Tagesimpuls

Tagesimpuls 22.01.2019

Und immer wieder klopft das abgelegte Muster an meine Türe.
Erst leise und dann lauter drängt es sich grinsend
in den Fokus meiner Aufmerksamkeit.
Dieses vertraute, längst ausgediente Schema lockt mich mit seinem süßen Duft vergangener Tage. Auch wenn ich genau weiß, wie sehr es mir geschadet hat, bin ich geneigt wieder in den Kreislauf des perfiden alten Spiels einzusteigen. Allein die Erkenntnis, bewusst und klar zu sehen, was im Moment passiert, gibt mir die Möglichkeit, zu entscheiden.
Es kostet nicht viel Kraft, es ist keinerlei Ringen in mir, wie anfänglich trügerisch geglaubt.

Eine einzige Entscheidung reicht, mich bewusst von dem alten Muster abzuwenden.

 

 

Tagesimpuls 21.01.2019

Und es wird Licht in uns.
Jeden Morgen ist die tiefe Bereitschaft da,
sich in den Dienst der Schöpfung zu stellen,
das anzunehmen, was auch immer sich zeigt.
Es darf hell werden, es darf leicht werden und
die dunkelsten Anteile dürfen endlich ins Licht,
damit wir sie lieben können...
denn mehr wollen sie nicht.


Wir wachen jeden Morgen auf und bekommen stets die Chance ein Leben zu leben, wie wir es uns von Herzen wünschen. Dazu ist es jedoch wichtig, alles Verstrickungen, Glaubensmuster, destruktive Gedankengänge, die in uns noch vorhanden sind zu erkennen und zu erlösen. Viele scheuen sich genau hiervor. Das wahrhaftige Erkennen bringt Wahrheit und Schmerz mit sich... doch wer frei und bewusst leben möchte, muss sich seinem ganzen Ich stellen. Gerade in der jetzigen Zeitqualität kann sich niemand mehr drücken. Es fallen sämtliche Masken, auch die Illusion, die wir von uns selber in uns tragen. Es ist die größte Chance, die uns entgegengebracht wird.

Nutze sie und Sperre dich nicht mehr gegen das,

was unweigerlich zu dir möchte:

Du selbst, die Liebe und die Wahrheit.

 

 

Tagesimpuls 20.01.2019

Impulslos und leer,
unbekannt und unerkannt
sehe ich mich ganz neu
im Spiegel meiner Selbst.
Bin ich das?
Bin ich das wirklich?
Das Alte verließ den Raum,
geblieben ist diese eine Leere,
dieses unbekannte Nichts,
was mich einst so unsagbar ängstigte.
Nun aber enthüllt es sich in seinem heiligen Sein.
Vertrauen ist der tragbare Boden,
die Hingabe der nährende Halt
und mein Sein die entblößte Ganzheit
der Liebe, die ich bin.
Und so liebe ich das Neue,
was sich erstmals als ein impulsloses,
leeres Nichts erweist und gehe
weiter meine Schritte.
Zum ersten mal geboren aus dem Vertrauen und der Liebe
in das verheißungsvolle Nirgendwo.

 

 

Tagesimpuls 19.01.2019

Das Fatale im Leben, was uns stets Leid und Enttäuschung verspricht, sind unsere Erwartungen.
Wir erwarten manchmal unbewusst, aber durchaus auch bewusst viel zu viel von anderen und noch viel mehr von uns selbst. Wir bauen durch diese stets Druck auf, der meist einen Gegendruck erzeugt und der nächste Konflikt ist geboren.
Je höher deine Erwartungshaltung, desto größer ist die Chance enttäuscht zu werden und im schmerzvollen Schoß von Gevatter Leid Zuflucht zu suchen.
Sich der eigenen Erwartungshaltung bewusst zu werden, zu erkennen wie subtil und leise sich diese in unser Denken eingeschleust hat, eröffnet uns die Möglichkeit, bewusst aus dieser Leidensfalle heraustreten zu können.
Es kann sehr Hilfreich sein, sich bewusst mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Welche Erwartungen hast du an deinen Partner, an deine Familie, Kinder, Freunde und vor allem an dich selbst?

Welche Erwartung baut in dir den meisten Druck auf? Finde sie und vielleicht ist es dir möglich, diese sanft aus deinem System zu entlassen.

 

Tagesimpuls 18.01.2019

Ich habe kein Interesse mehr,
in den Widerstand zu gehen.
Widerstand bedeutet für mich nur unnötig
hausgemachtes Leid.
Es ist ein Wirrwarr von vielen
Konstrukten und aufgedrückten
Konditionierungen anderer,
die mein Ego prägten.
Seid dem ich meine Essenz
aus dem Dickicht der Verstrickungen
befreit habe und endlich sehend bin,
verliert sich jegliches Bestreben zu leiden.
Frei von Widerstand zu sein, ist die Freiheit von Leid.

 

Tagesimpuls 17.01.2019

Wenn Zeit und Raum keinerlei Rolle mehr spielen;
Herzen, die Augenscheinlich weit entfernt

voneinander leiden,
sich nur gewahr sein müssen,
wie nah sie einander sind.
Wenn offensichtliche Differenzen und Unterschiede
im Kern doch die Einheit bilden.
Wenn du und ich
eigentlich schon immer zusammen waren
und wir nur im Stillen fühlen,
dass es lediglich der Vorhang der kreierten

und oktroyierten Gedanken ist,
der noch zwischen uns steht.
Ja dann….
Dann ist es nicht anders als Jetzt,
nur sichtbar.

 

Die Welt scheint in einem riesigen Chaos zu versinken.

Die Natur zeigt sich in Extremen, so auch der Mensch.

Alles kocht hoch und es wird deutlich, wie sehr wir alle doch in unserer eigenen konditionierten und erlernten Trennung leben. Eine Trennung zu unserer wahren Natur, sichtbar gemacht im Außen durch Mutter Natur. Noch nie war die Diskrepanz zum Natürlichen so groß wie heute. Wir ernähren uns größten Teils aus künstlicher Herstellung, unsere Kinder werden viel zu früh fremdbetreut (Der Bindungsprozess, der für unser Urvertrauen essentiell ist, wird so durch eine viel zu frühe Trennung von der Mutter empfindlich und nachhaltig gestört. Bei Interesse zum Thema Bindung kann ich die Bindungstheorie von John Bowlby sehr empfehlen. ), wir bewegen uns zu wenig, arbeiten zu viel, die wahre Liebe verramscht zur Ware Liebe, was viele Trennungen u.ä nach sich zieht, usw. . Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich soviel Krankheit, soviel Schmerz und Verunsicherung zeigt.

Und doch ist tief in uns alles vorhanden, was wir brauchen. Sei es das Urvertrauen, die Liebe, die Zuversicht, die Einheit oder die Sicherheit..

es ist lediglich überlagert mit vielen destruktiven erlernten Mustern und Strukturen. Es gilt daher sich von dem Fremden, dem aufgedrückten Unnatürlichen zu lösen. Es ist sicherlich kein leichtes Unterfangen, jedoch unglaublich befreiend und nachhaltig für unsere kommenden Generationen.

