Verhaltenstherapeutische Begleitung für Motorradfahrer nach Unfall, Sturz oder Schockerlebnis
Viele Motorradfahrer kennen es: Nach einem Unfall, einem Beinahe-Unfall oder einem anderen belastenden Ereignis ist körperlich alles wieder möglich, aber innerlich bleibt etwas zurück. Unruhe, Vermeidung, starke Anspannung oder plötzlich auftretende Bilder können dazu führen, dass das Motorradfahren nicht mehr frei und selbstverständlich gelingt.
In meiner Praxis biete ich Ihnen eine verhaltenstherapeutisch orientierte Unterstützung, um Schritt für Schritt wieder Sicherheit zu gewinnen, im Kopf, im Körper und im Handeln.
Für wen ist dieses Angebot geeignet?
Dieses Angebot richtet sich an Motorradfahrer, die zum Beispiel:
Typische Symptome nach einem Unfall
Angst ist nach belastenden Ereignissen zunächst eine normale Schutzreaktion. Problematisch wird es, wenn das Nervensystem „hängen bleibt“ und das Motorradfahren dauerhaft mit Gefahr verknüpft.
Häufige Themen sind:
So arbeite ich mit Ihnen (verhaltenstherapeutisch)
Ziel ist, dass Ihr System wieder lernt: Motorradfahren ist möglich und sicher steuerbar.
Dabei arbeiten wir strukturiert und nachvollziehbar – mit einem klaren Plan, der zu Ihnen passt.
Je nach Bedarf beinhaltet die Begleitung:
Ablauf
Wieviele Termine sind üblich?
Das ist individuell. Als Orientierung gilt häufig: 3 bis 8 Termine, abhängig von Ereignis, aktueller Vermeidung, vorhandener Fahrpraxis und persönlicher Belastung. Manchmal reicht schon eine kurze Stabilisierung und ein klarer Stufenplan.
Rahmenbedingungen
Häufige Fragen (FAQ)
Ist das „nur Angst“ oder schon Trauma?
Beides ist möglich. Entscheidend ist weniger das Etikett, sondern ob Ihr System weiterhin Alarm auslöst und Sie dadurch eingeschränkt sind. Genau das ordnen wir gemeinsam ein.
Muss ich schon wieder fahren können, damit es Sinn macht?
Nein. Viele starten, wenn sie noch vermeiden oder sich unsicher fühlen. Wir bauen zuerst Stabilität auf und entwickeln dann einen passenden Stufenplan.
Arbeiten wir praktisch mit Fahrsituationen?
Wir planen Annäherungsschritte so, dass sie realistisch, sicher und gut dosierbar sind. Ob Übungen im Alltag stattfinden oder ob wir das Setting erweitern, klären wir individuell.
Kann Online-Begleitung helfen?
Ja, häufig sehr gut – besonders für Stabilisierung, Triggeranalyse, Angstmanagement, Stufenplan und Nachbereitung. Die praktischen Schritte erfolgen dann im Alltag.
Wichtiger Hinweis
Dieses Angebot ist eine psychologische/therapeutische Begleitung im Rahmen meiner Praxistätigkeit. Es ersetzt keine akute Notfallversorgung.
Wenn Sie sich in einer psychischen Krise befinden oder akute Suizidgedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder den Notruf (112).
Terminvereinbarung
Wenn Sie wieder Motorrad fahren möchten, ohne inneren Kampf, schreiben Sie mir gern oder rufen Sie an. Im Folgenden ist der Link zur Online-Terminvereinbarung:
|
|
|
|