Tagesimpuls

Tagesimpuls 21.02.2020

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Ich wünsche dir soviel Schatten wie nötig
und soviel Sonne wie möglich,
damit du aus der Dualität in die Einheit gelangen kannst.


Ein Gefühl der Einheit fernab des Gefühls der Trennung ist nur möglich, wenn wir all unsere Aspekte und Anteile in uns integriert haben. Hierzu gehören auch unsere Schattenseiten. Wieviele von uns sind so fanatisch auf das Positive, Lichtvolle und Gute fixiert, dass sie sich durch dieses Unausgewogenen nur noch weiter von sich selbst entfernen. Das Problem liegt hier im Fanatischen. Das extreme Verlangen nur die positiven Aspekte zulassen und sehen zu wollen, fordert seinen Tribut. Wir leben in der Dualität. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sich der Schatten zeigt. Nur zeigt er sich in diesem Fall dann auch im Extremen und Übermächtigen. Die Ursache, warum wir am liebsten nur das Gute und Schöne zulassen wollen, liegt u.a auch an unserem Bewertungssystem. Dunkle Aspekte wie Wut, Hass, Neid, Zorn usw. sind als böse und schlecht konnotiert. Dabei sind es einfach nur Emotionen, die schlichtweg angenommen und gesehen werden wollen.
Es ist wie Tag und Nacht, Regen und Sonne, Sommer und Winter. Beide Pole sind wichtig für die Balance unserer Welt.
Es ist essentiell, alles in uns zu sehen und liebend anzunehmen…tun wir dieses nicht, spalten wir uns ab und sinken noch tiefer in die Dualität.

 

 

Tagesimpuls 20.02.2020

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Jede Handlung, jedes Wort, jeder Gedanke ist ein Samenkorn, dass wir in den Boden unserer zukünftigen Erfahrungswiese legen. Die Ernte kommt gewiss, unabhängig der Qualität unserer Gedanken, Gefühle, Worte und Taten.

Je achtsamer und liebevoller wir mit uns selber umgehen,

desto größer ist die Chance, dass unsere Saat aus dem Trog der Liebe stammt. Gerade in der jetzigen Zeit ist es so wichtig,

dass wir uns konsequent um unsere eigenen Themen kümmern.

Innenschau und Achtsamkeit sind die Grundpfeiler für inneren Frieden.

Sorgst du für Frieden und Liebe in dir selbst, bringst du automatisch dieses in die Welt!
 

 

Tagesimpuls 19.02.2020

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Nichts in unserem physischen Leben ist unendlich.
Alles hat ein Zeitfenster.
Welche Bereiche wir auch immer heranziehen,
sei es dein Leben, der Beruf, persönliche Belange, Chancen und auch die eigene Heilung.
Begeben wir uns auf das Seil der naiven Sorglosigkeit,
tanzen wir das Spiel der vermessenen Überheblichkeit,
uns nicht bewegen zu müssen,
sich nicht um die wirklich wichtigen Dinge kümmern zu müssen, so kann es sein, dass sich fast unbemerkt das Zeitfenster schließt.
Nichts ist schlimmer als verpasste Chancen.

Daher kümmere dich JETZT um das, was du wirklich möchtest. Finde den Mut und die Kraft, dich trotz Ängste und Zweifel in die Bewegung zu setzen...vielleicht mag das Ergebnis nicht deinen Erwartungen entsprechen, eventuell verlierst du tatsächlich etwas. Ja, dann wird es weh tun. Wahrheit und Klarheit bringt so manches mal den Schmerz und die Ernüchterung mit sich. Jedoch ist der Gewinn selbst bei einem möglichen Verlust unbezahlbar.

Es ist dieses immer wiederkehrende Sehnen und Zerren aus deinem Herzen, dieses bohrende Gefühl, das sich mit deinem Entschluss in die Handlung zu gehen, endlich sanft zur Ruhe legt. Es kehrt Frieden in dir ein, unabhängig des Ergebnisses deiner Handlung. Und darüber hinaus öffnen sich Türen, die jenseits deiner Blickrichtung und Vorstellung lagen.

Dieses passiert allerdings nur, wenn du wirklich bereit bist, mit allen Konsequenzen die nötigen Schritte zu gehen.

 

Tagesimpuls 18.02.2020

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Immer da, für jeden erreichbar,
sanft ist dein Lächeln und mit offenem
Herzen gibst du alles von dir.
Deine Tür ist stets geöffnet , ganz gleich, wie es grau und erschöpfend es in dir aussieht. Du gibst, weil es dich ausmacht.
Viele Menschen sehen in dir eine Lichtgestalt,
einen Heilsbringer, ja vielleicht bist du sogar einem Engel gleich.
Doch hier an dieser Stelle mag ich mich etwas eindringlicher
an dich wenden.
Wie wundervoll du stets dein Licht für andere hast scheinen lassen, ist es nun an der Zeit dir selbst deine Aufmerksamkeit und Liebe zu widmen. Die Gefahr auszubrennen ist hoch.
Es geht nicht darum, ins Gegenteil zu fallen - vielmehr
ist die Balance , das Ausgewogene nun mehr als wichtig.
Solltest du tatsächlich schon am Rande deiner Kräfte sein,
so habe keine Scheu, dir endlich Hilfe zu holen.
Du darfst genauso Hilfe, Liebe und Annahme empfangen,
wie du diese bisher stets anderen hast zukommen lassen.
Du darfst dir eine Pause nehmen und zur Ruhe kommen.
Du hast jedes Recht dazu, ein liebevolles Nein deinem Gegenüber
mitzuteilen.
Du darfst nehmen!

 

Tagesimpuls 17.02.2020

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Definition Transformation einfach gemacht:

 

Transformation ist nichts anderes als das Wechseln deines Kleides, das du dir freiwillig ausgesucht und übergezogen hast. Nur geschieht dieses nicht wie in damaligen Zeiten, in denen du dein Kleid einfach, nachdem es dir nicht mehr dienlich war, ausgezogen hast um dich erstmal in deiner ursprünglichen Nacktheit von der einstigen Begrenzung auszuruhen, um dann nach einer gewissen Zeit ein neues Gewand zu bewohnen. Das Neue an der jetzigen Zeit ist die Tatsache, dass dein Kleid weiterhin an deinem Körper bleibt, während es aufgetrennt, gleichzeitig mit neuen Stoff Stück für Stück und mit vielen Nadelstichen ersetzt wird. Das kann dann logischer Weise richtig unangenehm werden und endet mit der Fertigstellung deines neuen Gewandtes und dem Ablösen deines alten Kleidungsstückes. Ein noch nie dagewesener Prozess…genießen wir die Verwandlung.