 

 

 

Tagesimpuls 16.01.2019

Wir werden permanent mit unseren Gefühlen und Emotionen geflutet.
Je nach eigener Konstitution ist es stärker bzw. schwächer wahrnehmbar. (Unterschied zwischen Emotion und Gefühl: Gefühle und das Fühlen sind Ausdruck der Seele;
Emotionen sind die treibende Kraft; das Werkzeug der Seele. „Fühlen“ ist das, was wir spontan empfinden.)
Emotionen entstehen durch unsere inneren Einflüsse

(z.B. unsere Gedanken, Affekt, Gefühle) und äußere Einflüsse

(Erlebnisse, Erinnerungen, etc.). Diese lassen in uns Gefühle entstehen, worauf unser Körper physiologisch reagieren kann

(bei Angst eventuell mit Herzrasen), gleichzeitig lenken nun diese aufkommenden Gefühle unseren Denkprozess. Gedanken wie " ich habe solche Angst, jetzt wird es bestimmt noch schlimmer " nähren die negativen Angstgefühle und könnten im schlimmsten Fall in einer Panikattacke enden.
Was aber wichtig bei diesem Prozess der Entstehung von Emotionen ist, es handelt sich immer um eine Momentaufnahme.
Emotionen kommen und gehen, sind wandelbar und immer abhängig von unserer kognitiven Fähigkeit. Unser Denken kann die Gefühle beeinflussen.
Eine wundervolle Möglichkeit, eine auf Angst basierte Emotion sanft zu " entschärfen" ist hier die Achtsamkeit.
Sobald wir anfangen, unsere aufkommenden Gefühle zu beobachten, zu erforschen, entziehen wir diesen die Schärfe.

Der Gefühlsfluss nimmt an Intensität ab und alles kann sich allmählich beruhigen.

Schon Voltaire schrieb einst " Sobald sich Gefühle in festen Begriffen ausdrücken lassen, hat ihre Stunde geschlagen."

 

Tagesimpuls 15.01.2019

Vertrauen
kann ich das?
Bist du wirklich vertrauensvoll?
Ich möchte mich so gerne absichern,
das Netz, den doppelten Boden spannen,

mit meinem Regenschirm über das zarte Seil
zum anderen Ende gehen.
Will nichts riskieren
und zögere, prüfe.
Nur muss ich gehen,
auch ohne die Absicherung,
die ich so sehr brauche.
Tue ich es nicht,
riskiere ich dich

und am Ende mich.

 

Dem Leben zu vertrauen ist für uns so manches mal ein schwieriges Unterfangen, heisst es doch im Grunde genommen sich auf sich selbst einzulassen und den inneren Impulsen bedingungslos zu folgen.
Jedoch sind wir von klein auf in einem System der Kontrolle aufgewachsen, dass uns genau jene lehrte.
Unsere Konditionierung und tief eingebrannten Glaubenssätze, die so viele in sich tragen ( „Das Leben und die Liebe sind unsicher und gefährlich“ ), machen es uns nicht leicht, wenn man sich mutig von all dem Alten lösen will.
Mache dir bewusst, was du unterschwellig über das Leben und die Liebe denkst. Tauche in deine eigenen Tiefen ein und werde dir auch über deine Gefühle in Bezug auf das Leben und Liebe bewusst.
Wie fühlt es sich an, die Kontrolle abzugeben und sich auf dein Sein einzulassen, ohne zu wissen, wohin die Reise geht?
Wenn dir all das voran genannte klar geworden ist, so ist es an der Zeit, trotz Angst und Zweifel die Schritte ins Ungewisse zu wagen.
So lebst du ganz sanft und allmählich in dein Vertrauen hinein.

 

 

Tagesimpuls 14.01.2019

Der natürliche Heilungsprozess hat tatsächlich mit viel Arbeit und Anstrengung zu tun. Der Prozess ist schmerzhaft, zäh, herausfordernd und bringt dich mit deinen eigenen Tiefen in Kontakt. Es fällt dir nicht einfach in den Schoß, da in dir soviel Widerstand aufgebaut ist, der durch deine Hingabe, deinen unerschütterlichen Willen und mit ganzem Vertrauen ins Leben erst abgebaut werden muss. Im Prinzip ist Gesundheit und Heil sein unser natürlicher Seinszustand. Durch Konditionierungen, ungesunde und übernommene Glaubenssätze sowie destruktive Lebensweisen leben wir jedoch in einem permanenten Widerstand zu unserer wahren Natur. So kann u.a Krankheit entstehen.
Es gibt unzählige Varianten, hier den Versuch zu wagen, den Schmerz der eigenen Tiefen zu umgehen oder zu überspringen.
Jedoch ist dieses in der Regel eine erneute Schleife in dem Prozess der Heilung.

DER WEG RAUS AUS DEM LEID IST IMMER DER WEG DURCH DEIN LEID!

Verständlicher Weise ist es genau das, was nicht gewollt wird.
Nimm das Beispiel eines Bergsteigers. Es dauert eine gewisse Zeit und setzt viel Training, eisernen Willen und Entbehrungen voraus, um am Ende auf der Spitze des Berges zu stehen. Dann gibt es da den anderen. Dieser möchte die Anstrengungen gerne umgehen und lässt sich mit dem Hubschrauber auf die Spitze fliegen. Beide stehen oben. Der eine aus eigener Kraft, der andere durch andere. Der eine durch den Prozess des Aufstiegs stabil und unerschütterlich, der andere durch Umgehen der Herausforderung labil und unsicher. Sei dir sicher, dass der erste nun problemlos jeden weiteren Hügel oder Berg in seinem Leben bezwingen kann, während der andere weiterhin Probleme haben wird und mehr und mehr die Abhängigkeit vom Aussen lebt.  
Im Prinzip sind beide Wege nicht leicht. Der erste fordert dich für einen gewissen Zeitraum bis aufs Mark, der andere lässt dich auf unbestimmte Zeit im permanenten Kreislauf des Stillstands verharren. 

 

 

Tagesimpuls 13.01.2019

Ernüchterung in den Gedanken,
fade und leer ist der Beigeschmack.
Noch immer zeigt es sich nicht,
was so tief in mir gefühlt und gemalt wurde.
Hämisch grinst das Ego im schillernden Glanz
seiner eigens auferlegten Blase.
Losgelassen ist, was nicht mehr in meinen Gedanken verweilt.
Freigelassen ist, was sich im ruhigen Spiel des Atems zeigt.
Wie sehr ich mich auch bemühe,
so weit wie meine Beine mich auch tragen,
ich komme doch nur wieder bei mir an.
Ob das jemals aufhört? Mitnichten!
Meine Liebe bleibt in ruhiger und stoischer Gelassenheit.
Je mehr ich mich mir widersetze,
desto mehr liebt sie mich, liebst du mich.
Es ist die Hingabe, die nach mir unentwegt verlangt.
Das völlige Einlassen auf das reine Gefühl - ohne Resultate und Wirkung im Außen.

 

 

Tagesimpuls 12.01.2019

Es gibt Zeiten, in denen es kaum mehr möglich ist, einen Schritt vor dem anderen zu setzen. Auslöser können hier unterschiedlicher Natur sein. Manchmal ist es eine Krankheit,

ein Schicksalsschlag, plötzlicher Arbeitsverlust, das Ende einer Beziehung oder eine andere persönliche Krise, die einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
Es sind die Momente, die sich wie Kaugummi endlos anfühlen und einem langsam die Hoffnung auf Besserung entziehen.
Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Deine innere Haltung, dein Wille ist hier das Zünglein an der Waage.

