Tagesimpuls

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Tagesimpuls 23.04.2018

Es war das sanfte Kitzeln der Morgensonne, die mich zärtlich wach küsste.
Lauthals gähnend schlurfte ich noch im Halbschlaf ins Bad. Wie jeden Morgen die übliche Routine: Duschen, anziehen, Kinder wecken, frühstücken.
Und wie jeden Morgen sezierte ich in gewohnter Manier meinen Körper. Hier zu viel, da zu wenig und dort könnte es auch etwas straffer sein... während ich mich auf diese unliebsame Weise zerfleischte und mir sehnlichst meinen Körper in den 20ern herbeiwünschte, fiel mir auf, dass ich eigentlich mein ganzes Leben unzufrieden mit meiner Hülle war. Jetzt mit fast 40 würde ich alles für meinen Körper mit Mitte 20 geben (naja.. fast alles) und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit 60 Jahren meinen jetzigen Körperzustand herbeisehnen werde... was also hält mich davon ab, mich im Hier und Jetzt vollkommen anzunehmen? Mich an meinem jetzigen Körper zu erfreuen?
Ich liebe meine inneren Anteile, meine negativen wie positiven Seiten. Fühle mich mit mir vollkommen wohl, nur meine Hülle... die wird noch in alter Weise, die nach Optimierung schreit und einem wahnwitzigen Perfektionismus unterworfen ist, abgelehnt. Der Moment der Erkenntnis, ist für mich die Stunde,
mich nicht nur in meinem Inneren in meiner Ganzheit anzunehmen und zu lieben, es wird Zeit, nun auch die äußere Schale einzubeziehen. Was für eine hohle Farce ist es, von vollkommener Selbstliebe zu säuseln, wenn das äußere Erscheinungsbild noch im alten Muster des Widerstandes verweilt. Vielleicht bewahrheitet sich hier auch der Prozess der Heilung, der sich stets von Innen nach Außen vollzieht. Wahrscheinlich ist es jetzt erst möglich, nachdem sich eine innere Befriedung, ein liebevolles Ankommen in mir selbst entwickelt hat, mit der eigenen Haut, meinem Körper einen ehrlichen Frieden zu machen. Und so stehe ich mit diesen vielen Gedankengängen unter der Dusche, schaue an mir runter, werfe zum ersten Mal einen bewussten, wahrhaftigen liebevollen Blick auf mein Leib.
Ich bin, wie ich bin
Ich darf sein, was ich bin
Ich liebe mich im Innen, wie im Außen.
Das ist Entspannung pur, sich aus dem Konzept der perfektionierten Optimierung zu entlassen.

 

Tagesimpuls 22.04.2018

 

Ich weiß nicht,
was schlimmer ist,
dich nie wiederzusehen
oder dich tatsächlich
vor mir stehen zu sehen.
Die Vorstellung auf ein erneutes Treffen,
auf die selben Runden,
mit den gleichen faden Stunden
lässt meine geformte Angst
leise auf ein Nimmerwiedersehen hoffen.
Obgleich mein Herz das Angesicht ersehnt.

 

Tagesimpuls 21.04.2018

 

Manchmal müssen wir erst einmal verlieren,

um später festzustellen, dass wir eigentlich

auf ganzer Linie gewonnen haben,

während andere sich zunächst

als die großen Gewinner wähnen,

um nach einer gewissen Zeit zu erkennen,

wie groß ihr wirklicher Verlust ist.

 

Kann ich wirklich verlieren?
Kann man mir tatsächlich etwas wegnehmen? Ja und nein! Es kommt auf die Sichtweise an. Solange mein Augenmerk auf das Haben- Ziel ausgerichtet ist, ist ein Verlust vorprogrammiert. Spätestens bei meinem Ableben lasse ich alles Materielle zurück, während Sein-Ziele stets tragend, immerwährend und nährend sind. Hier liegt der wirkliche Gewinn. Was ich habe, kann ich verlieren... was ich bin, nicht.

 

Tagesimpuls 20.04.2018

Wenn du deinen Platz im

Leben gefunden hast,

das tust, was dir entspricht,

aus deiner Mitte heraus dem Leben

in all seiner vollkommenen

Unvollkommenheit begegnest,

dann fließt all jenes zu dir,

was sich dein Herz,

ja deine gesamte Existenz

jemals gewünscht hat.

Es ist der Moment,

in dem dich das Leben mit

Haut und Haaren verschlingt,

die Sekunde der reinen Hingabe,

das Zulassen eines radikalen Einverleibens

deines Seins im Hier und Jetzt.

Und wenn dich der pulsierende Atem

mit Wolllust auspuckt,

du in deiner bedingungslosen Nacktheit

den Boden der Realität küsst,

dann weisst du, wer du wirklich bist.

 

Tagesimpuls 19.04.2018

Da gibt es die, die nach Umweltschutz und Achtsamkeit für die Natur schreien.
Da gibt es die, die in der Welt krampfhaft für den Frieden kämpfen,
und die, die Dunkelheit vermeiden und das Licht anbeten.
So auch jene, die das Ego verpönen und in der raumlosen Ausdehnung die gedachte Essenz suchen.
Wie auch die, die alles Materielle negieren und sich nur auf Luft und Liebe berufen.
Die altruistische Sichtweise jener ist sicherlich lobenswert und bedarf in gewisser Weise in unser gesellschaftliches Miteinander adaptiert werden, leider verlieren wir uns so sehr im Außen, suchen in Ecken der anderen, anstatt sich mutig um den eigenen Schmutz, den Krieg, die Schatten, unseren Kern und die Materie im Inneren zu kümmern. Und wieder rutscht der altbekannte Satz unverhohlen durch meine Finger:

Wie INNEN, so AUSSEN.