 

Tagesimpuls 16.02.2020

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Auf mich selbst zurückfallen.. im Grunde genommen ist es nichts anderes als mir selbst immer wieder und wieder in meiner Gesamtheit zu begegnen, die wohlgemerkt auch die Dunkelheit und meinen tief umschlossenen Schmerz beinhaltet.
Mir selbst zu begegnen, mich vollständig zu spüren ist aber genau das, was meine alte Struktur verweigert, aus lauter Angst vor der überwältigenden Macht meines puren Seins. Denn genau jenes umfasst die gesamte Palette all meiner bewusst und unbewusst gemachten Erfahrungen.
Wie groß ist meine Freude, wie bereitwillig öffne ich meine Arme, wenn sich das Erhabene, Leichte und Sanfte zeigt, hier lasse ich mich nur all zu gerne ein. Hier bin ich völlig frei von Widerstand und mag in diesen Energien baden.... das bin ich und das will ich, säuselt meine sterbende alte ausgediente Struktur.
Und dann gibt es in regelmäßigen Abständen die Momente, in denen sich meine Angst und der Schmerz in der herrlichsten und glamourösesten Ausführung zeigen. Sie tanzen wild und unerbittlich mit flehenden Armen auf meiner Erlebnisbühne. „Schau hin! Nimm mich wahr!“ schreien sie fast herzzerreißend, während genau jene mir innewohnende Struktur sich ängstlich und teils angewidert von dem Gezeigten und Gespürten abwendet... Das bin ich nicht! War ich nie und darf auch nicht in meinem Leben sein...krächzt meine bockige und ängstliche Fassade.
Mir selbst begegnen, in mein pures Sein fallen... radikal und vollumfassend, will mein ICH aber nur ins glitzernde Schöne, dabei sind es genau diese dunklen Momente, die schmerzvollen und gefühlt vernichtenden Stunden, die uns im Durchfühlen unser wahres Sein offenbart... oh mir ist es so bewusst, bin so oft gesprungen, habe zigmal meine Dunkelheit durchdrungen und jedes Mal im Anschluss der erlebten Tiefe die Erfahrung der Leichtigkeit, Einheit und tiefen Liebe gemacht..... und trotzdem, wenn wieder einmal der Schmerz sich zeigt, so bin ich abermals geneigt, mich angewidert abzuwenden.
Es sind stets die selben Runden, die sich in den bekannten Wunden zeigen. Es ist immer der gleiche Ablauf, wohlbekannt...
Auch wenn die Umstände und das Erleben sich tatsächlich erstmal unverändert zeigt, so ist die große Veränderung, die ich in und um mich herum wahrnehme,  eine völlige und vor allem allumfassende Bewusstheit. Es ist ein durchdringendes Erkennen, was in und um mich herum passiert.. ich kann mir nichts mehr vorräubern. Jegliches Verstecken, rauswinden, jegliche Selbsttäuschung hat sich im Laufe des Prozesses Stück für Stück verflüchtigt. Es ist die nackte Wahrheit, die sich mir in ihrer Gänze offenbart.... nicht wirklich angenehm, aber sooooo befreiend.

Tagesimpuls 15.02.2020

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Wir möchten so gerne endlich gesehen, gehört und angenommen werden als das, was wir wirklich sind.

Unser inneres Kind schreit und schreit, es verzweifelt an der inneren Einsamkeit und baut die eigenen Schutzmauern immer höher und höher. Das Dilemma dabei:

je Höher unsere Mauern werden, desto weniger können wir in unserer Essenz gesehen werden. Schau dich um, was siehst du in deinem Umfeld?
Je weiter dein Herz, je näher du bei dir bist, desto klarer ist auch dein Blick. So viele verschanzen sich hinter ihrer Festung, krallen sich am vermeintlichen Schutz fest und kommen so noch mehr mit ihrer Einsamkeit, ihrem verzweifelten inneren Kind in Berührung.
Vielleicht muss das so sein. Vielleicht sind nur so die eigens auferlegten Ketten zu sprengen. Fragen über Fragen, die für mich offen bleiben und auch unbeantwortet bleiben dürfen.
Der Weg zu uns selbst ist so individuell und vielfältig wie die Menschheit. Manche brauchen viel Leid, andere weniger, um sich zu sich selbst zu bewegen.
Fakt aber bleibt: Wenn wir wirklich gesehen werden wollen, müssen wir uns auch vollkommen nackt und frei von Mauern zeigen.

Tagesimpuls 14.02.2020

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Nimm Abstand von dem Gedanken, dass du mit allen einig sein wirst.
Mit dem Leben deiner Authentizität, mit deiner unerschöpflichen Liebe zu dir ist das Anecken im Außen vorprogrammiert.
Sei dir dessen bewusst. So transparent und deutlich du nun in dir bist, so klar zeigen sich dann auch die Menschen, die du berührst.
Mit deiner Integrität fallen nicht nur deine eigenen Masken, du entreißt automatisch auch die Fassade deines Gegenübers. Das mag nicht jeder. Eine Zeit beginnt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Genieße es und vergiss nicht:

Du bist genau richtig, wie du bist!

 

Tagesimpuls 13.02.2020

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Wie so oft nehme ich mir ganz bewusst Zeit für mich.
Es sind die Momente, in denen ich mich vollkommen auf mich selbst einlassen will.

Die Begegnung mit mir selbst sind in den letzen Jahren heilig geworden. Es war ein tiefer Herzenswunsch von mir, mich dem Leben und der Liebe vollkommen zu öffnen und meine Essenz, mein wahrhaftiges Sein zu leben.
Damals war mir nicht bewusst, was es wirklich heisst, die Liebe zu leben.
Es war mir nicht ansatzweise klar, was es mit sich bringt, diesen Herzenswunsch leben einzuhauchen.
Ich bin davon ausgegangen, dass es von nun an - wenn ich mein Leben der Liebe widme- für mich nur besser werden kann.
Und es stimmt! Mein Leben wird von Tag zu Tag immer besser, leuchtender, schöner und freier. Nur müssen dafür auch alle destruktiven Strukturen, alles Schwere und Blockierende aus mir herausfließen.
Die Zeit der Loslösung, der Reinigung und Heilung begann. Es war und ist immer wieder und wieder herausfordernd für mich. Ich starb in Wellen und stieg ebenso wie Phönix aus der Asche hervor.
Es ist ein Prozess, der mich bis aufs Mark und gefühlt darüber hinaus fordert und gleichzeitig das Neue, die Liebe, die ich bin fördert und in mein alltägliches Leben einfließen lässt.
Insbesondere vernichtende Denkstrukturen ( Angst, Panik, Ohnmacht, Selbsthass, Zerstörung, Wertlosigkeit, usw.) zeigte sich mit dem fortschreiten des Prozesses in aller Deutlichkeit. Die Angst vorm Sterben war mein Hauptthema. Es präsentierte sich in allen Facetten und Formen. Drückte und quetschte mich in die tiefste Ecke meines Seins, bis ich mich dem Leben hingab, weil nichts anderes mehr möglich war. Ich gab auf, ließ los. Und abermals starb ein Teil meiner Egostruktur.
Und darum geht es auch primär. Erkenne dich! All deine Anteile! Erkenne deine konditionierten Egostrukturen, nicht um sie loszuwerden, das wäre Widerstand und ist auch nur wieder ein Produkt deines Egos-  Erkenne sie, um sie zu lieben. Sehe sie und schenke ihr ein liebevolles Zuhause in deinem heiligen Herzen.
Die Liebe vollkommen zu verkörpern und zu leben setzt unweigerlich voraus, die Schattenseite hierzu zu fühlen, zu sehen, und letztendlich zu erlösen, in dem wir sie befriedet in unser Erfahrungsfeld Leben integrieren.
Und heute sehe ich nach all den Jahren der tiefen Transformation, dem unendlichen Fühlen von Leid und Pein, dass es nicht die Angst vor dem Sterben war, die mir die Luft zum Atmen nahm….in Wahrheit war es die tiefe Angst wahrhaftig zu leben, die große Furcht, mein vollkommenes Sein hier in meinen Körper Einzug halten zu lassen…ich hatte Angst vor meiner eigenen Größe und versteckte mich in der dunkelsten Ecke.
So ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass das Licht und die Liebe anfänglich Schmerzen auslösten und auch heute noch so manches mal tun, als ich mich entschloss, genau jenes zu leben.
Es bedarf unserer eigenen Liebe, unser Mitgefühl für uns selbst, diesen Prozess ins wahrhaftige Sein sanft und getragen erleben zu dürfen.
Daher erlaube dir für all das, was du zur Zeit erlebst und fühlst, dich noch mehr zu lieben und zu ehren. Dein Mitgefühl für dich selbst ist es, das dir die Tür zu Erlösung öffnet.