 

1. Der erste Schritt raus aus der Krise ist das Annehmen, was ist. Nur im Fallen lassen deines eigenen Widerstandes kann sich  etwas verändern. Hälst du fest und bleibst in der Abwehr, verweilst du automatisch weiter in einem inneren Kriegszustand.

 

2. Fühle, was sich zeigt. Gib dir selber den Raum und die Möglichkeit, all die Emotionen zu fühlen, die mit der Krise im Zusammenhang stehen. Das ist die herausforderndste Phase.

 

3. Was denkt es wirklich in dir? Erforsche deine Gedankenstrukturen.  Das ist die Wurzel deiner selbsterschaffenen Wirklichkeit, die Ursache sind in der Regel Konditionierungen und übernommene Muster und Strukturen. Hier hilft es oft, sich analytische Hilfe im Außen zu holen,

die dich in diesem Prozess unterstützt.

 

4. Warte nicht auf Besserung - lebe sie!                                          Der letzte Punkt ist oft nochmal eine kleine Hürde. Gerade im Prozess der Heilung, die sich oft wellenartig zeigt und sich über einen längeren, nicht überschaubaren Zeitraum hinzieht, besteht die Gefahr, dass du dich in den ganzen Gefühlen, in dem Schmerz verlierst und dieser anfängt dein Leben zu beherrschen. Und hier ist dein Mitwirken, dein Mut und deine ganze unbändige Kraft unendlich wichtig! Wenn du genug gefühlt, genug geklärt und wie ein nasses Handtuch durch die ganzen Phasen der Heilung ausgewrungen wurdest, so stehe auf und entscheide dich bewußt für das Neue. Denke bewußt neu, handele bewußt neu und lebe

(trotz noch aufkeimender Ängste, Schmerz usw.) die Besserung!

 

Tagesimpuls 11.01.2019

Wieso lebst du?
Hast du dich diese Frage irgendwann einmal ernsthaft gestellt?
Was ist der Sinn und Zweck deiner Existenz?
Auch hier kann ich nur wieder für mich sprechen, meine momentane Wahrheit in Worte kleiden:

Das Leben wurde mir geschenkt, um endlich radikal echt zu sein. Meine Essenz frei zu leben, und in dieser unendlichen Weite die Liebe auf jeder erdenklichen Art zuzulassen und zu leben, die ich mir selber viel zu lange verwehrt hatte. Dazu musste jedoch erstmal alles Hinderliche, Schwere und Konditionierte und übertragene Themen der anderen erkannt und losgelöst werden.
Es war ein langer und wahrlich unangenehmer Weg, mich durch das Dickicht meines konditionierten Fremdbildes durchzukämpfen. Es gab immer wieder Momente, die mir das drängende Lied vom Aufgeben zuraunten. Ich begegnete Menschen in meinem Leben, die mir in ihrer ganz persönlichen Art halfen, meinen Kurs beizubehalten. Die Einen, durch ihr unerschütterliches Vertrauen in meine Essenz. Sie stützen mich, gaben mir einen heiligen Raum zum Durchatmen. Dann gab es noch die Anderen, sie verletzten mich, stachen mir mit ihren spitzen Worten und barschem Verhalten mitten ins Herz.
Und es waren genau jene, die meine schon vorhandenen Wunden zielsicher immer wieder neu berührten, die mich durch den Schmerz immer näher und näher zu mir selber führten.
Beiden bin ich unendlich dankbar. Ohne den Halt, aber auch ohne den Schmerz hätte ich mich dem Lied des Aufgebens hingegeben.
Heute bin ich ich - endlich.
Heute lebe ich mein Leben, in vollen Zügen mit allen Höhen und Tiefen.
Sicher gibt es immer wieder Momente, die mich nochmal in mein altes Gefilde ziehen. Es ärgert mich zwar ab und an, wenn mein altes Ich spricht, aber es ist und bleibt nun einmal ein Teil von mir.
Daher greife ich nochmal meine anfänglichen Fragen auf:
Wieso lebst du wirklich? Was möchtest du wahrhaftig?
Wenn es dir möglich ist, so nimm dir die Zeit und die Ruhe, dich ehrlich mit diesen so einfach klingenden Fragen auseinanderzusetzen. Es könnte dein Leben verändern ;-)

 

Tagesimpuls 10.01.2019

Es passiert uns all zu oft, dass wir durch Verletzungen uns nahestehender Menschen, schnell in die Wut, evtl. auch Verteufelung gehen und diese ablehnen.
Wenn wir uns klar werden, dass dein Gegenüber nicht der Verursacher deiner Wunde ist, diese schon lange vorher bestand, dann kann man durchaus von einem Liebesdienst von diesem Menschen sprechen.
Mir ist bewusst, dass es im Moment der Verletzung sehr herausfordernd, wenn nicht fast unmöglich ist, dieses so zu betrachten.
Es lohnt sich jedoch, im Nachhinein, dieses aus einer höheren Warte und aus diesem Blickwinkel zu reflektieren.
Der Andere (in der Regel unbewusst) zeigt dir lediglich deine noch zu bearbeitenden Themen auf.

Leider bewegen wir uns erst durch Leid und Schmerz.
Das heißt jetzt nicht, dass wir alles gutheißen müssen, wie sich andere verhalten. Wir dürfen und müssen Grenzen setzten und wenn es nicht ausreicht, auch Kontakte beenden. Das, was mir hier sehr am Herzen liegt, ist den Groll und die Wut, die meist trotz gesetzter Grenzen und Kontaktabbruch weiter in einem leise wohnen, zu heilen. Nichts ist für uns schlimmer als schlummernder Groll und vergrabene destruktive Gefühle.
Daher kümmere dich um deine noch vorhandenen Wunden und entlasse dein Gegenüber aus deinen verletzten Emotionen.

 

Tagesimpuls 9.01.2019

Nicht jeder kann es aushalten, wenn es echt wird.

Nicht jeder kann es ertragen, wenn da einer steht, in seiner Wahrhaftigkeit und kein Blatt, keine Maske, kein Handtuch trägt, um seine nackte Verletzlichkeit zu verdecken.

Berührt es doch jeden in seiner eigenen nackten Verletzlichkeit. So bleibe weiter bei dir, bleibe weiter in diesem puren radikalen Echt-Sein... denn das ist es, was zählt! Die Zeiten des Versteckspiels, des Un-sichtbaren und der Unehrlichkeit sind vorbei.

Es wird bei jedem sichtbar, was tief in ihm verborgen ist und dafür bedarf es Menschen, die in ihrer vollständigen Echtheit lebbar angekommen sind.