 

Tagesimpuls 18.04.2018

An einem einzigen Tag
die alten Erwartungen abstreifen,
in die fesselnde Neugier des Horizontes eintauchen,
ohne dabei das Weite zu suchen.

 

An einem einzigen Tag
die Ungeduld das Vertrauen küsst,
die Nähe die Distanz umschließt,
weil das Wunder mit der Enttäuschung tanzt.

 

Nur an einem einzigen Tag
möchte ich sein in dir,
die Einheit leben,
im Jetzt und Hier.

 

Tagesimpuls 17.04.2018

 

Es erfordert Mut und Kraft sich seinen tiefsten Ängsten,

seinem größten Schmerz zu stellen.
Gerade in der heutigen Zeit bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Alles, was auf einer Lüge, einem grellen Schein aufgebaut ist, wird dir entrissen. Es nützt nichts, dich krampfhaft weiter an dem ungesunden, alten Ballast festzuklammern - verspricht doch die bequeme, alte,

zerschlissene Couch der Gewohnheit ein stückweit Sicherheit.
Mit Nichten geht es darum, dich zu ärgern oder dich ins Unglück zu stürzen. Auch wenn es sich im Moment als die größte Katastrophe anfühlen mag, so ist es als ein wahrhaftiger Segen gedacht.
Solange du dich selber als deinen ärgsten Widersacher, deinen schlimmsten Feind wahrnimmst und mit deinem Spiegelbild in den Ring des Hasses steigst, kannst du nur verlieren.

Erst im Fallen lassen all deiner Waffen und Mauern, ist dir ein ungetrübtes Fühlen deiner Selbst möglich.
Und wenn du nun dein Feuer spürst, wenn in den lodernden Flammen deiner Brust dein Mut erwacht, so lass dich von deinem Schmerz umarmen und erlebe, wie er leise lebe wohl sagt.

 

 

 

Tagesimpuls 16.04.2018

Gerade der spirituell Suchende, der sich auf den Weg in seine Heilung, bzw. Ganzwerdung gemacht hat,
kommt immer wieder an den Punkt, das Leben endlich verstanden zu habe und sei nun angekommen.

Ja manchmal ertönt es sogar, er sei nun "fertig".
Nur fragt sich hier, inwieweit ist dieser " Erwachte" fertig

und für was?
Ist es nicht eher so, dass unser ganzes Leben eine permanente Entwicklung, ein andauernder Heilungsprozess ist? Blockieren wir uns nicht vielmehr selber, wenn wir vermessen meinen, wir seien nun allwissend und am Ziel?
Zu meinen, man befinde sich in genau diesem Zustand, öffnet dem Stillstand und der Stagnation Tür und Tor.
Verständlich ist die Sichtweise allerdings schon, steckt hinter dem " Fertigsein" doch der eigentliche Wunsch dahinter, endlich glücklich und frei leben zu können.
Allerdings liegt genau hier das ungesunde Glaubensmuster:
"Wenn ich fertig, angekommen oder vollständig geheilt bin, dann kann ich erst richtig leben."
Das Leben findet JETZT statt! Das einzige Bestreben des Lebens ist dir deine gewählten (meist unbewusst) Lebensumstände zu präsentieren, damit du die nötigen Erfahrungen machen kannst. Das schließt aber nicht aus, dass du erst glücklich und frei leben kannst und darfst, wenn du all deine Lehren gelernt hast. Mit Nichten! Du darfst und SOLLST glücklich und befreit Leben, WÄHREND du deine Erfahrungen machst.
Da unser Leben auf genau diesen Prozess der Erfahrung aufgebaut ist, der sich bis zu unserem Lebensende hinzieht, wäre damit niemals die Möglichkeit geben, tatsächlich unbeschwert glücklich sein zu dürfen, würde man den oben angeführten Glaubenssatz vollständig adaptieren.

Schau, wie es bei dir aussieht? Hast du ähnliche Vorstellungen?
Wenn ja, löse dich davon, bzw. mache ein "sowohl,...als auch daraus".
Das Leben liebt dich und wünscht sich nichts anderes, als dich glücklich zu wissen.

 

Tagesimpuls 15.04.2018

Versteckt hinter honigsüßen Worten
aus der tiefe meines Herzens

zog ich ganz sachte den Vorhang beiseite,

wagte einen Blick in den weiten Raum.

Zu groß war die Angst
die Zeilen meiner Seele über die Lippen zu bringen,
zu übermächtig die Furcht,
in deine Augen zu schauen.

Würdest du doch ohne Umschweif

das kleine Mädchen in mir erkennen.

