu übernehmen und dieses nicht auf einen anderen abzuwälzen.
Jemand, der liebevoll für sich sorgt, achtet ganz selbstverständlich darauf, dass es ihm in allem was er tut gut geht. Er geht nicht über seine Ressourcen hinaus und kennt seine Grenzen. Muss es drei mal die Woche Sport sein? Muss ich 40 std. die Woche arbeiten? Muss ich mich permanent dem Optimirungswahn unterwerfen? Wozu? Ich muss niemandem im Aussen irgend etwas beweisen, nur um Anerkennung, Liebe und Wertschätzung zu erhalten. Entspannung tritt dann ein, wenn ich mich selber aus dem destruktiven Kreislauf der Erwartungen und Anforderungen anderer, die ich lediglich übernommen habe, entlasse.
Es ist ein wichtiger Baustein der Selbstliebe, der oftmals leicht übersehen wird.

 

 

Tagesimpuls 22.03.2019

" Ohne Schmerz gibt es keine Bewusstwerdung. Menschen tun alles, egal wie absurd, um ihrer eigenen Seele nicht zu begegnen. Man wird nicht erleuchtet, indem man sich Figuren aus Licht vorstellt, sondern indem man die Dunkelheit bewusst macht."
C.G. Jung
 
Ohne Schmerz ist keine Bewusstwerdung, aber auch keine Heilung möglich. Wir werden nicht um diese unangenehme Erfahrung ( das Erkennen unserer Schattenseiten) herumkommen. Schmerz ist der große Motor, der uns erst in die Bewegung zwingt. Der Mensch benötigt einen gewissen Leidensdruck, um sich mit sich selbst und den dahinter liegenden Themen zu beschäftigen.
Ist das Ursprungsthema bewusst erkannt worden, kann man die naturgemäße Entwicklungsphase ( Prozess der Heilung, der i.d.R mit Schmerz einhergeht) weder überspringen, noch wegdekretieren. Es ist jedoch möglich die " Geburtswehen", bzw. die Intensität des Schmerzes abzukürzen und zu mildern, indem man sich diesem Prozess einfach vertrauensvoll hingibt und mit dem erlebten Schmerz mitfließt. Das ist Transformation.

Das ist Einheit. Das ist bewusste Ganzheit.

 

Tagesimpuls 21.03.2019

Das Leben verläuft nicht immer glatt.
Gerade in der Rückschau sind es doch die
vermeintlichen Umwege, die uns die schönsten
und bereichernsten Momente, Menschen und Erkenntnisse
beschert haben. Solltest du im Moment das Gefühl haben,
dich in einer Sackgasse, auf einem Umweg oder einfach nur
auf dem "falschen Weg" zu befinden, so gräme dich nicht.
Das scheinbar Falsche ist oft der direkte Weg zu einer Erkenntnis,
die wir benötigen auf unserer Reise durch das Leben.

 

Tagesimpuls 20.03.2019

Wenn es bei dir nichts mehr zu holen gibt,
weil du radikal dich selbst lebst und liebst,
so kann es passieren, dass dir Menschen den
Rücken kehren. Nicht weil sie dich nicht mögen, sondern
weil du ihnen nicht mehr das zur Verfügung stellst, was sie von dir möchten. Deine Energie, deine Zeit,
dein Ohr, deine gesamte Aufmerksamkeit, deine Hilfsbereitschaft, usw. Es sind Menschen, die sich (noch) wenig lieb haben, mit ihrem Fokus viel im Aussen sind - kurz gesagt, sich selbst nicht leben. Sie sind noch im „ So-wie-du mir, so-ich-dir- Modus“. Sie leben die „Liebe“ nur mit Bedingungen. Wenn dir das klar wird, kannst du sie leichter ziehen lassen. Du kannst sie aus der Liebe heraus bei sich belassen, wie du auch bei dir sein darfst.