 

Tagesimpuls 12.02.2020

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Ich bin mir selbst genug.
Erfüllt und unendlich gehalten,
genieße ich die Stille in den unendlichen Weiten
meines eigenen Seins.
Da ist kein Brauchen, Sehnen oder Flehen mehr.
Jegliches Müssen, ohnmächtiges Wollen oder getrieben sein,

verlor sich ganz sachte in dem ruhigen Fluss der Veränderung.
Der einst traurige Bettler entdeckte
seinen ihm innewohnenden Schatz und fand den Mut,
sich diesen zu Nutze zu machen.
Ich bin mir selbst genug.
Koste von dem überfließenden Quell meiner eigenen Energie.

Bade und labe mich in diesem herrlichen Sein...
Und weil ich mit mir und in mir vollkommen geeint bin,
ist mein einziges Bestreben mich in meinem gesamten Sein
an das Leben zu verschenken.
Vollkommen, mit Haut und Haar...
weil alles in mir die Vereinigung leben will.
Echt, authentisch und frei.

 

 

Tagesimpuls 11.02.2020

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Teure Cremes, Klamotten, Beautyprodukte, Schönheitsoperationen,  usw. sind im übertrieben Maße ein Ausdruck unserer inneren Unzufriedenheit.

Fühlen wir uns tief in uns nicht schön genug, nicht wertvoll genug, nicht jung genug usw. lassen wir uns nur zu leicht von den „ schnellen Hilfen“ im außen verführen. Wir verfallen dem Wahn unsere Fassade einem von außen auferlegten Zustand ewig jung und makellos halten zu müssen.

Das Dilemma dabei: die innere Unzufriedenheit, die mangelnde Selbstliebe, die gefühlte Wertlosigkeit wird mit jedem weiteren Aufpimpen des Körpers nur noch weiter vergrößert.
Wahre Schönheit ist immer und ausnahmslos eine Wirkung/ Energie, die von innen nach außen geht, unabhängig der äußeren Form.

Wer sich dem Produkt, der Ware Schönheit, die vermeintlich im außen gesucht wird, verschreibt, der bleibt in sich leer und wahrscheinlich sogar verbittert zurück, da wir hier nur unseren inneren Zustand sehen.
Wenn du wirklich deine Schönheit zum Erblühen bringen möchtest, so pflege, hege und liebe dein ganzes Wesen in dir.

 

Tagesimpuls 10.02.2020

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Deine Wahrnehmung ist immer richtig.
Dir selber und deinen Gefühlen zu vertrauen, dich wahrzunehmen, ist die beste Grundlage für alle Entscheidungen deines Lebens. Nur du weißt, was für dich richtig ist und welchen Weg du in deinem Leben gehen sollst. Dein Bauchgefühl ist dein optimaler Wegweiser. Du hast vielleicht nur verlernt, darauf zu hören. Dir in der Wahrnehmung dessen, wer du bist und was für dich richtig ist, wieder zu vertrauen, ist das Wichtigste, was du für deine Entwicklung tun kannst.
Alles was du brauchst, ist in dir. Vertraue dir und dem, was sich in dir zeigt.
Aber respektiere und würdige die Wahrnehmung deiner Mitmenschen, die sich nicht mit deiner decken muss.

Wir alle sind so unterschiedlich und individuell, dass es sich auch in den persönlichen Wahrnehmungen widerspiegelt.

 

 

 

Tagesimpuls 9.02.2020

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Den schlimmsten Widersacher, den größten Feind finden wir nicht im Außen. Er versteckt sich still und leise in uns selbst.
Manchmal kann er sich in aller Deutlichkeit zeigen.

Meist sind es die Momente, wo wir versagt haben.

Einen Augenblick, in dem wir nicht funktionierten, von aussen Kritik bekamen oder die Erwartungen anderer, bzw. die eigenen nicht erfüllen konnten.
Hier kann sich der in uns wohnende Kritiker bis zur "Vernichtung" bemerkbar machen.
Bei jedem Menschen ist die Ausprägung und der Hang zur
"Selbstzerstörung" unterschiedlich stark vorhanden.
Faktoren wie mangelnde Selbstliebe, destruktive Glaubenssätze und Konditionierungen aus der Kindheit sind i.d.R die Ursachen hierfür
.
Bewusstmachung der eigenen Gedanken kann hier eine wichtige Basis liefern, aus dem Kreislauf der hausgemachten Zerstörung auszusteigen.
Werde dir klar, wie du von dir denkst...insbesondere in den Momenten, in denen es nicht gut läuft. Überlege dir, ob das wahr ist, was du von dir denkst. Kennst du diese Gedankengänge eventuell aus deiner Kindheit? Haben deine Eltern, Lehrer oder andere wichtige Bezugspersonen dir dieses in Augenblicken, in denen du versagt, bzw. nicht funktioniert hast gesagt? Das können wichtige Anhaltspunkte sein, um hier mehr Klarheit zu bekommen.
Klarheit und Bewusstwerdung können hier dein rettender Anker sein, um diese destruktiven Muster zu verlassen.

 

Tagesimpuls 8.02.2020

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Wenn ich nicht bei mir bin,
verliere ich mich ganz schleichend
und allmählich im hektischen Tun.
Es ist wie ein flüsternder Sog
der mich im unbedachten Moment
in das altbekannte Spiel mitreißt.
Wie schnell ich wieder im Alten bin,
erkenne ich an der aufflackernden Unzufriedenheit,

meinem liebevollen Wecker im stillen Gewand.
In der Sekunde des Erkennens habe ich die Wahl...

verweilen im Alten oder ganz bewusst zurück zu mir.

 

 

Tagesimpuls 7.02.2020

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Sei milde mit dir. In jeder Minute deines Seins. Schenke dir die ungeteilte Aufmerksamkeit und liebevolle Präsenz eines weisen alten Mannes, der seinem Enkel wohlwollend beim Spielen zuschaut.


Jener weise Mann hält sanft den Raum, gibt den schützenden Rahmen für sein geliebtes Kind. Hier darf es sich austoben, ausprobieren, hinfallen, wieder aufstehen, wüten, schreien, lachen, anecken, träumen, sich selbst entdecken, um sich letztendlich in der Weite der eigenen Natur wiederzufinden. Der weise Mann hält nach wie vor den schützenden Raum....er greift nicht ein, er begrenzt nicht, er ermahnt nicht, er bewertet und urteilt nicht. Er schenkt dem Kleinen lediglich die volle Zuversicht, das unerschütterliche Vertrauen und seine ihm innewohnende Liebe, die sich in seiner ungeteilten Aufmerksamkeit widerspiegeln.