 

 

Tagesimpuls 14.04.2018

Es gab Zeiten in meinem Leben,
die mir immerzu das Lied vom Aufgeben zuraunten, während ich in den buntesten Farben und bei lauter Musik das Spiel der Lebenslust auf der Bühne meiner Fassade aufführte.
Es waren die Momente der erlebten Niederlage,
die mich vom Geschmack der Vernichtung kosten ließen.
Mit tauber Zunge und kaum noch fühlbaren Herzschlag
musste ich mich der Wahl stellen. Einer Wahl, vor der ich mich mein Leben lang stets erfolgreich gedrückt habe. Ich war ein Meister der Masken, eine Königin im Herstellen der schillerndsten Kostüme, ein Überlebenskünstler sondergleichen. Und nun half keine Magie, kein Trick und keine noch so ausgeklügelte Strategie mehr - der Moment der Entscheidung zeigte sich in aller Deutlichkeit:
Was willst du? Was in aller Welt willst du wirklich?
Ein Leben, gepresst in eine schale Form aus Erwartungen, Hoffnungen und Anforderungen anderer? Ein Leben im unteren Mittelmaß der Unauffälligkeiten? Oder ein Leben, das mir in meiner Essenz, meiner wahren Natur vollkommen entspricht?
Letzteres erfordert Mut. Es ist die größte und meines Erachtens nach einzig wirkliche Herausforderung im Leben, den Weg der Wahrhaftigkeit zu wählen und diesen mit allen Konsequenzen unbeirrbar zu folgen. Ich wählte mich…und gehe diesen Weg. So manches Mal wollte ich wieder in die alte, bequeme Welt der Banalitäten eintauchen, es misslang kläglich…wer einmal sich selbst gekostet und mit seiner Essenz getanzt hat, dem ist nichts anderes mehr möglich, als sich diesem einen lieblichen Sog der inneren Freiheit hinzugeben.
So frage ich dich: Was wählst du?

 

Tagesimpuls 13.04.2018

Tu was du liebst!
Unabhängig davon wie alt du bist oder
welche Grenzen dein Verstand dir auch setzt.
JETZT ist immer der richtige Zeitpunkt,
den Weg deines Herzens zu gehen.
Ja du liest richtig! Tu in Gottes Namen endlich das, was du liebst und verstecke dich nicht länger hinter den scheinheiligen Ausreden deines Verstandes. Wenn es aus deinem Herzen kommt und sich immer wieder leise bei dir meldet, dann ist es auch dein Weg. Welchen Sinn macht es sonst? Das Leben will gelebt werden, besonders die Herzensträume. Es ist für mich eine grauenhafte Vorstellung, wenn ich am Ende meines Lebens mit einem traurigen „ hätte und wäre“ zurückblicken würde. Also, worauf wartest du?

 

Tagesimpuls 12.04.2018

Ich träume von einer Welt, die mit Menschen beseelt ist,
die uneingeschränkt auf ganz natürliche Weise echt und aufrichtig sind; Menschen, die in sich kongruent und integer sind.
Ich träume davon, dass in Zukunft Institutionen für den Menschen da sind und nicht umgekehrt. Ich sehne mich nach einer Welt, in der Flexibilität, freies Denken, unbürokratische Arbeitsweisen und ein offenes, befriedetes Herz ein humanistisches Umgehen in allen Bereichen möglich macht.
Materielles rückt in den Hintergrund, Menschlichkeit, Wertschätzung, Liebe und Zusammengehörigkeit sind endlich die Grundpfeiler dieser neuen Gemeinschaft.
Oh ich träume davon, dass in diesem neuen Land die Kommunikation, sei es nonverbal, verbal, emotional oder intellektuell auf der Basis des offenen Herzens beruht.
Intelligenz frei und vor allem auf allen Gebieten ( kognitiv-analytische, emotionale und soziale Intelligenz ) gesehen, anerkannt  und diese als gleichwertig betrachtet wird.
In dieser Welt wird die innere Arbeit, die die Persönlichkeitsentwicklung, Selbstverwirklichung und freie Entfaltung des gesamten innewohnenden Potentials beinhaltet, in jeder Schule gelehrt und ermöglicht.
Das Leben zielt nicht mehr auf Machtausbau auf Kosten anderer ab. Ziel ist es, sein Bestes und Schönstes, den erhabensten und liebevollsten Teil seines Selbst zum Wohle aller in die Gemeinschaft einzubringen.
Wenn ein jeder zum einen in seinen positiven Anlagen bestärkt, gefördert und begleitet wird, und zum anderen seine negativen Anteile in Liebe und Wertschätzung angenommen werden, ist es tatsächlich möglich auf lange Sicht, genau diese Welt zu erschaffen.
Mir ist bewusst, dass der erste Schritt zur Realisierung dieses Traums die Umsetzung der oben genannten Wünsche in mir selber ist. Jeder einzelne von uns hat die Macht, die Möglichkeit und auch die Verantwortung eine Welt in Frieden zu erschaffen …. es beginnt in uns!

 

Tagesimpuls 11.04.2018

Wenn das wahre Weibliche in dir erblüht
und sich in seiner ganzen Schönheit zeigt,
bedarf genau dieses zarte, zerbrechlich Starke
die schützende Form des Männlichen.

 

Wenn das Urmännliche in dir erwacht
und sich in seiner vollkommenen Stärke zeigt,
bedarf diese entfesselnde Kraft
die liebevolle, kanalisierende Energie des Weiblichen.

 

Das Eine kann nicht ohne das Andere,
um in seiner Vollendung wahrhaftig zu erstrahlen.

