Tagesimpuls

Tagesimpuls 23.10.2018

Wie tief bist du bereit zu gehen?
Wie sehr bist du geneigt in die Unergründlichkeit deiner Gefühlswelt einzutauchen?
Wirkliche Hingabe, wahrhaftiges Ergiessen ans Leben setzt deine vollkommene Bereitschaft voraus, dich mit Haut und Haaren deines puren Seins in die eigenen Tiefen fernab deiner Kontrolle einzulassen.
So frage ich dich, wie groß ist dein echtes Verlangen,

dich in dir selbst zu erfahren?

 

 

 

 

Tagesimpuls 22.10.2018

Wenn es für mich keine Rolle mehr spielt,
wie und ob du agierst,
weißt du, dass du endlich frei bist.
Wenn das Fenster der Liebe für dich weit geöffnet ist,
keine Sorge des Verschließens dich wieder bremst,
weisst du, dass du endlich gehen darfst.
Wohin, wann, mit wem ist nicht wichtig…
einzig deine Schritte zu dir, zu deinem eigenen Glück,

zu der Liebe, die du so sehnsüchtig suchst,
ist nur noch entscheidend.
Und ich, ich gehe die Meinen.

 

Tagesimpuls 20.10 - 21.10.2018

Woran merke ich, wann ich im Ego bin und wann ich in meiner Essenz verweile?

 

Wenn wir im Ego, Fremdbild, oder in den erlernten und gefestigten Strukturen in unserem gelebten Selbstbild sind, merken wir es an folgenden Gefühlen und Verhaltensweisen:

 

1. Befinden wir uns in der Egostruktur, fühlen wir oft Emotionen wie Schwere, tiefe Trauer, Hass, Wut, Neid, Überheblichkeit, sich besonders fühlen, Einsamkeit, Gefühl krank zu sein, verlassen sein, ausgegrenzt, ungeliebt.


2. Ängste in jeglicher Form sind deutlich spürbar, sowie auch Euphorie, Arroganz.

 

3. Manche werten andere ab, damit sich das Ego nicht so klein fühlen muss;  im Vordergrund stehen wollen, Gefühl der Kleinheit, Egoismus.


4. In unserer Egostruktur ist das Bewertungssystem aktiv. Hier katalogisieren wir, teilen ein in gut und schlecht.

 

 

Während sich die Essenz in diesen Gefühlen und Verhaltensweisen zeigen kann:


1. Unsere Essenz zeigt sich in Gefühlen der Leichtigkeit. Wir fühlen uns friedvoll, beruhigt. Eine tiefe Gelassenheit und Urvertrauen, sowie Mitgefühl sind der Nährboden.


2. Du befindest dich auf Augenhöhe mit ALLEN Menschen und du bist ausgeglichen. Die Liebe fühlst du in deinem ganzen Körper.


3. Eine tiefe unaufgeregte Freude und Selbstliebe, die alle mit einbezieht ist ihr Kennzeichen.


4. Authentische Toleranz :  du kannst jeden in Liebe bei sich belassen, du bewertest nicht mehr ( Gut und Schlecht sind für dich keine Werteinheit mehr, sondern lediglich der Ausdruck einer Seele, welche Erfahrung sie wünscht für sich zu machen), du bist auf natürliche Weise respektvoll, wertschätzend, achtsam. Demut und Hingabe wird aus der tiefe deines Herzens gelebt.

 

Tagesimpuls 19.10.2018

Vielleicht hast du im Moment das Gefühl,
dass dich dein Job, dein Partner, dein Wohnort,

ja irgendetwas im Außen einengt und dir deine Freiheit nimmt.
Vielleicht ist dieses tatsächlich so, jedoch ist es nur das sichtbare Symptom einer Ursache, die in deinen eigenen Strukturen zu finden ist.
Du magst den drängenden Wunsch, eventuell sogar ein vehementes Verlangen verspüren, dich aus genau oben genannten äußeren Fesseln befreien zu wollen..die Sehnsucht nach gelebter Freiheit ist enorm. Zu Recht!
Nur verliere dich nicht in den Projektionen der Symptome.
Viel entscheidender ist die wahrhaftige Befreiung deiner auferlegten Fesseln, die sich in deinen eigenen Strukturen befinden.
Daher beginne zuerst in dir, schau dir deine Muster an.

Wo engst du dich selber ein? Was beschneidet dich in deiner Freiheit? Ist es nicht vielmehr in übernommenen Glaubenssätzen, Familienmustern und eigenen Denkmechanismen zu finden,

die dir mehr und mehr die Luft zum Atmen nehmen?
Löst du diese auf, so kann es durchaus sein, dass sich auch im Außen einengende Strukturen verabschieden. Es ist aber auch genauso möglich, dass sich das Alte als völlig neu und befreit erleben lässt, da sich die Blockade nur in dir befunden hat.
So oder so…im Erkennen und Lösen unserer in uns wohnenden Ketten ist die Freiheit das unwiderrufliche Ergebnis.

 

Tagesimpuls 18.10.2018

Was aus der Liebe heraus geboren ist,

bedarf keinerlei Zweifel.

Es ist dein wahrhaftiger Ausdruck deines Seins,

den du ehren und verströmen darfst,

unabhängig von der Reaktion im Außen.

 

Alles, was du aus der Liebe heraus sagst, denkst, fühlst und wie du handelst, ist genau richtig. Selbst wenn sich dein Gegenüber ärgert, sich angegriffen oder abgelehnt fühlt. Du bist richtig und darfst es beim anderen belassen. Achte daher stets darauf, bevor du etwas sagst, oder in Handlung gehst, dass es auf der Basis der Liebe ist. So kommst du sanft aus deinem Schuldmuster heraus. Das ist Heilung.

Das ist Einheit.

Das ist Transformation.

Das ist gelebte Liebe.

Tagesimpuls 17.10.2018 

Und es bricht…es bricht auf,
die tief in dir verborgenen, alten Strukturen,
jenseits deines Verstandeseinflusses, ausserhalb deiner Kontrolle.
Weglaufen, entziehen, rauswinden, jegliche Form der Abkürzung
ist dir entzogen wurden.
Was für ein Segen, was für eine wunderbare Zeit - mitten im Chaos, mitten in der gefühlten Vernichtung.
Ein Teil von dir stirbt! Endlich! Es ist der Teil, der dich all die Jahre hat glauben lassen, dass du alleine bist.

Jene Struktur, die dich immer wieder und wieder in das Leid hineingezogen hat. Sie verliert jeglichen Halt, die Kontrolle und die Macht über dich.
Und genau in diesem unaufhaltsamen Sturm wirst du dich wahrhaft finden - jene Essenz, die du wirklich bist.

Im Schmerz der so wichtigen Veränderung verliert sich alles Destruktive, während sich gleichsam das Neue zeigt. Sei dir gewiss, dass es nur eine Phase, ein entscheidender und dringend nötiger Prozess ist, der deiner Befreiung dient. Je bereitwilliger du dich Diesem hingibst, je mehr du dich ins Vertrauen fallen lässt und geschehen lässt was ist, desto sanfter kommst du durch.

