Tagesimpuls

Tagesimpuls 12.04.2021

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Was nicht geschehen soll, wird niemals geschehen, wie sehr man sich auch darum bemüht. Und was geschehen

soll, wird bestimmt geschehen, wie sehr man sich auch anstrengt,

es zu verhindern. Das ist gewiss. 

Weise zu sein bedeutet daher, still zu bleiben.

 

Ramana Maharshi

Tagesimpuls 10.04.-11.04.2021

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Ich weiss nicht, wie es dir geht, wie es in deinem Inneren aussieht, aber vielleicht resonierst du ebenso mit meinen momentanen Empfindungen und Gedanken. Zur Zeit fehlen mir von Tag zu Tag mehr und mehr die Worte…der Wunsch mich im äußeren Gefilde auszudrücken und mitzuteilen verliert sich.

So sitze ich auch heute wieder mit meinen Händen in erwartungsvoller Haltung liegend auf der Tastatur, um inspirierende Impulse niederzu- schreiben. 

Das was sich zeigt ist eine gähnende Leere, ein Nichts und für mich völlig ungewohnt auch eine Unlust, noch in irgendeiner Form etwas von meinen Gedanken für jeden sichtbar in die kollektive Welt zu verschicken. 

So kann ich dir heute tatsächlich wenig mitgeben, es wäre nur ein gelangweiltes Blabla aus einem Pflichtgefühl heraus. Und genau das widerstrebt mir vollkommen. Alles was ich von mir nach außen gebe, tue ich aus wahrhaftiger Überzeugung und einer ehrlichen Freude heraus…so auch die Tagesimpulse auf dieser Seite. Diese Freude ist, wie schon erwähnt, zur Zeit wenig spürbar. Nichts desto trotz wünsche ich dir einen wundervollen Tag und ein Mehr von deinen eigenen Impulsen, Gedanken und Ideen.

 

 

Tagesimpuls 9.04.2021

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Ich bin nicht hier, um lediglich als Energiespender

eines parasitären Systems zu fungieren. 

Ich lebe nicht, um prinzipiell das Leben zu meiden,

nur weil es eine natürliche Gefahr zu sterben impliziert.

Mein Leben dient nicht ausschließlich dem Zweck,

mich einer unwürdigen und sich klein haltenden Masse anzupassen,

die sich aus Angst vor dem Leben

ihrer eigenen Macht und Größe berauben lässt.

Ich bin hier um mich zu entfalten, mein Potenzial

mit einer kindlichen Neugier zu entdecken

und genau dieses dem Leben zu schenken...

damit das Leben in all seiner Vielfalt

und all seiner unbegrenzten Schönheit

erfahrbar werden kann- für ein jeden, der es will.

 

 

Tagesimpuls 8.04.2021

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Die letzten Wochen zeichnete es sich schon allmählich ab,

die Wahrheit fängt an, sich auf ihre Weise still und doch unaufhörlich in konsequenter Art nach oben zu drücken.

Die Zeiten der unentdeckten perfiden Manipulation, der notorischen Lügen und des Versteckspiels sind nun tatsächlich vorbei.

Es wird ECHT….endlich! Was die letzten Jahre bei einigen schon durchlebt wurde, weitet sich nun im Kollektiv aus. 

Da hilft kein Unterdrücke, Weglaufen oder Ablenken mehr..

sie ist nun da…die Wahrheit und lässt die Lüge als das erscheinen, was sie ist und schon immer wahr: eine Illusion der Dunkelheit, die im Licht der Wahrheit keinerlei Macht mehr hat.

Es ist kein einfacher Prozess, es ist sicherlich auch nicht angenehm oder komfortabel, wenn die Lüge in sich zusammenfällt, aber genau das ist von Nöten und unabdingbar, wenn wir tatsächlich in einer Welt des Friedens leben wollen.

Und so sei nicht erschrocken oder gar zu tiefst verängstigt, wenn es jetzt radikal echt wird. In dir und simultan im Außen. Das war die letzten Jahre noch etwas sanfter, hier zeigten sich erst die Herausforderungen, bzw. das Lösen und Rausfließen im Inneren und dann nach einer gewissen Zeit im Außen. 

Diese Phasen liegen hinter uns, jetzt geht es in einem wesentlich rasanterem Tempo weiter. 

Nach wie vor ist es essentiell, dass du dich auf dich selbst besinnst. Löse dich davon, dich von äusseren Impulsen, Meinungen oder Richtungsweisungen auf einen Weg einzulassen, der vielleicht nicht deiner ist. Deine eigenen Impulse sind jetzt wichtiger denn je. Individualität, Vielfalt und Selbst-vertrauen sind die Herausforderungen, die jeden einzelnen von uns mit seinen Ur-eigenen Themen in Berührung bringen.

Insbesondere das Selbstvertrauen ist das Hauptthema: Vertraue dir selbst! Das gilt es für uns alle mehr und mehr zuzulassen. 

 

 

Tagesimpuls 7.04.2021

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In der tiefsten Nacht,

wenn kein Stern mehr strahlt,

kein Anker in deiner Nähe ist,

in der tiefsten Not,

wenn du auf deine Einsamkeit triffst,

dich im Irrgarten deiner Angst verlierst,

und die Ohnmacht dich lachend begrüßt,

bin ich bei dir,

ganz leise im Hintergrund,

fortwährend und tief im Untergrund

wache ich mit weitem Herzen

und wenn dich die Nacht umhüllt,

du mit deiner Einsamkeit zu tanzen beginnst,

die Ohnmacht in die Arme nimmst,

deiner Angst liebend entgegenkommst,

erkennst du mit der Zeit,

dein eigenes Licht 

und spürst, dass Du und Ich

ein und das selbe ist.

 

 

Tagesimpuls 6.04.2021

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„So wie du dich verhältst, wird das nie etwas!“, „ Meine Güte bist du blöd!“, „Heule nicht, du Jammerlappen…“…solche oder ähnliche Sätze mussten viele als Kinder ertragen und auch weiterhin hört man jene Aussagen in vielen Wohnzimmern, Klassenzimmern oder auf dem Spielplatz. Es grenzt an seelischer Grausamkeit und lässt jedes Mal meinen Atem stocken, wenn ich Zeuge eines solchen Erlebnisses werde. 

Was passiert mit einem kleinen Menschen, der unter diesen Umständen in diese Welt hineinlebt? 

Er wird konditioniert und geprägt, insbesondere von seinem näheren Umfeld. Ein Kind nimmt jegliche Aussagen über sich, Vorlebungen der Eltern und Umwelt vollständig und kritiklos als absolute Wahrheit auf. 

Es speichert all diese Erlebnisse und Erwartungshaltungen in seinen Zellen ab und wird ganz unbewusst zu dem Menschen, der niemals weint, zu dem Wesen, das sich in Mathe zu blöd anstellt, oder es erreicht nie das, was es sich von Herzen wünscht. Manche - die Rebellen - gehen genau ins Gegenteil, sie wählen die Handlungsfähigkeit in Form von Kampf. Das sind dann die unbequemen, lauten und unangepassten Kinder, die schwarzen Schafe. Diese tragen die Wunden zwar auch in sich, jedoch kann die Destruktion nicht so in die Tiefe gehen, wie bei den angepassten und artigen Kindern, da sie in ihrer Handlung sind und die Überstülpungen sichtbar nach außen abgeben. Ein angepasstes Kind behält die vollständige Destruktion bei sich und so richten sie auch die Zerstörung gegen sich selbst. 

Schau dich mal um…wieviele „ artige und angepasste“ Erwachsene siehst du nur in deinem Umfeld in sich zerrissen und nach Belohnung erhaschend rastlos umherlaufen? Erwachsene Menschen, die dieses innere verletzte Kind in sich tragen…mit genau oben genannten Wunden? Und genau jene sind es meistens auch, die im nicht aufgearbeiteten und ungeklärten Zustand exakt jene Konditionierung ihren Kindern unbewusst weitergeben, so wie es auch ihre Eltern taten.

Der Sozialpsychologe Robert Rosenthal hat dieses Phänomen der Erwartungserfüllung (nichts anderes ist es, wenn Eltern oder andere Mitmenschen unwissend diese Aussagen über und vor ihren Kindern tätigen) in einem Versuch (Rosenthal Effekt)  empirisch belegen können :

„Man wird, wie man gesehen wird.“ 

Wir leben in einer Zeit, die alles Unterdrückte, Ungelöste, Ungeklärte und Versteckte endlich sichtbar macht. Es ist eine grandiose, aber auch anstrengende Zeitqualität, die in sich soviel Heilung bereithält.

Und wenn du dich hier in diesem Artikel wiederfindest, wenn du selber Kinder hast, so nimm diesen Text als liebevolle Aufforderung, dich mit deiner eigenen Klärung deiner Kindheitswunden zu befassen. Erlöse dich, befreie dich von den Dämonen vergangener Zeiten, damit du endlich frei wirst und deinen Weg gehen kannst…mit deiner Befreiung, deiner Klärung machst du automatisch auch den Weg deines Kindes frei..fang bei dir an! Nur bei dir …dein Kind ist genau richtig, wie es jetzt ist…und DU BIST ES AUCH! 