 

Tagesimpuls 10.04.2018

Was ich will,
so banal und doch manchmal schwer,
mehr als 10 Sekunden umarmen.
Die Welt tanzen,
vergessen was war.
Begrüßen was ist.
Den Mond mit einem Blick umrunden.
Die Sonne lachend verbergen
und doch im nächsten Augenblick
nur ein einziges Mal befreit in die Augen zu schauen.
Was ich will,
ist mich unumwunden durch den Schmerz in die Leichtigkeit zu drehen.

 

 

Tagesimpuls 9.04.2018

Dein ureigener Seelenplan, der dir Erfüllung,
Glück, Liebe und den Frieden verspricht,
kann nur gelebt werden, wenn du mit deinen Gedanken
so oft wie möglich im Hier und Jetzt verweilst.
Die Krux an der Sache ist jedoch, dass ein dauerhaftes Leben
im Hier und Jetzt nur möglich ist, wenn du die Strukturen deines Fremdbildes erkannt und erlöst hast.

Die Strukturen und Verstrickungen unseres Fremdbildes oder Egos (geprägt und genährt durch Konditionierungen, Glaubenssätze, Anhaftungen unserer Ahnen, Erfahrungen, etc.) hindern uns im unerkannten und unerlösten Zustand daran, das zu sein, wer wir wirklich sind, das zu leben, was uns wahrhaftig entspricht.

Gerade das Verweilen im jetzigen Moment ist mehr als herausfordernd, wenn sich unser noch ungeklärte Geist durch Triggerpunkte im Außen gedanklich an alte Erfahrungen heftet und sich nun im Kopfkino ein neues Zukunftsszenario bastelt.

Hier wird deutlich, wie wichtig die eigene Klärung und das Erkennen der destruktiven Muster und Strukturen in uns ist.

Es wäre jedoch kontraproduktiv, sein Ego/Fremdbild ausschließlich dem negativen Aspekt zuzuordnen. Mit dieser Konnotation geht man automatisch wieder in den Widerstand,

in diesem Fall zu sich selbst, was wieder Leid nach sich ziehen würde.

Eine für mich sanftere Variante wäre das Fremdbild als das anzunehmen, was es schlichtweg ist : Ein Teil von dir, der dir einen gewissen Erfahrungsschatz möglich gemacht hat und dazu diente, zu erkennen, was du nicht bist, um endlich zu sein, wer du wirklich bist.

 

 

Tagesimpuls 8.04.2018

Abschied,
ich mag das nicht.
Besonders dieser Eine,

der sich auf einer so tiefen und surrealen Ebene bewegt,
dieser Eine, den ich nie zu verabschieden wagte.
Sehe deine Tränen und fühle deinen Schmerz,
trug sie so lange im Gepäck, versteckt in meinem Herz.
Der Tag und die Nacht sich dem Ende neigen,
die Wege sich nun auch in den Tiefen neu verzweigen.
Wandel passiert im Gehen,
Erneuerung im Verwehen alter Zeiten,
ein Wiedersehen ungewiss,
die Liebe aber nie vergisst.
Es wird Zeit, höchste Zeit,
für dich, für mich
Abschied.

 

 

 

Abschiede, sie sind für mich nie schön... ich bin eigentlich ein Mensch, der gerne in typischer Stiermanier behält, was er einst angesammelt hat. Bewahren, festhalten, bloß keine Veränderung... alles beim Alten belassen. Hier fand ich meine so dringend benötigte Sicherheit und ein Gefühl der Kontrolle. Seid ein paar Jahren hat sich hier für mich ein völlig neues Erfahrungs- und Weltbild entwickelt. Ich habe gelernt Ungesundes und Destruktives freizulassen, mich leichter und leichter zu machen. Jetzt stehen die letzten und für mich sehr herausfordernden Abschiede an.

Es sind jene, die so tief in mir verwurzelt sind,

jene, die mich die Liebe lehrten.

Es ist längst überfällig und ich muss ehrlich sagen,

dass mein Innerstes jubelt und sich unbändig freut.

Es ist an der Zeit, auch in der surrealen Welt die Leinen zu lösen... freizulassen, was nur in der Freiheit vollkommen sein kann, wie auch immer das aussehen mag.

 

Tagesimpuls 7.04.2018

Schau hin, die harte Kruste bricht.
Die Emotionen werden laut.
Viel zu lange wohnten sie im still brodelnden Untergrund.
Sie brüllen so schrill, dass die eiserne Fassade vor Wut schäumend bricht.
Schreiend, tobend und mit unbändigem Zorn bahnt sich die Knechtschaft ihren Weg in die erlösende Freiheit.
„Weg,... nur weg“, ist ihr flehendes Ziel.
Die Panik sucht verzweifelt hier und da. „ Wer nimmt bloß mein hässliches Gefolge?“, keift sie zürnend in den hohlen Raum.
Es ist niemand da. Die einst bekannten und dankbaren Projektionsflächen verließen das Spiel.
Der Eine sich schon selbst erkannt,
die Anderen im gleichen Dilemma verrannt.
So kommt ganz unweigerlich,
ein jeder um sich selber kümmern muss.