Und vielleicht ist es dir möglich, genau jene Haltung dieses alten Mannes zu deiner zu machen, und dem kleinen Kind in dir deine eigene volle und wertungsfreie Aufmerksamkeit zu schenken, dass es die Liebe fühlen kann, die du bist.
So kann genau dieser verletzte Anteil - das innere Kind - in deiner heiligen Präsenz Heilung finden.

Sei wie dieser alte, weise Mann....

 

Tagesimpuls 6.02.2020

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Warum dich das Leben zur Zeit mit Nachdruck

drückt, schiebt, quetscht und schubst?
Es will dich lediglich endlich an die richtige Stelle setzen.

Du sollst an den Ort, in die Position,

wo du wahrhaftig hingehörst.

Es ist dein Verstand, der den Prozess schlichtweg

nicht be-greifen kann,

da dieser jenseits dessen stattfindet.

 

 

Tagesimpuls 5.02.2020

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Worauf wartest du? Ist dein Blick so manches mal in den Stunden der vermeintlichen Leere nach Hinten gerichtet? Schweifen deine Gedanken in vergangene Welten ab? Du tauchst ein, schwimmst mit und schmeckst erneut den faden Beigeschmack von längst vergangenen Zeiten. So verlierst du dich in Memoiren und Phantasien, nährst die Seinfenblase der Illusion und merkst nicht, wie das Leben an dir vorbeizieht. Die alte Welt, das damalige Leben, ja deine gesamte abgespeicherte Vergangenheit gibt es nicht mehr! Sie ist im jetzigen Moment nicht mehr präsent, ... es sei denn, du erweckst sie mit deinen Gedanken wieder und wieder zum Leben. Deine Zeit jedoch ist JETZT! Und genau HIER wartet deine Freiheit, dein Leben, die Leichtigkeit und die Liebe, die du bist auf dich. Es sind lediglich deine eigenen hausgemachten Gedankenstrukturen, die dich von deinem ureigenem Sein abhalten. Mehr ist es wahrlich nicht.

 

Tagesimpuls 4.02.2020

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Völlig gleich, was ich in Dir sah,
unerheblich wie ich deine Auslebungen interpretierte,
es war und ist immer mein eigener Ausdruck gewesen,
den ich in mir nicht sehen wollte.
So war es ein leichtes, ein einfaches
und bequemes Unterfangen,
meine Schatten durch dich wirken zu lassen.
Jegliche Schlechtigkeit mit samt der Vorhut der Verletzlichkeit,
die mein Herz umschlossen, konnte ich selber nicht spüren,
so dass nur durch dein Sein
und dein unbewusstes Einverständnis,
du zu meinem Spiegel wurdest.
Heute sehe ich mich,
kann mich in meiner Gesamtheit halten..
heute bin ich mit mir selbst verwurzelt,
und kann dich aus meinem Projektionsfenster entlassen.
Der Weg ist frei, dich nun völlig neu
und ohne fremden Schleier sehen zu dürfen.

 

Tagesimpuls 3.02.2020

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Unerheblich, was sich auch immer in deinem Leben zeigt,

einerlei wie viel Unsicherheit und Angst dir zur Zeit die Luft zum Atmen nimmt, völlig gleich, wie laut und schrill dein Ego schreit, bleibe du bei dir. Je aufbrausender und ohrenbetäubend das Außen ist, desto stiller und ruhiger darf es in dir werden.

Es ist eine Zeit zum Rückzug, Einkehr, Kontemplation.

Eine Phase der bewussten Stille - um dich vollkommen zu spüren, dir selbst zu lauschen und so wahrhaftig in dir anzukommen. Nutze diesen Moment, mach dir diese Zeitqualität zu eigen

und genieße deine eigenen Felder, was ein deutliches Abgrenzen zum nun lauten und turbulenten Außen erfordert.

Klarheit und Wahrheit ist so viel sanfter und leichter im Stillen und Leisen zu finden und genau das ist die Herausforderung

und der nächste Schritt, der nun ansteht: die eigene Klärung.
Genieße den Prozess!

 

 

Tagesimpuls 2.02.2020

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In Situation, die mich bis an den Rand meiner persönlichen Belastungsgrenzen drückten, stellte sich mir stets und immer dringender die selbe Frage:


Was ist wirklich wichtig?


Was in aller Welt ist es, was JETZT wahrhaftig zählt?
Es waren nie die äußeren Anforderungen, das Funktionieren im System, das neue Auto oder die nächste Party, die sich in den dunkelsten Stunden als wertvoll erwiesen. Es war auch nicht mein Beruf, der für mich mehr eine Berufung ist und wo tatsächlich mein Herz aufgeht, wenn ich diesen ausüben darf, vielmehr waren und sind es meine Kinder und mein Mann, die für mich einen unersetzbaren Wert darstellen, meine Gesundheit und die meiner Familie.. alles andere verblasst vollkommen und frei von Wehmut. Es ist nicht so, dass ich dieses vom Verstand her nicht wusste, mir war es immer bewusst- zumindest oberflächlich, aber wenn es tatsächlich zu den wirklich tiefsten Herausforderungen kommt, wenn wir in der dunkelsten Stunde den Urgrund fühlen, dann bleibt diese Erkenntnis nicht mehr ungelebt und seicht im leichten Denken, es sackt bis in die kleinste Zelle deines Seins.
Und genau in diesem Moment fängst du an, es nicht nur zu denken- sondern hauchst diesem Leben ein ....

Es lohnt sich daher, sich auch in Zeiten der Leichtigkeit

mit dieser essentiellen Frage auseinanderzusetzen:


Was ist wirklich wichtig?

 

Tagesimpuls 1.02.2020

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Träume wollen gelebt werden. Sie wohnten bisher leise in der Tiefe deines Seins und erwachen schon seit längerem zum Leben. Alte Konditionierungen und Glaubenssätze scheinen keinen nennenswerten Einfluss mehr auf den Verdrängungsmechanismus in dir zu haben, so dass deine in dir schlummernden Träume und Sehnsüchte langsam und stetig, bei einigen eventuell auch brachialer nach oben brechen.
Es ist im Grunde genommen eine so schöne und wahrlich effektive Motivation, dich endlich in Bewegung zu setzen, dein wahres Selbst sichtbar nach außen zu bringen.
Wer wäre nicht sofort bereit, seinen lang gehegten und aus der Liebe geborenen Herzenswunsch tatsächlich leben zu dürfen?
Und genau hier zeigen sich deine eigenen versteckten (inneren) Sabotageprogramme, in Form von Konditionierungen und erlernten Glaubenssätzen, die dir schon von je her deinen ureigenen Weg zur Verwirklichung deiner Herzenswünsche versperrt haben - jedoch sind sie JETZT endlich von dir sicht-und erkennbar. Da ist kein grauer Schleier mehr über der eigenen Destruktion - du siehst deine aufgebauten Blockaden ungeschönt und klar in ihrer nackten Einfachheit.
Das mag sich durchaus alles andere als angenehm und wohlig anfühlen, vielleicht löst es auch den ein oder anderen Fluchtmodus deinerseits aus, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dir eine Flucht genau JETZT nicht mehr gegeben ist, indem du deine Träume wieder in dir zum Schweigen bringst und dich wiederholt in die alte illusorische und unehrliche Komfortzone deiner Egostruktur begeben kannst.
Eigentlich doch genau das was wir alle wollen - Das Leben unserer wahren Träume -  Es beginnt JETZT..
Deine Aufgabe besteht lediglich darin, dich um genau jene Blockaden und destruktive Strukturen zu kümmern, WÄHREND du die Schritte in deinen gelebten Traum gehst - auch, oder gerade dann, wenn es sich anfänglich und immer mal wieder sehr herausfordernd und gefühlt vernichtend anfühlen kann.
Die Zeit des Redens, Philosophierens und nicht zielführenden Denkens ist vorbei. Es war durchaus ein wichtiger Abschnitt, um dich vorzubereiten - eine Phase der Präparation, die die Inkubation mit umfasste. „ Wasch mich, aber mach mich nicht nass“….dieser Teil ist nun vorbei.