 

 

Tagesimpuls 19.03.2019

Selbst-Beherrschung und Selbst-Berichtigung sind der direkte Weg zur Meisterschaft. Die einzige Meisterschaft, die es wirklich gibt, ist die Meisterung deines falschen Selbst

(die übernommenen und aufgedrückten Strukturen, Sichtweisen und Identikiationen vom System, deinem Elternhaus und anderen Einflüssen).

Wenn du dich meisterst, meisterst du dein Leben und kannst dieses aus der Liebe heraus gestalten. Es geht um die innere Arbeit, die Arbeit in dir. Das ist das Einzige, was wirklich zählt.

Solange du im Außen suchst oder tust, die Veränderung und auch die vermeintliche Erlösung nur in den äußeren Begenheiten erwartest, läufst du vor dir selbst davon. Renn nicht mehr weg. Bleib bei dir. In jedem Moment.

 

Tagesimpuls 18.03.2019

Es ist so unglaublich befreiend,

endlich im Hier und Jetzt sein zu dürfen.

Die neu gewonnene freie Zeit

nicht mit erneuten Dingen zu stopfen,

nur um letztendlich meine

Daseinsberechtigung zu beweisen.

Ich darf entspannen.

Mir darf es gutgehen.

Ich darf einfach mal NICHTS TUN.

Ich darf sein, wie ich bin.
Ich darf sein, wie ich will.

Einfach nur pures und nacktes Sein.
So bleibe ich im vermeintlichen Nichts,
laufe nicht mehr weg.
Spüre den Atem der Erleichterung meiner Seele.

Niemals hätte ich geglaubt,

dass ich im Nichts, in der völligen Leere

die Erfüllung  - mich finde.

 

Tagesimpuls 17.03.2019

Sich selber spüren. Sich hingeben und fühlen, was ist.
Wer sich auf sich selbst einlässt, lässt alle Widerstände und jeden Kampf im Inneren fallen. Frei von Widerstand zu sein, ist der Beginn, sein Leid zu lösen.
Ein wundervolles Werkzeug in Zeiten, wo sich oftmals verstärkt innere Unruhe, Ängste, Nervosität, Stress, Erschöpfung, Müdigkeit u.ä zeigen, ist sich einen Moment der Ruhe und Stille zu schenken.
Wenn es dir möglich ist, lege oder setze dich entspannt hin und schließe für 10 bis 15 Minuten deine Augen. Konzentriere dich auf deine Atmung und beobachte ausschließlich, ohne zu bewerten.
Wie fühlt sich deine Atmung an? Ist sie hektisch, flach, oder angestrengt? Fällt es dir schwer, dich auf deine Atmung zu konzentrieren? Nimm alles in dir ohne Wertung zur Kenntnis.
Spüre deinen Körper nun von innen. Wie fühlt sich dein Kopf, dein Hals, deine Arme und Oberkörper, dein Rumpf, deine Beine und Füße von innen an? Lass alle Gefühle und Empfindungen da sein

( sie sind es ja schon ;-)  ). Wichtig ist deine vollkommene Aufmerksamkeit und dein Gewahrsein als wertfreier Beobachter. In dieser Position schenkst du dir selber einen bejahenden und offenen Raum. Und genau diese Haltung ist es, die dich aus inneren Widerständen befreit und eine Veränderung, Transformation, Heilung, wie auch immer man dieses Bezeichnen möge, möglich macht - Hingabe an das, was ist.

 

Tagesimpuls 16.03.2019

In einer anderen Zeit
jenseits der Zeitlinien
an einem anderen Ort
fernab des Gekannten,
in einem neuen Kleid
zeigt sich völlig unverhofft
die Begegnung in ihrer Vollendung.
Kein Wort, kein Gedanke, keine trennenden Gesten
können das neu entfachte Band der Einheit trennen.
So bedarf es nur einem einzigen Blick,
ein einziger Augenaufschlag und
du weisst, dass es Liebe ist und immer war.