Wenn wir in unsere wahre Größe und Stärke kommen, wenn wir es schaffen die Liebe zu verkörpern, können es unsere Kinder auch! Sie müssen uns nicht mehr unsere eigene Destruktion spiegeln. Was für ein Segen, was für eine glorreiche Zukunft erschaffen wir uns, wenn wir endlich den Weg der Heilung in uns selbst beschreiten.

 

Tagesimpuls 5.04.2021

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Die einzige Konstante im momentanen Lebensausdruck der Weltenbühne, ist dein pures Sein. Weder deine Körperlichkeit, noch dein Verstand, ebenso deine bisherige Persönlichkeitsstruktur wird den evolutionären Veränderungen standhalten. Werde dir dessen bewusst, dass die Vergänglichkeit schon immer  Unsicherheit in sich birgt und ein gefühltes Lebensrisiko darstellt! Gleichsam schenkt aber genau diese Vergänglichkeit die immerwährende Chance des Neubeginns.

Tagesimpuls 4.04.2021

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Kein Platz mehr für nebulöse Grauzonen

oder einem schwammig schwebenden

"Ich -weiss- noch -nicht".

Die Zeit ist abgelaufen…

Die Würfel liegen auf dem Tisch.

Hopp oder Topp,

nach vorne oder zurück?

Ja oder nein?

Selber denken oder gedacht werden?

Verantwortung oder Abgabe selbiger?

Wo willst du nun hin?

Was ist richtig, was falsch?

Es sind die bisher leisen und latenten Fragen,

die das Leben dir nun unaufhörlich

und auf sehr direkter Art und Weise stellt.

Mann oder Maus? 

Welcher Vorhang darf sich für dich öffnen?

Mir ist es gleich, welchen Weg du gehst.

Einerlei, welche Richtung du wählst.

Es geht nicht um mich! Ging es noch nie..

es geht IMMER und ausschließlich nur um DICH!

Letztendlich ist es auch deine Konsequenz aus 

einer getroffenen Entscheidung, 

die du im besten Fall ganz alleine auslöffeln darfst 

und im schlimmsten Fall ist es die Verantwortung,

die du dir auflädst, wenn du andere mit in dein Dilemma reißt.… 

Also, was darf es sein? Die Bühne deiner Wahl steht bereit.

 

 

 

Tagesimpuls 3.04.2021

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Zog sich die Wahrheit einst zurück, so bricht sie nun unaufhörlich durch das dicht gestrickte Netz der Lügen durch.

Völlig gleich, welche Ebene wir heranziehen, sei es in deinem kleinen Gefilde oder im großen Geschehen - sie ist da - die Wahrheit.

Und hier gibt es nichts, das ihre Anwesenheit verhüllen könnte. Sie bahnt sich ihren Weg, unerschütterlich und stetig, wie eine zarte Pflanze, die trotz hartem Asphalt jene feste Schichten durchbricht, um sich endlich sichtbar dem Licht hingeben zu können. So kann es sich nun auch in dir zeigen. Völlig gleich, welche unterdrückten Emotionen, Blockaden, gleich welche noch so gut verdrängten Unannehmlichkeiten in dir schlummern, alles drängt sich nun ins Licht der Erkenntnis, um endlich erkannt, durchfühlt und bearbeitet zu werden. Ich habe es schon oft geschrieben und werde dieses hier abermals verdeutlichen: Keiner kann mehr vor seinen eigenen Schatten davonlaufen, sich verstecken oder gar in einer kindlichen Ignoranz verweilen. So wie jene zarte Pflanze, die den Asphalt durchbricht, um zu wachsen, so bricht auch in dir alles Lebendige (mit samt der Schatten/Vermeidungsstrategien, die genau deine Lebendigkeit gebunden haben) an die Oberfläche. Es vermag sich dadurch eventuell sehr unangenehm, vernichtend und beängstigend anfühlen. Kümmere dich daher gut um dich selbst. Schenke dir Raum, Ruhe und vor allem eine große Portion Mitgefühl. Es ist ein Prozess, der nicht mehr aufzuhalten ist - global und individuell. Je eher du deinen Widerstand zu deinen inneren Prozessen fallen lässt, desto sanfter wird das Erleben in dieser Zeit. 

Und vergiss niemals: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wurde. Nichts ist so, wie es momentan scheint!

Mein tiefes Mitgefühl für dich, mein vollstes Vertrauen in dich, da ich weiß, dass alles was sich in dir zeigt wunderbar von dir gehalten werden kann. 

 

Tagesimpuls 2.04.2021

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Wer sich selber haßt, den haben wir zu fürchten, denn wir werden die Opfer seines Grolls und seiner Rache sein. Sehen wir also zu, wie wir ihn zur Liebe zu sich selbst verführen!

Friedrich Nietzsche

 

Selbsthass, Selbstverachtung, Selbstentwürdigung...kaum jemand würde sich diese Attribute freiwillig um den Hals hängen oder gar sein Eigen nennen. Vielmehr ist hier in der äußeren Fassade der Erlebniswelt eine klare Abgrenzung zu jenen niederen Emotionen und Verhaltensweisen zu finden. Doch ist es tatsächlich so? Leben wir in einer Welt, in der der Selbsthass nur bei den Wenigsten vorhanden ist?

Es ist ein Widerspruch in sich, schaut man sich die Verhaltensweisen, die Worte und die Gesichter vieler an. Der Inhalt Selbsthass ist mittlerweile salonfähig geworden und gehört zum "guten Ton". Lediglich die Umverpackung wurde ausgetauscht und kommt mit den Worten Rücksichtnahme und Solidarität einher. Wohlgemerkt sind letztere auch nur noch leere Worthülsen, ihr Inhalt wurde ebenso missbraucht und sinnentleert. Ich wage zu behaupten, dass bei vielen tatsächlich (noch) kein Bewusstsein, keine innere Wahrnehmung für ihren eigenen Hass auf sich selbst vorhanden ist. Sie sind zu überlagert mit Ängsten, Konditionierungen und Konformitätszwang, dass sie sich schlichtweg nicht spüren...ein Nährboden für Projektion par excellence. Und genau jenes können wir auf der Weltenbühne beobachten: Die Angst ist lediglich das Öl im Feuer, um genau jenes an die Oberfläche zu bringen, das in jedem noch unerlöst wohnt. Wie sonst kann es sein, dass Kinder und betagte Senioren in dieser Gesellschaft in Zeiten einer gefährlichen Pandemie so abwertend, entwürdigend und ignorant behandelt werden? Was sagt es über eine Gesellschaft aus, die zwar die Schwächsten mit Worten als Grund für die Rücksichtnahme und den daraus resultierenden Maßnahmen nennt, jedoch im Handeln genau jene vollkommen im Stich lässt? Wie ist es um eine Gesellschaft bestellt, die ihre eigenen Kinder verrät und diese sogar für den Sündenbock hält?

Wo ist die Eigenverantwortung der vielen erwachsenen Menschen? Was sind es für innere Mechanismen und Motive, warum so viele genau diese Auslebungen stützen?

Ist es Liebe, die sich in den Taten der Menschen zeigt oder ist es nicht in Wahrheit der eigene Selbsthass, der sichtbar wird? 

Und wie wollen wir in Zukunft miteinander leben? 

 

Tagesimpuls 1.04.2021

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Einheit kann erst wahrhaftig geschehen,

wenn wir unsere einzigartige Individualität in uns selbst entdecken, zulassen und den Mut finden, diese zu leben.

Erst dann wird der Wunsch nach Verbindung,

Einheit mit einem Gegenüber, 

der ebenso seine eigene Individualität lebt,

wahrhaftig vorhanden sein... 

ebenso eine echte Toleranz und der authentische Wunsch nach Freiheit

- für sich selbst und für das Gegenüber.

 

 

 

Tagesimpuls 31.03.2021

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Du musst dir nicht Beine und Arme ausreißen,

um andere zu erreichen,

um Dinge in Bewegung zu bringen

oder eine Veränderung einzuleiten.

Es reicht vollkommen, wenn du einfach stehst

- am Besten erstmal nur zu dir selbst.

 

 

Tagesimpuls 30.03.2021

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Es ist ungewohnt, meine schützende Hand

nicht mehr über dich halten zu wollen.

Neu und fast verstörend ist diese tiefe Gewissheit,

dass dein freier Fall auf den Boden der Realität deine Medizin ist - durchaus bitter, jedoch Heilung pur.

Du hast jedes Recht, deine eigenen Erfahrungen zu wählen.

Du darfst gehen wohin du willst,

du darfst sprechen, wie es dir beliebt,

du darfst denken und fühlen, was auch immer du willst.

Ja du darfst dich sogar selbst zerstören,

dir schaden und weiter im Kreislauf des Leids deine alten Spiele spielen. Und ich- ich darf aushalten, dass du diese Wahl getroffen hast.