 

 

Tagesimpuls 8.01.2019

Manipulationen finden wir an jeder Ecke, ob es die Medien, andere Menschen oder unser System in dem wir leben sind, wir werden doch immer auf irgendeine Art von außen beeinflusst. Daher ist es gerade in diesem Jahr wichtig, genau hinzufühlen, was du konsumierst.
Welche Bücher, Artikel liest du? Was schaust du dir im Fernsehen, in den sozialen Netzwerken oder alternativen Medien an? Mit welchen Menschen umgibst du dich?
Du selbst sein, heisst auch den Sprung zu wagen Informationen, Antworten oder Entscheidungshilfen mehr in dir selber zu finden.
Mach dich frei und autark von Hilfen im Außen, bzw. überprüfe und fühle bewusst mit deinem Herzen, wer oder was jetzt richtig für dich ist.
Das Ziel darf ein autarkes DU sein, dass frei von Abhängigkeiten ist.
Wir sollten immer im Hinterkopf behalten, dass jeder Mensch stets seine eigenen Themen und subjektiven Eindrücke nach außen transportiert ( wohlgemerkt ich natürlich auch :-) ).
Betrachten wir Hilfestellungen, Durchsagen, Artikel o.ä aus diesem Blinkwinkel, ist es wesentlich leichter zu überprüfen, ob es mit deiner inneren Wahrheit in Resonanz geht oder nicht.

 

 

Tagesimpuls 7.01.2019

Wie schön du bist, mein Haus am See.
Gerade jetzt in dieser kargen und kalten Zeit,
in der sich dein schützendes Hemd
ohne Blätter und dem leuchtenden Grün
in seiner nackten Form der Einfachheit zeigt,
sehe ich dich vollkommen klar.
Wie schön du bist, meine Perle.
Spiegelt sich ganz sachte und doch rein,
dein Antlitz in den tiefen deiner eigenen See.
So verweile ich gebannt und fasziniert
am anderen Ende, für dich kaum sichtbar
und doch so nah,
versinke in deiner heiligen Ruh’
und lass mich von deinen lieblichen Klängen
in die Stille meines Herzens führen.
Oh was bist du schön, mein Haus am See.

 

 

Tagesimpuls 6.01.2019

Der verzweifelte Versuch in irgendeiner Form halt im außen zu finden, war im eigentlichen Sinne der letzte vermeintliche Sicherheitsfaden meines sterbenden Egos, noch ein wenig krampfhaft im Alten zu verweilen. Es misslang kläglich, nichts aus dem Alten, keine Methode, keinerlei Werkzeuge, Riten oder die himmlischsten Zeilen gechannelter Weissagungen, waren im Stande mir durch die tosenden Fluten im Übergangsprozess halt zu geben. Wie sollte es auch möglich sein... ? Ist es doch genau die Erfahrung, " Heilung aus mir selbst heraus zu vollziehen", die nun in ihrer Dringlichkeit anklopfte. 

Ich wurde unumwunden auf mich selbst zurückgeworfen.  
Und ich hasste es! Ja, ich verfluchte es und wütete bockig in meiner eigenen Sud.. es kam alles hoch: der Selbsthass, der Zorn auf das Leben, auf mich, die kindlich bockige Haltung aus trotz das Leben zu verweigern, der sehnsuchtsvolle Wunsch von außen gerettet zu werden, die vollkommene Machtabgabe meiner Verantwortung, es zeigte sich alles in seiner schier zerstörenden Kraft...und dieses war in mir!

Seid Äonen in mir gespeichert und in den tiefsten Tiefen meiner selbst vergraben. Bis jetzt... und in den schwärzesten Stunden der gefühlten Vernichtung konnte das destruktive zerstörende Alte erkannt und so endlich gefühlt und freigelassen werden. In dieser Sekunde erkannte ich, dass nur ich es bin, die die Macht und Fähigkeit besitzt, mich zu erlösen und zu befreien... aus der Dunkelheit der Nacht - die in jedem von uns wohnt.

 

 

 

Tagesimpuls 5.01.2019

Wahrhaftige Heilung, geschieht immer aus einem selbst heraus und vollzieht sich in Ruhe, sanft und in einem für dich angenehmen Tempo. Diese tiefe und einprägsame Erkenntnis, konnte ich durch meine eigene Heilung und auch durch die Arbeit in meiner Praxis erhalten.

Wirkliche Heilung ist ein Prozess, den nur du selbst vollziehen kannst.

Du bist derjenige, der durch deine Eigenverantwortung eigenmächtig deine Zukunft in den Händen hält.

Alles, was von Aussen dir Heilung verspricht, ist lediglich als Unterstützung zu betrachten. Niemand wird dir den herausfordernden Prozess, der mit Schmerz und vielen unterdrückten Gefühlen einhergeht, abnehmen können. Jegliche Versuche, den Erlöser im aussen zu suchen, drückt dich nur noch tiefer in dein Dilemma rein.

Finde und lebe den Erlöser in dir und du bist frei.

 

Tagesimpuls 4.01.2019

Ich spiele dein Spiel nicht mehr mit.
Das Spiel, was ich seid Äonen immer wieder und wieder
gespielt habe.
Mal gewann ich, mal verlor ich,
doch das, was ich wirklich wollte,
wahrlich ersehnte, rückte immer weiter in die Ferne.
Und jedes mal rauntest du mir verführerisch lieblich zu:
Spiele mehr! Spiele intensiver! Höher, weiter, schneller ..
Bis zu dem Moment, wo ich mich in der Hetze der unwegsamen Suche nach der Erfüllung erschöpft in den kalten Sand der Realität fallen ließ.

Eine Suche, die sich stets ausserhalb meiner Selbst bewegte.
Ich war am Ende, … am Ende meiner egogetriebenen Kräfte.
Ich war verzweifelt,…der Zweifel an mir selbst zerriss jede kontrollierte Gedankenstruktur.
Ich erstarrte in der Ohnmacht,…ohne Macht erlebte ich mich in den sinnlosen Spielen der illusionierten Gedankenwelt.
Und all das, was sich in den dunkelsten Stunden zeigte,
mir die Luft zum Atmen nahm, mein Herz vor Schmerz schrie,
schenkte mir die größte Erkenntnis: nackte und reine Bewusstheit, wer ich bin und was ich wirklich will.
Es ist meine ureigene Entscheidung, mich in den Spielen der selbstgewählten Erfahrungen einzulassen.
Es ist meine Wahl, meine Verantwortung, meine eigene Macht.
Und zum ersten mal entscheide ich bewusst…. neu!
Ich spiele das alte Spiel nicht mehr mit.
Aufatmen, unbegrenzte Freiheit, Leichtigkeit und Liebe pur.
Ich bin.
Und du?

 

Tagesimpuls 3.01.2019

Meine Schatten haben keinerlei Macht mehr über mich.

Erst jetzt erkenne ich hinter den langsam lichter werdenden Nebelschwaden des bleiernen Vergessens,

dass die Dunkelheit niemals die vorgegaukelte Illusion von Macht besaß ... in meiner tiefsten Verzweiflung gab ich sie ab,

verließ mein Licht und vergaß die Liebe, die ich bin.
Ich verrat aus lauter Ohnmacht und Pein das Wesen, das ich bin.
Ich wurde zu einer immer während Flüchtenden,

ohne Unterlass und Halt, bis zu dem Moment,
wo mich der Schatten flehend einholte.
Die Arme der Dunkelheit umschlossen mich fest

und entfesselten all die tief verdrängten Gefühle

längst vergrabener Zeiten.

Es war die Angst, die Ohnmacht, das Leid, der Verrat,

die Traurigkeit, die Verzweiflung, der Geruch vom Tod,

die Erstarrung und der tiefste Schmerz, die in der gefühlten Vernichtung mündeten, die mir in den Stunden der Nacht die Luft zum Atmen nahmen und gleichsam eine nie geahnte Freiheit schenkten, weil ich MICH spürte... das einst Eingeschlossene frei gab und endlich fühlte. Es war der Moment, wo das Licht den Schatten küsste, der Augenblick, wo die Angst erkannte,

dass sie die Liebe ist,....

weil Liebe alles ist.