Es geht ins Handeln…

 

 

Tagesimpuls 31.01.2020

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Nicht die Erwartungen anderer zu erfüllen, kann, sofern noch vorhanden, unsere alten Schuldgefühle oder Konditionierungen

(" Ich muss funktionieren", " Ich muss nett/artig sein, damit ich Liebe bekomme", etc. ) wach kitzeln.
Wir bleiben zwar in dem Moment bei uns, sind stolz auf das klare Setzten der Grenze zum Wohle unseres Befindens, jedoch fühlen wir uns nicht wirklich gut dabei. Hier kommen viele ins Strudeln, da sie das Gefühl beschleicht, eventuell doch nicht richtig gehandelt zu haben.
Dieses ist aber nicht der Fall. Schaut man hier genauer hin, erkennt man, dass in uns noch alte Verstrickungen, Glaubenssätze sind, die sich blockierend auswirken.
Wir haben meist Probleme UNSERE GEFÜHLE auszuhalten, die entstehen, wenn wir uns für uns entscheiden und das Gegenüber evtl. wütend, verärgert oder traurig reagiert.
Wir machen uns somit aufgrund vielleicht noch vorhandener Resonanzen verantwortlich und auch abhängig von der Reaktion des anderen.
Dieses bewusst zu erkennen, kann uns helfen, weiterhin konsequent bei uns zu bleiben und die Themen der anderen auch bei jenen zu belassen.

 

Tagesimpuls 30.01.2020

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Krankheitsentstehung ist ein vielschichtiges und wichtiges Thema.
Die Ursachen hierfür zu erforschen ist die Basis, dass Heilung geschehen kann.
Gerade was die Entstehung von körperlichen Erkrankungen betrifft, ist vieles schon hinreichend bekannt. Grob angerissen ist unser Körper im Ungleichgewicht, aus seiner Balance geraten und gibt so die Möglichkeit frei, dass hier destruktive Prozesse geschehen können. Sehr viel weniger wird der psychologische/seelische Aspekt bei der Krankheitsentstehung beachtet. Aus meiner Sicht findet sich hier meist die Hauptursache für Krankheit.
Entsteht auf psychischer Ebene eine Dysbalance und das über eine längere Zeit, kann sich dieses im Körper zeigen.
Seelische Dysbalancen, oder lang bestehende innere Konflikte entstehen in der Regel, wenn wir gegen unsere wahre Natur leben. Ein Mensch, der sich durch Erziehung, gesellschaftlichen Konditionierungen und daraus  resultierenden ungesunden Glaubenssätzen von sich selbst, seinem wahrhaftigen Sein entfernt hat, ist nicht in seiner Mitte. Er lebt in einem permanenten, bzw. in einem sich immer wiederholendem inneren Konflikt. Je größer die Diskrepanz von ungesunden Konditionierungen/ Glaubenssätzen/ Fremdanteilen zu dem wahren Selbst des Menschen, desto eher ist hier tatsächlich die Möglichkeit gegeben, zu erkranken.
Es reicht daher nicht aus, sich nur um den Körper bei Erkrankung dessen zu kümmern, für mich ist es essentiell, auch die Psyche mit einzubeziehen. Ganzheitlich heißt, alle Ebenen unseres Seins mit einzubeziehen.

 

Tagesimpuls 29.01.2020

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Gerade in turbulenten Zeiten ist es sehr wichtig seinen Fokus auf sich zu ziehen, in seiner Mitte zu bleiben. Lassen wir es zu, dass das Außen uns in seinen Klauen der Hektik hält, sind wir außer-uns. Wir agieren nicht mehr aus unserer Mitte heraus, sondern re-agieren auf das, was auf uns einprasselt. In der Regel ist unsere Reaktion dann nicht mehr bedacht und aus unserer Essenz heraus, es greifen unsere alten Muster, konditionierten Gaubenssätze und bringen uns so wieder in die Schlaufe der Wiederholungen alter Verletzungen.
Entschleunigung und Ruhe sind hier das Mittel der Wahl, um sich bewusst die Zeit einzuräumen, die wir brauchen. So ist die Chance größer, nicht in den Stress und den damit verbundenen Folgen hineingezogen zu werden.
Achte daher bewusst auf viel Ruhe. Schenke dir soviel Zeit wie nötig und möglich, um dich immer wieder zu fühlen und zu spüren. Aus deiner Mitte heraus lässt es sich klarer und vor allem wesentlich leichter und zufriedener leben - auch wenn es um dich herum eventuell turbulent sein sollte.

 

Tagesimpuls 28.01.2020

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Halte kurz inne, wenn der vollgepackte Tag dich in den Funktionsmodus drängt. Frage dich in diesem Moment der Stille, ob du hier und jetzt in diesem Moment das tust, was dein Herz erfüllt. Fühle, ob du hier und jetzt in diesem Moment die Bedürfnisse der anderen zufrieden stellst, oder sie im Einklang mit deinen sind? Bemerkst du, dass du "fremdgesteuert" bist, nach alten Mustern agierst, so überlege, wie du es ändern kannst. Manchmal ist es nicht sofort möglich, da es die Situation nicht zulässt, jedoch kann man sich für die Zukunft eine neue Handlungsoption oder Strategie überlegen.
Wichtig ist, dir immer wieder bewusst zu machen, dass du der Meister deines Lebens bist und zu jeder Zeit selbstbestimmt die Dinge ändern kannst.
Das ist gelebte Liebe.

 

Tagesimpuls 27.01.2020

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Viele befinden sich noch immer im Vogel - Strauss - Modus.

Zu groß scheint die Angst zu sein, sich mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen. Der Schmerz der sich dahinter versteckt, ist die eigentliche Ursache. Die Bereitschaft, diesen noch einmal zu fühlen, die Furcht, davon überrollt zu werden ist einfach noch zu übermächtig. Verständlich und nachvollziehbar.
Allerdings gibt uns die jetzige Zeitqualität keinerlei Schonfrist mehr. Schau dich um - was siehst du? Öffne deine Augen,

jedoch nicht im herkömmlichen Sinne,

sondern wahrhaftig weit und ehrlich beobachtend.