Ich darf dich in der Konsequenz deiner Entscheidung belassen,

weil ich dich respektiere und weiss,

dass es für dich jetzt genau so sein soll und muss.

Unsere unterschiedlichen Wege, die wir nun beschreiten,

läuten nicht den finalen Abschied ein,

unsere Welten trennen sich lediglich für eine gewisse Zeit…

Abstand ist genau in diesem Fall so heilsam und bitter nötig.

Und vergiss nicht, wenn sich die Welten trennen…

das Verbindende, die Wahrhaftigkeit und die Liebe,

ist das, was immer bleibt -

denn nichts ist, wie es augenblicklich scheint.

 

 

Tagesimpuls 29.03.2021

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Nur für ein bisschen Sicherheit trat ich die Freiheit mit Füßen,

tauschte sie gegen den güldenen und eisernen Vorhang

des vermeintlichen Schutzes ein.

Der Wunsch nach Zuflucht, Halt, Geborgenheit und Wärme

war der tragende Pfeiler für den Verrat an der wahren Liebe. 

Und so sperrte ich mich freiwillig und benebelt 

in die säuselnden Arme der Lüge ein,

vergaß die Liebe, die ich einst lebte 

und kehrte dem Leben den Rücken zu.

Nur für ein bisschen Sicherheit verzichtete ich auf glühende Wangen,

die sich beim waghalsigen Klettern in unbekannten Gefilden einstellen.

Ich nahm Abstand von tausenden Schmetterlingen,

die in meinem Bauch Samba tanzten,

weil mein Herz durch die Liebe gefühlt zerspringen wollte.

Ich duckte mich vor dem wahrhaftigen Leben

und linste lieber durch den eisernen Vorhang

in die weiten Felder der Wahrhaftigkeit...

und all das, nur für ein bisschen Sicherheit.

 

Tagesimpuls 28.03.2021

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Sag mir, warum ich dich retten soll,

wenn es dir doch nur um den Erhalt deiner bequemen Komfortzone geht?

Nenne mir einen Grund, warum ich mich auf dich zubewegen soll,

nur damit du weiterhin deine Erstarrung und Unbeweglichkeit

pflegen darfst?

Erkläre mir, wieso ich mich in deinen Abgrund begeben soll,

nur damit du dich weiterhin  deiner eigenen Dunkelheit verweigern kannst?

Du schreist nach Veränderung, Besserung und Hilfe,

hoffst aber im selben Atemzug, dass ein anderer für dich alles stehen

und liegen lässt, um dich aus deiner hausgemachten Misere zu befreien. Nenne mir nur einen Grund, warum dieses jemand für dich tun sollte?

Solange deine Finger nur auf den Dreck der anderen zeigen,

solange deine Augen die Hässlichkeit deines Gegenübers suchen,

ohne deine Eigene auch nur annähernd betrachten zu wollen,

solange dein Mund nur Destruktion, Negativität und Jammern

von sich gibt,

solange deine Hände tatenlos in deiner Hosentasche ruhen,

solange du nicht bereit bist, hinzusehen, deine eigenen Ärmel hochzukrempeln und deinen Dreck wegzumachen,

werde ich dir keinen Meter entgegengehen.

 

Impulspause bis zum 28.03.2021

Weniger ist mehr…so viel mehr als nur ansatzweise erahnt.

Insbesondere äußere Einflüsse, Ablenkungen oder Verpflichtungen können jetzt das eventuell reichlich gefüllte Faß zum Überlaufen bringen. So folge auch ich meinem inneren Ruf nach Selbstfürsorge, Achtsamkeit meinen Bedürfnissen gegenüber, dem liebevollen Haushalten meiner Ressourcen und werde bis zum 28.03.2021 eine Impulspause einlegen. 

Weniger ist mehr….und das Mehr finde ich in mir selbst.

Vielleicht ist dieses auch etwas, das deine Seele, dein Körper und dein Geist sich wünscht: zur Ruhe kommen, bei sich sein und sich aus dem Hamsterrad der äußeren Einflüsse und Verpflichtungen zu entlassen - zumindest für eine kleine Zeit. 

Pause, Erholung, auftanken, fühlen, sich ausdehnen, entspannen,

zur Ruhe kommen, ….um Kraft zu sammeln, damit wir uns neu und erfrischt dem Leben schenken können.

 

Tagesimpuls 6.03.2021

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Es ist eine aufwühlende, herausfordernde und sehr anstrengende Zeit für so viel. Die beginnende Frühlingszeit klopft an und bringt eine vollkommene Ambivalenz mit sich. Seien es die Temperaturschwankungen, die durchaus normal für den Frühling sind, oder die große Diskrepanz des inneren Bedürfnisses nach Aktivität und dem äußeren Gefilden der gewünschten Inaktivität. So zeigen sich nun auch in jedem Einzelnen plötzliche und unerwartete Herausforderungen und innere Ambivalenzen, die sich eventuell schon leise seit ein paar Monaten angekündigt und aufgebaut haben. Es ist nicht nur vereinzelt, es ist tatsächlich im gesamten Kollektiv zu beobachten. Daher bleibe weiter bei dir, in deiner Mitte. Kümmere dich um deine eigenen Themen. Schau, was sich in dir jetzt zeigt und nach deiner Annahme und Liebe schreit.

Es macht genau jetzt wenig Sinn, sich nun auch noch zusätzlich im Leid der anderen zu verlieren. Die altbekannten Strategien Weglaufen, Ablenken und Wegdrücken sind uns genommen worden...was ich persönlich fantastisch finde.

Diese Zeit des Übergangs ist genau der Raum, in dem du nun wieder einmal die große Chance bekommst, deine Themen zu erkennen und im Durchfühlen zu lösen. Es ist immer das selbe Spiel, die gleiche Runde mit der unveränderlichen Frage des Lebens an dich:

Bist du jetzt bereit, dich mit dir selber zu beschäftigen? Wieviel mehr kannst und willst du ertragen, bis du dich in deine eigenen Tiefen fallen lässt?

 

 

Tagesimpuls 5.03.2021

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Nun sitze ich hier schon eine ganze Weile vor meinem Computer, die Hände in erwartungsvoller Haltung auf der Tastatur, bereit in jeder Sekunde meine Herzensimpulse niederzuschreiben….Leere, impulslos, nicht mal ein Mü an Idee, die ich euch weiterreichen könnte. Es kündigte sich schon schleichend vor ein paar Tagen an: diese eine mittlerweile bekannte Leere – nur dieses mal so wohlig schön, da wir uns seid geraumer Zeit in Etappen kennenlernen durften.

 

Es gibt zur Zeit nichts Spannendes, Erkenntnisreiches oder anderweitig hoch Interessantes, das sich in einen Tagesimpuls, oder verpackt in schöner Poesie, widerspiegeln könnte…zumindest ist das die Bewertung meines Verstandes. Was ist schon spannend oder reißerisch an der Leere?Selbst die äußeren Unruhen und das politische Tamtam ist jenseits meiner Aufmerksamkeit. Diese Leere ist allumfassend und im letzteren Kontext eine wahre Wohltat. 

 

Nun, wie schon beschrieben ist meine Egostruktur sichtlich gelangweilt von diesem heiligen Zustand des NICHTS…ein Raum ohne Inhalt, ohne Struktur und tatsächlich ohne jegliche neuen inspirierenden Gedankenfäden. Und während genau jene Verstandesebene ermüdend in den Schlaf sinkt, erwacht und erstrahlt meine Essenz völlig frei und unbedarft in der gehaltenen zeitlosen Zeit des Nichts.

 

Hier darf ich mich ausdehnen, wachsen, erkunden und einfach nur sein – frei von allem was ist,…. Still, unaufgeregt und ohne Worte, die deinem und meinem Verstand Nahrung schenken.

 

Es bleibt die Leere.

Tagesimpuls 4.03.2021

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Die Midlife Krise...jeder kennt diesen Begriff und assoziiert damit einen Mann in den 40er Jahren, der mit aller Gewalt seine Jugend nachholen möchte und im stylischen Outfit auf seinem Motorrad die nächste "heiße Braut" erobern mag. 

Ein Mann, der offensichtlich aus lauter Panik vor dem Älter werden, durch Kompensation frischer jugendlicher Lebensart diesen Prozess meint stoppen zu können.

Nun fällt aber auf, dass nicht zwingend jeder Mann von dieser Lebenskrise betroffen zu sein scheint.

Was genau unterscheidet nun die Betroffenen von den Menschen, die sich anscheinend nicht in dieser Krise befinden?

Gibt es da eventuell einen entscheidenden Faktor? 

Schaut man in die Entwicklungspsychologie, zeigen sich hier schon Hintergründe und Ursachen, die tatsächlich eine Erklärung für dieses auslösende Verhalten geben kann.

Eric Erikson hat in seinem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung eine eigene Stufe für diesen Lebensabschnitt eingeräumt. 