 

 

Tagesimpuls 15.03.2019

Nur in meinem Kopf
ist die Vergangenheit in all ihren Farben
und Nuancen lebendig.
Nur in meinem Kopf
gibt es die Bilder der Zukunft,
erdachte Tendenzen,
Dramen und die Höhenflüge
kreierter Gedankenfelder.
Nur in meinem begrenzten Kopf
lebt das gesamte Schauspiel der Illusion.
Und nur in meinem Kopf
zeigt sich die Trennung
in Form von Schmerz,
Hoffnungslosigkeit, Leid und Pein.
Ist es doch die Spaltung von meinem
wahren Sein, das sich stets im Leisen und
Warmen der Stille meines Herzens zeigt.

 

Tagesimpuls 14.03.2019

Da gibt es die, die nach Umweltschutz und Achtsamkeit für die Natur schreien.

So auch die, die in der Welt krampfhaft für den Frieden kämpfen,

und die, die Dunkelheit vermeiden und das Licht anbeten.

So wie jene, die das Ego verpönen und in der raumlosen Ausdehnung die gedachte Essenz im Verstand suchen.

Ebenso gibt es die, die alles Materielle ablehnen und sich nur auf Luft und Liebe berufen.

Die altruistische Sichtweise jener ist sicherlich lobenswert und bedarf in gewisser Weise in unser gesellschaftliches Miteinander adaptiert werden, leider verlieren wir uns so sehr im Außen, lenken uns viel zu oft von uns selbst ab, suchen in Ecken der anderen, anstatt sich mutig um den eigenen Schmutz, den Krieg, die Schatten, unseren Kern und die Materie im Inneren zu kümmern. In der unbewussten Projektion liegt die Lösung, wenn wir erkennen, dass die erlebte Wirklichkeit eine Wiederspiegelung unseres inneren Erlebens ist. 

Und wieder rutscht der alt bekannte Satz unverhohlen durch meine Finger:
Wie INNEN, so AUSSEN.


 

Tagesimpuls 13.03.2019

Es gibt nicht nur Tage mit Sonnenschein. Das Leben bietet uns Erlebnisse und Erfahrungen in jeglicher Farbe und Facette.

Wir meinen oft bei anderen zu sehen, wieviel besser es diesen gehen mag, wieviel leichter diese es schaffen ihr Leben zu meistern und fühlen uns im Vergleich mit Jenen oft schlechter. Bei vielen aktiviert sich ein altes destruktives Glaubensmuster, " Ich bin nicht gut genug", " Ich muss noch mehr leisten, um Anerkennung zu erfahren", " Ich muss perfekt sein, damit ich geliebt werde." etc. Dabei fallen wir auf die trügerische Fassade der Oberfläche rein. Auch wenn es bei anderen schillernd und glänzend wirkt, diese mit einem Lächeln im Gesicht ihren vollgepackten Tag spielend bewältigen, so haben wir keinerlei Ahnung, wie es in ihrem Inneren aussieht.
Lass dich daher nicht vom Außen blenden, kümmere dich lieber und die hochkommenden Gefühle und Glaubensstrukturen in dir.
Schau, was dein eigentliches Thema ist. Was lässt dich dazu veranlassen, dich mit anderen zu vergleichen?

 

Tagesimpuls 12.03.2019

Immer da, für jeden erreichbar,
sanft ist dein Lächeln und mit offenem
Herzen gibst du alles von dir.
Deine Tür ist stets geöffnet, ganz gleich,
wie es tief in dir aussieht. Du gibst, weil es dich ausmacht.
Viele Menschen sehen in dir eine Lichtgestalt, einen Heilsbringer, einen stest freundlichen und hilfsbereiten Menschen mit einem Herzen voller Liebe.
Doch hier an dieser Stelle mag ich mich etwas eindringlicher
an dich wenden.
Wie wundervoll du stets dein Licht für andere hast scheinen lassen, ist es nun an der Zeit dir selbst deine Aufmerksamkeit und Liebe zu widmen. Die Gefahr auszubrennen ist hoch.
Es geht nicht darum, ins Gegenteil zu fallen - vielmehr
ist die Balance , das Ausgewogene nun mehr als wichtig.
Solltest du tatsächlich schon am Rande deiner Kräfte sein,
so habe keine Scheu, dir endlich Hilfe zu holen.
Du darfst genauso Hilfe, Liebe und Annahme empfangen,
wie du diese bisher stets anderen hast zukommen lassen.
Du darfst dir eine Pause nehmen und zur Ruhe kommen.
Du hast jedes Recht dazu, ein liebevolles Nein deinem Gegenüber
mitzuteilen.
Du darfst nehmen!