Erkenne, das ein Weglaufen und sich Sperren

keinerlei Sinn mehr macht.
Ja, es wird weh tun, sich mit seinen Themen -

mit seinem Schmerz auseinanderzusetzen, diesen nochmal und erstmalig in seiner Tiefe zu fühlen.
Ja, es ist mit großer Wahrscheinlichkeit so, dass sich dein Leben von Grund auf verändern wird, altes wegbricht.
Aber war dein Leben bisher genau so,

wie du es dir gewünscht hast?

Bist du wahrhaftig glücklich? Bist du innerlich frei?

Lebst du die Liebe? Es wird Zeit!

Finde den Mut, dich deinen Themen zu stellen

und es kann Frieden einkehren.

Tagesimpuls 26.01.2020

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Es ist nicht in deiner Verantwortung den Schmerz des anderen zu tragen oder gar zu heilen.
Auch dann nicht, wenn du diesen anderen so sehr liebst.
Es ist eher das Gegenteil der Fall.
Aus der Liebe heraus, lässt du den anderen frei,
lässt ihn vertrauensvoll seinen eigenen Weg gehen,
seine eigenen Erfahrungen machen.
Und dazu gehört nun mal auch Leid und Schmerz.
Schau lieber bei dir, warum es für dich kaum auszuhalten ist, warum du den Schmerz im anderen nicht sehen kannst?
Ist es vielleicht dein eigener Schmerz, den du so tief verbuddelt und vergraben hast?
Mache dir bewusst, dass jegliche emotionale Berührung aus dem  Außen
stets mit dir selbst zu tun hat.
Es geht nicht um den anderen, es geht immer um dich.

 

Tagesimpuls 25.01.2020

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SEI GLÜCKLICH....
Einfach so.
Sei es jetzt.
Mit dem, was jetzt da ist.
Mach das Allerbeste daraus.
Es bringt dir nichts, auf etwas vermeintlich Besseres,

Schöneres, Größeres zu warten.
So sitzt du im Wartezimmer deines Lebens.
Also, SEI GLÜCKLICH. JETZT

 

Tagesimpuls 24.01.2020

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Suche nicht im Außen nach Antworten,
die du nur in deinem Inneren finden kannst.
Höre auf mit deinem Verstand
Antworten auf Fragen zu finden,
die sich jenseits dessen befinden.
Fang an, mit deinem Herzen zuzuhören,
mit jenem zu sprechen und du wirst sehen,
wie sich deine Welt im Innen und Außen

auf wundersame Weise dreht.
Wer nicht nach innen geht - geht leer aus.

 

Tagesimpuls 23.01.2020

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Niemand kann dir seine Energien, Themen oder andere unangenehmen Emotionen überstülpen, es sei denn, du hast in dir eine dementsprechende Resonanz.
Sich vor den Energien zu schützen, in dem gewisse Techniken angewendet werden ( gedanklich einen Spiegel aufbauen, sich in eine Lichtkugel setzen, usw.) mag durchaus kurzfristig hilfreich sein, löst aber nicht die Ursächlichkeit.
Die Form der Abgrenzung und der Wunsch nach Schutz vor Fremdenergien ist mehr als verständlich und insbesondere in der jetzigen Zeit auch essentiell, nur ist der Ansatz, der sich abermals nach außen richtet und den „Bösewicht“ außerhalb von dir sucht, schlichtweg nicht zielführend. Er lässt dich vielmehr sehr subtil in der Opferrolle verharren.
Primär und vor allem wirklich er-lösend ist es, in dir zu schauen, welches Muster am Wirken ist, dass du destruktive Energien und Informationen der anderen in dein System aufnimmst.
Mach es in dir sichtbar, schaue es dir von allen Seiten an und entscheide dich, dieses nicht mehr zu bedienen….,mehr ist wahrlich nicht zu tun. In dem Moment, wo du bewusst und eigenmächtig deine Struktur erkennst, diese nicht weiter mit bewusster Aufmerksamkeit nährst, hat auch keinerlei Energie im außen Einfluss auf dich.

 

Tagesimpuls 22.01.2020

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Sei milde mit dir.

Es darf sanft sein und alles darf sich in Leichtigkeit

zur rechten Zeit und im rechten Maß entwickeln.
Sanftheit geht Hand in Hand mit der Geduld einher.

Sie hat keinerlei Eile und ist stets im liebevollem

Mitfließen des Lebens zu finden.
Entspanne dich und lasse dich in dich selbst hineinfallen.
Seine eigenen Energien zu fühlen

und zu kosten ist ein Segen,

wenn sie aus der Sanftheit geboren sind.

 

Tagesimpuls 21.01.2020

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Ich möchte mich heute auf das emotionale Versorgen beziehen

(für mich die Quelle für Fülle im Allgemeinen).
Wenn wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen und bereit sind, für unser Wohlergehen zu sorgen, hört der Mangelgedanke auf, dass wir etwas von außen benötigen.
Ich möchte mich speziell an die Frauen richten.
Viele von uns befinden sich genau in diesem Aspekt, in einer bedürftigen Position. Allerdings versuchen wir das Pferd hier von hinten aufzuzäumen.
Gerade die Mütter unter uns leisten in der hiesigen Gesellschaft Höchstleistung. Sie kümmern sich um ihre Kinder, machen gleichzeitig noch Karriere, Haushalt, rennen zum Sport, um auch den optischen Ansprüchen zu genügen, nur um endlich unabhängig zu sein. Aber was erhalten wir tatsächlich? Ein rundum schlechtes Gewissen, zu wenig Zeit mit unseren Kindern, auf der Arbeit sind wir auch nicht zu 100% da, der Sport wird zum Muss und bringt nur zusätzlich Stress - anstatt Freude zu bereiten, der Haushalt wird im Schnelldurchgang erledigt und am Abend noch unnötig Streit mit dem Partner, der durch den immensen Druck auch an seine Grenzen stösst.
Du fragst dich jetzt sicher, was es mit dem Aspekt des Versorgens zu tun hat.
Betrachten wir die eben aufgeführte Schilderung, stellen wir fest, dass das Versorgen hier nur im und von Aussen versucht wird zu erhalten. Tatsächlich ist es jedoch eine innere Haltung, die das Ganze dann wahrhaftig macht.
Ver-sorgen heisst: für sich sorgen, auf sich liebevoll achtgeben und die Verantwortung hierfür zu übernehmen und dieses nicht auf einen anderen abzuwälzen.
Jemand, der liebevoll für sich sorgt, achtet ganz selbstverständlich darauf, dass es ihm in allem was er tut gut geht. Er geht nicht über seine Ressourcen hinaus und kennt seine Grenzen. Er muss niemandem im außen irgend etwas beweisen, nur um Anerkennung, Liebe und Wertschätzung zu erhalten.
Es ist ein wichtiger Baustein der Selbstliebe, der oftmals leicht übersehen wird.

Besonders wir Frauen dürfen hier viel mehr in die Entspannung gehen. Muss es denn in allem perfekt sein? Bedarf es denn wirklich die krampfhaft angestrebte Karriereleiter zu erklimmen, während gleichzeitig der Wunsch nach mehr Zeit mit der Familie leise in deinem Herzen wohnt? Muss es der volloptimierte Körper sein, nur damit du noch möglichst eine lange Zeit in den vorgefertigten Katalog der Mainstreammeinung passt?
Es ist Zeit, mehr zu dir selber zu finden, um wirklich zu erkennen, wahrhaftig zu spüren, was DU willst und dich von dem zu verabschieden, was andere von dir erwarten! Es ist einfach jetzt die Zeit herauszufinden, was im Leben tatsächlich zählt!