Das Modell ist in 8 Stufen unterteil. Ich möchte mich hier aber nur auf die 7. Stufe beziehen. Das ist der Abschnitt, in dem die Midlife Krise auftreten kann. 

Erikson bezeichnet diesen Lebensabschnitt als Generativität. Generativität betrifft Menschen in der Altersklasse von etwa 40 bis 65 Jahren und meint, die Liebe in die Zukunft zu tragen und sich um zukünftige Generationen zu kümmern, zum Beispiel eigene Kinder großzuziehen oder sich als Großeltern zu engagieren. Erikson zählt dazu nicht nur, eigene Kinder zu zeugen und für sie zu sorgen, er zählt dazu auch das Unterrichten, die Künste und Wissenschaften sowie soziales Engagement, also alles, was für zukünftige Generationen brauchbar sein könnte.

Generativität steht dabei im Wechselspiel mit Selbst-Absorption oder Stagnation. Schafft man es, Generativität und Stagnation in Einklang zu bringen, so hat man diese Stufe erfolgreich durchlaufen und die Fähigkeit zur Fürsorglichkeit erlangt, ohne sich dabei selbst zu vergessen.

Was sich hier sehr klar ableitet und auch die Frage erklärt, warum einige genau in dieser Phase in eine tiefe Sinnkrise stürzen und andere wiederum nicht, ist die Tatsache, wie das Leben in den vorherigen Phasen (vor allem im jungem Erwachsenenalter von 25 – 39 Jahren) gelebt wurde.

Ein Mensch, dessen Leben von hedonistischen Zügen (Freude – und Lustorientiert mit gleichzeitiger Vermeidung von Schmerz und Leid – egoistisch orientiert) geprägt war, weist eine viel größere Gefahr auf, in diese tiefe Leere der Krise zu stürzen. Gerade in der Phase der Generativität werden wir mit intensiven Fragen nach dem Sinn unseres Lebens konfrontiert. Was habe ich bisher geschafft, was bleibt von mir, wenn ich sterbe? War mein Leben bisher wahrhaftig sinnvoll?  

Wie im oberen Abschnitt schon erwähnt, ist das Risiko der Midlife Krise bei einem Menschen, der sich sozial engagiert, sich in der Kunst ausdrückt oder für seine Nachkommen sorgt weitaus geringer.

Es wird hier so deutlich, wie wichtig es ist sein Leben sowohl zum eigenen Wohl als auch zum Wohle anderer auszurichten.

 

Tagesimpuls 3.03.2021

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Ich bin noch nicht durch...

durch was soll ich auch schon durch sein?

Durch das Leben? Durch den Prozess, der das Leben beinhaltet? Oh nein, ich bin noch lange nicht durch... wahrhaftig zu leben, alles echt und mit offenen Armen zu empfangen. Ganz im Gegenteil, es fängt erst an!

Das Leben!

 

Ich bekomme immer mal wieder von Klienten, Freunden, Bekannten und natürlich auch von meinem eigenen Ego diese eine so drängende und flehende Frage gestellt: 

Wann bin ich denn nun endlich durch diesen Prozess der Transformation durch?

Nun, es ist auch stets die selbe unbefriedigende Antwort, die sich mit vielen Fragezeichen zeigt: Ich weiß es nicht.

Durch was sollen wir auch schon durch sein?

Durch das Leben? Durch den Prozess, der im Grunde genommen das Leben beinhaltet? Und hier sage ich entschieden, nein! Ich bin noch nicht durch. Ich bin noch lange nicht durch mit dem Leben, der Entwicklung und dem, was sich nun endlich aus der Tiefe heraus echt und authentisch zeigt. Es fängt, zumindest für mich, erst an - das Leben!

Vielleicht geht es auch weniger um den Prozess der Transformation, Heilung, oder wie auch immer wir diesen definieren. Vielleicht ist es vielmehr das daraus resultierende Leid, der hochkommende Schmerz und die eigene Destruktion, die wir einfach nicht mehr spüren wollen und gefühlt schon nicht mehr spüren können. Wir können es buchstäblich nicht mehr AUS-HALTEN. 

Und warum tun wir das? Warum HALTEN wir immer noch aus?

Das Wort an sich beinhaltet schon die Wahrheit und den Kern der Thematik Transformation:

Das Halten ist uns bis in das tiefste Zellgedächtnis eingebrannt und ist eine der Ursächlichkeiten für die Entstehung von Leid und Schmerz. Halten, Festhalten, Klammern, nicht Loslassen ist Erstarrung par Excellence und ist nichts anderes als Widerstand. Überprüfe mal deine Körperhaltung. 

Wie fühlen sich dein Kopf, Kiefer, Nacken, Schulter, Arme, Hände, Brustkorb, Unterleib, Becken und deine Beine an?

Ich bin mir sicher, dass fast alle eine unglaubliche Anspannung im Kiefer, Nacken und Schulterbereich wahrnehmen. 

Der Körper macht es deutlich. Es geht also nicht wirklich um das Beenden dieses unsäglichen Prozesses, der im Grunde genommen nur eine völlig natürliche evolutionäre lebenslange Entwicklung ist, es geht tatsächlich nur um das Beenden des gefühlten Leides. 

Und genau hier liegt wieder einmal der Schlüssel in uns selbst..es ist das Loslassen! Werde endlich wieder weich, finde den Mut die KONTROLLE freizulassen. Insbesondere die Kontrolle über diesen Prozess. Es geht um dein Vertrauen. Vertrauen in dich, in das Leben und in deinen Körper.

Tue alles, was dich in die Entspannung bringt…lass dich massieren, gehe in den Wald, male, schreibe, sei kreativ, vielleicht ist es eine sportliche (mässige) Tätigkeit, die dich entspannt. Meditiere und bringe deine Aufmerksamkeit immer wieder zu dir selbst. Achte auf deinen Körper, wenn du bemerkst, dass du wieder hältst, dann erlaube dir weich zu werden - loszulassen. 

Wenn du Hilfe benötigst, dann scheue dich nicht, dir genau jene zu suchen. Es darf und es soll dir gut gehen, auch oder gerade dann, wenn du dich mitten in den eigenen Tiefen befindest.  

 

 

 

 

 

Tagesimpuls 2.03.2021

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Nicht die Erwartungen anderer zu erfüllen, kann, sofern noch vorhanden,

unsere alten Schuldgefühle oder Konditionierungen (" Ich muss funktionieren" , " Ich muss nett/ artig sein, damit ich liebe bekomme", etc.) wachkitzeln.

Wir bleiben zwar in dem Moment bei uns, sind stolz auf das klare Setzten der Grenze zum Wohle unseres Befindens, jedoch fühlen wir uns nicht wirklich gut dabei. Hier kommen viele ins Strudeln, da sie das Gefühl beschleicht, eventuell doch nicht richtig gehandelt zu haben.

Dieses ist aber nicht der Fall. Schaut man hier genauer hin, erkennt man, dass in uns noch alte Verstrickungen, Glaubenssätze sind, die sich durch den Zweifel Ausdruck verleihen.

Wir haben meist Probleme UNSERE Emotionen auszuhalten, die entstehen, wenn wir uns für uns entscheiden und das Gegenüber evtl. wütend, verärgert oder traurig reagiert. 

Wir machen uns somit, aufgrund vielleicht noch vorhandener Resonanzen, verantwortlich und auch abhängig von der Reaktion des anderen.  

Dieses bewusst zu erkennen kann uns helfen, weiterhin konsequent bei uns zu bleiben und die Themen der anderen auch bei jenen zu belassen.

 

 

Tagesimpuls 1.03.2021

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Wenn Zeit und Raum keinerlei Rolle mehr spielen;

Herzen, die augenscheinlich weit entfernt voneinander leiden,

sich nur gewahr sein müssen,

wie nah sie einander sind.

Wenn offensichtliche Differenzen und Unterschiede

im Kern doch die Einheit bilden.

Wenn du und ich

eigentlich schon immer zusammen waren

und wir nur im Stillen fühlen,

dass es lediglich der Vorhang der kreierten Gedanken ist,

der noch zwischen uns steht.

Ja dann….

Dann ist es nicht anders als Jetzt,

nur sichtbar.

 

Tagesimpuls 28.02.2021

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"Ohne Schmerz gibt es keine Bewusstwerdung. Menschen tun alles, egal wie absurd, um ihrer eigenen Seele nicht zu begegnen. Man wird nicht erleuchtet, indem man sich Figuren aus Licht vorstellt, sondern indem man die Dunkelheit bewusst macht."

C.G. Jung

 

Ohne Schmerz ist keine Bewusstwerdung, aber auch keine Heilung möglich. Wir werden nicht um diese unangenehme Erfahrung ( das Erkennen unserer Schattenseiten) herumkommen. Schmerz ist der große Motor, der uns erst in die Bewegung zwingt. Der Mensch benötigt einen gewissen Leidensdruck, um sich mit sich selbst und den dahinter liegenden Themen zu beschäftigen.