 

Tagesimpuls 16.10.2018

Wahrhaftiges Vertrauen beinhaltet die vollständige Annahme aller momentanen Lebensumstände.
Wer wirklich vertraut, fürchtet sich nicht und hadert nicht,
wenn ihn der Schmerz mit seiner drohenden Dunkelheit packt.
Der Wissende weiß, dass nichts von Dauer ist.
Er legt sich vertrauensvoll in die Arme des Lebens und lässt sich sanft weitertragen.
Gerade in den Momenten und Situationen, wo wir in einem tiefen Loch sitzen, zeigt sich, wie wahrhaftig unser Vertrauen wirklich ist.
In den schlimmsten Auslebungen und im tiefsten Schmerz erstrahlt die Verzweiflung und die Ohnmacht in ihrer ganzen Pracht.
Anstatt sich weiter gegen diese vermeintlich zerstörerischen Gefühle zu wehren, tun wir gut daran, still zu werden und
zu beobachten, zu fühlen, was gefühlt werden möchte.
Werden wir still und gehen in die Annahmen, demonstrieren wir wahrhaftiges Vertrauen ins Leben.

Erst dann kann sich Wandlung einstellen.

 

Tagesimpuls 15.10.2018

Ich mag es so ganz allein mit mir.
Hier kann ich mich spüren, ausdehnen,
kosten, erfahren und ab und an nach Belieben

aus der Reihe tanzen....
Allein sein ist für mich ein Zustand des ALL-Eins-sein...

hier fühle ich mich ganz, gehalten, geborgen

und verbunden mit Allem was ist.
Und doch liebe ich es gleichermassen,

mich ab und an ins laute Getümmel zu stürzen,

um das Leben im Hier und Jetzt

mit Haut und Haar aufzusaugen.

 

Tagesimpuls 14.10.2018

Wenn du etwas nicht möchtest, darfst du ein klares NEIN sagen.
Völlig unabhängig davon, wie schwer der Druck vom Aussen scheint.
Wichtig ist deine innere klare Haltung zu dir.

Wie sieht es bei dir aus? Kannst du dich klar Abgrenzen?

Ist dein Nein ein Nein, oder kann man dich schnell einwickeln? Kompromisse eingehen ist ein wichtiger Bestandteil in einem gut funktionierenden Miteinander, jedoch ist es für dein persönliches Wohl mindestens genauso wichtig auch mal ein klares Nein deinem Gegenüber mitzuteilen. Tun wir dieses nicht, ist die Gefahr von anderen ausgenutzt zu werden und am Ende selber leer zurückzubleiben hoch. Das was wir durch unser unerschütterliches Ja-Sagen bekommen wollen - Liebe und Anerkennung- wird sich nur schwer einstellen. Im Gegenteil, wer immer verfügbar und greifbar ist, wird nur schwer wertgeschätzt und ernst genommen. Schau wie es in dir aussieht? Welche Glaubenssätze und Muster sind tief in dir verborgen, die dich dazu verleiten lassen, stets die Wünsche anderer zu erfüllen? Es lohnt sich immens, sich hier nochmal intensiv mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Ein klares Nein zu deinem Gegenüber ist ein deutliches Ja zu dir selbst,

eine Liebesbekundung für dich!

 

Tagesimpuls 13.10.2018

Wenn Herz und Verstand sich ausgesöhnt in die Arme fallen,
das Kriegsbeil begraben und der Widerstand niedergelegt ist,
kehrt der lang ersehnte Frieden ein.
Der Wunsch endlich geliebt, gesehen, gehört und anerkannt zu werden hört auf zu existieren, weil wir es uns selber schenken können und darüber hinaus endlich auch unserem Gegenüber. Utopie? Mitnichten...gelebte Realität, die voraussetzt, sich forschend, neugierig und liebevoll nach Innen zu ziehen.

Hier können wir erkennen, was uns an unsäglichen Wiederholungsschleifen gebunden hat, welche destruktive Strukturen in uns verborgen sind und welche unterdrückten Gefühle endlich gefühlt werden wollen.
Bewusstwerdung und die Bereitschaft zu fühlen, was ist, löst alte verkrustete Strukturen.
Der Schlüssel zum gelebten Frieden, zu deiner persönlichen Freiheit liegt in dir.

 

Tagesimpuls 12.10.2018

Du hast keine Macht mehr über mich.
Nichts von dem, was du mir säuselnd ins Ohr hauchst,
oder in den dunkelsten Farben die Zukunftsprognosen

zu mir panisch rüber schreist, hat Einfluss auf mich.
Der einstige reißende Gedankenfluss hat sich in der heiligen

Stille meines Herzens schlafen gelegt.
Du magst dich verrenken, aufbäumen,

toben und dich in der

lieblichsten Fratze zeigen,

die Macht der Angst hat ihre Zähne verloren.
Ich bleibe in und bei mir,
richte mein Haupt auf und schreite
glücklich und befreit durch das künstlich kreierte Chaos.

 

Tagesimpuls 11.10.2018

Wenn ich mein Denken bewusst aus einer erforschenden Neugierde heraus verändere, dieses nun in einer neuen, tieferen Sichtweise erfahrbar mache, erhalte ich in ihrer letzten Instanz eine schier unbändige und gleichsam getragene Leichtigkeit.

Ist das möglich?
Meine gesamte Existenz kann dieses nur mit einem freudigen Ja untermauern. Probiere es aus! Lass dich auf folgenden Gedankengang  ein:
Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch zu jeder Zeit in dem Bewusstseinszustand, in dem er sich befindet, stets sein Bestes gibt. Wir nehmen weiterhin an, dass es sich in unserem Fall um einen Menschen handelt, der in seiner Eigenverantwortung ist, sich bewusst mit seinen Themen und Resonanzen auseinandersetzt und sich in seiner ureigenen Heilung befindet - ein Mensch, wie du und ich, der jetzt in diesem Moment diese Zeilen liest und sich dem Leben vertrauensvoll hingibt.
Nach dem Gesetz der Resonanz, erhalten wir immer das, was wir aussenden. Daher möchte ich dich bitten, folgenden Satz auf dich wirken zu lassen und die Grenzen deiner Denkstruktur etwas zu weiten. Halte einfach Weiteres für möglich..:
„Ich gebe mein Bestes und daher kann auch nur das Beste zu mir kommen, egal wie es aussieht. Und weil das so ist, erwarte ich nur das Beste, überlasse es aber dem Leben, in welcher Form es mir dieses schickt.“
Kannst du dieses annehmen? Oder spürst du Widerstand in dir?
Wenn sich hier Widerstand zeigt, so hast du sogleich einen weiteren Schatz in deiner Egostruktur geborgen, der sich nach deiner Annahme, Liebe und Transformation sehnt.

 

Tagesimpuls 10.10.2018

Wenn wir einen anderen Menschen sehen können,
ohne ihn durch unser Bewertungsraster zu filtern,
ist es gelebte Liebe.

 

Wenn wir unsere Lebensumstände und Situationen,
egal wie unangenehm und schmerzhaft sie sein mögen,
vollständig annehmen, so ist dieses demonstriertes Vertrauen ins Leben.

 

Wenn wir es schaffen, aus dem verzweifelten Tun und Hetzen
herauszukommen und uns mehr und mehr ins Sein
hineinbegeben, so ist es vollkommene Hingabe an unsere wahre Existenz.

 

Tagesimpuls 9.10.2018

Entscheide ich aus der Ruhe heraus, schenkt mir das Leben Erfahrungen, die Ruhe und Ausgewogenheit beinhalten.
Ist jedoch die Angst mein Motor, erhalte ich Erlebnisse, die mit Angst geflutet sind.