 

Tagesimpuls 2.01.2019

Du musst nichts mehr gutmachen..
nichts korrigieren oder gar revidieren,
es ist schon lange wieder gut.
Es ist gelöst und geheilt
in dem Moment, wo du es einfach lässt..
in Liebe annehmend da sein lässt.
Du brauchst niemanden um Verzeihung bitten,

es sei denn, du bist es selbst,
die deine Erlösung und dein liebevolles
Verzeihen braucht.
Du musst nicht mehr in dem alten Leid baden,

dich verdient machen und die Erwartungen anderer erfüllen,
nur um die Liebe zu bekommen, die du so sehnsüchtig suchst.
Sei einfach nur bei dir,

schau tief und tiefer und auch mal hintenrum,
und du erkennst, dass alles was du suchst, dein Eigen ist.

 

Tagesimpuls 1.01.2019

Willkommen im neuen Jahr! Und was für ein Jahr, dass uns freudig mit glühenden Augen und leuchtendem Herzen die noch jungen Arme entgegenstreckt.

Viele von uns haben Erwartungen und Hoffnungen im Gepäck.

Möge das Kommende besser sein, möge es mir das bringen,

was ich mir so sehr wünsche etc.

Die guten Vorsätze und festen Absichten sind wie jedes Jahr auch wieder dabei...mehr Glück, Reichtum, mit dem Rauchen aufhören, die große Liebe, mehr Sport, Gesundheit etc.

Ich aber wünsche dir, mehr vom Hier und Jetzt.

Frei von Erwartungen zu sein,

dich mit dem zu versöhnen und anzufreunden,

was jetzt in dir und um dich herum ist.

Und das Verinnerlichen, dass du genau jetzt

richtig und gut bist, wie du bist.

Ich wünsche dir mehr Vertrauen in dich und in das Leben,

viel mehr von dem Gefühl,

dass alles was du suchst und benötigst,

in dir zu finden ist.

Ich wünsche dir von Herzen,

dass du dich selbst,

frei von fremden Strukturen und Energien

spürst und lebst.

Ich wünsche dir die Liebe,

aber nicht irgendeine illusorische Liebe,

mögest du die wahrhaftige Liebe finden,

die sich in deinen eigenen Tiefen nach dir sehnt.

 

 

 

Impulspause im Dezember 2018

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu, der November macht seinem Namen alle Ehre und verführt uns, den liebevollen Rückzug einzuläuten. Diesem lieblichen Ruf folge ich all zu gerne und werde mich daher bis zum Ende des Jahres meiner inneren Einkehr, ja im wahrsten Sinne mich mir selbst widmen. Es ist ein Rückzug der besonderen Art, ähnlich wie Verliebte es handhaben.. sie wollen in der ersten Zeit des Kennenlernens die Momente nur mit einander verbringen. Und genau so fühlt es sich für mich in dieser magischen Zeitspanne bis zum Jahreswechsel an....

ich will zur Zeit nur mich.

Euch allen wünsche ich eine ebenso wundervolle, gelebte Zeit mit den Menschen und Dingen, die euch am Herzen liegen.

Genießt die besinnliche Adventszeit, ein wundervolles Weihnachtsfest und last but not least, habt einen guten Rutsch ins neue Jahr :-).

 

Liebe Umarmung,
Eure Yvonne

Tagesimpuls 29.11.2018

Eine wirklich Beziehung,
mit Liebe, Achtung und Wertschätzung

zeigt sich erst im völligem Umfang,
wenn wir die Beziehung mit uns selbst
in der Urtiefe des Seins vollumfassend,
annehmend und bedingungslos liebend
in die Realität gebracht haben.
Es geht um wahrhaftige Integrität,
es geht um radikales autarkes Sein,
es geht um das Leben deiner Selbst,
frei von äußeren Begebenheiten …
Solange du noch bettelnd die Liebe
von deinem Gegenüber brauchst,
kannst du dir sicher sein,
dass du die wahre Beziehung,
basierend auf bedingungsloser Lieber nicht in dir lebst.
Erst wenn du NICHTS! mehr von einem anderen benötigst,
um die Liebe zu fühlen,
um dich ganz zu spüren,
um dich deiner Selbst bewusst zu sein,
weil du alles und zwar RESTLOS ALLES
in dir selber spürst, fühlst und lebst,
ja erst dann weißt du, dass du wirklich frei bist.
Und weil du in dir komplettiert, frei und liebend angekommen bist, kann es dein Gegenüber auch endlich sein.
Eine Beziehung, in der jeder er selbst bleiben darf -
autark, unabhängig und frei -
beginnt in dem Moment,
wenn du jene Attribute in dir und mit dir

wahrhaftig integriert hast.
So schenkst du Liebe,
weil dein Herz vor dieser überquillt,
so kannst du Liebe annehmen,
weil du wirklich weisst,
dass du es wert bist.
So darf jeder Sein,
wie auch immer er sein mag -
mal alleine, mal zusammen,
mal mit vielen gemeinsam,
mal für längere Zeit,
mal mit kleinen und großen Pausen.
Und alles IST genau richtig und gut für dich, wie es ist…,
weil du dich autark LIEBST.

 

 

Tagesimpuls 28.11.2018

Es gab Zeiten in meinem Leben,
die mir immerzu das Lied vom Aufgeben zuraunten,

während ich in den buntesten Farben und bei lauter Musik das Spiel der Lebenslust auf der Bühne meiner Fassade aufführte.
Es waren die Momente der erlebten Niederlage,

die mich vom Geschmack der Vernichtung kosten ließen.
Mit tauber Zunge und kaum noch fühlbaren Herzschlag
musste ich mich der Wahl stellen. Einer Wahl, vor der ich mich mein Leben lang stets erfolgreich gedrückt hatte.

Ich war ein Meister der Masken, eine Königin im Herstellen der schillerndsten Kostüme, ein Überlebenskünstler sondergleichen. Und nun half keine Magie, kein Trick und keine noch so ausgeklügelte Strategie mehr - der Moment der Entscheidung zeigte sich in aller Deutlichkeit:
Was willst du? Was in aller Welt willst du wirklich?
Ein Leben gepresst in der schalen Form aus Erwartungen, Hoffnungen und Anforderungen anderer? Ein Leben im unteren Mittelmaß der Unauffälligkeiten? Oder ein Leben, das mir in meiner Essenz, meiner wahren Natur vollkommen entspricht?
Letzteres erfordert Mut. Es ist die größte und meines Erachtens nach einzig wirkliche Herausforderung im Leben, den Weg der Wahrhaftigkeit zu wählen und diesen mit allen Konsequenzen unbeirrbar zu folgen. Ich wählte mich…und gehe diesen Weg.

So manches Mal wollte ich wieder in die alte, bequeme Welt der Banalitäten eintauchen, es mißlang kläglich…wer einmal sich selbst gekostet und mit seiner Essenz getanzt hat, dem ist nichts anderes mehr möglich, als sich diesem einen lieblichen Sog der inneren Freiheit hinzugeben.
So frage ich dich: Was wählst du?