Ist das Ursprungsthema bewusst erkannt worden, kann man die naturgemäße Entwicklungsphase ( Prozess der Heilung, der i.d.R mit Schmerz einhergeht) weder überspringen, noch wegdekretieren. Es ist jedoch möglich die " Geburtswehen", bzw. die Intensität des Schmerzes abzukürzen und zu mildern, indem man sich diesem Prozess einfach vertrauensvoll hingibt und mit dem erlebten Schmerz mitfließt. Das ist Transformation. Das ist Einheit. Das ist bewusste Ganzheit.

 

Tagesimpuls 27.02.2021

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Im Tal der Tränen, am Tiefpunkt von erfahrenem Leid, wenn wir das Gefühl haben, kurz vorm Sterben zu sein, da der Schmerz nicht mehr zum Aushalten ist, eröffnet sich uns eine unermessliche Chance: Wir können erkennen, wer wir wirklich sind und was im Leben wahrhaftig zählt. Kommen wir an diesen gefühlt aussichtslosen und vernichtenden Punkt an, verliert sich jeglicher Kampf mit samt den innewohnenden Widerständen. Es wird still in uns. Es ist eine Stille, die dir das Heiligste offenbart: deine wahre Existenz.

Es kostet Mut, sich trotz gefühlter Vernichtung dem Ist-Zustand, dem gefühlten Sterben hinzugeben. So herausfordernd es ist, die Belohnung ist mit keinem Wort auch nur annähernd zu beschreiben. Werde Still und fühle.

 

 

Tagesimpuls 26.02.2021

Was ist wirklich wahr? Sind wir in der Lage, die Wahrheit überhaupt zu sehen? Nun ich denke schon, aber es wird, solange wir hier auf Erden weilen, ein Teilausschnitt des Ganzen sein. Schon Platon versuchte anhand seines Höhlengleichnis dieses zu erklären. 

Nehmen wir an, wir Menschen werden in einer Höhle geboren, sitzen den ganzen Tag vor einer Höhlenwand und schauen auf diese. Wir sehen Schattenfiguren, die durch  Träger im Hintergrund gehalten und vom Licht des Feuers beleuchtet werden. Die sich am Boden befindenden Menschen sehen nur die Schatten, die im Licht des Feuers tanzen und halten dieses für die Wahrheit. In ihren Augen ist es auch die Wahrheit von der Welt. Nehmen wir weiterhin an, einer der Menschen hätte den Mut, sich umzudrehen, ja sogar aufzustehen. Er könnte die Männer mit den Figuren sehen und das Feuer, das er solange für die echte Sonne hielt. 

Dieser Umstand wäre für diesen Menschen so erstaunlich, dass er es höchstwahrscheinlich nicht glauben könnte. Seine Mitmenschen würden ihn verspotten und als Spinner verpönen. Gehen wir davon aus, dass dieser eine mutige Mensch noch weiter blickt und einen schmalen Weg aus dieser Höhle erkennt, an deren Ende ein grelles Licht zu erkennen ist. Wieviel Mut und Courage benötigt wohl dieser Eine, sich trotz Häme und wüsten Beschimpfungen des Umfeldes und der eigenen Angst auf den Weg raus aus der Höhle zu begeben? Wir gehen davon aus, dass er auch dieses überwindet und er die Schritte geht. Am Ende des Weges angekommen, steht er nun draussen….dieses helle Licht blendet ihn dermaßen, dass er im ersten Moment nichts sehen kann. Es dauert eine Weile, bis er seine neue Umgebung erkennt. Es ist ein Gefühl, aus einem bösen Traum erwacht zu sein. Aber ist das, was er jetzt sieht die Wahrheit? Oder geht es noch weiter? 

 

Was ich damit sagen möchte: Unsere persönliche momentane Perspektive zeigt uns lediglich unseren eigenen Erkenntnisstand, der keinen Anspruch auf die absolute Wahrheit haben kann. Die Erkenntnis kann sich jederzeit erweitern, wenn wir mutig sind und aus der starren Sichtweise heraustreten.

Tagesimpuls 25.02.2021

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Es grenzt an Wahnsinn, was manche Menschen mit sich machen lassen. Sie helfen und helfen und übersehen dabei, dass keinem geholfen ist. Nicht einmal das ersehnte Resultat für den Helfenden - Liebe, Anerkennung und Wertschätzung- zeigt sich. Wie wichtig ist es hier wieder bei sich zu bleiben und die eigene Motivation zu hinterfragen.

Warum möchte ich wirklich helfen?

Was ist mein eigentlicher Wunsch dahinter?

Ist es wahrhaftige Liebe, so agiert man nach dem Motto:

Hilfe zur Selbsthilfe. Niemals sollte dein Hilfsangebot als bequeme Schulter zum Ausruhen gedacht sein! Ist das der Fall, ist ein liebevoller Rückzug die erste Wahl. Wir vergessen zu oft, dass nur Leid uns in die Bewegung bringen kann. Und genau das braucht dein Gegenüber,

wenn er in seine persönliche Heilung gehen soll. 

Hilfe darf sein, aber nur zum Wohle aller.

Das setzt ein aktives Handeln deines Gegenüber voraus.

 

 

 

Tagesimpuls 24.02.2021

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„In dem Augenblick, in dem man sich entscheidet, greift auch die Vorsehung ein. Dann geschehen Dinge zu unseren Gunsten, die sonst nie passiert wären. Eine Kette von Ereignissen setzt sich in Gang:  unerwartete Zwischenfälle, zufällige Begegnungen und Hilfsmittel,

die wir uns nie hätten träumen lassen. Ich habe inzwischen große Hochachtung vor Goethes Worten `Gehe alles an, was du kannst oder zu können träumst. In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Zaubertrank`.“

 

W.H. Murray , schottischer Bergsteiger

Tagesimpuls 23.02.2021

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Was hast du bisher gemieden,

weil es für dich zu unangenehm oder zu herausfordernd war?

Was fühlst du bei dem Gedanken, 

dich genau in diese Situation zu begeben,

dich ihr zu stellen?

Worum geht es wirklich und ist vielleicht der Schritt

in die Herausforderung der eigentliche Schlüssel

zu der Lösung deines Dilemmas?

 

 

Tagesimpuls 22.02.2021

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Es geht nicht um besser, höher, schneller, weiter. Es geht aber auch nicht darum sich in seine Kleinheit zu verkriechen, im Dunst der Unsichtbarkeit zu verschwinden und so zu meinen, seinen Schatten zu entkommen. Die einen werden vom Ego getrieben endlich gesehen und geliebt zu werden, die anderen von ihrer Angst, dass man ihre Dunkelheit wahrnimmt.

Dabei ist für Beide einzig ihre eigene Aufmerksamkeit und Liebe von Nöten, sich selbst zu sehen und zu beleuchten. 

Laufe nicht mehr vor dir selber weg! Du wirst unweigerlich in jeder Sekunde dir selbst begegnen. 

 

Daher nutze diese so grandiose Zeitqualität, die in ihrer einmaligen Tiefe, dir all deine bisher gut verborgenen Schattenthemen im Licht der Wahrheit zeigen kann. Lediglich dein Wille ist hier von Nöten, dich in jeder bewussten Sekunde auf den jetzigen Moment einzulassen, dich selber aus-zu-halten und bei dir zu bleiben, auch oder gerade dann, wenn die Spiele im außen so verlockend rufen. Der Weg zur einen großen Liebe, der Pfad zu dem süßen Duft der Freiheit führt unwiderruflich und ausschließlich nur durch dich selbst hindurch. Es ist kein Weg, den wir im herkömmlichen Sinne beschreiten und mit der bekannten Bewegung einhergeht...es ist vielmehr ein Seinszustand, den wir im Anhalten unseres Tuns erreichen können - so bleiben wir schlichtweg bei uns und lassen uns von unserer Tiefe umarmen, die in sich die Liebe, die wir sind beherbergt.

 

Tagesimpuls 21.02.2021

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Sich auf einen anderen Menschen wahrhaftig einlassen, heisst im Vorfeld, sich unaufhörlich und ohne Unterlass in seine eigenen Tiefen begeben zu haben. Die Voraussetzung für eine wirkliche Partnerschaft, die auf echter Berührung beruht, ist die Hingabe an dich selbst. Es ist ein Erkennen, Lieben und Sehen deiner eigenen Wahrhaftigkeit, die deinen gesamten Schmerz und jeden noch so subtilen Schatten umschließt. 

Und wenn es in dir, mit dir echt wird, wenn du wie Phönix aus der verbrannten Asche deiner alten, destruktiven Strukturen aufsteigst,

kannst du auch erst dein Gegenüber wirklich sehen, ihn wahrhaftig spüren. Jede Berührung auf Basis dieser radikalen und schonungslosen Authentizität öffnet sowohl dein als auch das Herz deines Gegenübers.