Entscheidungen aus der Angst heraus zu treffen, ist ein Dilemma, in das jeder mal hineingezogen wird.
Meist ist uns nicht bewusst, wann es eine Entscheidung aus der Angst und wann aus unserer Essenz heraus ist.
Es gibt für mich deutliche Erkennungsmerkmale, um hier unterscheiden zu können:
Gedanken, die aus der Angst kommen, sind meist laut, hektisch, unruhig, zusammenziehend und sehr schnell spürbar.
Unser Ego reagiert sofort auf ein Erlebnis mit Emotionen, die mit Erfahrungen aus der Vergangenheit verknüpft sind.
Gedanken, die ihren Ursprung aus unserer Mitte / Essenz heraus haben, sind in der Regel leise, zart, ruhig ( beruhigt), unaufgeregt und warm/weit.
Es ist daher immer ratsam, nicht vorschnell Entscheidungen zu treffen, sondern sich Zeit zu geben, sich zu spüren und aus der Ruhe heraus zu fühlen, was du wirklich möchtest.

 

Tagesimpuls 8.10.2018

Die Kriegerin in mir,
sie ist noch da.
Nur zeigt sie sich im neuen Gewand.
Der Kampf um des Kämpfens willen
hat sich in den Weiten meines Herzens
schlafen gelegt.
Es verliert jeglichen Sinn.
Leben ist kein Kampf.
Leben ist Freiheit, Ekstase und Frieden pur.
Nur ab und an wird sie geweckt,
die Kriegerin in mir.
Es sind die Momente,

wenn sich das Ego anschleicht

und mir hämisch zuraunt,

ich müsse mich beweisen und mein Sein behaupten.

 

 

Kampf, Widerstand, Angriff... all das ist zunächst eine innere Haltung, die aus deinen Verletzungen und Wunden vergangener Tage entstanden ist. Es gab sicherlich Zeiten ( gerade in der Kindheit), wo du genau diese Strategie dringend brauchtest,

um überhaupt zu überleben.

Ich nenne es auch gerne Überlebensstrategie. Nur jetzt bist du erwachsen, jetzt kannst du neu wählen, wie du mit dir und deinen Verletzungen umgehen möchtest. Bekämpfst du dich und deine Blessuren weiterhin, werden auch deine äußeren Lebensumstände ein unerbittlicher Kampf sein.

Frieden mit sich und all dem was dazu gehört zu machen,

ist Herausforderung pur... zeigen sich so in aller Deutlichkeit all die unterdrückten Gefühle, die Verletzungen und das zornige, tieftraurige innere Kind. Auch wenn es schmerzt, dich zerreißt, dir so manches Mal vor lauter Wut die Luft zum Atmen nimmt,

so ist am Ende das Licht zu sehen. Das Licht der inneren Befreiung, das Licht des inneren Friedens und der Liebe.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du den Mut findest,

den inneren Krieger in dir in Liebe anzunehmen und zu fühlen,

was zu fühlen ist.

Tagesimpuls 7.10.2018

Woran erkenne ich, dass Altes endgültig seinen Abschluss gefunden hat?

Im Folgenden möchte ich euch 3 prägnante Punkte nennen, die eindeutig aufzeigen, dass du ehemalige Strukturen oder Personen hinter dir gelassen hast:

 

1.

Du wirst die Dinge, Personen oder Situationen schlichtweg nicht mehr in deinen Gedanken haben. Es ist wie gelöscht.

Vielleicht taucht ab und an ein blasses Bild aus der Erinnerung auf, aber ohne jegliche Bedeutung für dich.

 

2.

Deine Gefühle sind vollkommen beruhigt. Ein emotionales Verhalten oder eine tiefe Berührung in dir ist nicht mehr spürbar. Es hat sich zu einer befriedeten Neutralität entwickelt.

Der einstige Sog, dich ab und an nochmal auf alten Wegen in ehemaligen Mustern zu bewegen und dich in den destruktiven Strukturen zu verlieren, ist erloschen.

 

3.

Du gehst komplett neue Wege. Diese sind zwar oftmals noch völlig unbekannt und so manches mal in leichten Nebelschwaden eingetaucht, aber die damalige Angst ins Unbekannte zu springen wich deinem tiefen Vertrauen in deine eigene Essenz und in das Leben.

Tagesimpuls 6.10.2018

Sei mutig, öffne dich für dein wundervolles Sein.
Mach deine Fenster vom Herzen weit auf.
Zu lange waren sie verschloßen,
aus Angst vor erneutem Schmerz und Pein.
Es darf fließen, es darf weit werden,
du darfst weinen, schreien, wüten,
dich zu Boden schmeißen, wälzen,
alles was jetzt ist, darf sein.
Du darfst sein!
Denn du bist unendlich geliebt, gewollt und willkommen.

 

Tagesimpuls 5.10.2018

Wie schwer es nun wird, sich weiter an alten Strukturen zu klammern, die ausgedienten Straßen zu begehen, aus Angst sich in das Neue fallen zu lassen. Nichts geht mehr, die bekannten Optionen rinnen wie Sand durch deine Finger.
Wie drückend und gefühlt vernichtend ist die Bequemlichkeit der bekannten Illusion deiner selbst kreierten Welt.
Wie lange möchtest du dieses noch erhalten? Wie lange meinst du hältst du es noch durch? Loslassen, freilassen..

so einfach gesagt, so leicht erkannt und doch so schwer in der Umsetzung.
Warum? Was fürchtest du wirklich zu verlieren, wenn du die ranzigen Gitterstäbe deiner Verletzungen dem Wind der Veränderung überläßt?
Es ist nicht viel von Nöten, keine kompliziert zu erlernende Methode, keine Unüberwindbarkeit…lediglich dein tiefer Entschluss, dein Mut und dein unbändiger Wille ist gefragt.

Mehr nicht!
LOS-LASSEN, die Kontrolle fallen lassen.. du hast sie nie besessen, auch wenn dein Verstand dir anderes zuraunte. Vertraue dich dem Fluss des Lebens an, trotz Angst und freiwilliger Kontrollabgabe -  mehr ist nicht zu tun.

Alles weitere fügt sich von selbst jenseits der Verstandesebene. Was du benötigst, kommt zu dir.

Lass dich darauf ein und staune.

 

Tagesimpuls 4.10.2018

Wenn wir an uns selbst gearbeitet haben, all unsere Schattenseiten erkannt und liebend in die Arme geschlossen haben, hört die Heilung, bzw. die Entwicklung nicht auf!

Sie geht weiter und weiter, lediglich unsere Haltung, unser Umgang mit den Herausforderungen verändert sich. Es wird leichter und im Allgemeinen sanfter.
Sind wir mit dem Gröbsten durch, so ist es aus meiner Beobachtung meist so, dass es nun mit unserem engen Umfeld weitergeht. Hier beginnt das Spiel von vorn. Der Unterschied:

Es ist nicht mehr unser persönliches Leid und unser eigener Schmerz. Die Herausforderung besteht nun darin aus-zu-halten und zu begleiten, dass ein geliebter Mensch nun auch seinen ureigenen Weg der schmerzvollen Heilung beschreitet. Wichtig ist, wie in allen Bereichen des Lebens, die Balance und ausgewogene Mitte zu wahren und sich nicht in den Qualen des anderen zu verlieren. Da sein, Halt geben, stärken und liebevoll begleiten ist das, was von deinem Gegenüber gebraucht wird und was wir selber geben können. Mitleiden und die Themen der anderen zu deinen machen, dient niemandem.