 

 

Tagesimpuls 27.11.2018

Was auch immer du suchst,

wonach dein Herz sich sehnt,
dein Innerstes innbrünstig schreit,
es ist niemand anderes als Du selbst.
Jegliches zeitlich unabhängiges Bestreben,
rastloses und nervöses Ersehnen
endet in dem Moment,
wo du das erste mal bewusst
zaghaft, aber ohne Unterlass
die Schritte zu dir selbst gehst.
Aus dem anfänglich ängstlichen Zögern
entwickelt sich mit der Zeit ein Sog..
ein Sog, der dich warm und bestimmend einhüllt,
und dein Herz auf wundersame Weise weitet.
Und irgendwann wachst du auf,
schaust in das warme Licht deiner Augen,
wohl wissend und fühlend flüstert dein Herz:
Was ich wirklich will, bin ich!

 

 

Tagesimpuls 26.11.2018

Wenn Worte deine Seele streicheln
dich im Herzen berühren
dich fühlen lassen,
wie unendlich geliebt du bist,
ist kein Leid mehr zu spüren
ist kein Kampf mehr möglich.
Es ist die Liebe , die sich
wie eine zarte Knospe zu öffnen beginnt.

 

Wenn Worte keine leeren
Phrasen sind,
sondern gefüllt mit einer Kraft,
die sich jenseits des Verstandes befindet,
ist dir nichts anderes mehr möglich,
als mitzufließen und dich zu öffnen,
ohne zu wissen, wohin die Reise geht.


Wenn Worte Liebe sind.

 

 

 

Tagesimpuls 25.11.2018

Erinnerungen, so schmerzhaft schön,
sie holen dich ein,
immer wieder und wieder.
Du tauchst ein, schwimmst mit,
schmeckst erneut den
faden Geschmack der durchgekauten
Bilder und Worte von längst vergangenen Zeiten.
Du verlierst dich in deinen Memoiren
und Phantasien, nährst die Seifenblase
der Illusion und merkst nicht,
wie das Leben an dir vorbeizieht.
Erinnerungen, so schmerzhaft schön,
lass sie liebevoll in deinem Herzen ruhen.
Blick nach vorn und erlaube dem Leben,
dich ins Hier und Jetzt zu tragen.

 

Tagesimpuls 24.11.2018

Ich mag es so ganz allein mit mir.
Hier kann ich mich spüren, ausdehnen, kosten, erfahren

und ab und an nach Belieben aus der Reihe tanzen....
Allein sein ist für mich ein Zustand des ALL-Eins-sein...

hier fühle ich mich ganz, gehalten, geborgen

und verbunden mit allem was ist.
Und doch liebe ich es gleichermassen,

mich ab und an ins laute Getümmel zu stürzen,

um das Leben im Hier und Jetzt mit Haut und Haar aufzusaugen.

Bei uns ist es heute wieder winterlich kalt und ich sitze

mit einem heißen Tee am Fenster, um die Schönheit der Natur zu genießen.

Diese vollkommene Ruhe und Stille ist für mich etwas Kostbares,

ja fast schon Heiliges.

Es sind die Momente, in denen ich vollkommen bei mir bin,

einen inneren Frieden genießen darf, der sich nun immer mehr im Außen zeigt. Hätte mir jemand noch vor zwei Jahren gesagt,

wie heilsam die eigene Mitte ist, wäre mir ein breites Lächeln über die Lippen gehuscht und ich hätte freudig zugestimmt...

allerdings ohne es wahrhaftig verstanden zu haben.

So genieße ich noch einen Augenblick weiter diese nährende Stille, bevor der Alltag ruft.

 

Tagesimpuls 23.11.2018

Und er lebt noch….der innere, strenge Kritiker.
Manchmal still und leise mit erhobenen,

mahnenden Finger wird die Lunte der Traurigkeit gezündet.

Ein anderes mal wird laut und zürnend

mein lebendiger Funke der Freude

bis zur Unkenntlichkeit niedergedrückt.
Und ich muss erkennen,

dass es niemand im Aussen war,

der dieses mit Wolllust tat.

Ich war es selbst, die in altbekannter Manier

die Lust am Leben und die vorsichtigen Schritte

ins Neue verbot.

 

Tagesimpuls 22.11.2018

Jeder von uns kennt es: Wir wollen endlich frei und selbstbestimmt leben, möchten den richtigen Partner an unserer Seite haben, Erfüllung im Beruf finden oder erfolgreich in anderen Bereichen sein.
Wir strengen uns an und unternehmen alles mögliche,

um endlich genau diese Wünsche und Träume erlebbar zu machen.
Wenn es uns nicht gelingt, wir immer wieder gegen die selben Mauern und geschlossenen Türen rennen, so kann es durchaus ein Hinweis auf unbewusste, tief in uns liegende Glaubenssätze sein, die ihren Ursprung oft in unserer Kindheit haben.

Für diejenigen, die an Wiedergeburt glauben, ist es eine Annahme wert, dass der Keim hinderlicher Glaubenssätze in einem früheren Leben zu finden ist.


Welche Möglichkeiten haben wir, um genau an diese unbewusste und dysfunktionale innere Doktrin zu kommen?
 
Eine wundervolle Möglichkeit bietet uns stets unser Gegenüber. Insbesondere die Menschen, die unsere negativen Gefühle triggern.
Wir können uns herrlich darüber aufregen und beim anderen wühlen oder aber dieses als riesige Chance wahrnehmen,

um bei uns zu schauen, welche Emotionen und welche Wunden genau berührt werden.
Hierzu hat sich folgendes Bewährt:
 
Nimm dir einen Zettel und schreibe alles auf, was dir zur Person X einfällt.
Wichtig hierbei ist, die Attribute und Eigenschaften jener Person schriftlich zu fixieren, die dich verletzen oder dich auf die berüchtigte Palme bringen.
Frage dich im Anschluss, was von diesen Eigenschaften bzw.  Themen am schmerzhaftesten sind.
Nun nimm dir einen neuen Zettel.
Stell dir hier die Frage, was es mit dir zu tun hat.
Ich versuche es anhand eines Beispiels zu verdeutlichen:
 
Person X lehnt mich ab. Ich werde zurückgestoßen und ignoriert.
Nun muss ich feststellen, dass mir Ablehnung schon immer gespiegelt wurde und von je her
eine meiner tiefen Wunden ist.
Person X ist eine Frau. Ich kann also davon ausgehen, dass es sich um einen weiblichen Anteil in mir handelt und das Mutterthema eine tragende Rolle spielt.
Die entscheidende Frage ist hier: Was in mir ignoriere ich, was lehne ich in mir immer noch ab ( hier speziell der weibliche Anteil), was habe ich eventuell von meiner Mutter ( oder weiblichen Ahnen) übernommen? Was möchte ich nicht sehen oder fühlen, da es eventuell zu schmerzhaft sein könnte?
 
Mit der Bewusstwerdung ist schon die Möglichkeit gegeben, diesen inneren blinden Fleck zu beleuchten,
ihn liebend anzunehmen und dadruch den Prozess der Lösung zu beginnen.

 

Tagesimpuls 21.11.2018

Wenn keiner leidet, bzw. der Leidensdruck nicht groß genug ist, wird sich auch niemand aus dem bequemen Status Quo hinaus in ein unsicheres, herausforderndes Neuland begeben.