Es ermöglicht eine nie geahnte und gekannte Nähe, die dich anfänglich durchaus erschrecken mag. Das Feuer der reinen Liebe ist heiß, verdammt heiß…und verbrennt in Windeseile noch jegliche destruktive Strukturen, die eventuell noch in dir oder deinem Gegenstück wohnen. Eine wahrhaftige Beziehung ist nichts für Angsthasen, sie verschreckt all Jene, die weder sich noch andere wirklich fühlen wollen. Vollumfassende und ehrliche Berührung ist das, was ein jedes Herz heimlich sucht, 

es ist das, was mich und dich wirklich erfüllt und letztendlich heilt.

 

 

 

 

Tagesimpuls 20.02.2021

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Wahrnehmungen unterscheiden sich ebenso,

wie die unterschiedlichen Charaktere der Menschen.

Wahrnehmung ist subjektiv, individuell und eine höchst persönliche Angelegenheit.

Wenn Wahrnehmung demzufolge nicht objektiv

und erst recht nicht gleichgeschaltet sein kann,

wieso vertraust du dann nicht deiner ganz

persönlichen Sichtweise?

 

 

Tagesimpuls 19.02.2021

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Ist Frieden in dir?

Ist alles ausgesprochen, was jemals von Bedeutung oder wichtig für dich ist/war? Gibt es irgendetwas, das noch in dir gärt oder dich quält, weil bisher der Mut gefehlt hat, dich diesen Themen zu stellen?

Vollständigen inneren Frieden können wir erst erleben, wenn eigene Bedürfnisse, Wünsche oder unausgesprochene Worte durch Handlung 

Ausdruck verliehen wird - unabhängig von dem Ergebnis. Selbst die größte Niederlage kann sich als Segen erweisen, da Ruhe in dir einkehren kann, einfach weil du deinen Wünschen durch die Tat Leben eigehaucht hast. "Versuch macht klug", so sagt es der Volksmund. Ich würde es in diesem Fall umbenennen: "der Versuch bringt dir die innere Ruhen, die Befriedung eines nicht aufgearbeiteten Themas in dir".

Oftmals sind es vermeintlich verpasste Chancen im Leben, die uns noch lange quälen können. Ein "zu spät" gibt es nicht, da es keine verpassten Chancen gibt, solange du noch atmen kannst und handlungsfähig bist. Lediglich die Angst vor Versagen, Ablehnung, o.a. lässt dich in dem Gefühl der verpassten Chance verharren. 

Daher frage dich selber: bin ich es mir wert, mir selber einen inneren Frieden zu schenken? Bin ich bereit, durch meine Angst zu gehen und mich meinen noch zu erlösenden Themen zu stellen? 

 

 

 

 

Tagesimpuls 18.02.2021

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Wie schnell sie vergeht, die Zeit…

mit den Jahren, mit jeder gelebten neuen Sekunde

verblassen die Erinnerungen an dich.

Das Neue hat mich mit weiten, wohlwollenden Armen

aufgenommen und mit seinem pulsierenden Atem 

der verheißungsvollen Zukunft verwandelt.

Ich bin nicht mehr die, die ich einst war.

Ich bin jetzt die, die ich wahrhaftig bin-

ohne Schnörkel, frei von der einstigen Maskerade der Angepasstheit. 

Und während ich mit dem Leben

in einer völlig anderen Welt zu tanzen beginne,

verabschieden sich ganz leise

der einstige Gedankenstrom an dich.

Doch wenn sie spielt, die Musik der vergangenen Tage, 

wenn ich sie höre, die zarten Töne und den leisen Rhythmus,

der uns einst verband, dann ist ein Hauch von dir doch da.

 

 

Tagesimpuls 17.02.2021

Bildquelle: pexels; elizabetha dushechkina

Fragen über Fragen,

im Kreise drehend, verzweifelt nach Antworten suchend,

weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft 

scheint sie zu liegen - die Antwort auf deine brennende Frage.

Klärung, Erlösung,

ist das sehnsüchtig erwünschte Ziel.

Schier unerreichbar, in weiter Ferne vermag sie zu sein,

doch ist genau das die Illusion der Zeit.

Es ist nicht die Antwort, die du suchst.

Es ist nicht der andere, der sie dir beantwortet

und somit die Erlösung bringt.

Es ist die Frage in dir selbst, die es zu entdecken gilt.

Deine eigene Frage an dich, die zu klären ist.Was willst DU wirklich?

 

 

 

Tagesimpuls 16.02.2021

Bildquelle: pexels (Jasmin Chew)

Die Zeit der tiefgreifenden Heilung ist das größte Geschenk,

das wir uns machen können. Im Mitfließen dieser gefühlt vernichtenden Welle, im hingebungsvollen Annehmen des flehenden Urschmerzes ist eine Transformation möglich, die uns im wahrsten Sinne umhauen kann, wenn wir uns strikt gegen das Kommende weigern.

Was für eine Gnade und was für einen Mut, den wir beweisen, wenn wir uns freiwillig in die dunklen Tiefen unseres Seins stürzen.

Wer jetzt noch stur in der alten Starre verweilt und jegliche Bewegung vermeidet, wird von genau jener Welle unsanft und hart mitgerissen.

Nimm tatsächlich das Bild einer herannahenden riesigen Welle.

Da gibt es den einen, der sich mit der Welle bewegt, mutig ihr entgegenläuft, sich in diese hineinfallen und sanft von ihr tragen lässt.

Und so gibt es den anderen, der widerspenstig und unerbittlich mit geballter Faust stehend auf diese wartet, bis sie mit voller Wucht auf ihn zu rollt und niederreißt.

Widerstand ist in diesem Fall zwecklos, im Grunde genommen sogar destruktiv. Nichts ist kostbarer, erstrebenswerter und lohnender, als die einzigartige wahre Natur unserer Essenz leben zu dürfen, die sich hinter all den Verstrickungen, Mustern und Konditionierungen verbirgt. Genau das möchte und kann endlich in Lösung gehen, wenn wir bereit sind, uns genau jener sich anbahnenden Welle hinzugeben.

 

Tagesimpuls 15.02.2021

Bildquelle: pexels (maria orlova)

Ich bin unbequem..

komme ich doch immer wieder

ins so schön gedachte Fassadengefüge.

Du kannst dich mit Masken bedecken, 

ins laute Getümmel der seichten Ablenkungsmechanismen verstecken,

oder die schönsten illusorischen Ausreden entdecken..

ich werde dich einholen, immer wieder und wieder.

In jedem stillen Moment werde ich lauter und lauter,

bis du nicht mehr kannst und anfängst mir zuzuhören.

Oh versteh mich nicht falsch, 

ich bin nicht hier, um dich zu quälen - mitnichten!

Es ist die Liebe zu dir, die Liebe zu allem was ist, 

die nicht mehr zu unterdrücken ist.

So bitte ich dich, laufe nicht mehr weg,

bleibe stehen genau hier in der Stille der Zeit und fühle, was ist!

Egal wie unbequem das Gezeigte ist, 

völlig gleich, wie schmerzhaft das Erkennen ist,

so liegt doch genau hier die Erlösung aus all der auferlegten Pein.

Also höre hin, wenn ich leise bei dir bin!

 

Dein Gewissen

Tagesimpuls 14.02.2021

Bildquelle: pexels

Es hilft nichts, mein Freund..

du musst springen, oder du wirst gestossen…

letzteres wäre die etwas unsanftere und härtere Variante.

Es nützt nichts, mein Freund…

Die Erstarrung löst sich jenseits deiner Kontrolle

jede Minute mehr in Wohlgefallen auf.

Der alte, vermeintliche Halt ist nicht mehr gegeben,

das macht Angst, verständlicher Weise.

Es ist eine Verlängerung deines hausgemachten Leids, 

mein Freund, wenn du immer noch glaubst,

dass es wieder so wird, wie es einmal war.

Ich kann dir versichern, das wird es nicht!

Wie könnte es auch..das Leben ist stetige Veränderung

und für jene, die sich auf diesen Fluss

des evolutionären Wandels einlassen,

sicherlich auch unbequem und unangenehm,

jedoch im Vergleich zu den Unbeweglichen sanft und milde.

Es rettet dich nicht, mein Freund..

weiterhin an der bekannten Struktur festzuhalten,

in der Hoffnung, dass es sich schon irgendwie von alleine legt.

Das wird es nicht! 

Du musst springen, oder du wirst gestossen…

es ist einerlei, denn das was passieren soll, wird passieren.

Werde daher weich! Werde beweglich und lass los…

alles andere macht es nur unnötig schwerer und leidvoller.

Und sei dir gewiss, wenn du springst,

dass es das Leben ist, das dich fängt.

 

 

Tagesimpuls 13.02.2021

Bildquelle: pexels

Wenn du weinst, weil sich der Tränenfluss nicht mehr aufhalten lässt,

so vermag es herzzerreißend und zugleich befreiend sein.

Mit jeder Träne fließt der Schmerz aus vergangenen Zeiten

in den Bach der friedvollen Umarmung des Jetzt.