 

Tagesimpuls 20.01.2020

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Wenn wir wissen möchten, wo wir momentan stehen, wie es in unserem Inneren- insbesondere den unbewussten Anteilen in uns - aussieht, dann schaue dir dein Gegenüber und dein Umfeld an. Das ist das ehrlichste Feedback, die schonungslose Wahrheit über unseren momentanen Lebensausdruck.
Es ist möglich, wenn wir wahrhaftig bereit sind, jegliche Projektionen oder lieb gewonnene Illusionen freizulassen, um eine echte Bestandsaufnahme über unsere eigens geschaffenen Schöpfungen zu bekommen.
Wer wirklich seinen Seelenweg, sein authentisches und einzigartiges Selbst leben möchte, wer tatsächlich aus tiefstem Herzen heraus eigenverantwortlich und achtsam sein Leben bewusst kreieren will, kommt um diesen Schritt, der ehrlichen Bestandsaufnahme nicht drum herum.
Hast du den Mut, dich der Wahrheit zu stellen?

 

Tagesimpuls 19.01.2020

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Der Wunsch nach Veränderung

wird auf keinen fruchtbaren Boden fallen,

wenn jener sich lediglich ins demonstrative Laute,

nach außen gerichtet zeigt.

Wahrhaftige und ehrliche Veränderung ist ein Prozess,

der sich leise und durchdringend in uns selbst vollzieht.

Dazu ist kein Kampf von Nöten,

jedoch der unerschütterliche Wille und Mut,

sich selbst zu begegnen,

seine inneren Dämonen (Angst, usw.) zu erkennen

und im Licht der Erkenntnis zu integrieren.

Mehr ist es wahrlich nicht und für jeden stets umsetzbar.

 

 

Tagesimpuls 18.01.2020

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Das Schlimme sind nicht die schrecklichen Erkenntnisse, die dein Inneres stürzen; noch grausamer ist die Ohnmacht, die betäubt aus deiner Seele schreit…(Elmar Kupke und Hans-Christoph Neuert)

Wahrheit tut weh - sagt man. Ehrlichkeit kommt stets mit dem Mantel des bitteren Beigeschmacks daher, reißt sie doch in ihrer nackten Einfachheit jegliche illusorisch gebaute Schutzmauern ein. Die meisten Menschen in der westlichen Welt folgen einem völlig unnatürlichen System, das in sich die Trennung par excellence perfektioniert hat. Wir leben, besser gesagt funktionieren, um die Erwartungen und Ansprüche dieses Systems zu erfüllen - unabhängig davon, ob es uns damit wirklich gut geht oder nicht. Es ist eine über Generationen hinweg gereifte Konditionierung, die den Menschen immer weiter von seiner eigenen Mitte, seinem ursprünglichen natürlichen Sein entfernt hat.

Die Folge sehen wir deutlich sichtbar in unserer Gesellschaft: Steigende Anzahl von Erkrankungen, die in immer mehr Fällen in eine Chronifizierung übergehen und mittlerweile auch in wachsender Zahl unsere Kinder betreffen ( Burn Out, Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen usw.).

Die Zustände, in denen wir leben, sind offensichtlich und für jeden erkennbar, der bereit ist wirklich hinzuschauen.

 

Warum bleiben aber so viele in dieser so eindeutigen Destruktion?

 

Es ist schlichtweg kein leichtes Unterfangen, sich den feinen Sand aus den Augen zu reiben, der in stetiger und subtiler Weise durch das System in jene gestreut wird. Es ist der Sand der Angst....Angst vor dem Jobverlust, Angst vor Krankheit, Angst vor Kontrollverlust, Angst vor dem Versagen usw.

Und mit genau jener Angst wird die eigene Handlung und sogar das Denkvermögen in einer Art Erstarrung gehalten...."Angst blockiert" eine Aussage, die durch die Psychologen Ramirez und Beilock 2011 in einem Experiment belegt werden konnte.

Angst lähmt und hält uns, insbesondere wenn diese subtil und kontinuierlich (tatsächlich über Generationen) geschürt wird, in eine Art Dämmerschlaf.

Sich hieraus zu lösen ist wahrlich eine Angelegenheit, die viel Mut erfordert, aber ebenso sehr viel Energie und Kraft kostet.

Zum einen ist durch die Gewöhnung an die Lebenssituation, die von Geburt an auf Angst basiert, eine Form der Sicherheit entstanden.

Es ist unser Normalzustand und dieser schenkt uns, völlig gleich wie sehr es uns schadet, erstmal ein wohliges bekanntes Gefühl, das wir mit Sicherheit gleichsetzen.

Zum anderen ist ein Lösen aus Gewohnheitszuständen wahrlich ein Kraftakt, der tatsächlich viel Energie und Durchhaltevermögen erfordert.

Dieses basiert auf einer schlichten physiologischen Tatsache, die die Gehirnfunktion betrifft.

 

Das menschliche Gehirn reguliert nicht nur einen Großteil unserer Körperfunktionen, sondern auch das emotionale Empfinden und die Konzentrationsfähigkeit. Für diese hochkomplexen Prozesse benötigt das Gehirn eine große Menge an Energie.

Insbesondere für das Aufrechterhalten der Körperfunktionen verwendet es die Hauptenergie, während bei den Denkprozessen der Ablauf eher "pragmatisch" und energieschonender zugeht.

Bei neuen Denkvorgängen im Gehirn werden auch neue neuronale Verbindungen geschaffen, die sehr viel Arbeitskraft benötigen, während bekannte und gewohnte Denkinhalte weniger Energie verbrauchen.

Stell dir vor, dass jede neuronale Verbindung in deinem Gehirn eine Art Straße darstellt. Je mehr eine Straße befahren wird ( je öfter du einen gleichen, oder ähnlichen Gedankengang hast, der sich in deinem täglichen Ablauf verfestigt hat), desto breiter und stabiler ist diese.

Wie schon erwähnt, ist unser Gehirn bei Denkprozessen pragmatisch aufgestellt und wird daher stets die alten Straßen bevorzugen, als die noch sehr zarte Neue, da letztere einfach einen viel höheren Kraftaufwand benötigt.

 

Aus diesem Grund ist es auch völlig normal, wenn wir tatsächlich neue Wege, neue Denk- und Handlungsweisen etablieren wollen, dass uns das Alte gefühlt eine längere Zeit nicht loslässt und tatsächlich ein schmerzhafter Prozess sein kann, der dir viel Einsatzkraft, Zeit und tatsächlich auch Mut abverlangt.