 

Tagesimpuls 3.10.2018

Tagesimpuls 2.10.2018

Das Größte, Schönste und Erfüllendste ist das Einfachste.
Aber weil es so einfach ist,

kann es unser kompliziert suchende Verstand nicht

im Bereich des Möglichen sehen.
Es ist das Herz, dass die Einfachheit sieht,

in dem es sich der Liebe verschrieben hat.
Liebe ist Heilung,

Liebe ist Erfüllung,

Liebe ist das Schönste und Größte

- so einfach ist das!

 

Tagesimpuls 1.10.2018

Wie oft kommt es vor, dass uns Sorgen und Befürchtungen, in der Regel durch einen Trigger (ein Wort, eine Geste, ein ähnliches Erlebnis, etc.), immer wieder in alte Gefilde ziehen.
Meist passiert es fast unbemerkt und wir befinden uns in einer wohl bekannten Schlaufe der Vergangenheit wieder.
Hier in die Bewusstwerdung zu gehen und zu erkennen, was der Auslöser ist, wieder ins Alte zu rutschen, kann uns eine enorme Hilfe sein, aus der Wiederholung auszusteigen.


Es gibt drei wichtige Punkte/ Fragen, die dabei berücksichtigt werden können, um uns aus dem Gedankenkarrussel zu entlassen :   

 

1. Frage dich, um was du dich sorgst! Sind es deine Angelegenheiten oder die der anderen? Sollten es Probleme der anderen sein, die du dir (vielleicht wie so oft in gewohnter Manier) zu eigen machst, so belasse sie augenblicklich bei deinem Gegenüber! Wir können und sollen uns nur und ausschließlich um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern, womit wir eigentlich auch mehr als genug zu tun haben :-)

 

2. Sorge entsteht grundsätzlich, wenn wir durch das im Heute erfahrener Erlebnisse in Zweifel oder in Ängste geraten, die die Wunden und Erinnerungen aus der Vergangenheit triggern. Es ist uns in dem Moment oft nicht bewusst und unsere Gedanken schweifen sorgenvoll in die Zukunft ab.

 

3. Wenn Sorge entsteht, sind wir nicht im Hier und Jetzt! Fokussiere dich daher, sobald dir bewusst ist, dass du dich im Grübeln um die Zukunft oder in der Vergangenheit verloren hast, wieder auf dein Heute! In der Regel finden wir schnell heraus, dass wir im Hier und Jetzt die gedachten Probleme nicht haben, da diese eine Befürchtung (kommend aus der Vergangenheit)  in der Zukunft ist.  

 

 

Tagesimpuls 30.09.2018

Was brauchst du zur Erfüllung deiner Träume?

Nun, es ist der unbändige Wille,
die Bereitschaft jede Faser deines Seins hinzugeben,
ein permanentes unaufgeregtes Weitermachen, trotz widriger Umstände.
Der Mut sich zu zeigen, auch wenn man scheitern sollte.
Vertrauen und die Liebe zu dir selbst sind dabei die tragenden
Pfeiler.
Bist du bereit alles zu geben, damit du die Chance hast, alles zu bekommen?

 

Tagesimpuls 29.09.2018

Krisen gehören bei Veränderungsprozessen dazu.
Warum ist das so?
Wir verlassen aus guten Gründen alte Strukturen und Muster,
da diese in den meisten Fällen schädlich für uns waren.
Beim Abstreifen des ungesunden Gefüges ist es ähnlich wie bei einem Heilungsprozess - es kann nochmal zur Erstverschlimmerung kommen.
Alles zeigt sich erneut in aller Deutlichkeit.
Hier ist deine Gelassenheit und Annahme sehr wichtig.
Schau dir wertungsfrei alles in Ruhe an.
Meist dauern diese Phasen der " Erstverschlimmerung" nicht lange an und können mit Achtsamkeit und einer wertungsfreien Haltung leichter überwunden werden.

 

Tagesimpuls 28.09.2018

Freiheit ohne Grenzen setzt grenzlos freies Denken voraus!

 

Heute ist ein guter Tag, sich mit seinen eigenen Grenzen auseinanderzusetzen. Um diese zu sprengen, sich zu weiten und ein befreites Denken zu bekommen, bedarf es im Vorfeld das Erkennen der eigenen Denkstruktur.

Wo setzt du dir Grenzen? Was hälst du für möglich und was ist dein persönliches Limit der gedachten Unmöglichkeit?

Nimm dir die Zeit und erforsche dich, deine Denkstruktur...und wenn du die Fesseln deiner Gedanken erkennst, vielleicht findest du den Mut, diese dann auch zu sprengen. Es ist ein Vorgang, den du selber vollziehen darfst. Niemand im außen wird dir dieses  abnehmen können.

Auch die Freiheit ist eine Erfahrung, bzw. ein Gut, dass wir im Grunde genommen nur in uns selber finden können.

 

 

Tagesimpuls 27.09.2018

Alles in deinem Leben hat in irgend einer Form Einfluss auf dich.
Je jünger der Mensch, desto größer ist der Einfluß von außen auf dessen Entwicklung.
Gerade wenn wir Kinder haben, ist es wichtig, sich über die Beeinflussung des direkten und indirekten Umfeldes des Kindes bewusst zu werden. Es liegt in der Verantwortung von uns Eltern, unseren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben mitzugeben und ihrem persönlichen Potenzial einen liebevollen Raum zur Entfaltung zu ermöglichen.

Urie Bronfenbrenner entwickelte ein ökologisches Model zur Entwicklungspsychologie, das sehr anschaulich die Wechselwirkung der Einflüsse untereinander auf den Menschen zeigt.
Er teilte unsere Umwelt in 3 Bereiche auf.
Mikrosystem, Exosystem und Makrosystem.
In der Mitte steht der Mensch/ das Kind.
Das Mikrosystem, hierzu zählt das unmittelbare Umfeld wie Familie, Kindergarten, Schule , ist direkt beim Kind und nimmt den Haupteinflussbereich ein.
Das Exosystem wird durch die Arbeitsplätze der Eltern, die Nachbarschaft, usw. gekennzeichnet. Der Einfluss ist indirekt auf das Kind zu sehen, aber dennoch prägnant, da es einen direkten Einfluss auf die Eltern hat.
Gehen die Eltern z.B einer Arbeit nach, die sie nicht erfüllt, wo viel Ärger und Unmut ist, so wird diese emotionale Grundhaltung auch das Kind spüren, wenn bei Mutter oder Vater verständlicherweise die Nerven blank liegen.
Und zum Schluss hat Herr Bronfenbrenner das Makrosystem genannt. Zu diesem zählen unser Staat, die Gesetze, kulturelle Normen und die Massenmedien.

Alles bedingt sich untereinander und miteinander. Wir als Eltern können nicht alles von unseren Kindern fernhalten und haben auch nicht immer die Möglichkeit, aber wir können dafür sorgen, dass wir gute Grundlagen und eine feste sichere Basis schaffen und so für ein gesundes und liebevolles Umfeld in unserem kleinen Staat (Familie) und für uns selbst sorgen. Das liegt in unserer Machbarkeit.
Alles beginnt und endet immer in uns selbst!
Letzendlich bewahrheitet sich dieser Satz stets aufs Neue:

Wie im Kleinen, so im Großen,
wie innen, so außen.