Wenn du weinst, ohne Punkt und Komma,

frei jeglicher Kontrolle, verlässt mit jedem Salztropfen

die grausame Erinnerung aus vielen

alten Erlebnisfragmenten dein System.

Du weinst, weil nichts anderes mehr möglich ist,

als sich der erlösenden Wahrheit des Loslassens hinzugeben.

 

 

 

Tagesimpuls 12.02.2021

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Wenn schon eine Prämisse (Grundannahme) falsch ist, kann daraus kein zuverlässiger Schluss gezogen werden. 

Was ist, wenn unsere Erkenntnisse und daraus resultierenden Folgerungen

(ebenso unser bisheriges Weltbild) auf einer falschen Grundannahme beruhen?

Kannst du es rein gedanklich zulassen, dich von fehlerhaften Annahmen zu lösen, unerheblich wie lange du diese schon in dir trägst oder wie sehr sie dir bisher gedient haben?

Inwieweit kannst du dich, deinen Geist darauf einlassen, altes freizulassen und vornehmlich eine unbekannte Leere und Weite zu fühlen?

Ist es dir möglich, alles für möglich zu halten, auch wenn dieses jenseits deines Verstandes liegt?

Wie frei bist du wirklich in dir?

 

Tagesimpuls 11.02.2021

Bildquelle: pexels

Das Leben ist mühelos,

alles Lebendige fließt dir mit Leichtigkeit zu,

während sich alles Erstarrte, Destruktive mühelos lösen kann -

wenn wir es zulassen.
Sobald es anstrengend, schwierig und schwer wird,
dich in einer Leidensfalle gefangen hält

und dir deine Lebenskräfte nimmt,

kannst du davon ausgehen,

dass dieses nicht bei dir bleiben soll

(gemeint sind sowohl innere Themen,

wie äußere Dinge oder Personen),

lediglich dein Festhalten verschafft dir dein Leid.

Was in deinem Leben sein soll, wird in aller Hartnäckigkeit bleiben -

egal, was du auch anstellst.

Alles, das nicht mehr zu dir gehört,

wird sich in selbiger Beharrlichkeit und mit stoischer Ausdauer

aus deinem Leben entfernen.

 

 

Tagesimpuls 10.02.2021

Bildquelle: pexels

Du wirst nicht mehr wie gehabt das Äußere im außen ändern können,

ohne echte innere Prozesse.

Keine Handlung, keinerlei Worte haben mehr Macht,

das äußere System zu wandeln,

da es nie nachhaltig und nie wahrhaftig war.

Es bleibt nur die Veränderung im Inneren. In jedem einzelnen!

Nur das ist real, nur das hat Bestand...

Eigenverantwortliche Einkehr ins heilige innere Reich.

Hier liegt der alleinige Schlüssel zur Veränderung. 

Und somit macht es Sinn, dass im außen durch das System jegliche äußere Änderungsmöglichkeiten erstmal genommen sind.

 

 

 

Tagesimpuls 9.02.2021

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Wie gehe ich mit meinem eigenen Schmerz um? Was ist wirkliche Annahme?

 

Wenn sich Schmerz in dir zeigt (gemeint ist jegliche Form von Schmerz),

ist der wirksamste Weg diesen zu transformieren oder zumindest leichter und sanfter werden zu lassen, die vollständige Annahme.

Dieses ist dir sicherlich mehr als hinreichend bekannt.

Nur wie verinnerlicht hast du dieses Wissen, dass durch Annahme, Hingabe die Lösung/ Transformation/ Beruhigung geschehen kann?

Setzt du es auch wirklich um?

Oft sind es nach wie vor unsere inneren Sabotageprogramme und Vermeidungsstrategien, die sich mit Fortschreiten deines eigenen Bewusstseinsprozesses immer leiser, aber auch noch subtiler und versteckter zeigen können.

Beobachte dich, wenn sich abermals ein altes Thema in aller Deutlichkeit schmerzhaft zeigt. 

Der reine Weg, der die hingebungsvolle Annahme in sich trägt, lässt den Schmerz und alle dazugehörigen Gefühle (oftmals eine tiefe Angst, Angst vorm Sterben, etc.) einfach da sein - gemeint ist hier: den Schmerz, ohne ihn verändern zu wollen, in seiner momentanen Ausprägung so zu lassen, wie er ist und diesen bedingungslos zu fühlen.

Es ist der Pfad der Stille und der Begegnung mit der größten Angst deiner Struktur - die Angst vor dem Sterben. In der liebevollen Annahme lässt man sich ohne wenn und aber in die Arme des Schmerzes fallen….

auch wenn es den Geruch der Vernichtung in sich trägt. 

Und exakt hier zeigen sich die Vermeidungsstrategien.

Hierzu zählt alles, was deine Struktur im Moment der aufkeimenden Angst und des Schmerzes BERUHIGT. Sei es das Summen eines Mantras, Heiltechniken, Ablenkungen jeglicher Art, etc. 

Man kann dieses durchaus so handhaben, insbesondere zu Beginn des eigenen Bewusstseinsprozesses ist die Beruhigung ein wichtiger und essentieller Abschnitt, da er zum Aufbau der inneren Stabilität dient, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung weitergeben, dass du dich irgendwann tatsächlich dieser tiefen Angst, dem bohrenden Schmerz stellen musst, wenn du dich wirklich aus jenem Lösen willst.

 

 

 

Tagesimpuls 8.02.2021

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Du bist genau richtig, wie du jetzt bist.

Dein Leben, deine körperlichen und seelischen Empfindungen

sind genau richtig, wie sie sich jetzt in diesem Moment

darstellen und zeigen.

Es wäre kontraproduktiv und nicht zielführend,

die jetzigen Auslebungen und Erfahrungen nicht als das anzunehmen,

was und wie sie genau jetzt sind. 

Ein vollständiges Umarmen des momentanen Augenblicks mit samt dem erlebten Inhalt, lässt dein System zur Ruhe kommen.

Es lässt dich in deinen leisen inneren Frieden fallen,

weil das Kämpfen und das Ablehnen des Erlebten

ein beruhigtes Ende finden kann.

Genieße den Moment, den Prozess und die Sekunde der Annahme

deines JETZT.

Tagesimpuls 7.02.2021

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Wenn wir wissen möchten, wo wir momentan stehen,

wie es in unserem Inneren- insbesondere den unbewussten Anteil in uns - aussieht, dann schaue dir dein Gegenüber und dein Umfeld an.
Das ist das ehrlichste Feedback, die schonungslose Wahrheit über unseren momentanen Lebensausdruck.

Es ist möglich, wenn wir wahrhaftig bereit sind,

jegliche Projektionen oder lieb gewonnene Illusionen freizulassen,

um eine echte Bestandsaufnahme über unsere eigens geschaffenen Schöpfungen zu bekommen.

Wer wirklich seinen Seelenweg, sein authentisches und einzigartiges Selbst leben möchte, wer tatsächlich aus tiefstem Herzen heraus eigenverantwortlich und achtsam sein Leben bewusst kreieren will, kommt um diesen Schritt, der ehrlichen Bestandsaufnahme nicht drum herum.

Hast du den Mut, dich der Wahrheit zu stellen?

 

 

 

Tagesimpuls 6.02.2021

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Und so trete heute bewusst in dein Schöpferpotential, nimm deine eigene Macht an und erlöse dich von all dem "Bösen", das du dir einst selbst auferlegt hast. Schenke dir selber die Freiheit von Leid, die Abwesenheit von inneren Widerständen und entscheide dich dafür, genau jetzt und heute in dein pures Sein hineinzutreten und aus ihm heraus zu wirken. Du musst keine Sekunde mehr leiden - es sei denn, du benötigst dieses noch für deinen Entwicklungsprozess...dann leide. Und wenn du noch leiden möchtest, weil es einfach noch so sein soll, dann trete ein Stück weit beiseite und leide bewusst! Leide, wie du noch nie gelitten hast, mit vollem Herzen, mit tiefer Hingabe und mit deiner ganzen Liebe. Und während du dir die Erlaubnis schenkst, leiden zu DÜRFEN, weil es einfach gerade noch so IST, lässt du ganz leicht und spielerisch deine inneren Widerstände fallen und gleitest in die pure gelebte Hingabe hinein.

 

 

Tagesimpuls 5.02.2021

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Nichts ist befreiender und erhabener als den ureigenen,

nicht vorgefertigten Weg zu sich selber zu gehen.

Es gibt nichts, das dir diesen einen inneren

wahrhaftigen Frieden schenken kann,

als die gesetzten Schritte in eine neue Welt,

geborenen aus deinem Herzen...

und genau diese Unsicherheit und auch tief sitzenden Ängste,

die sich hier zeigen können, sind es,

die dich leise auf die bekannten Wege anderer ziehen.

Daher sei wachsam und bewusst,

wenn sich in dir genau jene alten Egostimmen zeigen,

die aus lauter Furcht vor dem Ungewissen

deine sanfte Stimme des Herzens überdecken.

Es ist, wie in allem, lediglich deine Achtsamkeit

und deine Entscheidung, wie du nun agieren willst.