 

 

 

 

Tagesimpuls 17.01.2020

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„ So wie du dich verhältst, wird das nie etwas!“, „ Meine Güte bist du blöd!“, „ Heule nicht, du Jammerlappen…“…solche oder ähnliche Sätze mussten viele als Kinder ertragen und auch weiterhin hört man jene Aussagen in vielen Wohnzimmern, Klassenzimmern oder auf dem Spielplatz. Es grenzt an seelischer Grausamkeit und lässt jedes Mal meinen Atem stocken, wenn ich Zeuge eines solchen Erlebnisses werde.
Was passiert mit einem kleinen Menschen, der unter diesen Umständen in diese Welt hineinlebt?
Er wird konditioniert und geprägt, insbesondere von seinem näheren Umfeld. Ein Kind nimmt jegliche Aussagen über sich, Vorlebungen der Eltern und Umwelt vollständig und kritiklos als absolute Wahrheit auf.
Es speichert all diese Erlebnisse und Erwartungshaltungen in seinen Zellen ab und wird ganz unbewusst zu dem Menschen, der niemals weint, zu dem Wesen, das sich in Mathe zu blöd anstellt, oder es erreicht nie das, was es sich von Herzen wünscht. Manche - die Rebellen - gehen genau ins Gegenteil, sie wählen die Handlungsfähigkeit in Form von Kampf. Das sind dann die unbequemen, lauten und unangepassten Kinder, die schwarzen Schafe. Diese tragen die Wunden zwar auch in sich, jedoch kann die Destruktion nicht so in die Tiefe gehen, wie bei den angepassten und artigen Kindern, da sie in ihrer Handlung sind und die Überstülpungen sichtbar nach außen abgeben. Ein angepasstes Kind behält die vollständige Destruktion bei sich und so richten sie auch die Zerstörung gegen sich selbst.
Schau dich mal um…wieviele „ artige und angepasste“ Erwachsene siehst du nur in deinem Umfeld in sich zerrissen und nach Belohnung erhaschend rastlos umherlaufen? Erwachsene Menschen, die dieses innere verletzte Kind in sich tragen…mit genau oben genannten Wunden? Und genau jene sind es meistens auch, die im nicht aufgearbeiteten und ungeklärten Zustand exakt jene Konditionierung ihren Kindern unbewusst weitergeben, so wie es auch ihre Eltern taten.
Der Sozialpsychologe Robert Rosenthal hat dieses Phänomen der Erwartungserfüllung ( nichts anderes ist es, wenn Eltern oder andere Mitmenschen unwissend diese Aussagen über und vor ihren Kindern tätigen) in einem Versuch ( Rosenthal Effekt)  empirisch belegen können : „ Man wird, wie man gesehen wird.“
Wir leben in einer Zeit, die alles Unterdrückte, Ungelöste, Ungeklärte und Versteckte endlich sichtbar macht. Es ist eine grandiose, aber auch anstrengende Zeitqualität, die in sich soviel Heilung bereithält.
Und wenn du dich hier in diesem Artikel wiederfindest, wenn du selber Kinder hast, so nimm diesen Text als liebevolle Aufforderung, dich mit deiner eigenen Klärung deiner Kindheitswunden zu befassen. Erlöse dich, befreie dich von den Dämonen vergangener Zeiten, damit du endlich frei wirst und deinen Weg gehen kannst…mit deiner Befreiung, deiner Klärung machst du automatisch auch den Weg deines Kindes frei..fang bei dir an! Nur bei dir …dein Kind ist genau richtig, wie es jetzt ist…und DU BIST ES AUCH!
Wenn wir in unsere wahre Größe und Stärke kommen, wenn wir es schaffen die Liebe zu verkörpern, können es unsere Kinder auch! Sie müssen uns nicht mehr unsere eigene Destruktion spiegeln. Was für ein Segen, was für eine glorreiche Zukunft erschaffen wir uns, wenn wir endlich den Weg der Heilung in uns selbst beschreiten.

 

Tagesimpuls 16.01.2020

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In der tiefsten Nacht,
wenn kein Stern mehr strahlt,
kein Anker in deiner Nähe ist,
in der tiefsten Not,
wenn du auf deine Einsamkeit triffst,
dich im Irrgarten deiner Angst verlierst,
und die Ohnmacht dich lachend begrüßt,
bin ich bei dir,
ganz leise im Hintergrund,
fortwährend und tief im Untergrund
wache ich mit weitem Herzen
und wenn dich die Nacht umhüllt,
du mit deiner Einsamkeit zu tanzen beginnst,
die Ohnmacht in die Arme nimmst,
deiner Angst liebend entgegenkommst,
erkennst du mit der Zeit,
dein eigenes Licht
und spürst, dass Du und Ich
ein und das selbe ist.

 

Tagesimpuls 15.01.2020

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Du kannst dich nicht „weg – meditieren“ oder sonst irgendeine Methode, Technik oder spirituelle Praktik benutzen um „es besser zu machen“. 

Denn das ist es, was du in Wirklichkeit willst: Es besser machen, dein Hier – Sein etwas erträglicher machen, durch was auch immer. Manche arbeiten bis zu Umfallen, manche versuchen es mit Sex (der kleine Tod...), manche mit Drogen und einige meditieren halt oder machen Atemübungen oder spielen mit „Energie – Anhebung“.

In Wirklichkeit sind sie alle drogensüchtig. Aber wenn der Rausch verflogen ist, ist man wieder gelandet – auf dem harten Boden seiner Existenz, die man mit dem Rausch auslöschen wollte.

Es wird jedes mal härter.

 

Mario Armati

Tagesimpuls 14.01.2020

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Wie gehe ich mit meinem eigenen Schmerz um? Was ist wirkliche Annahme?

Wenn sich Schmerz in dir zeigt (gemeint ist jegliche Form von Schmerz), ist der wirksamste Weg diesen zu transformieren die vollständige Annahme. Dieses ist dir sicherlich mehr als hinreichend bekannt.
Nur wie verinnerlicht hast du dieses Wissen, dass durch Annahme, Hingabe die Lösung/ Transformation geschehen kann?
Setzt du es auch wirklich um?
Oft sind es nach wie vor unsere inneren Sabotageprogramme und Vermeidungsstrategien, die sich mit Fortschreiten deines eigenen Bewusstseinsprozesses immer leiser, aber auch noch subtiler und versteckter zeigen können.
Beobachte dich, wenn sich abermals ein altes Thema in aller Deutlichkeit schmerzhaft zeigt.
Der reine Weg, der die hingebungsvolle Annahme in sich trägt, lässt den Schmerz und alle dazugehörigen Gefühle ( in der Regel eine tiefe Angst, Angst vorm Sterben, etc.) einfach da sein - gemeint ist hier: den Schmerz, ohne ihn verändern zu wollen, in seiner momentanen Ausprägung so zu lassen, wie er ist und diesen bedingungslos zu fühlen. Es ist der Pfad der Stille und der Begegnung mit der größten Angst deiner Struktur - die Angst vor dem Sterben. In der liebevollen Annahme lässt man sich ohne wenn und aber in die Arme des Schmerzes fallen….auch wenn es den Geruch der Vernichtung in sich trägt.
Und exakt hier zeigen sich die Vermeidungsstrategien. Hierzu zählt alles, was deine Struktur im Moment der aufkeimenden Angst und des Schmerzes BERUHIGT. Sei es das Summen eines Mantras, Heiltechniken, Ablenkungen jeglicher Art, etc.
Man kann dieses durchaus so handhaben, insbesondere zu Beginn des eigenen Bewusstseinsprozesses ist die Beruhigung ein wichtiger und essentieller Abschnitt, da er zum Aufbau der inneren Stabilität dient, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung weitergeben, dass du dich irgendwann tatsächlich dieser tiefen Angst, dem bohrenden Schmerz stellen musst, wenn du dich wirklich aus jenem Lösen willst.

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3

 

 

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Texte: © Yvonne Fitzner / Bildquelle: www.pixabay.de

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