 

Tagesimpuls 11.03.2019

Veränderung kann schmerzhaft sein,
aber nichts schmerzt mehr,
als dort zu bleiben,
wo man nicht hingehört.

 

Wir spüren es, wenn es Zeit ist die Segel
zu setzen und den wohlbenannten Hafen der einheimelnden Gewohnheit zu verlassen.
Am Anfang mag dieses Gefühl noch sehr zart und leise sein.
Mit der Zeit wird es jedoch lauter. Ignoriert man dieses, fängt  das Leiden an. Nicht um dich zu ärgern und zu piesaken -
sondern nur, um dich endlich in Bewegung zu setzen,
Altes, nicht mehr Stimmiges loszulassen und weiterzuziehen.

Es liegt an dir, wieviel Leid und Schmerz du benötigst...je größer deine inneren Widerstände sind, die alten Strukturen zu verlassen, desto mehr Schmerz wird entstehen.

Sei dir bewusst, dass deine Egostruktur, die ihre Sicherheit im Alten findet, die Widerstände erzeugt - verständlich, da im Loslassen auch das Lösen deines Egos beginnt.

 

 

Tagesimpulspause vom 9.03 - 10.03.2019

Tagesimpuls 8.03.2019

Erwartungen - sie können uns beflügeln,
aber auch blockieren.
Bleiben wir in einer Erwartungshaltung, ist die
Enttäuschung und das Leiden vorprogrammiert.
Halten wir uns an unseren Erwartungen fest,
befinden wir uns schnell im Wartezimmer unseres Lebens,
darauf wartend und hoffend, dass der andere nun endlich
nach unseren Verstellungen agieren möge.
Wir sperren uns selber in den Stillstand ein und begeben
uns so in den Schmerz. Lass den Anderen frei,
lass dich selber frei und vertraue darauf, dass das Leben
dir alles bringt, was du brauchst.

 

Tagesimpuls 7.03.2019

Alles was wir denken, fühlen, sagen und wie wir handeln hat eine Wirkung! Ja sie erschafft sogar auf wundersame Weise deine Realität. Dein Hier und Heute ist das Produkt vergangener Gedanken und Gefühle. Ich schreibe hier wahrlich nichts Neues, es ist den meisten hinreichend bekannt... aber haben wir es auch wahrhaftig verinnerlicht? Sind wir so in unserer achtsamen Eigenverantwortung angelangt, dass wir unser Leben wirklich BEWUSST und BESONNEN gestalten? Ich kann nur für mich sprechen und muss mit ernüchternder Ehrlichkeit diese Frage mit „teilweise „ beantworten. Sicherlich bin ich wesentlich achtsamer und bewusster in Bezug auf meine Gedanken und Gefühle geworden, jedoch muss ich feststellen, dass ich hier (wenn es um vollkommene Achtsamkeit geht) tatsächlich noch am Anfang stehe.

Ich weiß nicht, wie es bei den vielen Menschen unter der Oberfläche ist, die auch über diese Themen schreiben und belehren... wie es bei dir oder bei deinem Gegenüber ist, daher bleibe ich weiterhin ausschließlich bei mir.

Was ich persönlich jedoch als fundamental erachte, ist die radikale Ehrlichkeit zu sich selbst. Es bringt uns kein Stück weiter, es ist gelinde gesagt destruktiv und blockierend, sich selbst in jeglicher Hinsicht zu betrügen und sich in ein verzerrtes Bild zu verstricken.
Wie eingangs schon geschrieben, zeigt uns doch das Leben gnadenlos anhand unserer äußeren Umstände, wie es in unserem Inneren bestellt ist.