Warum auch? Veränderung findet dann statt,

wenn dich der Schmerz in seinen Klauen hält, dich auf jede erdenkliche Art quält und würgt, bis du nicht mehr kannst.
Die meisten lassen erst kurz vor ihrer gefühlten Vernichtung den Widerstand fallen und gehen endlich den Weg ihres Herzens. Manche halten so starr und verbissen am Alten fest, dass es sie tatsächlich zerstört. Beides darf sein. Jeder bekommt die selben Chancen und hat zu jeder Zeit die Wahl. Und ein jeder verdient Achtung, Respekt und Wertschätzung für seine ganz persönliche Entscheidung, auch wenn sie uns so manches mal nicht gefällt, erschreckt oder sogar mit unserer eigenen Ohnmacht in Berührung bringt. Viel wichtiger ist, den Fokus zu jeder Zeit bei sich zu belassen und sich nicht im außen zu verlieren.

Außer sich zu sein, bedeutet stets auch die Entscheidung

fern von sich zu treffen.
Insbesondere in Zeiten, die große Veränderungen ankündigen,

ist es um so ratsamer, bei sich zu sein.

Ziehe dich daher immer wieder zurück, suche bewusst die Ruhe und die Stille in dir auf. Letztendlich bedeutet bei sich sein, sich deutlich und achtsam zu spüren; zu fühlen, was ist und sich bewusst mit seinen eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Themen auseinanderzusetzen.

 

Tagesimpuls 20.11.2018

Krankheitsentstehung ist ein vielschichtiges und wichtiges Thema.
Die Ursachen hierfür zu erforschen ist die Basis, um eine optimale Heilung zu finden.
Gerade was die Entstehung von körperlichen Erkrankungen betrifft, ist vieles schon hinreichend bekannt. Grob angerissen, ist unser Körper im Ungleichgewicht, aus seiner Balance geraten und gibt so die Möglichkeit frei, das hier destruktive Prozesse geschehen können. Sehr viel weniger wird der psychologische/ seelische Aspekt bei der Krankheitsentstehung beachtet.

Für mich ist dieses meist die Hauptursache für Krankheit.
Entsteht auf Seelenebene eine Dysbalance und das über eine längere Zeit, kann sich dieses im Körper zeigen.
Seelische Dysbalancen oder lang bestehende innere Konflikte entstehen in der Regel, wenn wir gegen unsere wahre Natur leben. Ein Mensch, der sich durch Erziehung, gesellschaftlichen Konditionierungen und daraus  resultierenden ungesunden Glaubenssätzen von sich selbst, seinem wahrhaftigen Sein entfernt hat, ist nicht in seiner Mitte. Er lebt in einem permanenten, bzw. in einem sich immer wiederholenden inneren Konflikt. Je größer die Diskrepanz von ungesunden Konditionierungen/ Glaubenssätzen/ Fremdanteilen zu dem wahren Selbst des Menschen, desto eher ist hier tatsächlich die Möglichkeit gegeben, zu erkranken.
Es reicht daher nicht aus, sich nur um den Körper bei Erkrankung dessen zu kümmern, für mich ist es essentiell, auch die Psyche mit einzubeziehen.

Ganzheitlich heißt : Alle Ebenen unseres Seins mit einzubeziehen.

 

 

Tagesimpuls 19.11.2018

So viele zeigen sich nur im Glanze ihres Lichtes,
strahlen um die Wette, offenbaren was sie können und
was sie erreicht haben. Ob es nun das zur Schaustellen spiritueller oder materieller Errungenschaften sind, sie entspringen doch letztendlich alle aus unserer Egoillusion.
Verstehe mich bitte nicht falsch, ich präsentiere mich selber auch höchst gerne, wenn ich etwas Helles und Leuchtendes in mir entdeckt habe und vor lauter Freude dieses in die Welt posaunen möchte, oder einfach nur Bewunderung und Anerkennung für mein hungriges Ego benötige.
Allerdings ist es nur die eine Seite der Medaille unseres Seins,
ein Teil unserer Auslebungen und Fähigkeiten.
Mich interessiert vielmehr nach all dem lieblichen Schein,

dem Licht und dem glamourösen Schönen der ganze Mensch!
Ich möchte nicht nur die Sonnen sehen, könnte sie doch auf Dauer alles Leben verbrennen. Ich möchte den echten Menschen treffen, der auch den Regen, den Sturm, das Unwetter in sich trägt. Ich würde so gerne all deine Facetten erleben, auch die vermeintlich weniger Ansehnlichen. Wie soll wahrhaftige Bindung und echte gelebte Beziehung stattfinden, wenn wir einander nicht radikal wahrhaftig begegnen?
Zeig mir, wie du bist - tanzend in der Sonne, aber auch im peitschenden Regen deiner dunkeln Tage.

 

Tagesimpuls 18.11.2018

Zu meinen, man sei wahrhaftig erlöst, befreit und angekommen ist nur ein Teil der Wahrheit und ein subtiles Einflüstern deines hämisch lachenden Egos.
Solange wir hier auf Erden weilen, werden wir immer wieder mit Herausforderungen und unseren Schattenanteilen bzw. unserem Ego konfrontiert werden.
Lediglich die Art und Weise wie wir damit umgehen ändert sich. Wir werden gelassener, ruhiger. Selbst im größten Schmerz ist unsere innere Stimme deutlich wahrnehmbar und wir haben ein tiefes Wissen, dass alles genau richtig und gut ist, wie es ist. Sei dir gewiss, wenn du meinst, dass du „ fertig“ bist, bzw. „ durch all deine Lernaufgaben durch“ bist, so ist es nur dein eigenes Ego, was zu dir spricht. Meist stehen wir dann vor einem wichtigen Durchbruch einer Etappe unseres Weges, vor einer weiteren Loslösung unserer Egostruktur. Daher sei wachsam und fühle tief in dich hinein, insbesondere in den Momenten der Euphorie, am vermeintlichen Ziel deines Weges.

 

 

Tagesimpuls 17.11.2018

Wieso verletzen wir uns gegenseitig?

Ist es nicht oft so, dass der eigene Schmerz,

durch einen anderen mit Worten oder Taten berührt,

nicht gefühlt werden will? Durch das „Zurückschieben“ oder „ trotzige Zurückschießen“ im Sinne von , „wie du mir- so ich dir“, meinen wir, den Schmerz nicht fühlen zu müssen.

Das Dilemma: die Qual wird nicht kleiner, sondern größer.

Die Abwehrmechanismen , welche auch immer bedient werden, werden auf lange Sicht niemals unsere Wunden heilen.

Wenn wir erkennen und den Mut finden, dass die Wunde,

berührt durch einen anderen, schon vorher in uns war,

haben wir die Möglichkeit aus dem Teufelskreis der gegenseitigen Verletzung auszusteigen.

Dieses ist möglich, in dem wir uns auf das einlassen, was in dem Moment der Verletzung in uns ist.

Es muss nicht sofort in der akuten Situation geschehen ( dieses Ziel wäre schlichtweg zu hoch gesteckt), es ist mehr als genug, sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen,

wenn uns es uns bewusst wird.