 

Tagesimpuls 26.09.2018

Selbstzweifel  - wir kennen sie zu genüge und jeder von uns wird im Laufe seines Lebens hin und wieder mit diesen bösen Dämonen konfrontiert. Bin ich wirklich gut? Mache ich es richtig oder verpatze ich es wieder? Bin ich liebenswert?
Sie können an uns nagen, können zermartern und innerlich die letzten Reste von Selbst-wert auflösen. Zweifel haben durchaus ihre Berichtigung und dürfen, bzw. sollten sogar sein - sofern diese „ gesund“ sind. Das heißt, in einem normalen Maß der Selbstreflexion stattfinden. Hier kann Zweifel und Skepsis durchaus stärkend, sowie fördernd sein und uns vor eventuellen Fehlern schützen. Blockierend und destruktiv wird es, wenn aus einem anfänglichen Zweifeln sich Angst und Unsicherheit mehr und mehr dazu gesellen und dieses in Verzweiflung mündet.
Oft liegen die Gründe zum Hang zur Verzweiflung in einem geringem Selbstwertgefühl, Unsicherheit in der eigenen Persönlichkeit und damit in einhergehender mangelnden Selbstliebe.
Schaut man hier tiefer, um an die Wurzel dieser nicht ausreichenden Urfähigkeiten von Vertrauen, Selbstsicherheit und Liebe zu kommen, finden wir uns in der frühen Kindheit wieder.
Im Kleinkindalter werden die so wichtigen Bindungsmuster festgelegt. Ein Kleinkind, das in einer Familie mit in sich unsicheren, ängstlichen Erwachsenen, mit mangelndem Empathievermögen groß wird, trägt ein viel größeres Risiko selber unsicher und ängstlich zu werden. Ein Nährboden für Selbstzweifel. Eine Reihe von Untersuchungen konnten tatsächlich zeigen, dass feinfühliges elterliches Verhalten (Sensitivität) mit sicheren Bindungsorganisationen des Kindes einhergeht bzw. diese prospektiv vorhersagt. Kriterien zur Beurteilung von Feinfühligkeit sind die Wahrnehmung und korrekte Interpretation kindlicher emotionaler Signale sowie eine prompte und angemessene, d.h. das Kind in seinen negativen Emotionen effektiv regulierende Reaktion der Bezugsperson. Voraussetzung ist wie oben aufgeführt, dass die Eltern möglichst selber in sich geklärt, selbstsicher, mittig und ausgeglichen sind.
Es lohnt sich daher, sich mutig mit seiner eigenen Kindheit auseinanderzusetzen, sich bewusst auf die eigenen Bedürfnisse nach Sicherheit, Zuwendung und Liebe einzulassen, um sie letztendlich nicht mehr verzweifelt im Aussen zu suchen, sondern in sich selber aufzubauen und zu nähren.

 

 

Tagesimpuls 25.09.2018


Und es wird Licht in uns.
Jeden Morgen ist die tiefe Bereitschaft da,
sich in den Dienst der Schöpfung zu stellen,
das anzunehmen, was auch immer sich zeigt.
Es darf hell werden, es darf leicht werden und
die dunkelsten Anteile dürfen endlich ins Licht,
damit wir sie lieben können...
denn mehr wollen sie nicht.

 

 

Wir wachen jeden Morgen auf und bekommen stets die Chance ein Leben zu leben, wie wir es uns von Herzen wünschen. Dazu ist es jedoch wichtig, alles Verstrickungen, Glaubensmuster, destruktive Gedankengänge, die in uns noch vorhanden sind zu erkennen und zu erlösen. Viele scheuen sich genau hiervor. Das wahrhaftige Erkennen bringt Wahrheit und Schmerz mit sich... doch wer frei und bewusst leben möchte, muss sich seinem ganzen Ich stellen. Gerade in der jetzigen Zeitqualität kann sich niemand mehr drücken. Es fallen sämtliche Masken, auch die Illusion, die wir von uns selber in uns tragen. Es ist die größte Chance, die uns entgegengebracht wird. Nutze sie und sperre dich nicht mehr gegen das, was unweigerlich zu dir möchte:

Du selbst, die Liebe und die Wahrheit.

 

Tagesimpuls 24.09.2018

Wir leben um zu arbeiten, uns zu verwirklichen, eine Familie zu gründen, uns zu entdecken, das Leben zu erforschen, usw.
Geht es nicht vielmehr auch darum, endlich unsere Träume wahr werden zu lassen? Wie oft haben wir uns selber ausgebremst, das Gute abgelehnt aus falscher VER-PFLICHT-UNG heraus.

Die Zeit , die uns jetzt BEWUSST gegeben ist, dient u.a auch dazu, uns ENDLICH dafür zu öffnen, es uns zu gestatten,

genau diese Träume, die seid Leben um Leben in uns wohnen, leben zu DÜRFEN.
Die meisten von uns haben es sich bis dato selber versagt. Vielleicht gabst du dir unbewusst die Schuld an irgendetwas, woran niemand Schuld trägt. Nur gibt es keinerlei Schuld,

es ist ein Konstrukt unseres Egos. Die Schuld ist tief in unserem Bewertungssystem der Dualität verankert. Ein besseres Wort ist für mich die Erfahrung - nicht mehr und nicht weniger.

Sollte also eine selbstauferlegte Schuld die Ursache deiner Blockade bezüglich des Lebens deiner Träume sein,

so öffne dich noch ein letztes Mal in Liebe zu dir selbst und entlasse dich aus der eigens auferlegten Schuld.

Es ist an der Zeit, deine Träume zu leben.

Einzig dein JA ist von Nöten.

 

Tagesimpuls 23.09.2018

Und immer wieder klopft das abgelegte Muster an meine Türe.
Erst leise und dann lauter drängt es sich grinsend
in den Fokus meiner Aufmerksamkeit.
Dieses vertraute, längst ausgediente Schema lockt mich mit seinem süßen Duft vergangener Tage.

Auch wenn ich genau weiß, wie sehr es mir geschadet hat,

bin ich geneigt wieder in den Kreislauf des perfiden

alten Spiels einzusteigen.

Allein die Erkenntnis, bewusst und klar zu sehen,

was im Moment passiert, schenkt mir die Möglichkeit,

frei zu entscheiden. Es kostet nicht viel Kraft,

es ist keinerlei Ringen in mir, wie anfänglich trügerisch geglaubt.

Eine einzige Entscheidung reicht, mich bewusst von dem alten Muster abzuwenden.

 

 

Tagesimpuls 22.09.2018

Abgrenzung, ein aktuelles Thema bei so vielen.
Auf sich zu achten, für sich zu sorgen und seine eigenen Grenzen zu wahren ist ein wichtiger Bestandteil der Selbstliebe.
Fatal wird es jedoch, wenn man sich hier nur im Außen verliert, den möglichen „ Feind“, den Brecher deiner Grenzen lediglich in einem anderen sieht.
Schaut man hier genauer und tiefer, geht es wie so oft, um deine eigene innere Welt.
Gerade im Hinblick auf die Erkenntnis, dass alles im Außen eine Spiegelung unseres inneren Erlebens ist, sollte auch die Abgrenzung in uns selbst erfolgen. Nur wovor soll ich mich nun abgrenzen? Was in mir erschafft die Grenzen brechenden Erfahrungen in meinem persönlichen Erleben?
Es sind mitunter Erlebnisse und Erfahrungen, die sich tief in unsere Egostruktur eingebrannt und mit der wir uns im laufe der Zeit identifiziert haben.
Hier bedarf es zunächst das Erkennen und lösen des Musters in uns. Die Abgrenzung im Außen mag hier in der ersten Zeit durchaus seinen Sinn haben und hilfreich während des Lösungsprozesses sein, jedoch ist in der letzten Instanz deine innere Abgrenzung zu deiner Egostruktur der entscheidende, aber aus meiner Erfahrung auch der herausforderndste Schritt der vollständigen Heilung.
Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Ego durch all unsere Erlebnisse, Konditionierungen und gesellschaftlich vorgegebenen Rahmenbedingungen geprägt und geschliffen wurde, meist mit großer Diskrepanz zu unserer wahren Natur.
Es ist die Egostruktur, die unserer inneren Abgrenzung bedarf, damit unser wahres Selbst frei erstrahlen kann.