 

Tagesimpuls 6.04.2018

Wahre Liebe oder Ware Liebe?
Diese Frage stellt sich mir immer mal wieder. Wahre Liebe ist etwas, was tief aus unserer Seele entspringt und die Substanz unseres inneren Kerns ist. Wir sind unser ganzes Leben auf der Suche nach wahrhaftiger echter Liebe. Es ist eine tief eingespeiste Sehnsucht, die uns rastlos nach genau jener einen Liebe umherirren lässt. Wir verlieren uns so sehr im Außen, um endlich das Ersehnte zu bekommen, dass unweigerlich aus der wahren Liebe eine Ware Liebe entsteht.
Diese Ware „Liebe“ preist sich an jeder Ecke auf manch schimmerndem Verkaufsposten an, um sich dann nach gewisser Zeit im „Gebrauch“ als  gehörige Finte zu enttarnen.
Kein Wunder, basiert doch dieses Geschäftsmodel auf knallharten Businessregeln: Gibst du mir, gebe ich dir. Und wehe es kommt der Tag, wo der eine nicht mehr seine aufgedrückte Rolle, bzw. den „Vertrag“ erfüllt …aus und vorbei ist es nun mit der Vereinbarung „Liebe“.
Solange wir nicht ansatzweise erkennen, dass wahrhaftige Liebe der Hauptbestandteil unserer Essenz ist, solange wir nicht begreifen, dass wirkliche Liebe völlig frei von Erwartungen, Begehren, Forderungen und Regeln ist, solange wir wahrlich nicht verstehen, dass Liebe IMMER da ist, solange wird sich uns auch nur die Ware Liebe zeigen können.
Der Weg zur einen, echten Liebe führt ausschließlich nur über den ureigenen Pfad zu uns selbst.

 

Tagesimpuls 5.04.2018

Das Fatale im Leben, was uns stets Leid und Enttäuschung verspricht, sind unsere Erwartungen.
Wir erwarten manchmal unbewusst, aber durchaus auch bewusst viel zu viel von anderen und noch viel mehr von uns selbst.

Wir bauen durch diese Haltung stets Druck auf, der meist einen Gegendruck erzeugt und der nächste Konflikt ist geboren.
Je höher deine Erwartungshaltung, desto höher ist die Chance ent-täuscht zu werden und im schmerzvollen Schoß von Gevatter Leid Zuflucht zu suchen.
Sich der eigenen Erwartungshaltung bewusst zu werden, zu erkennen wie subtil und leise sich diese in unser Denken eingeschleust hat, eröffnet uns die Möglichkeit,

aus dieser Leidensfalle heraustreten zu können.
Es kann sehr hilfreich sein, sich bewusst mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Welche Erwartungen hast du an deinen Partner, an deine Familie, Kinder, Freunde und vor allem an dich selbst?

 

Tagesimpuls 4.04.2018

Ich bleibe.
Zum ersten Mal bleibe ich stehen.
Lasse zu was geschieht und halte deinem Blick stand.
Es ist wie eine übergroße Welle, die sich drohend aufbäumt und in all ihrer Schwärze näher kommt.
Die Unruhe und aufkommende Panik schreit mit einer herzzerreißenden Vehemenz in mein Ohr, während mir deutlich zitternd der Fluchtweg aufgezeigt wird.
Und doch bleibe ich, halte deinem Blick stand.
Es ist der Moment, wo mich die Dunkelheit verschlingt,

die Welle in jede Faser meines Seins dringt.
Ein Gefühl von Sterben, das aber gleichzeitig die Wiedergeburt einleitet.
Ich bleibe und du, .... du nun endlich auch.

 

 

Im Moment bin ich wieder sehr bei mir, genieße die Stille und Ruhe. Dieses Jahr scheint ein Besonderes zu sein, der Ruf nach Einkehr und BEI-SICH-SEIN war noch nie so intensiv. 

Es kommt in Wellen, die süße Aufforderung,

sich vom Außen etwas zurückzuziehen,

um dann wieder im Spiel der Geschäftigkeit mit neuem Geist mitzuspielen.

Und so fließe ich mit, lasse zu, was sich zeigt und bin,

trotz vieler Herausforderungen einfach nur glücklich.

Es spielt keine Rolle mehr, was sich zeigt. Während ich in meiner Essenz bade, ist für mich tatsächlich alles genau richtig und gut, wie es ist.

Interessanter Weise erlebe ich nun eine Art " Polsprung" und die Floskel " Wie Innen, so Außen" wird in ihrer vollständigen Tiefe erlebbar verdeutlicht. Aus dieser Erfahrung heraus kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen, den Mut aufzubringen,

sich endlich selber zu begegnen.

 

Tagesimpuls 3.04.2018

Dein Leben darf leicht wie eine Feder sein.
Auch in den größten Herausforderungen,
im schmerzhaften Erleben darfst du leicht sein.
Es ist sicherlich eine Aufgabe sondergleichen,
sich am Tiefpunkt nicht schwer fühlen zu müssen,
jedoch ist es auch hier wie in fast allen Dingen:
Deine Entscheidung, deine Sichtweise macht den großen Unterschied!
In dem wir uns verweigern, auf stur stellen,
oder bockig werden, können wir das Außen nicht verändern.
Dinge und Situationen sind, wie sie nun einmal sind.
Jedoch macht es einen gewaltigen Unterschied, mit welcher Einstellung wir an Gegebenheiten herangehen.
Du entscheidest, ob sich dein Leben leicht oder schwer anfühlt.