Daher ist es so lohnend und erfüllend, jeden Tag, jede Stunde und Sekunde immer wieder in die beobachtende Achtsamkeit zu gehen.

Erforsche dich! Beobachte deinen Verstand, seine vielen oft lauten und teilweise ungeordneten Gedanken. Hier liegt ein wahrer Schatz verborgen...du erkennst dein eigenes System.

Im Erkennen liegt dann erst die Möglichkeit der Veränderung.

 

Tagesimpuls 6.03.2019

Wir wollen andere Erlebnisse in unsere Leben ziehen, alte Wunden heilen und uns somit aus destruktiven Mustern befreien. Hierzu ist die Ursachenforschung die Basis, bzw. der erste Schritt in die heilende Veränderung. Erkenntnisse ergeben sich aus dem Ergründen und Sichtbar machen deiner persönlichen Geschichte. Angefangen von äußeren Einflüssen, Erlebnissen, dem sozialen Umfeld, die die Persönlichkeit und somit unser ganzes Erleben/Leben prägten.

Ein Eintauchen bis hin zur tiefsten Stelle der Ursächlichkeiten, die in unserem Inneren zu finden sind, ist unumgänglich.

Eine wirkliche Veränderung kann daher erst nach der Ursachenforschung und den daraus erworbenen Erkenntnissen geschehen. Wir beginnen im tiefsten Urgrund im Inneren von uns und es wirkt sich so nach und nach bis in die äußersten Ecken unseres erlebten Umfeldes aus.
Fazit:
Die nötigen Erkenntnisse erlangen wir durch das Äußere!

Durch die erlangten Erkenntnisse kann Wandlung passieren. Diese Transformation, die eine wirkliche Veränderung nach sich zieht, findet  erst im Inneren statt und wirkt sich im Anschluß auf das Erleben im Außen aus.

 

Tagesimpuls 5.03.2019

Wann bin ich wirklich frei? Wann ist die Zeit der Anhaftungen und alten, destruktiven Mustern weitgehend überwunden?
Einen wirklichen Zeitpunkt kann ich dir leider nicht nennen, jedoch gibt es Anhaltspunkte, die dir deutlich zeigen, dass du in deiner persönlichen Freiheit angekommen bist:

 

- Es interessiert dich nicht mehr, was andere von dir denken oder ob sich dich mögen.


- Du fühlst dich nicht mehr schuldig oder schlecht, wenn dein Gegenüber ein Problem mit dir hat, wütend, verärgert oder einfach nur schlechte Laune hat.


- Du kannst gut mit Kritik umgehen. Es hat nichts mehr mit einer persönlichen Vernichtung zu tun, wenn ein anderer dich kritisiert.


- Du reagierst nicht mehr wie früher bei bekannten/ oder wiederkehrenden Themen. Diese schmeißen dich nicht mehr aus deiner Bahn. Du agierst besonnen und ruhiger.


- Du bist zu jeder Zeit in der Lage dich gut Abzugrenzen, auch bei Menschen, die dir sehr nahe stehen.


- Du kannst dich sehr gut aus destruktiven Beziehungen lösen.      Du bist in der Lage jederzeit ungesundes und dir nicht mehr dienliches loszulassen.


- Du bist vollkommen im Vertrauen angekommen, fließt mit dem Leben mit, kannst sehr gut deine momentanen Lebensumstände annehmen. Du bist handlungsfähig/ in deiner Eigenmacht.


- Du hast das Wertungssystem weitgehend hinter dir gelassen. Du kannst die Menschen so belassen, wie sie sind. Niemand muss sich für dich verändern, da du genau weisst, dass die wahrhaftige Veränderung nur in dir zu vollziehen ist.


- Angst, Zweifel und Misstrauen sind immer weniger in deinem Denken zu finden. Sollte sich nochmal Angst usw. zeigen, so weisst du sehr gut, wie du damit umgehen kannst. Auch hier bist du vollständig in deiner Eigenmacht und Handlungsfähig.

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3