 

 

Tagesimpuls 21.09.2018

Zeit der Kontemplation - oder wie ich mich im süßen

Nichts-Tun fand.

 

Manchmal gibt es Phasen im Leben, wo jegliche Aktivität, jegliches Bestreben, sich im unerschöpflichen Tun auszuleben, rigoros und ohne Einhalt unterbunden werden.
Diese Erfahrung durfte ich erstmalig in diesem Jahr machen - zum Leidwesen meiner konditionierten Struktur, aber zum überraschenden Aufatmen und auch Erkennen meiner wahren Natur.
Mein Körper legte mich auf unbestimmte Zeit im wahrsten Sinne lahm, nichts ging mehr. Für einen "Macher", wie ich es doch stets war, eine Herausforderung und Ohrfeige sondergleichen.
Ich fiel ins Nichts, ins Ungewisse und somit direkt in meine tiefschlummernden Ängste und verborgenen Glaubenssätze.
Das bisherige gewohnte, aber auch sichere Hamsterrad des nicht endenden Tuns war mir nicht mehr möglich zu betreten - ein Weglaufen somit nicht mehr gegeben. Ich musste zu mir, mich aus-halten, mir begegnen und erkennen, wieviel Destruktives in mir noch leise wohnte.
Es waren tatsächlich eingebrannte Sätze wie " wenn ich nichts machen kann, bin ich nichts wert", " ich muss mir meine Daseinsberechtigung verdienen", die mich in meinem Mark erschütterten. Tränen des Schmerzes, aber auch Tränen der Erleichterung liefen während des Gewahr werdens meiner inneren Konditionierungen über mein Gesicht.
Alles Aufgedrückte, alle Fremdanteile und übernommene Internalisierungen wurden in der Zeit der Stille an die Oberfläche geholt und verbrannten in meinem eigenen Feuer der Erkenntnis.
So herausfordernd und anstrengend diese Phase für mich war, umso  leichter und freier fühle ich mich jetzt.
Im maßlosen Tun verlor ich mich, im Nichts-Tun fand ich mich.
Solltest auch du dich gerade in einer Zeit großer Herausforderungen befinden, so möchte ich dich ermutigen, aber auch beruhigen....nichts ist so heiß, wie es gekocht wird und alles geht vorüber! Es hat einen tieferen Sinn und ist wichtig für dich. Manchmal brauchen wir einen gewissen Leidens-druck, um zu uns selbst zu kommen.

 

 

Tagesimpuls 20.09.2018

Jeden Menschen bei sich zu belassen, ihn in seinem So-Sein anzunehmen, gibt Augenblicklich eine völlig neue erlebbare Entspannung frei. Wir können den anderen allerdings erst in seinem Sein akzeptieren, wenn wir dieses für uns selber adaptiert haben.
Solange wir uns jedoch noch in vorgefertigte Muster,

Formen und Vorstellungen gefangen halten, werden wir auch unser Gegenüber unbewusst aus unserem eingefärbten Filter heraus betrachten.
Es ist auf diese Weise nicht möglich, diesen so zu sehen,

wie er tatsächlich ist. Im äußersten Fall wird es eine deutliche Projektionsfläche unserer eigenen Vorstellungen über uns selbst.
Je mehr wir demzufolge in unsere wahre Natur gleiten,
desto mehr entlassen wir unser Gegenüber aus unseren Projektionen.

 

 

Tagesimpuls 19.09.2018

Ist weniger mehr oder ist das Mehr viel zu wenig?

 

Das Mehr, das so viele von uns tief eingebrannt in uns tragen,

ist unser eigener innerer aufgedrückter Antreiber.

Mehr Geld, mehr Glück, mehr Leben, mehr Spaß, ...diese Anreihung von konditionierten Bedürfnissen lässt sich bis ins unermessliche fortführen.

Doch ist die ersehnte innere Be-friedung wirklich in der Flut der Egowünsche zu finden? Ist es nicht primär eher so, dass wir uns im MEHR der äußeren Begierden verlieren und sich eine schleichende Gier, ja eine Sucht nach Höher, Schneller, Weiter einstellt? Und wer ist es wirklich, der nach mehr verlangt?

Sind wir es oder das System, in dem wir leben?

Letztendlich bleiben wir leer und un-zu-frieden im ewigen Hamsterrad zurück, wenn wir uns im Haben-wollen verlieren.

Das Mehr wird langfristig immer zu wenig sein.

Und du bist mehr als du glaubst, doch findest du dieses nicht in äußeren Errungenschaften, sondern in deinem schlichten Sein!

Weniger ist halt einfach mehr :-)

 

 

Tagesimpuls 18.09.2018

Wie wichtig ist es doch, auf unser Herz, unsere innere Stimme, die sich stets im Leisen zeigt, zu hören.

In der Regel ist es unser begrenzter Verstand,

der uns laut auf dem Weg der alten Erfahrungswelt wissen will,

ist doch genau dieses die wohlbekannte Straße.

Jedoch hält uns exakt jenes von dem Leben ab,

dass wir uns von Herzen wünschen.

Unser Verstand ist ein wundervolles Werkzeug,

ein nötiges Utensil, das wir zur Umsetzung und ganz allgemein zum Leben brauchen.

Was allerdings die Entscheidungsfindung betrifft,

sollte dein Herz die Führung übernehmen.

Meist erscheinen die Wege des Herzens nebulös, waghalsig, unsicher, teilweise fast verrückt - für deinen begrenzten Verstand.

Sich hier über das laute Getöse und den vehementen Widerstand deines Egos hinwegzusetzen, trotz aufkommender Angst in die Tiefe zu springen, weil dein Herz es dir sanft zuraunt,

erfordert deinen ganzen Mut und dein Vertrauen in dich!

Bist du bereit dich auf die Herausforderungen einzulassen?

Hast du den Mut, deine bequeme Couch, deine eingefahrenen, vermeintlich sicheren Wege zu verlassen und das Abenteuer Leben wahrhaftig zu beginnen? 

Ja? Dann lass dich ab heute nur noch von deinen leisen und sanften Tönen führen, die sich liebevoll in der Stille zeigen.

 

 

Tagesimpuls 17.09.2018

Was ist wirklich wahr? Sind wir in der Lage, die Wahrheit überhaupt zu sehen? Nun ich denke schon, jedoch wird es stets, solange wir hier auf Erden weilen, ein Teilausschnitt des Ganzen sein.

Schon Platon versuchte anhand seines Höhlengleichnises dieses zu erklären.
Nehmen wir an, wir Menschen werden in einer Höhle geboren,

sitzen den ganzen Tag vor einer Höhlenwand und schauen auf diese.

Wir sehen Schattenfiguren, die durch Träger im Hintergrund gehalten und vom Licht des Feuers beleuchtet werden.

Die sich am Boden befindenden Menschen sehen nur die Schatten, die im Licht des Feuers tanzen und halten dieses für die Wahrheit. bzw. für ihre Realität.

In ihren Augen ist es auch die Wahrheit von der Welt.