 

Tagesimpuls 2.04.2018

Was ist bedingungslose Liebe?
Mit Worten ist es sehr einfach und klar zu erklären:
eine Liebe, die immer während IST - frei von jeglichen Bedingungen und Begebenheiten. Man liebt ohne Erwartung, ohne Wenn und Aber, unabhängig vom Verhalten des Gegenübers.
Aber wie fühlt sich diese Liebe an?
Und damit wird es schon kniffliger. Wer es selber nicht erlebt hat,

wird es anhand der Worte nicht vollständig erfassen können.
Man kann einem der noch nie eine Melone gekostet hat auch schwer den Geschmack beschreiben. Gibt es einen Weg, eine Anleitung, um diese bedingungslose Liebe zu erfahren? Rainer Maria Rilke hat es wundervoll beschrieben.

Ein Auszug  aus : "Briefe an einen jungen Dichter" :

"...und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind.
Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum alles zu leben.
Leben Sie jetzt die Frage. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines Tages in die Antwort hinein."

Tagesimpuls 1.04.2018

Jederzeit bist und warst du mir zugewandt.
Meine Gedanken zu dir viel zu oft abgewandt.
Schaute ich doch stets in die verlockende Ferne,
die Illusion lachte mir zu mit ihrer süßen Wärme.
Dabei war das Gewünschte immer hier.
Lange fehlte der Blick dafür.
Suchte ich lieber im Unerreichbaren,
um nicht zu leben, die Liebe zu wahren.
Ich war es selbst, die unerreichbar war.
Der Blick für dich war noch nie so klar.

 

Tagesimpuls 31.03.2018

An Tagen wie diesen stechen meine Ecken und Kanten so

deutlich hervor, dass ein Lehrmeister im güldenen Kleid

sich in seiner leuchtenden Fassade gestört fühlt.
Es sind dann meine Schatten, die diesen an die Seinen erinnern,
die so tief vergraben in seiner Dunkelheit schlummern

und durch mein Sein den Schein durchbrechen.
Und genau in diesem Moment erkenne ich, dass ich einst selber genau wie Jener war.  
Mit erhobenem Zeigefinger habe ich in vergangenen Zeiten ebenso belehrend auf andere eingewirkt und fühlte mich bedroht im heiligen Schein - wenn da einer kam, sich frech in seiner friedvollen Ganzheit zeigte und mit seinem Schatten liebend im Arm das Licht begrüßte.

Ich ertrug es nicht, so wie der Lehrmeister im güldenen Kleid.
Daher verzeih´ mir und auch dir, wenn ich so manches Mal mit meinen Kanten an die Deinen anecke.

 

Tagesimpuls 30.03.2018

Die Midlife Krise...jeder kennt diesen Begriff und assoziiert damit einen Mann in den 40ern, der mit aller Gewalt seine Jugend konservieren möchte und im stylischen Outfit auf seinem Motorrad die nächste heiße Braut erobern mag.
Ein Mann, der offensichtlich aus lauter Panik vor dem Älter werden, durch Kompensation frischer jugendlicher Lebensart diesen Prozess meint stoppen zu können.
Nun fällt aber auf, dass nicht zwingend jeder Mann (anzumerken sei hier, dass es durchaus auch Frauen treffen kann) von dieser Lebenskrise betroffen zu sein scheint.
Was genau unterscheidet nun die Betroffenen von den Menschen, die sich nicht in dieser Krise befinden?
Gibt es da eventuell einen entscheidenden Faktor?
Schaut man in die Entwicklungspsychologie, zeigen sich hier schon Hintergründe und Ursachen, die tatsächlich eine Erklärung für dieses auslösende Verhalten geben können.
Eric Erikson hat in seinem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung eine eigene Stufe für diesen Lebensabschnitt eingeräumt.
Das Modell ist in 8 Stufen unterteil. Ich möchte mich hier aber nur auf die 7. Stufe beziehen. Das ist der Abschnitt, in dem die Midlife Krise auftreten kann.
Erikson bezeichnet diesen Lebensabschnitt als Generativität. Generativität betrifft Menschen in der Altersklasse von etwa 40 bis 65 Jahren und meint, die Liebe in die Zukunft zu tragen und sich um zukünftige Generationen zu kümmern, zum Beispiel eigene Kinder großzuziehen oder sich als Großeltern zu engagieren. Erikson zählt dazu nicht nur, eigene Kinder zu zeugen und für sie zu sorgen, er zählt dazu auch das Unterrichten, die Künste und Wissenschaften sowie soziales Engagement, also alles, was für zukünftige Generationen brauchbar sein könnte.
Generativität steht dabei im Wechselspiel mit Selbst-Absorption  (zu viel um sich kümmern und zu wenig um das Umfeld/ Egoismus) oder Stagnation. Schafft man es, Generativität und Selbst-Absorbtion in Einklang zu bringen, so hat man diese Stufe erfolgreich durchlaufen und die Fähigkeit zur Fürsorglichkeit erlangt, ohne sich dabei selbst zu vergessen.
Was sich hier sehr klar ableitet und auch die Frage erklärt, warum einige genau in dieser Phase in eine tiefe Sinnkrise stürzen und andere wiederum nicht, ist die Tatsache, wie das Leben in den vorherigen Phasen (vor allem im jungem Erwachsenenalter von 25 – 39 Jahren) gelebt wurde.
Ein Mensch, dessen Leben von hedonistischen Zügen (Freude  und lustorientiert mit gleichzeitiger Vermeidung von Schmerz und Leid, egoistisch orientiert) geprägt war, weist eine viel größere Gefahr auf, in diese tiefe Leere der Krise zu stürzen. Gerade in der Phase der Generativität werden wir mit intensiven Fragen nach dem Sinn unseres Lebens konfrontiert. Was habe ich bisher geschafft, was bleibt von mir, wenn ich sterbe? War mein Leben bisher wahrhaftig sinnvoll?  
Wie im oberen Abschnitt schon erwähnt, ist das Risiko der Midlife Krise bei einem Menschen, der sich sozial engagiert, sich in der Kunst ausdrückt oder für seine Nachkommen sorgt weitaus geringer.
Es wird hier so deutlich, wie wichtig es ist, sein Leben sowohl zum eigenen Wohl, als auch zum Wohle anderer auszurichten.