 

 

 

Tagesimpuls 16.11.2018

Erfolgreiche Menschen sind für mich diejenigen,

die sich mutig und vertrauensvoll auf sich selbst eingelassen haben und ihre pure Essenz ohne Unterlass auch im

widrigsten Sturm der äußeren Widerstände leben.

So viele von uns suchen immer noch im Außen nach Bestätigung

für ihren Erfolg.. sei es durch materielle Errungenschaften,

persönliche Vorteile oder das Haben- Wollen eines bestimmten Menschen an ihrer Seite.

Selbst wenn alle äußeren Ziele erreicht sind,

bleiben sie doch leer mit fadem Beigeschmack zurück...

sie übersehen das Wichtigste: das eigentliche Ziel, der wahre Grund unseres Seins ist das pure und nackte Leben unserer Essenz.

Wer dieses erfolgreich lebt, zieht nach dem Gesetz der Resonanz automatisch auch die Fülle im Außen an.

Wenn du demnach nach Erfolg suchst, so beginne erstmal in dir.

 

 

Tagesimpuls 15.11.2018

 

Keuchend und mit letzter Kraft erreiche ich die eine so lang ersehnte Spitze des kalten Berges in der weiten Ferne, am anderen Ende der Welt.
Erschöpft und glücklich lasse ich mich in den nassen Schnee fallen, der sich sogleich meines erhitzten und abgekämpften Körpers annimmt.
Diese herrliche Kühle, diese Reinheit in den Kristallen des weißen Goldes, dass sich auf meiner Haut in einen schimmernden Bach verwandelt.
Während des langen und beschwerlichen Weges vergangener Zeiten ließ ich Schritt für Schritt die aufgedrückten und zugesteckten Steine meines Rucksacks zurück. Sie waren nie die Meinen, doch hatte ich sie mir in gewohnter Manier zu eigen gemacht. Und nun? Nun trage ich nichts mehr, von niemandem und für niemanden.
Ohne das Loslassen der Fremdanteile, ohne das Verabschieden der Bereitschaft alles auf mich zu nehmen und mich dabei zu verlieren, wäre ich niemals an diese eine ersehnte Spitze angekommen. Ich wäre unterwegs von den Lasten der anderen erdrückt wurden.
So schaue ich fasziniert in die Weite, atme das Leben mit all seinen berauschenden Schätzen und lieblichen Klängen der Leichtigkeit ein. Was für ein Segen, was für eine Gnade endlich Sehend, Hörend, Fühlend vollkommen bei mir zu sein.

 

 

Tagesimpuls 14.11.2018

Es spielt keine Rolle,
wie oft du gescheitert bist,
entscheidend ist,
ob du JEDES
MAL wieder aufgestanden bist!


Wir alle kennen das Gefühl vom Scheitern, versagt zu haben. Ein Gefühl, das uns zu Boden schmettern kann. Manche versinken darin und kommen nur schwer wieder aus diesem destruktiven Zustand heraus. Manche fühlen sich sogar sauwohl in dieser Opferrolle, andere drehen sich noch hilflos im Kreis und sind im absoluten Widerstand zu dem, was ist.
Und dann gibt es die, die es immer wieder schaffen aufzustehen, den Blick nach vorne zu richten und all das anzunehmen, was ist. Genau jene finden immer wieder zu sich selbst zurück. Sie wissen um ihre Stärken und glauben unerschütterlich an sich selbst -auch oder gerade dann, wenn es im Außen dunkel wird. Und es sind genau diese Menschen, die über kurz oder lang ihre ersehnten Träume, ihre Früchte des mannigfachen Scheiterns ernten und erleben werden. Wozu zählst du dich?

Tagesimpuls 13.11.2018

Du bist es nicht,
wenn es nicht offen ist.
Du bist es nicht,
wenn es nur durch die Hintertür geht.
Du bist es nicht,
wenn sich deine Worte nur
über drei Ecken,
versteckt hinter vermeintlichen Jecken,
heimlich an mich heranschleichen.
Ich will nur das,
was sich mir verletzlich
offen,
frei von Mauern und Schleiern,
geradeheraus und ehrlich

auf Augenhöhe zeigt.

 

Tagesimpuls 12.11.2018

Ich will! Ich will nicht!
Traust du dich, genau diese Worte deutlich
aus der Liebe zu dir heraus auszusprechen?
Was uns einst aberzogen wurde, da es sich nicht in das erwünscht angepasste Schema schickte,

ist weder gut noch schlecht.

Es ist auch nicht frech oder unhöflich.

Vielmehr ist es essentiell, um deine Bedürfnisse klar zu äußern

und notwendige deutliche Grenzen zu setzen.
Daher finde mutig in deine ureigene Klarheit zurück.

Erkenne deine Bedürfnisse und

stehe erhobenen Hauptes für diese ein!

 

 

Tagesimpuls 11.11.2018

Und irgendwann schließen wir uns wieder in die Arme,
vielleicht nicht jetzt, nicht heute und auch nicht morgen.
Dein eigener Antreiber verbietet es dir.
Er hält dich streng und heroisch weiter in der
eigens auferlegten Knechtschaft.
So sehr ich dich hinter deinen Mauern verstehe,
mit dir fühle und dich, ja DICH sehe,
so sehr bin ich weiterhin bei mir.
Und hier bleibe ich,
liebend, wissend mit offenem Herzen sehend,
bis du mich wieder zu dir lässt.
Dann höre ich dir einfach nur zu,
halte deine Hand und spende dir die warme Stille.
Vielleicht nicht jetzt,
vielleicht nicht morgen
….aber irgendwann.

 

Tagesimpuls 10.11.2018

Nein, ich rette dich nicht.
Niemals!
Selbst wenn ich es könnte,
ich will es nicht!
Du ertrinkst nicht ohne Grunde,
verbrennst nicht einfach nur so.
Deine aufgedrückte Struktur stirbt
schreiend und widerwillig
in dieser heiligen Zeit.
Und genau das ist gewollt.
Ich will deiner destruktiven Struktur

nicht weiter behilflich sein,

am Leben zu bleiben.
Ja, das tut weh!
Ja, es ist eine gefühlte Vernichtung!
Und ja, ich fühle mit dir!
Jedoch ist es meine Herzenspflicht,
dich in deine eigenen Tiefen fallen zu lassen,
auszuhalten, dass du leidest

und der Schmerz dich umarmt,
wohl wissend, dass jetzt endlich

befreiende Heilung geschieht.

 

Tagesimpuls 09.11.2018

Tagesimpuls 08.11.2018

Das Kleid im seidenen Glanz,
ein fremder, aber wohliger Duft umhüllt
verlockend das Antlitz einer neuen Zeit.
Das Alte sich noch einmal fade zeigt,
verblassend sich hilferufend dem Abend neigt.
Liebevoll ist der Blick zurück,
wärmend die Gedanken für eine kaum
mehr wahrnehmbare vergangene Welt.
So ist es wohl, wenn das fertig Gelebte,
das Erfasste bewusst erfahren

und durchliebt wurde.
Die alten Kleider abgebrannt,
das Nackte in ohnmächtiger

Verletzlichkeit erkannt,
gefühlt, gerungen, gewehrt, gesperrt

und dann gestorben..
Das Alte.
Erwacht im Neuen….neuen Gewand.
Geblieben ist das, was ein jedem bekannt:


Die Liebe…nur dieses mal frei.

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 978-3-7448-7383-3