Nehmen wir an, einer der Menschen hätte den Mut,

sich umzudrehen, ja sogar aufzustehen.

Er könnte die Männer mit den Figuren sehen und das Feuer,

was er solange für die echte Sonne hielt.
Dieser Umstand wäre für diesen Menschen so erstaunlich,

dass er es höchstwahrscheinlich nicht glauben könnte.

Seine Mitmenschen würden ihn verspotten und als Spinner verpönen. Gehen wir weiterhin davon aus, dass dieser eine mutige Mensch noch weiter blickt und einen schmalen Weg aus dieser Höhle erkennt, an dessen Ende ein grelles Licht zu erkennen ist. Wieviel Mut und Courage benötigt wohl dieser Eine,

sich trotz Häme und wüsten Beschimpfungen des Umfeldes und der eigenen Angst auf dem Weg raus aus der Höhle zu begeben? Wir gehen davon aus, dass er auch dieses überwindet und er die Schritte geht. Am Ende des Weges angekommen, steht er nun draussen,geblendet von dem ihm unbekannten gleißenden Licht, ist es ihm anfänglich kaum möglich, mit seinen Augen zu sehen.

Es dauert eine Weile, bis er seine neue Umgebung erkennt.

Ein Gefühl, wie aus einem bösen Traum erwacht zu sein.

Aber ist das, was er jetzt sieht, die Wahrheit? Oder geht es noch weiter?


Was ich damit sagen möchte: Unsere persönliche momentane Perspektive zeigt uns lediglich unseren eigenen Erkenntnisstand, der keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit hat.

Die Erkenntnis kann sich jederzeit erweitern, wenn wir mutig sind und aus der starren Sichtweise heraustreten.

 

Tagesimpuls 16.09.2018

Was du nicht für möglich hältst, kann auch niemals real in
deinem Leben vorhanden sein!
Viele wünschen sich den optimalen Partner, die große Liebe,
die glänzende Karriere im Job, halten es jedoch in ihrem Unterbewusstsein für völlig unmöglich.
Versteckte Glaubensmuster, überlieferte Verhaltensweisen
von unseren Ahnen oder negative Erfahrungen können hier die Ursache sein. Wie ist es bei dir?
Was denkst und fühlst du wahrhaftig, wenn es um deine Herzenswünsche und Träume geht?

Erkennst du deine unbewussten Mechanismen, ist der erste und wichtigste Schritt in die Loslösung getan.

Erkenne - Löse - Ändere!

 

Tagesimpuls 15.09.2018

Völlig nackt sein
sich so zeigen, wie man ist
schutzlos und ohne sichere Maske
durch die Landschaft der Gesellschaft
laufen, ist aufregend und unsicher zugleich.
Echt sein, zu sich stehen und
standhaft bleiben im
unerwünschten Sturm
kann mitunter vernichtend wirken.
Scheint gerade das Nackte so zerbrechlich,
obwohl es genau das Starke ist.

 

Tagesimpuls 14.09.2018

In dem Moment, wo du aufhörst dem nachzujagen,

was andere von dir erwarten und zu dem wirst,

der du wirklich bist, demonstrierst du gelebte Liebe.

Halte kurz inne, wenn der vollgepackte Tag dich in den Funktionsmodus drängt.

Frage dich in diesem Moment der Stille,

ob du hier und jetzt in diesem Moment das tust,

was dein Herz erfüllt.

Fühle, ob du hier und jetzt in diesem Moment

die Bedürfnisse der anderen zufrieden stellst,

oder sie im Einklang mit deinen sind?

Bemerkst du, dass du "fremdgesteuert" bist,

nach alten Mustern agierst, so überlege,

wie du es ändern kannst. Manchmal ist es nicht sofort möglich, da es die Situation nicht zulässt,

jedoch kann man sich für die Zukunft

eine neue Handlungsoption oder Strategie überlegen.
Wichtig ist, dir immer wieder bewusst zu machen,

dass du der Meister deines Lebens bist und zu jeder Zeit selbstbestimmt die Dinge ändern kannst.
Das ist gelebte Liebe.

 

Tagesimpuls 13.09.2018

Es gibt manchmal kaum eine Ecke, wo sich keine Dramen, Kämpfe oder Ähnliches zeigen. Sich hier weiter in den äußeren Kriegen zu verlieren wird dir keine und wenn nur sehr unbefriedigende Lösungen präsentieren können.

Die eigentliche Schlacht, der wirkliche Gegner ist nicht in den äußeren Erlebnisfeldern zu finden…die Ursache liegt,

wie in allem, in dir selbst.

Solange du dich selbst bekämpft,

deinen inneren Unfrieden durch die Projektion im Außen nährst, wirst du auch keinen gelebten Frieden erhalten können.
Der Schlüssel hierzu liegt in dir.

Finde heraus, was du in dir bekämpfst und warum.

Es ist ein lohnender Weg, der dir die ersehnte Zu-frieden-heit bringen kann.

 

Tagesimpuls 12.09.2018

Tagesimpuls 11.09.2018

Wir möchten so gerne endlich gesehen, gehört und angenommen werden als das, was wir wirklich sind.

Unser inneres Kind schreit und schreit, es verzweifelt an der inneren Einsamkeit und baut die eigenen Schutzmauern immer höher und höher. Das Dilemma dabei: je Höher unsere Mauern werden, desto weniger können wir in unserer Essenz gesehen werden. Schau dich um, was siehst du in deinem Umfeld?
Je weiter dein Herz, je näher du bei dir bist, desto klarer ist auch dein Blick. So viele verschanzen sich hinter ihrer Festung, krallen sich am vermeintlichen Schutz fest und kommen so noch mehr mit ihrer Einsamkeit, ihrem verzweifelten inneren Kind in Berührung.
Vielleicht muss das so sein. Vielleicht sind nur so die eigens auferlegten Ketten zu sprengen.
Der Weg zu uns selbst ist so individuell und vielfältig wie die Menschheit. Manche brauchen viel Leid, andere weniger, um sich zu bewegen.
Fakt aber bleibt: Wenn wir wirklich gesehen werden wollen, müssen wir uns auch vollkommen nackt und frei von Mauern zeigen.

 

Tagesimpuls 10.09.2018

Tagesimpuls 9.09.2018

Deine Wahrnehmung ist immer richtig.
Dir selber und deinen Gefühlen zu vertrauen,

dich wahrzunehmen, ist die beste Grundlage für alle Entscheidungen deines Lebens.

Nur du weißt, was für dich richtig ist und welchen Weg du in deinem Leben gehen sollst.

Dein Bauchgefühl ist dein optimaler Wegweiser.

Du hast vielleicht nur verlernt, darauf zu hören.

Dir in der Wahrnehmung dessen, wer du bist und was für dich richtig ist, wieder zu vertrauen, ist das Wichtigste,

was du für deine Entwicklung tun kannst.
Alles was du brauchst, ist in dir.

Vertraue dir und dem, was sich in dir zeigt.
Aber respektiere und würdige die Wahrnehmung deiner Mitmenschen, die sich nicht mit deiner decken muss.

Wir alle sind so unterschiedlich und individuell, dass es sich auch in den persönlichen Wahrnehmungen widerspiegelt.

Es gibt hier kein allgemeingültiges Richtig und Falsch.