Ich möchte hier auch noch hinzufügen, dass es zu jeder Zeit auch einen Weg hinaus aus dieser Krise gibt. Ein wichtiger Lösungsansatz hierzu ist (eigentliche wie bei allen Krisen) der Weg zu sich selbst. Finde dich, dann findest du auch dein Leben, deine Liebe und deine Erfüllung.

Tagesimpuls 29.03.2018

Und so manches mal stehen sie da.
Der Eine hier, der Andere dort.
Sie benutzen die selben Wörter,
die gleichen Bilder und doch verstehen sie einander nicht.
Jeder für sich auf seiner Insel.
Die Mauern, einst als Schutz erbaut,
so hoch, dass es schier unmöglich ist einander zu erreichen.
Verzweifelt versucht der Eine,
wie auch der Andere in Wort und Bild zu überzeugen.
Es schreit so laut die Verzweiflung,
„Sieh mich doch! Höre mich! Hier bin ich!“
Allein und unverstanden bleiben sie auf ihrer Insel.
Nicht gesehen, nicht gehört.
Die Mauern um sie herum, mögen sie doch endlich fallen.

 

Tagesimpuls 28.03.2018

Wenn keiner leidet, bzw. der Leidensdruck nicht groß genug ist, wird sich auch niemand aus dem bequemen Status Quo hinaus in ein unsicheres, herausforderndes Neuland begeben.
Warum auch? Veränderung findet dann statt, wenn dich der Schmerz in seinen Klauen hält, dich auf jede erdenkliche Art quält und würgt, bis du nicht mehr kannst. Die meisten lassen erst kurz vor ihrer gefühlten Vernichtung den Widerstand fallen und gehen endlich den Weg ihres Herzens.

Manche halten so starr und verbissen am Alten fest,

dass es sie tatsächlich zerstört.
Beides darf sein. Jeder bekommt die selben Chancen und hat zu jeder Zeit die Wahl. Und ein jeder verdient Achtung, Respekt und Wertschätzung für seine ganz persönliche Entscheidung,

auch wenn sie uns so manches mal nicht gefällt,

erschreckt oder gar mit unserer eigenen Ohnmacht in Berührung bringt. Viel wichtiger ist, den Fokus zu jeder Zeit bei sich zu belassen und sich nicht im Außen zu verlieren.

Außer sich zu sein, bedeutet stets auch die Entscheidung fern von sich zu treffen.

Insbesondere in Zeiten, die große Veränderungen ankündigen,

ist es um so ratsamer, bei sich zu sein.

 

Tagesimpuls 27.03.2018

Wieso lebst du?
Hast du dir diese Frage irgendwann einmal ernsthaft gestellt?
Was ist der Sinn und Zweck deiner Existenz?
Auch hier kann ich nur wieder für mich sprechen, meine momentane Wahrheit in Worte kleiden:

 

Das Leben wurde mir geschenkt, um endlich radikal echt zu sein. Meine Essenz frei zu leben und in dieser unendlichen Weite die Liebe auf jede erdenkliche Art zuzulassen, die ich mir selber viel zu lange verwehrt hatte.
Es war ein langer und wahrlich unangenehmer Weg, mich durch das Dickicht meines konditionierten Fremdbildes zu kämpfen.

Es gab immer wieder Momente, die mir das drängende Lied vom Aufgeben zuraunten. Ich begegnete Menschen in meinem Leben, die mir in ihrer ganz persönlichen Art halfen, meinen Kurs beizubehalten. Die Einen, durch ihr unerschütterliches Vertrauen in meine Essenz. Sie stützten mich, gaben mir einen heiligen Raum zum Durchatmen. Dann gab es noch die Anderen, sie verletzten mich, stachen mir mit ihren spitzen Worten und barschem Verhalten mitten ins Herz.
Und es waren genau jene, die meine schon vorhandenen Wunden zielsicher immer wieder neu berührten, die mich durch den Schmerz immer näher und näher zu mir selber führten.
Beiden bin ich unendlich dankbar. Ohne den Halt, aber auch ohne den Schmerz hätte ich mich dem Lied des Aufgebens hingegeben.
Heute bin ich ich - endlich.
Heute lebe ich mein Leben, in vollen Zügen.
Sicher gibt es immer wieder Momente, die mich nochmal in mein altes Gefilde ziehen. Es ärgert mich zwar ab und an, wenn mein altes Ich spricht, aber es ist und bleibt nun einmal ein Teil von mir.
Daher greife ich nochmal meine anfänglichen Fragen auf:
Wieso lebst du wirklich? Was möchtest du wahrhaftig?
Wenn es dir möglich ist, so nimm dir die Zeit und die Ruhe, dich ehrlich mit diesen so einfach klingenden Fragen auseinanderzusetzen. Es könnte dein Leben verändern ;-)