Wem folgst du? Dir selbst, deinem Herzen....

oder deinem Ego, das sich noch

an die vermeintliche Sicherheit der Wege anderer klammert?

 

 

 

Tagesimpuls 4.02.2021

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Wann bin ich wirklich frei? Wann ist die Zeit der Anhaftungen und alten, destruktiven Mustern weitgehend überwunden?

Einen wirklichen Zeitpunkt kann ich dir leider nicht nennen, jedoch gibt es Anhaltspunkte, die dir deutlich zeigen, dass du in deiner persönlichen Freiheit angekommen bist:

 

  • Es interessiert dich nicht mehr, was andere von dir denken oder ob sie dich mögen.

 

  • Du fühlst dich nicht mehr schuldig oder schlecht, wenn dein Gegenüber ein Problem mit dir hat, wütend, verärgert oder einfach nur schlechte Laune hat.

 

  • Du kannst gut mit Kritik umgehen. Es hat nichts mehr mit einer persönlichen Vernichtung zu tun, wenn ein anderer dich kritisiert.

 

  • Du reagierst nicht mehr wie früher bei bekannten oder wiederkehrenden Themen. Diese schmeißen dich nicht mehr aus deiner Bahn. Du agierst besonnen und ruhiger.

 

  • Du bist zu jeder Zeit in der Lage dich gut abzugrenzen, auch bei Menschen, die dir sehr nahe stehen.

 

  • Du kannst dich sehr gut aus destruktiven Beziehungen lösen. Du bist in der Lage jederzeit ungesundes und dir nicht mehr dienliches loszulassen.

 

  • Du bist vollkommen im Vertrauen angekommen, fließt mit dem Leben mit, kannst sehr gut deine momentanen Lebensumstände annehmen.

 

  • Du bist handlungsfähig/ in deiner Eigenmacht.

 

  • Du hast das Wertungssystem weitgehend hinter dir gelassen. Du kannst die Menschen so belassen, wie sie sind. Niemand muss sich für dich verändern, da du genau weisst, dass die wahrhaftige Veränderung nur in dir zu vollziehen ist.

 

  • Angst, Zweifel und Misstrauen sind immer weniger in deinem Denken zu finden. Sollte sich nochmal Angst usw. zeigen, so weisst du sehr gut, wie du damit umgehen kannst. Auch hier bist du vollständig in deiner Eigenmacht und Handlungsfähig.

 

 

 

 

 

 

 

Tagesimpuls 3.02.2021

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Es gibt Zeiten, in denen es kaum mehr möglich ist, einen Schritt vor dem anderen zu setzen. Auslöser können hier unterschiedlicher Natur sein. Manchmal ist es eine Krankheit, ein Schicksalsschlag, plötzlicher Arbeitsverlust, das Ende einer Beziehung oder wie in der jetzigen Zeit die Corona-Krise, die einem den Boden unter den Füßen wegziehen kann.

Es sind die Momente, die sich wie Kaugummi endlos anfühlen und einem langsam die Hoffnung auf Besserung entziehen.

Entscheidend ist, wie du damit umgehst.

Deine innere Haltung, dein Wille ist hier das Zünglein an der Waage. 

 

 

1. Der erste Schritt raus aus der Krise ist das Annehmen, was ist.

Nur im Fallen lassen deines eigenen Widerstandes kann sich etwas verändern. Hältst du fest und bleibst in der Abwehr, verweilst du automatisch weiter in einem inneren Kriegszustand. 

 

2. Fühle, was sich zeigt. Gib dir selber den Raum und die Möglichkeit,

all die Emotionen zu fühlen, die mit der Krise im Zusammenhang stehen. Das ist die herausforderndste Phase.

 

3. Was denkt es wirklich in dir? Erforsche deine Gedankenstrukturen. 

Das ist die Wurzel deiner selbsterschaffenen Wirklichkeit, die Ursache sind in der Regel Konditionierungen und übernommene Muster und Strukturen. Hier hilft es oft, sich analytische Hilfe von außen zu holen, die dich in diesem Prozess unterstützt.

 

4. Warte nicht auf Besserung - lebe sie!                                            

Der letzte Punkt ist oft nochmal eine kleine Hürde. Gerade im Prozess der Heilung, die sich oft wellenartig zeigt und sich über einen längeren, nicht überschaubaren Zeitraum hinzieht, besteht die Gefahr, dass du dich in den ganzen Gefühlen, in dem Schmerz verlierst und dieser anfängt dein Leben zu beherrschen. Und hier ist dein Mitwirken, dein Mut und deine ganze unbändige Kraft unendlich wichtig! Wenn du genug gefühlt, genug geklärt und wie ein nasses Handtuch durch die ganzen Phasen der Heilung ausgewrungen wurdest, so stehe auf und entscheide dich bewußt für das Neue. Denke bewußt neu, handel bewußt neu und lebe

(trotz noch aufkeimender Ängste, Schmerz usw.) die Besserung!

 

 

Tagesimpuls 2.02.2021

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Dein Leben darf leicht wie eine Feder sein.
Auch in den größten Herausforderungen,
im schmerzhaften Erleben darfst du leicht sein.
Es ist sicherlich eine Aufgabe sondergleichen,
sich am Tiefpunkt nicht schwer fühlen zu müssen,
jedoch ist es auch hier wie in fast allen Dingen:
Deine Entscheidung, deine Sichtweise macht den großen Unterschied!
In dem wir uns verweigern, auf stur stellen, im Widerstand sind,
oder bockig werden, können wir das Außen nicht verändern.
Dinge und Situationen sind, wie sie nun einmal sind.

Sie bleiben eher in stoischer Hartnäckigkeit bei uns,

wenn wir uns in der Abwehr zum Ist-Zustand befinden.
Mit welcher Einstellung wir an Gegebenheiten herangehen,

macht hier den gewaltigen Unterschied.

Annehmen, was ist. Zulassen, was sich in dir,

durch den äußeren Umstand zeigt.

Fühlen, vertrauen und mitfließen sind die magischen Werkzeuge,

die dein Leben wieder leichter werden lassen.
Du entscheidest, ob du dein Leben leicht oder schwer erleben möchtest.

 

Tagesimpuls 1.02.2021

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Wie schwer es nun wird, sich weiter an alten Strukturen zu klammern,

aus Angst sich in das Neue fallen zu lassen.

Wie drückend und gefühlt vernichtend ist die Bequemlichkeit der bekannten Illusion deiner selbst kreierten Welt.

Wie lange möchtest du dieses noch erhalten?

Wie lange meinst du hältst du es noch durch?

Loslassen, freilassen..so einfach gesagt,

so leicht erkannt und doch so schwer in der Umsetzung.

Warum? Was fürchtest du wirklich zu verlieren, wenn du die alten Gitterstäbe deiner Verletzungen dem Wind der Veränderung überläßt?

Es ist nicht viel von Nöten, keine kompliziert zu erlernende Methode,

keine Unüberwindbarkeit…lediglich dein tiefer Entschluss,

dein Mut und dein unbändiger Wille ist gefragt. Mehr nicht!

LOS -LASSEN - die Kontrolle fallen lassen.. du hast sie nie besessen,

auch wenn dein Verstand dir anderes zuraunte. Vertraue dich dem Fluss des Lebens an, trotz Angst und freiwilliger Kontrollabgabe - 

mehr ist nicht zu tun.

Alles weitere fügt sich von selbst jenseits der Verstandesebene.

Was du benötigst, kommt zu dir….Lass dich darauf ein und Staune.

 

 

Jetzt erhältlich!

ISBN-13: 9783751913461

 

 

Aktuelle Information:

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise fallen Gruppentermine und Seminare bis auf Weiteres aus.


Um die Ausbreitung des Covid-19 Viruses zu verlangsamen, biete ich Beratung auf der Plattform Edudip online an. Zwecks Terminfindung schreiben Sie mich gerne via e-mail an.

 

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Bitte sehen Sie bei grippeähnlichen Symptomen oder wenn es in Ihrem persönlichen Umfeld einen bestätigten Infektionsfall mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) gibt, von einem Besuch der Praxis ab. Wenn Sie unter den bekannten Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 leiden (Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost, Schnupfen, Übelkeit und Durchfall) wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Arzt oder das Gesundheitsamt. Als Heilpraktikerin ist mir laut Infektionsschutzgesetz die Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nicht gestattet.

Trotz der derzeitigen Ausnahmesituation bin ich gerne für Sie da. Sie können mich gerne wegen Ihrer Beschwerden auch erst einmal telefonisch kontaktieren.

 

Es besteht Maskenpflicht!

Daher bitte ich Sie, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Selbstverständlich müssen Sie dieses nicht, sofern Sie aus gesundheitlichen Gründen dieses nicht können und ein Attest dieses belegt.

 


Ich danke Ihnen für ihr Verständnis.

 

Yvonne Fitzner

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Texte: © Yvonne Fitzner / Bildquelle: www.pixabay.de

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