 

Tagesimpuls 8.09.2018

Wer kennt das nicht? Manchmal gibt es Probleme oder Themen, die sich aus deiner jetzigen Sicht scheinbar nicht lösen lassen. Man dreht sich im Kreis, verliert sich im eigenen Gedankenkarussell und blockiert sich nur noch mehr.
Und genau dann ist es so hilfreich, erstmal zu atmen und sich schlichtweg auf dein Heute zu konzentrieren. Was kannst du hier und heute tun? Was ist für dein Jetzt vorrangig anzugehen?
Das kann tatsächlich erstmal dein ganz normaler Tagesablauf sein  (Haushalt, Arbeit, Kinder etc.). Also beginne mit dem, was tatsächlich ansteht und was du auch real umsetzen kannst. Dein Problem läuft dir nicht weg, jedoch öffnest du dich im Aussteigen deines Gedankenkarussells der Lösung des Problems, die nun frei und zum richtigen Zeitpunkt wie von Zauberhand zu dir kommen kann.

 

Tagesimpuls 7.09.2018

September, der Monat der Ernte. Unser Feld ist reich gedeckt mit der aufgegangenen Saat aus dem Frühjahr.
Wir haben dieses zarte Samenkorn tagtäglich gehegt und gepflegt, mit dem Wasser unserer Gedanken und dem Dünger unserer Handlungen diesem Nahrung zukommen lassen.
Dem Leben ist es gleich, welche Art von Nahrung dein Samen bekam. Es spielt keine Rolle, ob die tägliche Hege und Pflege mit positiven oder negativen Gedanken vollzogen wurde. Der Samen wächst. Er bewertet das Wasser und den Dünger nicht und nimmt das auf, was er bekommt.
So ernten wir, was wir gesät und anschließend genährt haben.
Welche Freude und Glück ist es, wenn unsere Saat und Pflege aus dem Schoß der Liebe geboren ist. Eine Ernte, die mit Wonne und offenen Armen gern in Empfang genommen wird.
Nicht immer ist dieses der Fall. Wie oft passiert es, dass wir aus Unwissenheit unser Feld mit dem Samenkorn aus dem Trog der Wut und dem Becher des Hasses bestellt haben.
Diese Ernte wollen wir nicht. Doch hier fragt das Leben nicht danach, was der Bauer will. Er erntet, was einst gesät wurde.
Sich gegen sein eigenes Erzeugnis zu wehren und zu sperren, wird das Ergebnis nicht verändern.  Es verlängert nur das persönliche Leid und nimmt uns die Chance zu erkennen, was zu dieser unsäglichen Ernte geführt hat.
Wie auch immer deine Ernte ausfällt, sie ist lediglich das Produkt deiner eigenen Saat. Übernehmen wir die Verantwortung und lernen ohne uns zu verurteilen aus unseren Fehlern der Vergangenheit.

 

Tagesimpuls 6.09.2018

Weil ich mich liebe, mag ich nicht…


- dauernd verfügbar sein
- deine Erwartungen erfüllen
- funktionieren
- in der Kontrolle baden
- permanent grinsen, wenn mir zum Heulen ist
- dir gefallen zu müssen
- angepasst sein
- immer kompromissbereit  sein

 

 

Weil ich mich liebe, mag ich viel lieber…


- auch mal abtauchen, um in der unendlichen Weite meine Stille zu genießen
- meinen eigenen Bedürfnissen genußvoll gerecht zu werden
- alle Fünfe gerade sein lassen
- meinen Tränen freien lauf lassen, weil es so herrlich befreiend und echt ist
- in deine Ungnade fallen, weil ich es mir selber recht mache
- völlig unkonventionell aus der Reihe tanzen, weil das Leben so erst richtig Spaß macht
- ab und an kompromisslos sein und mich an die erste Stelle stellen

 

 

Tagesimpuls 5.09.2018

Schau wie es in die Kinder machen.
Völlig unbedarft aus dem Herzen heraus wird entschieden.

Diese Leichtigkeit verlieren wir im Laufe unseres Lebens.

Es kommen negative Erfahrungen, tiefe Verletzungen hinzu,

die uns aus Angst vor erneutem Schmerz lähmen und uns handlungsunfähig machen.

Wenn wir aus der Angst heraus uns vor klaren Entscheidungen drücken, entscheiden wir uns für das Leben,

was wir in der Vergangenheit bis jetzt geführt haben.

Bist du glücklich mit dir, deinem Leben?

Ja es kostet Mut, sich wieder in die Leichtigkeit und Freiheit

eines Kindes zu begeben.

Es erfordert pures Vertrauen und eine gute Portion Selbstliebe, eine klare Entscheidung aus dem Herzen zu treffen

und diese dann auch umzusetzen.

Schau dir die Kinder an, sie entscheiden und springen.

 

Tagesimpuls 4.09.2018

Es ist ermüdend,

wenn ich nicht ich bin.
Das Aufrechterhalten einer gekünstelten Maskerade,
die nur dem Zweck dient,

systemkonform zu sein,
raubt mir jegliche Energie.
Dieses zu erkennen und wieder zu lösen,
schenkt mir die Möglichkeit,
aus der Ohnmacht in die

Eigenmacht gehen zu können.

 

Tagesimpuls 3.09.2018

Du aber bist einer von der Sorte,

der sich vorbei am Ego in meine Essenz geschlichen hat.

Du bist wie ein Pfeil durch all meine Konditionierungen,

Schutzmauern und Festungen hindurch mitten ins Herz.

Und da scheinst du unwiderruflich zu bleiben -

keine Egostrategie oder Struktur kann mein Dilemma lösen.

Nur die vollkommene Annahme mag hier die Lösung in sich tragen.

Die Annahme, dass Liebe liebt, du in meiner Essenz lebst,

aber nicht an meiner Seite weilst.

Es ist eine Liebe, die jenseits der Egospiele lebt.

Eine Liebe, die allem standhält und mit Leichtigkeit fließt,

wenn ich sie lasse.

 

Tagesimpuls 2.09.2018

Ich atme ein,
die Sonnenstrahlen tanzen genüßlich auf meiner Nasenspitze.
Der Duft vom Herbst  umhüllt leise und

wohlwollend meinen Körper.
Ich atme aus,
die letzten Erinnerungen an vergangene Tage ziehen
sachte an mir vorbei.
Freilassen und in den blauen Himmel blinzeln,
glücklich und entspannt die weite Ferne genießen.
Es ist das Neue, was so verlockend ruft.

 


 

 

Tagesimpuls 1.09.2018

Die Fesseln unserer Zeit halten wir in unseren eigenen Händen und merken es vor lauter belangloser Ablenkung nicht. Es wird Zeit aufzuwachen.

Welchen Bereich wir uns auch hier heranziehen, es sind nicht die anderen, nicht die äußeren Umstände, die uns das Leben erschweren. Wir sind es selber, die uns tagtäglich immer wieder im selbstgewählten Gefängnis halten.
Nehmen wir die aktuelle Situation in der Politik.
Hier zeigt es sich so deutlich, dass auch jeder „Denkentwöhnte“ ins Nachdenken kommen müsste.
Verantwortung abgeben ist Usus bei den gewählten „ Volksvertretern“ so wird es praktiziert und vorgelebt.
Das Resultat sehen wir im Hier und Jetzt. Verwirrung durch Schuldzuweisungen und ein forcierter Kampf Jeder gegen Jeden.
Wir werden keinen Schritt weiter kommen, wenn wir nicht endlich bei uns selbst anfangen. Jeder für sich! Sicherlich kein schneller und einfacher Weg, aber ein Weg der unter Garantie zur Freiheit, Einigkeit und einem Miteinander führt.
Wie Innen so Aussen!

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3