 

Tagesimpuls 26.03.2018

„Und du glaubst ich bin stark

Und kenne den Weg
Du bildest dir ein
Ich weiß wie alles geht

Du denkst, ich habe alles im Griff

Und kontrollier was geschieht

Aber ich steh nur hier oben

Und sing mein Lied.“
( Stark, Ich+Ich)

 

Ich weiß nicht, wie sich dein Weg gestaltet,

habe keinen Einblick, wie es in dir aussieht und

wohin dein Herz dich zieht..
Was ich dir jedoch zeigen kann,
ist die Art und Weise wie ich meinen Weg beschreite -

mit all den Höhen und Tiefen,
ist mein pures, unverfälschtes Sein.
Ich bin nicht weiter, schneller oder besser als du.

Ich habe genauso viele Ecken und Kanten.

Bitte erhöhe mich nicht, dieser Sockel würde immer

zwischen uns stehen.

Ich falle hin, stehe wieder auf.

Auch wenn es im Außen oft schillernd aussehen mag,

so gibt es auch bei mir Momente,

die dunkel und vernichtend sind.
Vielleicht mag der einzige Unterschied darin liegen,

dass ich mich mit meinen Fehlern, ungehobelten Kanten,

mit meinen unschönen Seiten durchweg liebe.

Die vollständige Annahme bringt den Frieden mit sich.
Einen anderen Unterschied kann ich beim besten Willen

zwischen dir und mir nicht erkennen.

 

 

Tagesimpuls 25.03.2018

Es zeigen sich immer wieder und wieder stets die alten
abgetanzten Lieder.
Tag ein, Tag aus versuchen sie mich mit ihren bekannten Klängen wieder zu betäuben.
In stoischer Manier klopfen sie an die immer wieder neu geöffnete Tür.
Weder ein wütendes lautes Zuknallen,
noch ein auf leisen Sohlen heimliches Verschließen oder gar ein konsequentes Ignorieren brachte die gewünschte Erlösung.
So gebe ich auf. Die Kraft, die alten Runden weiter zu beschreiten, will und kann ich nicht mehr aufbringen.
Wenn mich das Leben eines gelehrt hat, so ist es Folgendes:


Das Leben ist mühelos,

alles fließt in Leichtigkeit zu.

Sobald es anstrengend, schwierig und schwer wird,

kann ich davon ausgehen,

dass dieses nicht richtig für mich ist.

Was in meinem Leben sein soll,

wird in aller Hartnäckigkeit bleiben -

egal, was ich auch anstelle.
Und so erkenne ich an,

dass du einfach ein Teil von mir

in meinem Leben bleiben wirst,

auf eine ganz surreale Art und Weise.

 

Tagesimpuls 24.03.2018

Die letzten Meter beschreite ich allein.
Es ist der Weg, den ich mir zu meistern erschuf -
Meisterschaft.
Ein Pfad, der sich gerade zum Ende hin
in meiner eigenen Stille vollzieht.
In dieser unberührbaren Ruhe erkenne ich,
welcher Schritt als nächstes zu setzen ist.
Es gleicht einer heiligen Meditation,
die an sich schon mein persönliches Ziel offenbart:
Ich selbst: gehalten, geborgen und getragen durch mich.

 

 

Irgendwann kommt ein Zeitpunkt, der einem deutlich zeigt, sich mehr nach Innen zu richten. In erster Instanz zählt meine innere Stimme. Sie ist mein persönliches Sprachrohr meiner inneren Wahrheit, mein liebevoller Wegweiser, meine innere Führung. Alles was ich brauche liegt auf Rosen gebettet in mir. Ich muss es lediglich nutzen - mich nutzen. Und so kann ich auch dir anbieten, dich mehr und mehr vertrauensvoll auf dich einzulassen, deiner inneren Wahrheit zu vertrauen und deine ureigenen Schritte auf deinem Weg zu setzten...ein herausfordernder und so lohnender Weg, der dich zu dir selber führt.

 

Tagesimpuls 23.03.2018

So weit auseinander und doch
irgendwie zusammen.
Gibt es sie? Die Entfernung?
Völlig verschieden die Richtung
und doch eint uns der Blick.
Schlägt das Herz im gleichen Takt
oder ist es nur wieder
der Rhythmus aus faden alten Zeiten?
Unüberbrückbar zeichnet sie sich ab,
die unantastbare Grenze.
Solange sie ihren heiligen Zweck erfüllt,
solange wird sie in uns leben.

 

Tagesimpuls 22.03.2018

 

Wenn Zeit und Raum keinerlei Rolle mehr spielen;
Herzen, die Augenscheinlich weit entfernt voneinander leiden
sich nur gewahr sein müssen,
wie nah sie einander sind.
Wenn offensichtliche Differenzen und Unterschiede
im Kern doch die Einheit bilden.
Wenn du und ich
eigentlich schon immer zusammen waren
und wir nur im Stillen fühlen,
dass es lediglich der Vorhang der kreierten Gedanken ist,
der noch zwischen uns steht.
Ja dann….
Dann ist es nicht anders als Jetzt,
nur sichtbar.

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3

 

 

 

 

 

 

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